15. Januar 2017 Lesezeit: ~4 Minuten

browserfruits 03.2017

Wir arbeiten aktuell wieder fleißig an der nächsten kwerbox und sind im Gespräch mit verschiedenen Firmen. Der Verkauf startet noch im Januar. Wenn Ihr ihn auf keinen Fall verpassen möchtet, meldet Euch doch für unseren Newsletter an. Aber nun erst einmal viel Spaß mit unseren browserfruits.

 

Linktipps

• Die FAZ hat ein Interview mit dem Star-Fotografen Vincent Peters veröffentlicht. → ansehen

• Chris Wiley schreibt über ein sehr ungewöhnliches und intimes Bild des Fotografen Emmet Gowin von seiner Frau Edith. → ansehen

• Das Monopolmagazin wünscht sich mehr Bescheidenheit und macht darauf aufmerksam, dass nicht jede*r, di*er fotografiert, auch Fotograf*in ist. → ansehen

• Ektachrome kommt wieder! Kodak will den beliebten Diafilm, der 2012 eingestellt wurde, in einer neuen Version wieder auflegen. → ansehen

• Der Fotograf Daniel Carlson hat die Zimmer von 13 Teenagern besucht und zeigt, wie diese die Identität der Bewohner*innen in dieser wichtigen Lebenszeit widerspiegeln. → ansehen

• Eine Fotodokumentation von Hannes Jung über Litauen. Das kleine Land hat die höchste Suizidrate Europas und eine der höchsten der Welt. Eine Suche nach Ursachen und Folgen gibt es auf Emerge. → ansehen

• Steffen Böttcher reist zurzeit durch Isreal und gibt auf seinem Blog einen kleinen fotografischen Einblick. → ansehen

• F5punkt6 ist ein Projekt des Fotografen Christoph Boecken. Hier findet Ihr eine gute Übersicht aktueller deutschsprachiger Artikel von verschiedenen Foto-Blogs und -Magazinen. Wir sind natürlich auch vertreten und jede*r mit Blog kann sich anmelden. → ansehen

• Die Digitale Fotoschule hat ein Interview mit dem Outdoor- und Abenteuerfotografen Sebastian Wahlhütter. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Einblicke“ von Rolf H. Krauss versammelt dreizehn Essays. Zwölf davon sind sorgfältig recherchierte Erzählungen aus der analogen Welt der Fotografie. Das Buch ist im Verlag Kerber erschienen und kostet 36 €.

„BergÜber. AlpsUpsidedown.“ ist ein Buch voller Alpenpanoramen in ihrer symmetrischen Verdoppelung. Ausgerüstet mit einer Hasselblad hat Simon Walther auf seinen Wanderungen in den Schweizer Alpen Spiegelungen gesucht und gefunden. Es ist im Verlag Benteli erschienen und kostet 44 €.

 

Ausstellungen

Licht, Schatten und Chemie. Fotografie ohne Kamera
Zeit: 14. Januar bis 16. Februar 2017
Ort: in focus Galerie, Haupstr. 114, 50996 Köln

Peter Link: Berlin Berlin schwarzweiß
Zeit: 12. Januar bis 12. Februar 2017
Ort: L’ART POUR LAHR, Obertorstraße 4, 77933 Lahr

Erotische Meisterwerke
Zeit: 7. Januar bis 7. Mai 2017
Ort: Deutsches Fotomuseum, Raschwitzer Straße 11–13, 04416 Markkleeberg

Toni Schneiders Fotografie
Zeit: 12. Januar bis 11. März 2017
Ort: Kulturhaus Osterfeld, Osterfeldstr. 12, 75172 Pforzheim

 

Drüben auf Instagram

@maria_lax_ – Die Fotografin und Filmemacherin Maria Lax hat eine besondere Vorliebe für nächtliche Lichter, die wir absolut teilen.

 

Fotowettbewerbe

Farbtupfer

Datacolor sucht Fotos zum Thema Farbtupfer. Erlaubt ist, was gefällt – ganz egal, ob das Bild eine wahre Farbexplosion zeigt oder aber nur eine einzige Farbe ganz besonders heraussticht. Es gibt eine Jury sowie ein Publikumsvoting. Zu gewinnen gibt es Produkte verschiedener Sponsoren, darunter auch eine Canon 60D und ein Jahresabo von Adobe. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2017.

 

Videos

Was passiert eigentlich mit einem gestohlenen Handy? Anthony van der Meer wollte das nach seinem ersten Verlust wissen und ließ sich ein zweites klauen. Die Stimme der deutschen Übersetzung ist etwas anstrengend, aber wer Niederländisch versteht oder wem englische Untertitel nichts ausmachen, sollte das Original ansehen.

 

Ein Kurzfilm über das Zusammentreffen des Wetplate-Fotografen Ian Ruhter mit dem Schauspieler Gary Oldman. Ian ist bekannt für seine unglaublich großen Nassplattenaufnahmen.

 

Unser Titelbild stammt von Jeff Sheldon. Vielen Dank!

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10 Kommentare

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  1. Ich bin generell kein Freund von Gender-Sternchen. Es sieht meiner Meinung nach blöd aus, macht den Text unleserlich und mit den Regeln der deutschen Rechtschreibung hat es nichts, aber auch gar nichts zu tun. Mit einem Liebhaber (selbstverständlich auch eine Liebhaberin!) dieser Schreibweise wird man jetzt ewig lang darüber diskutieren können, ohne an dessen Meinung wahrscheinlich etwas zu ändern. Deshalb möchte ich hier auch keine lange Diskussion darüber anstoßen, sondern nur anmerken, dass ich bei dem Wort „di*er“ mehrere Sekunden hängen geblieben bin, bis ich den Sinn verstanden habe. Bei allem Respekt vor dem Versuch, die deutsche Sprache diskriminierungsfrei zu gestalten – guter Lesefluss ist auch eine Qualität, die einen Text auszeichnet.

    So, und jetzt dürft ihr draufhauen.

    • Ich wollte gerade einen ähnlich Kommentar schreiben, aber Du hast mir die Worte aus dem Mund genommen. Ich kann Deine Meinung nur noch einmal dick unterstreichen!

      Ich bin sogar der Meinung, dass „der Versuch die deutsche Sprache diskriminierungsfrei gestalten zu wollen“ eine der unsinnigsten Unterfangen unserer Zeit ist.

    • Sehe ich genauso, es bewirkt eher das Gegenteil. Vor allem Worte sind geduldig. Wenn es heute noch jemanden gibt, der bei dem Wort Künstler nicht an eine geschlechtsneutrale Berufsbezeichnung denkt, die jeden Menschen auch Transgender einschließt, der wird seine Einstellung auch durch ein Sternchen nicht ändern, eher wird man bei solchen Typen das Gegenteil erreichen. Vor allem, wenn es nicht konsequent geschieht, machen sich die Benutzer dieser Sternchen eher lächerlich und diskriminieren Transgender, weil sie ja explizit bei Wörtern das grammatikalische Geschlecht z.B der Künstler nur bei einem auch biologisch männlichen Künstler und das Wort Künstlerin einer Frau zuordnen!
      Es ist übrigens mal wieder ein Sternchenfehler enthalten! Wer ihn findet bekommt von mir einen Stern und wird sicher mal ein*e Star*in.

    • Danke für den Kommentar. Ich mag kwerfeldein gern aber die Typographie verleidet mir mehr und mehr das Lesen. Von „Flüssig“ kann hier und da keine Rede mehr sein und das hier „…jede*r, di*er…“ ist echt der Hammer. Ein Buchstabenrätsel. So macht das keinen Spass. Schade um die guten Inhalte.

  2. Ich hätte dem heutigen browserfruits etwas ganz anderes anzumerken, (auch wenn ich ähnliche Gedanken zu den „komplizierten“ Sternchen hatte): Großartiger Film! Danke fürs weitergeben. Das war sehr inspirierend.