Springende Gnus
06. April 2017

Den Tieren der Masai Mara so nah wie nie

Die donnernden Hufe der Gnus und Zebras kann man in den Bildern von Anup Shah schon fast hören und wie gewaltig muss der Anblick eines rennenden Elefanten erst sein? Der Fotograf Anup Shah dokumentierte die Tiere der Masai Mara vier Jahre lang. Das Naturschutzgebiet in Kenia ist eines der tierreichsten. Hier leben neben vielen anderen auch die Big Five: Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel und Nashörner.

Sie alle hat Anup vor die Kamera bekommen. Und das nicht mit einem Telezoom, sondern aus nächster Nähe. Seine Leidenschaft für die Tiere war schon immer groß. Anup wuchs in Kenia auf und die Nähe zu den Tieren war allgegenwärtig.

Die Ferien verbrachte ich damit, tagelang in den endlosen Ebenen herumzustreifen, immer auf der Hut vor Löwen; das vermittelte mir ein schwindelerregendes Gefühl von Freiheit. Wenn man beim ziellosen Drauflosfahren gleich hinter der nächsten Hügelkuppe unerwartet auf eine Herde Elefanten trifft, ist das einfach ein unbeschreibliches Erlebnis, ebenso wie die Begegnung mit anderen wilden und freien Tieren in einer Heimat, die sich unter einem grenzenlosen Himmel erstreckt.

Mit einem solchen Erlebnis wurde auch die Idee für dieses Buchprojekt geboren. An einem Sonntagmorgen stand Anup plötzlich zwischen einer grasenden Elefantenherde und die Tiere kamen ihm so nah, dass er nur die Hand ausstrecken hätte müssen, um sie zu berühren. Dieses Gefühl und die Nähe wollte er festhalten.

Hyäne

Ein Löwe

Ein rennender Elefant

Ein Büffel

Zwei Löwen

Ein Nilpferd im Wasser

Eine rennende Giraffe

Ein Krokodil

Rennende Zebras

Um Aufnahmen aus solcher Nähe zu machen, musste auch die eine oder andere Kamera dran glauben. Sieben Kameras verlor Anup während seiner Arbeit: Vier versanken bei Überschwemmungen, eine wurde von einem Löwen geklaut und zwei von den Hufen fliehender Herdentiere zermalmt. Für solche Bilder ein akzeptables Opfer. Anup selbst geschah bei den Arbeiten am Buch zum Glück nichts.

Das Geheimnis seiner Bilder ist, dass er die Kameras an guten Stellen versteckte und selbst mit Fernauslöser und Laptop etwas entfernt in einem Auto auf das perfekte Motiv wartete. Das Wissen um die Wege der Tiere und viel Geduld machten am Ende diese Fotos möglich. Sein Buch erschien 2016 im Verlag Knesebeck erstmals auf Deutsch.

Informationen zum Buch

Anup Shah: Die letzten Tiere der Mara
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Seiten: 160
Maße: 22,8 x 32,7 cm
Verlag: Knesebeck
Preis: 34,95 €

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