11. Januar 2014 Lesezeit: ~2 Minuten

Exposé: Zeig Dein wichtigstes Foto 2013

Na, habt Ihr schon drauf gewartet? Man kann ja von Traditionen halten, was man will. Einige langweilen und auf andere freut man sich immer wieder diebisch. Wir uns zum Beispiel darauf, nun wie jedes Jahr Eure wichtigsten Fotos zu sehen zu bekommen!

Nachdem unser Herausgeber Martin bereits einen Rundumschlag in Sachen Best-of veranstaltet hat, indem er die wichtigsten Fotos aus Artikeln und aus dem Ausblick für das vergangene Jahr zusammengestellt hat, seid nun Ihr gefragt.

Was war Euer wichtigstes Foto 2013? Vielleicht ein Schnappschuss, auf dem aber alles stimmt. Vielleicht das Bild, für das Ihr wochenlange Vorbereitungen und Recherchen betrieben habt, um es dann – endlich – genau so wie geplant in die Tat umzusetzen. Vielleicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen?

Vieles kann dazu beitragen, ein Foto zu dem Bild eines ganzen Jahres zu machen. Auf jeden Fall möchten wir nun mit Euch ein letztes Mal auf 2013 schauen bzw. Euch bitten, das zu tun, falls Ihr es nicht ohnehin schon getan habt: Sucht das Foto heraus, das für Euch das wichtigste in 2013 war.

Teilnahmebedingungen

  • Suche Dein wichtigstes Foto heraus, das Du 2013 veröffentlicht hast.
  • Poste den Link dazu in einem Kommentar.
  • Beschreibe in ein paar Sätzen, warum Dir dieses Bild wichtig ist und wie es entstanden ist. Achtung: Fotos ohne Beschreibung werden nicht berücksichtigt.
  • Mit dem Kommentar stimmst Du einer möglichen Veröffentlichung auf kwerfeldein zu.
  • Einsendeschluss ist am Montag, den 13. Januar um 20 Uhr.

Wer schon länger hier liest, kennt das anschließende Prozedere bereits: Unsere Redaktion klickt und liest sich durch alle Eure Einsendungen und sucht ganz subjektiv ihre Lieblingsfotos und -geschichten dazu aus. Die Auswahl der Bilder, die die meisten Fans bei uns finden konnten, präsentieren wir am nächsten Samstag, den 18. Januar 2014 an dieser Stelle.

Wie immer lohnt es sich schon ob der schieren Masse an Einsendungen, auch hier in den Kommentaren mitzulesen, weil wir einfach nicht alle tollen Fotos im Anschluss präsentieren können. Und Geschmäcker sind ja auch verschieden. Also, auf geht’s! Welches ist Dein wichtigstes Foto 2013?

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191 Kommentare

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  1. http://vsco.it/1dYZagP
    Dieses Foto ist im Büro entstanden. Zu dieser Zeit wütete gerade der Sturm “Xaver”, wegen dem uns unsere Familie nicht in Berlin besuchen konnte. Sie saßen auf der Insel fest :/
    Als sich der Wind etwas legte, blieben ein paar mutige Regentropfen auf meinem Dachfenster zurück. Im Hintergrund: Der Radarturm vom Tempelhofer Flughafen.

  2. http://www.flickr.com/photos/64502870@N00/9472584581/sizes/l/
    Das Bild ist sehr spontan entstanden. Eigentlich hatte ich die Session mit Alina recht gut durchgeplant und eine Menge Ideen im Kopf. Als ich sich dann am Wegesrand fotografiert habe, sah ich den Busch mit den riesigen Blättern und dachte: damit muss ich unbedingt etwas machen. Als das Shooting schon fast beendet war, dachte ich wieder an das Blastt und hab Alina gebeten sich entspannt aufs Feld zu setzen und sich das Blatt mit der natürlichen Lücke vors Auge zu halten. Ich war sofort geflashed, weil es einfach toll aussah. Alina stand das erste Mal vor der Kamera und hat ihre Sache so gut gemacht. Als ich das Bild im Kasten hatte, wusste ich, dass ich da grad eins meiner besten Bilder jemals gemacht hab. Anders als das, was ich sonst so fotografiere aber vielleicht auch gerade deshalb so wichtig. Es hat einfach alles gepasst, obwohl es nicht geplant war.

  3. http://www.flickr.com/photos/juliawinter/9762349334/

    Das Foto ist ein Ergebnis von Prokrastination. Ich saß in der Bib beim Lernen und plötzlich hatte ich einen so starken Inspirationsflash, dass ich sofort nach Hause gefahren bin um dieses Foto zu machen. Das Ganze hat auch gar nicht lange gedauert, und hinterher sah das Foto so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Male, die mir das gelungen ist, kann ich an einer Hand abzählen (auch wenn das Foto natürlich recht simpel ist). Gerade beim Raussuchen habe ich etwas schockiert festgestellt, dass es ungefähr doppelt so viele Favoriten hat wie ich gedacht hätte. Und ironischerweise passt das Bild in letzter Zeit mehr zu meinem Verhältnis zur Fotografie als mir lieb ist.

  4. Mein “wichtigstes” Foto 2013 ist wohl dieses hier: http://m2.22slides.com/plochacki/7778_slide_53519.jpg

    Es ist im Sommer in Kenia entstanden, auf einer von zwei Safari Touren im Amboseli Nationalpark. Ich habe ca. über 2500 Fotos in den 2 Wochen gemacht, doch dieses war und ist eins meiner Lieblinge und ist mir auch sofort ins Auge gesprungen. Ich weiß nicht, ob es einfach die unendliche Weite ist, die pure Natur, keine Zivilisation oder der einsame Elefant, der durch das Sumpfland wandert, es für mich speziell macht. Aber es erinnert mich einfach an die schönsten 2 Wochen meines Lebens, die ich nicht mehr missen möchte und ich jederzeit es noch mal machen würde, aber mit besserer Ausrüstung dann ;)

  5. Ich poste euch hier mein wichtigstes Bild 2013. Es ist nicht mein schönstes und auch nicht mein bestes Foto. Aber es hat den Grundstein für eine große Idee gelegt.
    Durch dieses Polaroid konnte ich mein Ausstellungskonzept anlegen. Die flckr Gruppe “flckr-Friday” setzte das Thema “Dreams can come true” und mein Traum seit längerer Zeit ist natürlich wieder nach New York zu reisen. Deswegen inszenierte ich das kleine Empire State Building vor meinem Monitor mit einem New-York-Hintergrund.
    Viel will ich dazu jetzt gar nicht mehr sagen. Nur, dass die Farben mich begeisterten und ich dadurch eine ganz andere, hybride Art fand, mit meinen Polaroids und Emulsions-Lifts umzugehen.
    Dadurch angespornt nahm meine Ausstellung Form an. Und hängt immer noch. Geschafft.
    Kein anderes Bild hätte für mich persönlich letztes Jahr wichtiger sein können. :o)
    http://www.flickr.com/photos/9028706@N06/9644344572/

  6. Hallo, dann mach ich mal den Anfang…

    Eigentlich war ich an diesem Tag unterwegs um Impressionen des Reutlinger Weihnachstmarktes aufzunehmen. Aber auf dem Weg dorthin, begegnete mir auf der Shoppingmeile zwischen all den Verführungen der Konsumwelt dieser Trottwarverkäufer. Nach einem längeren Gespräch über seine Situation war er mit einer Aufnahmesession und der nachfolgenden Veröffentlichung einverstanden.
    Leider gab es typischerweise keinen einzigen Like auf der Facebookseite…
    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=598790186855287&set=a.598786560188983.1073741900.162495157151461&type=3&theater

    VG
    EMQI

  7. Mein “wichtigstes” Foto 2013:

    http://www.flickr.com/photos/maldesowhat/9842196745/

    Das Foto ist für mich eigetnlich aus einem Grund wichtig: Da ich meine alte Kamera mit sämtlichen Objektiven verkauft habe um mir eine neue Kamera zu kaufen, hatte ich nur eine Festbrennweite anstatt dem gewohnten Pipapo. Die daraus resultierende Einschränkung hat sehr gut getan und hat michh dazu verleitet mal ein paar neue Dinge auszuprobieren. Das Bild ist ein Ergebnis davon und wäre sonst wohl nicht so entstanden.

  8. Schön, dass ihr diese Aktion auch dieses Jahr wieder macht :)

    Mein wichtigstes Foto ist wohl dieses hier: http://500px.com/photo/39744880

    Es stammt aus einer Foto-Session auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt und verbindet für mich wunderbar die Stille Erinnerung an das Leben mit der Trauer der Hinterbliebenen und hinterlässt zumindest bei mir eine gewisse Nachdenklichkeit. – Die Blume steckte übrigens schon an der Stelle.

  9. Dieses hier ist sicher eines meiner wichtigsten Foto aus dem Jahr 2013
    http://www.flickr.com/photos/dongga/10424358095/

    Das Foto entstand als ich mich entschloss morgens bei Nebel raus zu gehen um die Stimmung am Rhein festzuhalten und gleichzeitig verschiedenes auszuprobieren. Eines davon waren doppelt Belichtungen. Das Foto ist mir genaue so gelungen wie ich es im Kopf hatte als ich an meiner EOS 3 die Doppelbelichtung aktiviert habe. Auf den ersten Blick scheint alles normal Boote angemacht an Bojen im Rhein, erst auf den zweiten blick entdeckt man das hier etwas nicht stimmen kann…..

    Warum es so wichtig ist?
    Am selben Morgen ging ein Versuch von LE mit Filtern gründlich in die Hose, das nervt und kratzt auch ein bisschen am Ego.
    Wenn aber die andere Idee klappet in einem Versuch. Das poliert das Ego wieder auf und gibt Selbstvertrauen um weiter an Ideen zu arbeiten welche in diese Richtung zielen ….

  10. März 2013, der unangenehmste Wintersonntag des Jahres. Ideales Wetter zum Heizung aufdrehen und unter der Decke verkriechen. Wenn es da nur nicht diese Schneewehen gäbe, die man hier in der Gegend sonst beinahe so gut wie niemals zu sehen bekommt…

    Also rein in die lange Elli und raus in das Elend!

    Es ist bitterkalt, mein Gesicht ist trotz hochgezogenem Schal gefroren, meine Brille dauerbeschlagen und die Augen tränen vom schneidenden, mit feinem Schnee angereicherten Wind. Meine Hände stecken in Handschuhen und zittern doch. Unter diesen widrigen, grobmotorischen Umständen gibt es nur eine Kamera, die so primitiv und klobig ist, dass ich sie bedienen kann:

    Die gute alte Kodak Brownie Hawkeye Boxkamera.
    (Das Umspulen des Films von 120er auf 620er Spule habe ich natürlich noch drinnen erledigt.)

    Am Ende meines Spaziergangs war ich vollkommen fertig, doch die Qual hat sich gelohnt, u.a. für dieses Foto, bei dem die eigenwilligen Farbverschiebungen des Redscale-Films und etwas Lichteinfall noch ihr übriges für die Gesamtatmosphäre getan haben:

    http://www.flickr.com/photos/derohlsen/8629738354

  11. Bei meinem wichtigsten Bild 2013 musste ich nicht lange nachdenken:
    http://www.flickr.com/photos/lichttopf/11007765504/

    Dieses Bild ist deshalb so wichtig für mich, da ich leider oft nicht so viel Zeit für Fotografie habe wie ich es gerne hätte. Dies war mein erstes richtig geplantes Projekt und es hat die Ergebnisse geliefert, die ich mir gewünscht habe. Außerdem ist es für mich ein “Symbol” für meine Entwicklung beim Fotografieren. Ich fotografiere erst seit gut einem Jahr mit der Spiegelreflexkamera und es war meistens doch eher ein “spontanes Losziehen”. Das macht auch noch immer sehr viel Spaß, allerdings war es auch wundervoll aus einer Idee genau das Bild zu entwickeln, das man sich vorstellt. Und ganz nebenbei drückt das Bild meine Liebe zum Sport aus.

    Die Idee zum Foto bzw. der Serie entstand mit einer Freundin beim Training. Ich habe bereits öfters auf unseren Trainingslagern “dokumentarisch” Bilder aufgenommen, um die Technik zu analysieren und zu verbessern. Wir hatten allerdings auch Lust “künstlerische” Bilder zu realisieren.
    Da unsere Sporthalle keine glänzende Einrichtung ist, kam ich nach kurzer Zeit auf die Idee, entfesselte Blitze einzusetzen, damit nur der Sportler auf dem Bild beleuchtet ist. Daher kaufte ich mir einen Blitz, lieh mir einen zweiten von einer Freundin und machte mich im Internet ein wenig schlau. Es teilweise etwas gedauert die richtigen Einstellungen zu finden, allerdings habe ich bei meinem ersten Shooting mit den entfesselten Blitzen auch nichts anderes erwartet. Das Shooting mit der verschiedenen Sportlern hat sehr viel Spaß gemacht.

    Ich will die Serie in diesem Jahr noch um weitere Sportarten erweitern.

  12. Mein wichtigstes Foto ist sicherlich dieses hier:
    http://marcschilling.com/alle-bilder/ride-into-sunset/

    Aufgenommen habe ich es in Paraguay (Position: -25° 21.738′, -57° 25.705′ ) mit der Fuji X100S aus dem Auto heraus. Die EXIF-Daten stehen unter dem Bild. Aber warum ist es mein wichtigstes Foto? Nun ja, es ist eine Erinnerung an einen wunderschönen Urlaub in einem Land, das man so normalerweise nicht als Tourist besucht. Mit ein bisschen Abstand betrachte ich diese Aufnahme als besonders schön, weil es meine Erinnerung an Paraguay wiederspiegelt. Auf allen meinen Computern ist dies inzwischen mein Wallpaper.
    Das Foto zeigt ein Mofa mit zwei Personen die vlt. vom Einkauf zurück kommen, denn sie tragen Taschen. Die / der Sozia / Sozius trägt keinen Helm. Typisch eben für ein südländisches Land. Die Sonne ist gerade dabei am Horizont zu verschwinden und wirft eine wunderschöne Reflexion auf die Straße (eine Art Autobahn). Auf dem Gewheg sind zwei Silhouetten von Spaziergängern zu erkennen. Auf den vielen Strom- und Telefonleitungen hängen Grasbüschel. Es könnten aber auch Vogelnester sein, ich weiß es nicht …

    Bin auf weitere Bilder von euch gespannt!!
    Grüße,
    Marc

  13. Family Business.
    http://www.flickr.com/photos/robertmehlan/9953698566/

    Ich war wieder mal mit meiner Fotoausrüstung zum Oktoberfest-Shooting unterwegs. Karussell, Achterbahn, Zelte und die üblichen Motive. Eigentlich war ich mit der Ausbeute total unzufrieden, denn es waren mal wieder Bilder nach dem Motto “Mutti knipst…”! Alles schon da gewesen, alles schon gesehen. Ein Freund von mir machte noch kurz vor Schluss eine paar Bilder, ich hatte eigentlich schon “eingepackt. Dann sah ich diese Szene kurz vor Ende des Oktoberfestabends. Aus der Hand mit meinem 70-200mm IS II. Absoluter Treffer. Und dieses Bild wird durchweg positiv aufgenommen. Ende kommenden Jahres wird es sogar zentraler Bestandteil einer Oktoberfestdekoration in einem der führenden Modehäuser in Salzburg. Habe dann gleich mit ein paar weiteren Kassenhäuschen eine tolle Serie machen können. Ist alles innerhalb von 15 Minuten entstanden.

  14. Super schöne Aktion!
    Hier ist mein wichtigstes Bild in 2013:
    http://www.flickr.com/photos/lisamarie_k/10691261706/in/photostream/

    Dieses Bild ist mir besonders wichtig, da es für mich einen neuen Abschnitt meines Lebens symbolisiert. Ich war längere Zeit krank und habe lange nicht mehr richtig fotografiert. Das Bild entstand im Oktober und ich habe vorher lange an dem Konzept gearbeitet. “My Kingdom” ist außerdem analog entstanden – eines meiner ersten “richtigen” Analogbilder – und es war wohl der Ausgangspunkt dafür, dass ich seitdem fast nur noch analog fotografiere.
    Die Fotografie hilft mir in so vielen Situationen und gerade die analoge Fotografie macht mich irgendwie noch glücklicher. Und dieses Bild wird mich immer daran erinnern.

  15. https://drive.google.com/file/d/0B7q__z9eDA_9MEFkRmNlcmYxaEk/edit?usp=sharing

    Warum dieses Foto für mich im Jahr 2013 wichtig ist?!

    Weil es in einer Zeit entstanden ist, wo es mir persönlich ziemlich dreckig ging.
    Trennungen sind eben nie etwas schönes …

    Drum entschloss ich, um mich abzulenken, alleine in den Urlaub zu fliegen.
    Ziel war es die Türkei zu erkunden.

    So bin ich dann in der nähe von Belek, in einem dem Meer nahe gelegenen Waldgebiet, fündig geworden und habe diese wildlebende Schildkröte entdeckt und abgelichtet.

    “Damals” noch mit einer ausgeliehenen Kamera von einem Freund.

    Mittlerweile ist daraus ein Hobby geworden mit dem ich nun meine Gefühle und Gedanken auszudrücken kann … :-)
    Und eigenes Equipment besitze ich mittlerweile auch :-D

    In diesem Sinne

    Nihil in terra sine causa fit

  16. http://bonnbymobile.files.wordpress.com/2013/09/bonn-bw-01__2013-09-042.jpg

    Dieses Foto ist mir so wichtig, weil es mein erstes vernünftiges Handyfoto ist, nachdem ich bis vor vier Monaten nur ein olles Klapphandy hatte. Handyfotographie ermöglicht mir endlich mal wieder ein bisschen zu fotographieren, weil es so wenig (zeit-)aufwändig ist und man es immer dabei hat. Es macht Spaß auf die eigene Stadt beim Herumlaufen etwas genauer zu achten.

  17. Mein wichtgistes Foto des Jahres war dieses: http://www.flickr.com/photos/rianga/10514333716/
    Es war das erste wirkliche niedergeschriebene und mit einer Skizze versehene Konzept das ich in einer für mich schwierigen Zeit umgesetzt habe, und ich habe mich riesig gefreut.
    Außerdem habe ich mich bei diesem Bild das erste Mal wirklich beim fotografieren beobachtet und war wirklich erstaunt, worauf ich alles gekommen bin.

  18. http://www.flickr.com/photos/keeperofthegreens/8939179341/

    Entstanden auf dem Schauinsland in Freiburg, bzw. auf dem Weg dorthin. Meine Frau arbeitet bei der Bahn, und ewar an der Renovieriung does Bergrestaurants beiteiligt. Daher musste die häufig, such gerne mal am wochenende auf den Schauinsland fahren. Dieses Bike entstand an einem Wochenende, an dem ich sie begleitet habe. Sie war zu diesem Zeitpunkt bereits schwanger, und es war wohl eine der letzten Fahrten AIF den Schauinsland, bei denen wir nur zu zweit waren. Inzwischen sind wir zu dritt und bei der nächsten Fahrt wird unsere kleine Tochter dabei sein.

  19. Mein wichtigstes Foto 2013 ist definitiv dieses hier:

    http://www.flickr.com/photos/76501606@N02/10292088426/

    Ich bin bei diesem Foto nicht nur unglaublich stolz auf die Bildgestaltung, ich glaube mir ist selten eine Bildgestaltung so gelungen, und ich freue mich auch nicht einfach nur über die Wolken, die so unglaublich gut mit reinspielen, dieses Foto war für mich auch ein emotionaler Richtungsweiser. Als die Scanvorschau auf meinem Bildschirm erschien wusste ich sofort: So soll meine Fotografie sein. Geschichten erzählen über Einsamkeit, Ungewissheit, vielleicht auch Zuversicht, ohne sie den Betrachtenden ins Gesicht zu schreien. Nicht oberflächliches Menschen zeigen, sondern das erkunden, was in mir vorgeht. Mein Stolz hat sich nicht geändert als ich dann den fertigen Scan sah oder den Print in der Hand hielt. Wenn bei dem ganzen Shooting über mehrere Stunden nichts rausgekommen wäre als dieses Bild wäre das immer noch mein bestes Shooting 2013 gewesen, um nicht zu sagen mein bislang bestes und wichtigstes Shooting seitdem ich eine Kamera in die Hand genommen hab.

  20. http://www.flickr.com/photos/normengadiel/9436484339/

    Hallo Ihr lieben, also dies ist mein wichtigstes Foto zum einen, weil die Menschen auf dem Foto zu meinem Freundeskreis gehören und es deshalb persönlich eine hohe Bedeutung hat und zum anderen, weil es für mich nur so vor Lebensfreude strotzt. Der Moment hätte für mich kaum besser sein können und ich kann mich auch nach langer Zeit an diesem Foto sattsehen, was bei mir nicht sehr oft vorkommt. Deshalb ist dies mein Foto 2013 .

  21. Mein wichtigstes Foto 2013: http://herrkronen.de/wp-content/uploads/IMG_0122.jpg

    Es entstand bei einem Fotospaziergang (http://www.herrkronen.de/?p=2473) ganz bei mir in der Nähe, im ehemaligen Wohnpark Lilienthalstraße. Der Wohnpark wurde damals für die stationierten englischen Soldaten gebaut, die im Stützpunkt hier in Mönchengladbach lebten und arbeiteten. Nach dem Abzug standen die Häuser lange Zeit leer und es glich einer Geisterstadt. Einen Teil der Häuser konnte man jetzt käuflich erwerben und umbauen, der andere Teil steht immer noch unbewohnt in der Nachbarschaft und erinnert an alte Zeiten.

    Warum ist jetzt aber genau dieses Bild? 2013 war die Diskussion um die Internetsperren und die Vorratsdatenspeicherung auf ihrem Höhepunkt. Dieses Bild spiegelt für mich stark das Thema des Überwachungsstaates wieder. Die zur Wand und damit außer Kraft gesetzte Überwachungskamera, macht deutlich, was viele Menschen denken.

  22. Hallo Zusammen,
    mein wichtigstes Bild im Jahr 2013 ist dieses hier:
    http://www.flickr.com/photos/goodi/8967094648/
    weil ich schon seit Jahren versuche ein Bild mit Bodennebel zumachen und jedes Mal wenn ich dachte das Wetter ist dannach und ich extra früh aufgestanden bin hatte ich Pech. Bei diesem Bild war es anders es war Sommer in Irland und ich war in einem Hotel, dass an einem See lag. Als ich um 5 Uhr morgens wach wurde und auf dem Weg zur Toilette am Fenster, das in Richtung See ging, vorbei ging habe ich den Nebel gesehen. Da konnte ich mich einfach nicht wieder Schlafen legen und bin losgegangen und habe eine ganze Serie an Bildern gemacht. Das obere ist mein erstes an diesem Tag und wird mir immer in Erinnerung bleiben.
    Michael

  23. Balthasar Pank – 131223 – 2013
    http://fidei-commissum.tumblr.com/post/72967213294/balthasar-pank-131223-2013

    Das wichtigste Bild 2013 hat keinerlei politische, ästhetische, künstlerische Aussage, sondern steht nur für das Ende eines Lebensabschnittes:
    Ich habe mich kurz vor Jahresende auf mein altes Fahrrad geschwungen, die alte
    Pentax ESPIO 105WR ausm Keller gekramt und bin nach 6 Jahren Jugendodyssee durch meine Heimatstadt und die damit verbundenen Erinnerungen geheizt. Diese Fotografie steht für den Abschluss dieser Reise und das erfrischende Ankomme im eigenen Leben.

  24. Mein wichtigstes Foto 2013 ist folgendes:

    http://500px.com/photo/53207476

    Das Foto war eines der ersten Bilder mit meiner neuen Kamera, welches ich zufriedenstellend fand. Entstanden ist es beim Spielen mit unserer Katze. Es war exakt der Moment in der sie die Beute zwischen ihren Pfoten hatte, daher dieser “böse” Blick. Eine Sekunde später sah es schon wieder völlig anders aus. Daher spielte auch das Glück eine große Rolle. Bearbeitet habe ich es noch mit etwas Dodge & Burn sowie Gradationskurven per Masken.

  25. http://www.flickr.com/photos/japana/11674288833/

    Das letzte Bild, dass ich im Jahr 2013 gemacht und veröffentlicht habe stammt auch noch vom Silvesterabend.

    Die Geschichte zu dem Bild ist folgende: Auf dem Bild steht mein Bruder, den ich, seit ich aus Berlin weggezogen bin, leider viel zu selten sehe und blickt voran ins neue Jahr. Nachdem das Ende des Jahres leider mit viel Kummer verbunden war, sind wir nach Weihnachten in der Heimat an die Ostsee gefahren um dort über Silvester einfach mal alles sacken zu lassen.

    Das Foto ist entstanden, weil ich nach einem langem Strandspaziergang Lust bekommen habe einen Sternenhimmel zu fotografieren. Ich hatte mich schon etwas länger damit beschäftigt aber leider entweder keine Zeit oder das falsche Wetter gehabt. Diesmal hat es alles gepasst.

    Das Bild symbolisiert für mich den Aufbruch in das neue Jahr, der Blick nach vorne auf die unendlichen Möglichkeiten und Erfahrungen und vor allem auf das Schöne, was vor einem liegt. Es ist für mich ein sehr hoffnungsvolles Bild.

  26. Mein wichtigstes Foto aus 2013 ist das hier http://pa-photo.de/wp-content/uploads/2013/09/Karlstal-1-10.jpg

    Das Bild ist in einer Schlucht entstanden, nicht weit weg von mir zuhause. Seit ich 2009 meine erste Kamera gekauft habe komme ich mindestens einmal im Jahr dorthin zum Fotografieren, immer mit wechselnder Ausrüstung, wie das eben so ist…

    Bisher war ich mit den Ergebnissen aber nie wirklich zufrieden, der Wald dort war sozusagen mein Kryptonit. Bis September 2013, da war ich dort gewissermaßen gleich doppelt erfolgreich.

    Zum einen hat es zu einer kurzen Serie gereicht, von der ich jetzt hier das erste fertige Bild verlinkt habe und mit der ich auch heute noch zufrieden bin, zum anderen bin ich ein gutes Stück vom Technikdenken weggekommen, obwohl ich immer noch ein großer Technikfan bin, hatte ich an dem Tag wirklich nur das dabei, was ich wirklich brauchte und nicht noch fünf Kilo zusätzliches Zeug, das man ja vielleicht brauchen könnte…

    Dadurch hat sich meine Art zu fotografieren stark verändert, wie ich finde und deshalb ist das mein wichtigstes Foto für 2013.

  27. Hallo zusammen! Ich lese gerade zum ersten Mal von Eurer “Tradition”! Aber die Idee finde ich richtig gut und deshalb will ich mich mal beteiligen:

    http://www.ckiessler.de/wordpress/2013/10/13/herbstliches-farbspektrum/

    Das ist für mich, nach längerer Überlegung, mein wichtigstes Bild 2013! Schon lange hatte ich die Idee, die Farben des Herbstes mal auf eine etwas andere Art darzustellen. Aber irgendwie fehlte mir die richtige Eingebung. Irgendwann fing ich an, bei jedem Spaziergang mit den Hunden im Wald Laub zu sammeln. Aber trotzdem wollte es nicht das wahre werden.
    Dann fiel mir eines Tages das Laub unserer Essigbäume, die in unserem Garten ein eher ungeliebtes Dasein fristen, ins Auge und endlich war das richtige Motiv gefunden. Lang genug hat’s gedauert, aber mir gefällt’s!

    Ich freue mich schon auf die Bilder der anderen Teilnehmer!

    Gruß,
    Carsten

  28. Mein wichtigstes und liebstes Foto 2013 ist dieses hier von zwei jungen Rehen unmittelbar nach der Fütterung.

    http://www.flickr.com/photos/luziferian/9994191943/

    Nach einer durchgemachten Septembernacht kam ich an einem traumhaft nebligen Morgen nach Hause und war von der Stimmung so angetan, dass ich nur schnell meine kamera geschnappte statt ins Bett zu gehen und ein kleines Stück weiter zum naheliegenden Wald und Wildtiergehege fuhr. Dieser Entschluss wurde mit einer Reihe schöner Reh und Landschaftsaufnahmen belohnt. Gleich am nächsten Tag stand ich freiwillig wieder um 6 auf (Es war immerhin Sonntag) und wurde wieder mit tollen Bildern belohnt. Das man früh morgens tolles Fotolicht hat war mir immer klar aber diese kleinen Erfolgserlebnisse gaben mir Langschläfer die Motivation bei entsprechenden Vorhersagen auch wirklich mal früh aus dem Haus zu gehen und bescherten mir somit auch gleich einen guten Vorsatz fürs neue Jahr ;)

  29. Mein wichtigstes Fotos ist dieses hier: http://500px.com/photo/56733180

    Ich war auf Fototour und lief etwas ziellos an der Düsseldorfer Rheinpromenade entlang. Als ich mich umdrehte, sah ich dieses wundervolle Farbenspiel am Himmel, das während der blauen Stunde entstand. Ich musste einfach auf den Auslöser drucken. Das Ergebnis hat mich – nicht zuletzt wegen des Sternfilters auf dem Objektiv – umgehauen und ich glaube, das war auch der Moment, an dem ich mich entschied, mein 365-Tage Fotoprojekt zu starten. Jedenfalls ist dieses Foto das erste des Projektes und deshalb für mich von enormer Wichtigkeit, denn es stellt den Anfang einer wunderschönen Reise dar! ;-)

  30. Da isses:
    http://www.flickr.com/photos/90978426@N07/11519729036/

    Ich habe ein Jahr zuvor an der gleichen Stelle mit der Lumix meiner Frau ein ähnliches Bild gemacht, digital und in s/w umgewandelt. Obwohl das Bild mir gut gefiel, kam es mir doch “geschummelt” vor, es war eben kein “richtiges” schwarz/weiss, und noch dazu digital (soll keine Diskussion werden, es gibt tolle Digitalbilder, aber das ist nicht mein Ding, es ist ein Hobby. :D). Seitdem habe ich versucht, dieses Bild auf Film zu reproduzieren, jedoch die Stimmung war nie die Gleiche, oder es fehlte irgend etwas. Dann bekam ich die Pentacon Six TL, es musste also 6×6 sein, war ja Ehrensache.
    Da ich sehr häufig mit den Hund unterwegs bin, habe ich das Wetter und das Licht immer im Blick, und kann gegebenenfalls schnell reagieren. Bis es dann 10 Monate später soweit war, Hund eingepackt, Pentacon Six, die Minolta XE-1 als Belichtungsmesser und los.
    Sechs Bilder später war mein letzter ADOX CHS100 voll und ich hatte das Bild im Kasten. Nun durfte nichts schiefgehen, ich hatte vorher auch erst einen Rollfilm entwickelt. Aber alles klappte perfekt. Und schon als der Film zum trocknen hing, sah man die feinen Graustufen. Ich konnte kaum abwarten, bis der Film trocken war. Und da war es dann. Mission erfüllt. :D
    Es ist zwar immer noch nicht dasselbe, aber ein würdiger Nachfolger. Auch wenn meinem Scanner bei 6×6 etwas die Puste ausgeht, aber das ist wieder eine andere Baustelle…

  31. Mein Bild 2013

    Ich lebe und arbeite jetzt seit genau einem Jahr in Bolivien. Genauer: In Santa Cruz de la Sierra, der größten Stadt Boliviens.

    Ein neues Umfeld bietet oft eine Fülle neuer Möglichkeiten, natürlich auch fotografisch.
    Allerdings überwiegen hier, in Santa Cruz dabei leider die Unmöglichkeiten.
    Die Stadt ist einfach zu gefährlich, um mit einer teuren Kamera hindurch zu spazieren.

    Um so mehr habe ich es immer wieder genossen diese Stadt zu verlassen, um zu fotografieren. Sowohl innerhalb Boliviens (Sucre und die Chiquitania), als auch Kolumbien (viel sicherer als sein Ruf!), Argentinien und Peru habe ich bereist.

    Mein Bild 2013 entstand in Chaclacayo, einer kleinen Stadt in der Nähe von Lima, wo ich eine Fortbildung besuchte. Es ist deshalb mein Bild 2013, weil im Gegensatz zu allen anderen Bildern (die so „passiert sind“), ich für dieses hier morgens extra eine Stunde früher aufgestanden bin, da das Licht einfach zu fantastisch war:

    http://www.flickr.com/photos/mostlytim/10192970056

  32. Ganz schwierig. Am Ende dann vielleicht das hier:
    http://flic.kr/p/iyRvju

    Ein Foto von meiner Rundreise in Rajasthan – ein Mischung aus schönem Licht, Anmut aber auch Chaos im Hintergrund. Damit spiegelt es einige Eigenschaften dieser Region ganz gut wieder und ist zuletzt natürlich meine ganz persönliche Erinnerung daran.

  33. Foto “Disappearance”: http://www.flickr.com/photos/mardiet/10222799114/

    Aufgenommen in Frankfurt mit der Lubitel 166+ von Lomography auf Ilford Delta 400 Mittelformatfilm. Es zeigt eine sehr minimalistische Ansicht des Galileo-Towers der Commerzbank in Frankfurt am Main.

    Es ist Teil einer andauernden Serie, die ich “Urbane Abstraktionen” nenne. Die Serie soll den ungewissen Ausgang einer immer nach oben strebenden Gesellschaft zeigen. Höher, schneller, weiter: Aber wo führt uns das hin? Die Wolkenkratzer stehen hier Sinnbildlich einmal für den Kapitalismus und das Streben der Menschen nach immer mehr.
    Das Foto ist für mich persönlich mein Wichtigstes des Jahres 2013, weil es genau so geworden ist, wie ich es bei der Aufnahme geplant hatte und es meine Gedanken zu der Serie von allen Bildern am besten widerspiegelt. Die Realität, der Himmel, ist durch die spiegelnde Fassade des Wolkenkratzers dunkler, die erkennbaren Strukturen der Architektur rechts sind unten noch gut zu erkennen, verschwinden aber mit zunehmender Höhe bis Sie ganz verschwunden sind. Die nahe Zukunft kann man noch abschätzen, die Spätfolgen nicht mehr, man kann Sie nur noch erahnen, bis am Ende der Flucht nichts mehr übrig bleibt.
    Das Foto ist außerdem so bedeutend für mich, weil ich es analog mit einer nicht gerade als High-End-Gerät zu bezeichnenden Kamera aufgenommen habe. Ich halte nichts von dem in der Fotografie oft vorhandenen Hang zur (teschnischen) Perfektion und das Bild zeigt meiner Meinung nach, dass man auch ohne geldverschlingende Ausrüstung Ideen fotografisch umsetzen kann. Ich mache mir lieber Gedanken über das Konzept hinter meiner Fotografie als über Megapixel. Dieses Bild verkörpert meine Gedankengänge hierzu und ist daher so wichtig für mich.

    Ich wünsche der Redaktion und allen anderen Lesern noch alles Gute für 2014, macht weiter so!

  34. Im vergangenen Jahr habe ich mich stark – sowohl beruflich als auch privat – mit meiner fotografischen Identität auseinandergesetzt, an neuen Projektideen gearbeitet und mir viele Gedanken über mein Equipment gemacht.

    Heraus kam, dass ich meine Sujets ein wenig erweitert habe und mich in der Art, wie ich fotografiere, fester legen konnte. Ich bin nämlich einer von jenen, die auf Festbrennweiten und manuelle Fokussierung stehen. Dementsprechend habe ich mich schlau gemacht und in der Bucht und auf Flohmärkten umgesehen und zugegriffen und fotografiere nun fast ausschließlich mit alten M42er Festbrennweiten.

    Eine der ersten Probeaufnahmen mit höherem Aufwand ist dieses Foto der alten Kaffeemühle aus meinem Familienbesitz mit Espressobohnen. Es ist bestimmt keines der großen Hui-Wow-Boah-Fotos, die man gerne in verschiedenen Fotocommunitys betrachten kann, aber für mich bedeutet es sehr viel, hat eine gewisse Ruhe und Ausstrahlung, die mich berührt und wird in gedruckter Form die Wand der kommenden Küche meiner neuen Wohnung zieren :)

    http://www.flickr.com/photos/klangbildwelten/10427443903/

  35. http://500px.com/photo/48141022

    Dieses Foto ist wichtig für mich weil ich das letzte Jahr sehr viel Zeit damit verbracht habe um die Löwenzahnwiese hinter unserem Haus mit meiner Olympus Kamera + Helios 44M Objektiv zu fotografieren. Ich habe immer ganz offene Blende benutzt. Ich habe viele einsame, wunderschöne Momente erlebt, und viele Gedanken darüber gedacht, dass man echt nicht viel braucht um wirklich glücklich zu sein…

  36. Im letzten Herbst war ich mit meiner Freundin für 5 Wochen mit unserem VW-Bus quer durch Europa unterwegs. Unsere Route hat uns von Wien bis nach Kopenhagen und retour (wegen schlechtem Wetter) via Hamburg in die Schweiz geführt.
    Da ich mich seit einiger Zeit doch relativ intensiv mit der Panoramafotografie beschäftige musste natürlich meine Ausrüstung auch in den Bus gestopft werden.
    Dieses Bild ist in den Dünen von Hvide Sande an der Küste Dänemarks entstanden. Ich habe einige Zeit damit verbracht auf den Moment zu warten in dem die Sonne im Meer versinkt, vorher schon mein Stativ aufgebaut, belichtung gemessen usw… ich war bereit.
    Mangels interessantem Vordergrund habe ich kurzerhand beschlossen mich selbst vor das Stativ zu drapieren, mit geschlossenen Augen.
    Mit dem Fernauslöser drei Belichtungen gemacht, aufgehüpft den Panoramakopf weiter gedreht und die restlichen neun Fotos geschossen die für die vollen 360° nötig sind. Gleich am Abend habe ich das Bild dann zusammengesticht, HDR usw. und schließlich einen “little Planet” daraus gebastelt.
    Mit dem Endprodukt bin ich sehr zufrieden weil das Bild durch die Person die da fast von dem Planet herunterfällt eine zusätzliche Ebene erhält, interessanter wird.
    Ausserdem hat mich das gute Ergebnis zu einer kleinen Serie inspiriert, ich bin seit dem schon von mehreren Planeten heruntergefallen..

    http://500px.com/photo/56542142

  37. Hallo,
    es war ein sehr Interessantes und aufregendes Jahr. Ich habe 2013 mehr Bilder geschossen als in den letzten Jahren zusammen. Dennoch fällt es mir relativ einfach das Bild 2013 für mich zu finden. Ich möchte es gerne mit euch teilen:
    http://www.waldemar-merger.de/wp-content/uploads/2013/09/Ru%CC%88ckhalt.jpg

    Es entstand während eines TFP-Shootings mit einer Freundin, die ich längere Zeit nicht gesehen habe. Ziel war es ihr Tattoo auf dem Rücken in Szene zu setzen. Nach und nach hat sie erzählt, dass sich ihr Leben in den letzten Wochen komplett geändert hat. In dieser Zeit hat sich in ihr viel Druck und Anspannung gesammelt, da sie viele wichtige Entscheidungen treffen musste. Beim Shooting hatte ich das Gefühl, dass sie sich nach langer Zeit endlich entspannen konnte. Ihre Verantwortung jemandem anders – mir – zu überlassen, einfach abschalten und sich fallen lassen.

    Anbei ein weiteres Bild von dem Shooting:
    http://www.waldemar-merger.de/wp-content/uploads/2013/09/180-Grad.jpg

    Ich finde die Bilder sagen es auch aus. Deswegen habe ich bewusst die Bilder “Rückhalt” und “180 Grad” genannt.

    Gruß
    Waldemar

  38. http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=4a3c65-1389451622.jpg
    Am 29.3.2013 verstarb mein Vater. Auch er war immer mit einer Kamera in der Hand zu sehen. Wir teilten viele Jahre dieses Hobby. Al er erkrankte veränderte sich unsere Welt, nichts schien mehr wirklich wichtig, ausser die letzten Momente gemeinsam zu verbringen.
    Ich musste mich überwinden dieses letzte Foto von uns zu machen, denn mir wurde bewusst das nun seine Hand in meiner ruhte und nicht meine in seiner, wie sie es 46 Jahre lang tat.
    Es ist fotografisch nichts wert, auch das in meinem Handy dieser Filter eingeschaltet war, stört mich heute nicht mehr. Denn dieses letzte Bild von meinem Vater drückt für mich persönlich einfach mehr aus, als alle meine anderen Arbeiten.

  39. http://www.lukas-gawenda.de/wp-content/uploads/2014/01/london1-england-lukas-gawenda.jpg

    Big Ben und Westminster Palace sind die Wahrzeichen Londons – fast schon “zu Tode fotografiert”. Ich wollte diese weltbekannten Motive außergewöhnlich im Bild festhalten und gleichzeitig auch mit einem weiteren Symbol Londons verbinden: einem roten Doppeldecker-Bus. Mittels einer Langzeitbelichtung des im Vordergrund vorbeifahrenden Busses habe ich mein Ziel erreicht. Der Bus scheint das Gebäude in der Abenddämmerung wie mit einem Tuch zu umhüllen, auch ein Brautpaar versteckt sich dahinter….

  40. http://www.flickr.com/photos/trebron0815/11129112034/

    Ich liebe Flamenco, begleite entsprechenden Tanzunterricht mit Cajon und bin inzwischen so etwas wie der Haus-und-Hof-Fotograf einer Flamencoschule in Mannheim.

    Wie jedes Jahr war ich mit meiner Frau auch 2013 in Sevilla und wir haben natürlich auch wieder Flamenco ge- und besucht.

    Neben den klassischen Toruristenveranstatungen die zumindest in Sevilla gute Qualität bieten, hatten wir das Glück, dass wir 2 Veranstaltungen in der altehrwürdigen Pena “Torres Macarena” besuchen konnten.

    Penas sind von Flamencoliebhabern eines Stadtviertels geführte Vereine, bei denen man sehr guten Flamenco zu sehen bekommt und das ganze für einen Eintrittspreis von 6.- €. Als Tapa gibt es hausgemachte Tortilla und Tapas von Mama und die kleine Flasche Manzanilla (der Sherry, der in Sevilla getrunken wird) bekommt man ebenfalls für 6.- €

    Das schönste ist aber, dass keiner etwas dagegen hat wenn man, ohne Blitz und einigermaßen unaufdringlich, fotografiert.

    An einem Abend saßen wir ganz vorne, ich hatte meine D3100 mit meinem geliebten Nikon 35 1.8 bestückt und fotografierte immer mal wieder während des gesamten Konzerts.

    Bei einem besonders gefühlvollen Gesangsstück bekam ich eine Gänsehaut am ganzen Körper und meine Augen füllten sich langsam aber stetig mit Tränen.

    Wie man auf dem Foto sieht, waren die Künstler Anabel Valencia Vargas & Curro Vargas intensiv in ihrer Kunst versunken und gaben uns im Publikum ein großes Stück ihrer Seele preis.

  41. Mein definitiv wichtigstes Foto aus 2013 ist dieses hier:

    http://www.flickr.com/photos/rafael888/11873313874/in/photostream/

    Sicherlich hatten andere meiner Fotos mehr Beifall, als dieses, doch kaum ein anderes ist so emotional besetzt.
    Die Location schwirrte mir schon seit Monaten im Kopf herum. Vom Entschluss, spontan loszufahren und Fotos zu machen, bis zum Bearbeiten am Rechner ist kaum eine halbe Stunde vergangen. Ich musste noch nicht einmal auf dem Kameradisplay überprüfen, ob´s was geworden ist. Schon beim Blick durch den Sucher wusste ich, ich würde die Bilder lieben.
    Es ist eines aus einer 3er-Serie – alle drei liegen mir am Herzen.
    Fee ist mit ihren 12 Jahren als Model ein Geschenk. Selten habe ich jemanden vor der Kamera, der so entspannt und bei sich ist. Man sieht es dem Foto an und das ist ihr Verdienst.
    (Nicht vom flickr-Veröffentlichungsdatum irritieren lassen – es ist aus 2013, nur bei flickr erst in 2014 hochgeladen).

  42. http://i289.photobucket.com/albums/ll225/wiebkes/2013_USA/Great%20Smoky%20Mountains%20National%20Park/USA_TN_20130906_174821_zps1669d12b.jpg ist mein wichtigstes Foto – besser wohl eins meiner wichtigsten, denn die Auswahl zu treffen war nicht leicht. Entstanden am letzten Urlaubstag in den Smoky Mountains am Clingmans Dome. Dachte ich vor 2013 ich würde nie in die USA reisen wollen hat sich meine Einstellung da doch um 180˙ gedreht. Bis kurz vor Sonnenuntergang hatten wir – der Freund den ich besuchte und ich – noch geglaubt auch unsere letzte Chance auf einen Sonnenuntergang nicht in Bilder umsetzen zu können, weil wir mitten in einer Wolke standen, wurden wir am Ende nochmal wieder richtig positiv überrascht. Und jetzt hätte ich nichts dagegen mal wieder in die USA zu reisen, dann allerdings für mehr als nur zwei Wochen … zwei drei Monate erscheinen da schon sinnvoller.

  43. 2013 war das Jahr, indem sich für mich, fotografisch gesehen, einiges verändert hat. Angenervt von der Sucht immer bessere Bilder digital zu machen, beschloß ich für das Jahr, nur noch Polaroids zu machen. Anfänglich mit der Instax bin ich dann schnell zur SX70 gekommen und erlebte nun ein Wechselbad an Gefühlen. Häufig Frust bei bescheidenen Bildergebnissen, aber auch dazwischen Hochgefühle, wenn alles mit Licht und Temperatur geklappt hat und der typische Polalook da war. Leider ist dies auf Dauer ein ziemlich teures Hobby, da das Bild so um 2,50€ kostet. Da überlegt man sich dann doch vorher, was dann am Ende rauskommen soll.
    Auf alle Fälle habe ich dadurch eine Menge neuer Leute kennengelernt bin deutlich entschleunigter und fotografiere mittlerweile nur noch analog mit Klein- und Mittelformat.
    auch dafür steht mein Lieblingsbild 2013

    http://www.flickr.com/photos/nordls/9310326415/

  44. Mein wichtigstes Foto ist aus einem Shooting mit einer lieben Kollegin. Sie schimpft sich Drita. Warum es mir so wichtig erscheint? Weil es eine ganz liebe Kollegin ist, ein total offenes Herz hat, hilfsbereit ist und wir es damals endlich geschafft haben, zusammen Fotos zu schießen. Wir hatten schon X Anläufe gehabt, doch immer kam etwas dazwischen. Und dann entstand dieses Portrait. Wir waren in Celle unterwegs. Als ich ihr die Bilder zeigte, also erst eine Woche später, brach sie in Tränen aus. Sie findet das Bild so wunderschön. Es entstand an ihrem Lieblingsplatz, wovon ich nichts wusste. Daher ist dieses Bild mit so vielen Emotionen behaftet, dass es für mich einfach das wichtigste Bild 2013 ist.

    http://500px.com/photo/54561714

  45. Ich studiere Sprachen, Englisch und Spanisch. Im August war ich bis September in Spanien, um dort an einer Sprachschule mein Spanisch zu verbessern. Ich war im Apartment und kochte mein Mittagessen. Ich entschied mich spontan, auf den Balkon zu gehen, während das Essen alleine weiterkochte. Das, was ich sah, hatte ich nicht erwartet: Ein doppelter Regenbogen. Soetwas hatte ich vorher noch nie gesehen…

    http://www.flickr.com/photos/yasemin_se/11889519563/

  46. Mein liebstes Foto 2013 ist wohl dieses:
    http://www.flickr.com/photos/beastiebernd/8350450112/
    Ich habe es schon ziemlich am Jahresbeginn gemacht, an einem sehr windigigen Tag.
    Eigentlich handelt es sich bei dem See um einen Baggersee, der meist eher sehr ruhig liegt und von vielen Spaziergängern aufgesucht wird. An diesem Tag war das Wasser aber recht aufgewühlt und es waren fast keine anderen Menschen da. Die Stille, der Wind und das Wasser haben mir jedenfalls sehr gut gefallen.

  47. http://shootingqueens.wordpress.com/2014/01/11/bild-des-jahres/

    Ich habe bestimmt bessere und auch interessantere Fotos gemacht, aber dieses Bild fasst das Jahr 2013 für mich am besten zusammen. Entstanden ist es im Zusammenhang mit einem Projekt namens Kulinarischen ABC, für E wie Eier, die Idee dazu hatte ich allerdings schon länger im Kopf, nur Zeit und weiße Eier nicht.
    Die Eier sind aus unserem Dorf, ich habe sie von einem Freund geschenkt bekommen, der zu viele Eier für seine Creperie geliefert bekommen hatte und als ich die viele weißen Eier auf einem Haufen liegen sah, wußte ich, okay, das wird jetzt endlich “das” Bild.
    Später habe ich mit diesem – und anderen Eier-Bildern aus der Serie – bei meiner jetzigen Haupt-Macro-Stock-Agentur beworben. Es war unter den ersten akzeptierten Bildern und das erste, welches ich später dann im Netz gefunden habe – mysteriöserweise in unzähligen Vietnamesischen Zeitschriften, später kamen noch weitere Länder dazu – was ich schon sehr witzig fand, sozusagen unsere Dorf-Eier in der großen weiten Welt. Und deshalb ist dies mein Bild des Jahres.

  48. http://www.flickr.com/photos/floffimedia/9309290627/

    Im April habe ich mir eine kleine Reise nach Istanbul gegönnt. Ein Ziel, das ich schon lange ansteuern wollte. Für mein Vorhaben, viel Straßenfotografie zu betreiben, war ich allerdings meistens zu zurückhaltend. Ein paar schöne Resultate gibt es trotzdem, wie dieses Bild, das auf der asiatischen Seite an der Küste des Marmara-Meers aufgenommen wurde. Schießstände dieser Art sieht man häufig an den Uferpromenaden, aber geschossen wird selten. Ich jedoch war diesmal mutig genug, meine Kamera auf den Betreiber zu richten und abzudrücken. Ich denke, das hat sich gelohnt.

  49. http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/579191/display/32383879

    …auf meine täglichen Arbeitsweg gibt es immer mal wieder Motive die ich mir in Bestimmten Lichtsituationen als besonders vorstellen kann, wenn sich so ein Moment abzeichnet habe ich hoffentlich die Kamera dabei um auszusteigen und zu fotografieren. Dabei muss vor allem auf dem Hinweg zu Arbeit schnell gehen, dann ist es gut, wenn man sich im Geiste bereits auf das Foto und die Umstände vorbereitet hat. Das Foto zeigt Birken in einer sumpfigen Gegend hier in der Lausitz, ist aus diesem Herbst und entstand früh kurz vor sieben Uhr… zwei, drei Minuten später war der “Spuk” vorbei.

  50. Mein wichtigstes Foto 2013:

    http://www.flickr.com/photos/mkaluza/10005868416/

    Dieses Bild entstand bei einer Exkursion in den Nationalpark De Hoge Veluwe.
    Wir hatten viel Bewegung an der frischen Luft, tolles Wetter und ich hatte einen
    kreativen Flow und Austausch mit den anderen Fotografen. Zudem hatte ich
    ausgiebig die Gelegenheit, meine frisch umgebaute Infrarot-Kamera zu testen.
    Es war ein rundum perfekter Tag mit sehr gelungenen Infrarot-Fotografien.
    Der “Astronaut” hinten rechts ist übrigens ein anderer Teilnehmer dieser Exkursion.

  51. Blogartikel dazu: Die 3 wichtigsten Fotos 2013 | Fokus Bonn

  52. Das wichtigste Bild des vergangenen Jahres ist für mich folgendes:

    http://www.flickr.com/photos/111577015@N07/11403969416/lightbox/

    Es zeigt einen Surfer am Balangan Beach auf Bali. Wichtig ist es für mich aus dem Grund, weil ich im letzten Jahr 5 Monate auf Bali gelebt habe und bei all den Fotos die ich dort geschossen habe, ist dieses eine das, was mir immer in den Kopf kommt, wenn ich an die Zeit zurück denke. Dabei ist es keineswegs ein Bild, was sinnbildlich für die gesamte Zeit steht, sondern einfach nur diesen wunderbaren Moment für mich festgehalten hat.

    Für dieses Foto habe ich einen 30-minütigen Fußmarsch über das halbtrocken gelegte Meer während der Ebbe hinlegen müssen. (Uns später natürlich auch wieder zurück). Der Weg hat sich allerdings definitiv gelohnt.

    Zudem ist es eines der letzten Bilder mit meiner Sony Cybershot, da sie mir wenig später in Malaysia gestohlen wurde.

  53. Ich hatte das Bild die ganze Zeit im Kopf. Fast täglich sah ich die Schnecken. Aber ich hatte entweder keine Kamera dabei oder sie machten nicht das, was ich will, wobei sie bekanntlich noch so langsam sind, dass ich nicht auf den richtigen Moment warten wollte. Gestellte Aufnahmen waren für mich ausgeschlossen. Also nahm ich mir fest vor dieses Foto zu machen und steckte täglich die Kamera ein. Nur die Schnecken scherten sich nicht darum. Bis ich eben nach mehreren Wochen dieses Exemplar erwischte.

    Und deshalb ist das Foto für mich so wichtig: Seitdem habe ich faktisch bei jeder Gelegenheit eine (Kompakt)kamera dabei. Ich suche nun auch fokussiert nach einer Stimmung oder Situation. Nur wenn ich sie konkret suche, finde ich sie auch. Die Erkenntnis 2013.

    http://fokusbonn.files.wordpress.com/2014/01/blog_2013-8-von-12.jpg

  54. Das Bild entstand bei meinem letzten Urlaub in Bulgarien, es zeigt die (Ur-) Oma Baba da Finca.
    Für mich ist ihr Gescihtsausdruck der Grund dieses Bild zu präsentieren.
    Dieses schelmische in ihren Augen, das Lächeln in den faltigen Mundwinkeln, trotz der Widrigkeiten in ihrem langen Leben.

    Mögen wir alle unseren Humor nie verlieren, erst recht nicht, wenn wir kurz vor einem dreistelligen Geburtstag stehen.

    http://500px.com/photo/57483946

    Vielen Dank für die großartige Idee an das gesamte Kwerfeldein Team.

  55. http://www.flickr.com/photos/pphoto76/10923307924/
    Ein wichtiges Bild aus meinem 365 Tage Projekt. Das Projekt startete ich am 1.6.2013, gleichfolgend gab es Veränderungen im Job. Belastungen, Zeitmangel etc. waren ständiger Begleiter. Trotzdem blieb ich dran, jeden Tag ein Foto- ja. Es sind bisher nicht immer die, für mich, tollsten Bilder entstanden – aber darum geht es auch nicht. Es ist toll eine Entwicklung zu spüren (die einfach automatisch im Projekt entsteht) und den Spass an der Fotografie auszuleben.
    Beste Grüße

  56. http://500px.com/photo/56458466

    Haldern am Niederrhein im August – das 30. Haldern Pop Festival. Viele großartige Konzerte, viele wunderbare Augenblicke. Sonne. Spiegelzelt. Herzhüpfer. Beste Stimmung.

    Das Konzert von John Grant: Pale Green Ghosts. Einer dieser magischen Augenblicke, die dich weg blasen können. Halb in Trance: noch ein letztes mal ausgelöst.

  57. Mein wichtigstes Foto 2013:
    http://www.flickr.com/photos/ffela/8543569342/
    Zum ersten Mal bin ich mit einem festen Thema losgegangen. Bei der Serie “Menschen und Zeichen” sollten Personen mit Schildern, Graffiti oder Plakaten in einen Zusammenhang gebracht werden. Ich habe eine ganze Weile gesucht, bis ich dieses Bild gemacht habe. Danach habe ich immer mehr Motive entdeckt. Seitdem suche ich mir häufiger eine Themenidee aus, bevor ich mit der Kamera losziehe.

  58. http://500px.com/photo/39361148
    Dieses Foto entstand Anfang Juli in den Dolomiten gegen 5 Uhr morgens kurz nach Sonnenaufgang. Ich musste aus dem (Kurz-)Urlaub nach Hause fahren und die Bedingungen der letzten Tage waren alles andere als gut…Neuschnee bis ins Tal (15cm), dann Regen….
    Letztlich war es ein sehr versöhnender Abschluß und Abschied von einem meiner liebsten Plätze in den Alpen!

  59. Das ist einfach!

    Ich hatte seit nunmehr 3 Jahren mein erstes Soloalbum auf der Festplatte schlummern. Fast fertig, nur habe ich nie die Zeit und das Geld gehabt, mich um den “Abschluß” (Mastern, Coverdesign, Veröffentlichung) zu kümmern. Es gab’ auch wichtigeres: 2 Umzüge, 2 Kinder, Elternzeit, ein neuer Job. Dieses Jahr dann, in der neuen Wohung: Ein wenig zur Ruhe kommen (hat immer noch nicht geklappt und ist noch am Werden). Und als dann ein wenig Luft war, dieses eine Projekt abschließen. Mein erstes eigenes Projekt, das mich wirklich über Jahre beschäftigt hat, immer wieder zur Seite gelegt wurde, doch nie gestorben ist und wo es immer wieder den Elan gab, weiterzumachen.

    Über das Coverdesign habe ich mir lange den Kopf zerbrochen. Eines meiner Photos? Was für eines? Einen guten Illustrator engagieren? Mir ist dann eine Idee mit sehr persönlicher Note gekommen (die Lieder enthalten auch manch Persönliches und die Texte sind – manchmal – durch mein Leben beeinflusst): Eine Collage aus meiner Instax-Sammlung. Diese Kamera wird nämlich zumeist nicht für meine “ernste” Photographie eingesetzt, sondern wirklich für Parties, Veranstaltungen, Schnappschüsse. Einen Abend und einen weiteren Tag war ich dann am Boden gelegen und habe – Schriften verfasst – die Bilder arrangiert – Testphoto gemacht – am PC in das Layout eingepasst – verworfen & umarrangiert – Testphoto gemacht – am PC… usw. Das ist das Frontcover der CD:

    http://www.flickr.com/photos/serrarris/10250718793/

    Und, auch wenn es digital arrangiert aussieht, zusammen mit dem Layout der Rückseite – http://www.flickr.com/photos/serrarris/10273444573/ ist es in einem einzigen Photo aufgenommen worden. Einzig die Liedtitel sind reinkopiert.

    Mit diesem Photo war das Soloalbum dann rund und ist veröffentlicht worden. Ich freue mich, dieses Projekt abgeschlossen zu haben und widme mich dann den nächten Herausforderungen.

    Servus,
    Markus

  60. http://www.flickr.com/photos/maerzblut/10425141004/
    dieses bild entstand an einem warmen oktobernachmittag in einem kleinen, verlassenen waldstück.ich beschäftige mich seit letztem jahr mehr und mehr mit aktaufnahmen und suchte nach neuen ausdrucksmöglichkeiten, den körper zu inszenieren, ohne den menschen bloßzustellen und eben “nur” auszuziehen.in diesem bild fand ich eine für mich gelungene umsetzung, die mich motivierte, auf diesem weg zu bleiben.daher ist es meine persönlich wichtigste fotografie des jahres 2013.

  61. Es passiert nicht oft aber es kommt vor, dass man plötzlich eine Ikone in den Händen hält. Ein Bild, das bleibt. Ein Bild, das immer wieder Freude bereitet.

    http://fatamanta.net/wp-content/uploads/2013/08/IMG_6595-2.jpg

    Dieses Bild entstand inmitten der Vorbereitungen für die Trauung. Der kleine Sohn wollte seine Mama nicht aus den Augen lassen – Zuneigung und Aufmerksamkeit erhaschen. Trotz Hektik und Nervosität, stand das hektische Treiben plötzlich still. Selbst das Klicken meiner Kamera verstummte nach dieser Aufnahme.

  62. http://sehnerv19.files.wordpress.com/2013/12/gorillakc3a4fig-1_1.jpg?w=1180

    Schon als kleiner Junge war das Affenhaus in der Stuttgarter Wilhelma ein Ort der Magie für mich: das seltsam dicke Glas der Frontscheibe, die eigenartige Innenarchitektur des Käfigs, die (das weiß ich heute) fast wie ein dreidimensionales, konstruktivistisches Bild wirkt, der dunkle Zuschauerbereich, die grünen Kacheln und dann diese fremd – vertrauten, zotteligen, völlig in sich selbst ruhenden Wesen… . Jetzt gibt es dort ein neues Affenhaus, die Magie ist für mich aber immer noch da…

  63. http://www.flickr.com/photos/jannesmaltes/11478386714/

    Diese Bild ist auf einem Konzert, von Axel Bosse entstanden. Es erinnert mich an eine wunderbare Praktikumszeit Bühler|Photography. Für mich war es einfach ein besonderer Moment. Ich habe diese beiden Mädchen gesehen und einfach abgedrückt, es passte einfach Perfekt zum Song der gerade gespielt wurde. Ich habe mich des weiteren in die orange Töne verliebt, die eine tolle Stimmung, meiner Meinung nach, erzeugen.

  64. Ich kann mich nicht entscheiden, dieses hier ist eines meiner wichtigsten Bilder:
    http://www.flickr.com/photos/gromittm/11456317123/sizes/o/

    Warum?
    Ich wohne in Kiel und fahre häufig mit dem Zug in den Süden. Dann nämlich kommt man zwischen Hamburg Dammtor und Hamburg Hauptbahnhof an der Binnenalster vorbei. Je nach Tageszeit und Licht bekommt man ein schönes Panorama zu sehen, wie eben dieses.
    Als ich zur Adventszeit in Nachmittag in Hamburg damit verbrachte, die Lichtinseln durch die Weihnachtsmärkte zu photographieren kam mir der Gedanken, vielleicht einen Blick auf die Binnenalster so festzuhalten, dass er fast aus dem Zug hätte sein können.
    Nun, der Blickwinkel stimmt nicht ganz, aber die Richtung stimmt. Dabei wurde mir auch klar, dass ich mit diesem Bild meinem Thema für den Nachmittag entsprochen habe, denn im Hintergrund sieht man den “Weißer Zauber” Weihnachtsmarkt.
    Desweiteren freue ich mich immer wieder über dieses Bild, denn ich hab da ne halbe Stunde ganz viele Einzelbilder mit meinem 50mm Objektiv gemacht, weil es das beste und mir liebste Objektiv ist. Das Zusammensetzen war etwas ernüchternd, weil einige Bilder leider auch nach mehrmaligem Auslösen nichts wurden. Am Ende hab ich aber ein Bild herausbekommen, dass ich schon seit einer Ewigkeit haben wollte, noch dazu im Weihnachtsglanz und -schmuck.

  65. Nachdem ich euren Artikel gelesen habe, war mir sofort klar, welches mein persönlich wichtigstes Foto im letzten Jahr war. Es entstand im November im Rahmen eines Gruppenprojekts mit meinem Pfadfindertrupp.
    Das Foto ist angelehnt an das bekannten Motiv “Raising the Flag on Iwo Jima”, welches 1945 von den Amerikanern für Kriegspropaganda benutzt wurde. Unsere Nachbildung dreht die ursprüngliche Botschaft des Originals um. Wir wollen nämlich ausdrücken, dass wir GEGEN Krieg sind und Pfadfinder sich FÜR den Frieden einsetzen.
    Dieses Bild erinnert mich an eine sehr intensive Woche und den starken Teamgeist, der sich in dieser Woche in unserer Gruppe gebildet hat. Ohne diese Truppe, wäre dieses Foto nie entstanden.
    http://www.flickr.com/photos/fwbochum/10690809356/

  66. eines meiner wichtigsten fotos ist mehr eine collage, die sich mit den täglich teilweise mehrmals wechselnden bewohnern meines wäschekorbs beschäftigt.

    da diese lose serie 2013 nach einer zufälligen entdeckung der ersten silhouette begann und ich mich von nun an zwangsläufig fast täglich mit weiteren potentiellen einzelbildern dafür beschäftige, zähle ich diese collage zu meinen wichtigsten fotos 2013.

    mir gefällt das konzept, welches in diesem fall die idee meilenweit über die technische ausführung stellt und für mich auch nur als serie funktioniert.

    http://www.flickr.com/photos/derlevi/11298592486/

  67. „The same procedure as last year?“

    Ich habe mich also durch meine Bilder des letzten Jahres gesucht und habe dabei dieses Bild als mein liebstes Bild gefunden.

    http://juergenadler.jimdo.com/2014/01/06/ein-foto-aus-dem-jahr-2013/

    Warum? Dieses Bild steht für unser letztes Jahr. Wir haben das letzte Jahr – das letzte mal bevor mein Großer in die Schule kommt – dazu genutzt, einen wunderbar langen Urlaub mit der ganzen Familie zu machen.

    Ist das etwas so besonderes? – Ja für mich und meine Frau schon, denn wir waren immer schon viel und lang in der Welt unterwegs. Und nun ist dies – dank der Gefangennahme, welche allen Eltern von Schulkindern blüht – nicht mehr möglich. Ja, a bisserl was geht immer – im überfüllten und kaum bezahlbaren August. Aber ich will ja nicht jammern.

    Bei unserem letzten bezahlbaren langen Urlaub für die nächste Zeit sind wir von Spanien über Frankreich nach Italien gereist. Wir waren 4 Wochen unterwegs und haben unglaublich viele Eindrücke gesammelt. Im September waren wir dann noch kurz in der Toskana.

    An einem dieser wunderbaren Urlaubstage ist ist dieses Bild an einem schönen Strandnachmittag entstanden und steht für mich als Synonym für unser Reisejahr:

    4 Wochen im Juni, 1 Woche im September, ca. 6500 km on the road, Spanien, Südfrankreich, Côte d’Azur, Venetien, Toskana…

  68. Bei mir waren drei Bilder in der engeren Auswahl, ein Portrait eines tollen Menschen, ein Bild eines wunderschönes Ortes und dieses.

    http://tiefengeist.net/artikel/some-kind-of-kintsukuroi

    Die Wahl viel, weil das Bild im Augenblick recht stellvertretend für meine aktuelle persönliche Situation steht. Da steht ein geflickschustertes Hindernis, durch das man eigentlich schon mit Händen greifen kann, in dem die Lücken, Knoten und Bruchstellen zu sehen sind, der Weg aber trotzdem versperrt ist. Man weiß sogar, an welchen Stellen man drehen, ziehen und biegen müsste, um einen Weg hindurch zu finden. Dahinter weisen verschwommene, aber deutliche und gerade Pfade, Wege und Abzweigungen den Weg zu einem unbekannten Horizont. Vielleicht lohnt sich ja der Weg.

    Dabei ist das Bild eher so im Vorbeigehen entstanden, sogar nur dadurch, weil ich einen Umweg gemacht habe. Umso schöner, wenn es dann (zufällig?) eine so persönliche Tiefe enthält.

  69. http://www.flickr.com/photos/lenablue/9244414329/

    Endlich – nach Jahren des Frust das ich kein Englisch kann habe ich das 2013 geändert. Für 7 Wochen war ich im Sommer in London zum lernen und natürlich fotografieren. 7 Wochen totales glücklich sein. Das Foto entstand an der Themse, ich stand genau neben dem London Eye. Auf der gegenüberliegenden Seite ging die Sonne nach einem heissem Sommertag gerade unter. Alles war in warmes Licht getaucht und der goldene Adler rechts im Bild sah aus als ob er gleich davonfliegt.

  70. Mein Bild:
    http://www.hiacyntajelen.de/island_8989/

    Ich bin gerade in Island angekommen, nach einer anstrengenden Reise hatte ich einfach nur Hunger und waren ziemlich müde. Ein kurzer Blick ins Internet zeigte, dass der KP Index auf 7 anstieg. Es ging alles sehr schnell, die Fototasche wurde geschnappt und mit dem Auto ging es erstmal aus der Stadt heraus. Nachdem man also weit weg genug war, sah man hin und wieder auch Sterne, aber von Polarlichtern keine Spur. Eigentlich wollte ich schon wieder zurück, weil ich noch immer recht müde und hungrig war, aber dann sah ich im Himmel so eine Art Wolke, die jedoch zwei mehr oder weniger gerade Linien hatte. Aber möglicherweise habe ich mir das auch nur eingebildet und ich sah schon Polarlichter wo es gar keine gab?! Ok, eine Testaufnahme musste herhalten und in der Tat, die Aufnahme zeigte einen leicht grünen Himmel. Also wurden dann noch mehr Bilder gemacht, naja und da ich zum einen nicht wusste wo ich mich gerade befand und zum anderen man in der Nacht von der Landschaft nichts sah, musste das Auto als Motiv herhalten.

    Um es kurz zu machen, die es ist einfach faszinierend zum einen sieht man so viele Sterne und zum anderen schaut man auf das Kameradisplay und sieht einfach überall Polarlichter, die man mit bloßem Auge nicht sieht. Es ist einfach unbeschreiblich und wunderbar, mal will einfach nur fotografieren und das ganze festhalten. Übrigens ab dem Moment waren auch Müdigkeit und Hunger einfach nur vergessen ;)

  71. Blogartikel dazu: mein Foto des Jahres 2013 | Shootingqueens

  72. http://shootingqueens.wordpress.com/2014/01/12/mein-foto-des-jahres-2013/

    Dieses Foto entstand als ich gerade ein Kindergarten-Shooting fertig bearbeitet hatte und ich zum Ausgleich einfach mal wieder ein bisschen durch die Gegend laufen wollte, um abzuschalten und ein paar Fotos nur für mich zu machen. Und als ich nach ca. 10 Schritten das hier sah, war ich wie gebannt – fast schon ein magischer Augenblick, den ich da erleben durfte – ich hab ein paar Fotos gemacht und bin gleich wieder nach Hause gegangen – glücklich darüber, dass ich genau zur richtigen Zeit zufällig vorbei kam und wohlwissend, dass ich an diesem Vormittag nichts besseres mehr finden würde.

  73. http://www.flickr.com/photos/go_freyer/9494700703/

    Bei einem Photo-Spaziergang durch Aachen bin ich auch am Elisenbrunnen vorbeigekommen. Ich wusste zwar, dass dort im Sommer an Sonntagen offene Tanztermine stattfinden und ich hatte auch schon mal vor Jahren Aufnahmen gemacht, diese Aufnahme ist dann aber doch eher spontan entstanden.

    Da ich noch das Weitwinkel auf der Kamera hatte, ich Dynamik in die Aufnahme bringen wollte, aber kein Stativ dabei hatte, wählte ich für eine längere Belichtungszeit eine kleine Blende und setzte die Kamera auf den Boden. Ich hielt sie ziemlich starr an eine der Säulen gelehnt in die offene Rotunde des Brunnens und, ohne wirklich durch den Sucher zu gucken, ist dabei diese Aufnahme vom Tango-Tanzen im Elisenbrunnen entstanden.

  74. Mein wichtigstes Foto ist:
    http://www.flickr.com/photos/konradku/9603016654/

    Ich bin Sozialarbeiter im Osten Berlins. Ich arbeite mit “zerstörten” Kindern. Dieses Bild ist eine Metapher. Hoffnungslos dieser Unort, doch das Schaukeln macht frei: Man kann ein Vogel sein und muss diese schmutzige Erde nicht mehr berühren, wenn auch nur für Augenblicke.

    Mit diesem Bild habe ich es in die engere Auswahl eines Wettbewerbs (photographie.de) geschafft und werde mit ein wenig Glück im Magazin abgedruckt. Es hat mich motiviert, denn die Reputation auf meine Bilder ist verschwindend gering.

    Bei dem Bild handelt es sich um eine Doppebelichtung mit einer Mittelformat-Kamera, entstanden an zwei Orten zu zwei Zeiten.

  75. http://bildkomponist.de/wp-content/uploads/8001515HDR-23.jpg

    Dieses Foto ist mir am wichtigsten aus 2013, da es gleichzeitig aus dem letzten Projekt 2013 ist. Entstanden ist es in Hamburg U-Bahnstation Überseequartier. Es entstand aus einer Belichtungsreihe von 9 Fotos. Es ist mir deshalb so wichtig, da eine Belichtungsreihe mit unterschiedlich langen Belichtungszeiten an einem so belebten Ort nicht so einfach aus dem Ärmel zu schütteln geht. Außerdem hat dieses Foto einen besonderen Wert für mich, da aufgrund dieses Fotos bzw. der Serie von Fotos vom Überseequartier (zu sehen hier: http://bildkomponist.de/portfolio/architektur) Familie und Freunde inspiriert wurden und ebenfalls diesen Fotohotspot zu Fotografieren.

  76. http://www.flickr.com/photos/go70north/9265094558/

    Dieses Bild ist eines von mehreren wichtigen Fotos des letzten Jahres. Dennoch repräsentiert speziell diese Aufnahme viel von meiner “fotografischen Entwicklung” des letzten Jahres. Seit etwas über einem Jahr fotografiere wirklich intensiv und dieses Foto entspricht einem Meilenstein in vieler Hinsicht. Zum ersten war es ein sehr spezieller Moment. Ich liebe die nordischen Wälder, v.a. im arktischen Bereich. Es begann gerade die Periode der gelben Mitternachtssonne und ich war auf einem Pfad zu einem Waldsee als ich im vorbeistapfen diese Szene bemerkte. Gerade die Blaubeerbüsche reflektieren Sonnenschein sehr intensiv. Im Grunde keine wirklich spezielle Situation. Zum anderen hatte ich im Frühjahr in ein neues, besseres Objektiv von Zeiss investiert. Ein Schritt den ich bis heute nicht bereue und in dieser Nacht klickte es wohl zwischen uns und entstanden die ersten wirklich guten Aufnahmen damit. Eine sehr belohnende Zeit stand bevor. Kurz nachdem ich diese Aufnahme auf meinem Blog präsentierte, stieg die Resonanz die mir entgegen kam, stark an und eine Woche später war eine Auswahl meiner Fotos auf ISO50. Für mich immer noch unglaublich. Kurzum: für mich ein sehr emotionales Foto, welches mein Innerstes als Person und Fotograf ziemlich genau widerspiegelt.

    P.S. Supersache übrigens zu lesen und zu sehen, was die wichtigsten Fotos anderer, toller Fotografen sind. Vielen Dank dafür.

    Lg,
    Alex

  77. http://www.flickr.com/photos/markusgoller/11238612946/
    Im November war ich in Luzern und wollte einige Street Fotos machen. Das Wetter war grässlich, es regnete den ganzen Tag und es war kalt. Trotzdem blieb ich den ganzen Tag über draußen auf der Suche nach interessanten Motiven. Am späten Nachmittag ist mir dann dieses Foto geglückt, welches mein bisher erfolgreichstes Bild auf Flickr werden sollte (gemessen an Favoriten und Kommentaren).

  78. Mein wichtigstes Bild 2013: http://stefanhaase.files.wordpress.com/2013/12/img_6582-001.jpg/

    Das Pfützen-Foto nahm ich an einem regnerischen und recht grauen Tag auf. Also normalerweise kein gutes Licht für schöne Naturaufnahmen. Dann entdeckte ich eine Pfütze, wo sich die Bäume interessant darin spiegelten. Nach einigen Minuten, um eine interessante Perspektive zu finden, hatte ich die Spiegelung fotografiert. Selbst an grauen Tagen, finden sich oft kleine Schönheiten und Details in der Natur direkt vor unseren Augen. Auch in Pfützen…

  79. Mein wichtigstes Foto ist dieses hier: http://www.flickr.com/photos/lisa-maria-s/11737838324/lightbox/

    Durch einen Fotokurs innerhalb meiner derzeitigen Weiterbildung habe ich mich mehr mit dem Thema Makrofotografie beschäftigen wollen.
    Ich denke das Foto mit der Hummel ist mir von allen am besten gelungen und ich bin ein klein wenig stolz auf mich, dass so ein Foto hinbekommen habe und auch noch zufrieden bin. (Ich bin mein größter Kritiker.)
    Für andere mag es vielleicht nur wie ein normales, fast schon langweiliges Naturfoto rüberkommen, aber für mich ist es ein Ziel, dass ich 2013 erreicht habe. Deshalb ist es mir wichtig.
    Für 2014 habe ich mir schon wieder neue fotografische Ziele gesetzt…

  80. http://www.flickr.com/photos/114193536@N06/11905526635/

    Entstanden ist das Foto in Bangkok, ganz spontan und ohne Vorbereitung. Mein erstes Mal Thailand. Viele Gerüche, Eindrücke, Hitze und vor allem verdammt viel Gewusel. Eine einfache Seitenstraße, von der es tausende dort gibt. Stellt man sich die Stadt von oben betrachtet vor, so erinnert sie an einen großen Ameisenhaufen. Die Reise hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen, da dort einfach alles so sehr anders ist als hier bei uns. Das Leben findet überwiegend draußen statt. In fast jeder zweiten Garage oder am Straßenrand findet man Garküchen. Überall sitzen essende Menschen. Dennoch hatte man kaum ein Gefühl von Hektik. Jede Menge Stromkabel die überirdisch verlaufen, erinnern wieder einmal daran, dass die Thailänder es mit der Sicherheit nicht ganz so eng nehmen :)
    Alles in allem mag ich dieses Foto, weil es so vieles in einem Moment festhält, was Thailand ausmacht.

  81. http://www.flickr.com/photos/63713423@N04/11906523224/

    Zum zweiten oder dritten Mal während meines 10-monatigen Islandsaufenthalts stehe ich nu vor einem der meist-fotografierten Wasserfälle der Welt. Island und Wasserfälle.. Svartifoss, Dettifoss, Goðafoss, Skógafoss und vorallem der Seljalandsfoss vor dem ich stehe.. Das Internet quillt über mit deren Bildern (man suche nur in 500px danach..). Ne lange Belichtungszeit rein, etwas Glück mit dem Himmel und Wolken wäre noch ne tolle Sache und es sieht einfach stark aus. Mal in Farbe, mal in Schwarz-Weiß. Wenn man davor steht kann man aber auch nicht anders als selber wieder genau dieses selbe Foto zu schießen wie jeder andere.
    Jedoch was macht nach diesem Foto jeder andere? Die Treppen an der Seite rauf, einmal hinter den Wasserfall gelatscht und ab zurück ins Auto und auf die Ringstraße. Auf zum Skógafoss, in 15 Minuten sind wir da!
    Diesmal aber etwas anders. Nachdem ich schon einmal beim Besuch meiner Mutter in der Gegend war erkunde ich nun mit meinem Vater und seiner Frau was es denn sonst noch zu sehen gibt. Nicht zu fassen, ein wunderschöner kleiner mini-Wasserfall, vom Hang versteckt. Nie davon gehört, nie im Internet gesehen.. warum weiß keiner davon?
    Eine Erfahrung die mir wieder gezeigt hat wie sehr sich Menschen und auch ich von großen Hauptattraktionen blenden lassen. „Nichts kann so toll sein wie die Hauptattraktion!“ denkt man. “Man hat keine Chance mehr wirklich was NEUES abzulichten“ denkt man.
    Wie man sieht, zum Glück stimmt beides nicht.

  82. Mein wichtigstes Bild im letzten Jahr ist bei der Teilnahme an einer Segelragatta (ROTCYP 2013) auf der Nordsee am letzten Tag entstanden und zeigt unseren Skipper Jan Kuik. Nach einigen Tagen schweren Wetters mit sehr viel Wind und Regen am letzten Tag doch noch schöner blauer Himmel.
    Die Fahrt war für uns alle ein einzigartiges Erlebnis, für mich aber auch besonders, da ich als Mitglied des Social-media-teams unteranderem auch zum fotografieren und filmen mit dabei war :D Mein erstes Mal sozusagen.

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=210366215803611&set=pb.182973478542885.-2207520000.1389535730.&type=3&theater

  83. http://www.flickr.com/photos/10592236@N04/9009089907/

    Das Foto entstand auf einem Treffen mit Freunden. Die Jungs spielten schon am frühen Morgen bei ca. 10 °C Fußball. Ich fotografierte sie dabei und sagte irgendwann mehr aus Spaß: Wer von Euch kann mir den Balotelli machen? Mit der Reaktion des Jungen hatte ich eigentlich gar nicht gerechnet. Aber er zögerte keine Sekunde, riss sich die Klamotten vom Leib und poste für mich den Balotelli.

  84. In Berlin-Neukölln, wo ich wohne, ist mein wichtigstes Foto entstanden: http://www.flickr.com/photos/karokaffee/8696719814/
    Das gesamte Jahr 2013, den Winter, das Frühjahr, den Sommer, den Herbst, lag und lebte dieser Mann im Fenster der Deutschen Bank. Es war so selbstverständlich, dass er dort lag, dass er keine oder kaum Beachtung fand. Er gehörte zum “Interieur”. Die Menschen kamen und gingen wie ihr Geld, der Mann blieb. Er sprach keine Kunden an und hatte auch keinen Sammelhut oder -becher aufgestellt. Vielmehr schien er einzig und allein das Ein und Aus in der Bankfiliale zu beobachten. Dass er immer dort lag, beobachtete oder schlief, und offensichtlich nie etwas aß, verlieh im etwas Transzendentes. So wie er auf einmal in der Bank lebte, verschwand er von einem Tag auf den nächsten. Das neue Jahr scheint ein einen anderen Ort für ihn bereit zu halten.

  85. In Berlin-Neukölln, wo ich wohne, ist mein wichtigstes Foto entstanden: http://www.flickr.com/photos/karokaffee/8696719814/
    Das gesamte Jahr 2013, den Winter, das Frühjahr, den Sommer, den Herbst, lag und lebte dieser Mann im Fenster der Deutschen Bank. Es war so selbstverständlich, dass er dort lag, dass er keine oder kaum Beachtung fand. Er gehörte zum “Interieur”. Die Menschen kamen und gingen wie ihr Geld, der Mann blieb. Er sprach keine Kunden an und hatte auch keinen Sammelhut oder -becher aufgestellt. Vielmehr schien er einzig und allein das Ein und Aus in der Bankfiliale zu beobachten. Dass er immer dort lag, beobachtete oder schlief, und offensichtlich nie etwas aß, verlieh im etwas Transzendentes. So wie er auf einmal in der Bank lebte, verschwand er von einem Tag auf den nächsten. Das neue Jahr scheint ein einen anderen Ort für ihn bereit zu halten.
    Das Bild entstand mit einer Canon AE-1, die mir mein Vater vor einigen Jahren schenkte.

  86. http://www.flickr.com/photos/analoge-welt/11011092573/

    Dies ist mein wichtigstes Foto im Jahr 2013. Das Bild entstand ziemlich spontan in unserem Hausflur mit natürlichem Licht das durch die Fensterscheibe kam. Mir bedeutet dieses Bild sehr viel, weil es Zeitlos schön ist und in unserer perfekten Welt durch seine Unschärfe zu etwas besonderem wird. Die auf diesem Bild abgebildete Person ist im übrigen die Frau, der ich im Jahr 2013 mein Eheversprechen gab.

  87. http://www.gedankenleben.de/bild/wp-content/uploads/2013/01/theater_web-4.jpg
    Dieses Foto hat meine Persönlichkeit verändert. Es entstand bei den Proben der örtlichen Theatergruppe. Es kostete mich viel Überwindung überhaupt zu diesen Proben zu gehen und dort zu fotografieren, obwohl ich wusste das ich herzlich willkommen bin uns sogar darum gebeten wurde. Schlussendlich war ich Menschen mit meiner Kamera so nah wie nie zu vor und fing so viele emotionale Momente ein. Dieses Bild berührt mich dabei besonders, denn es ist für mich das Sinnbild der Serie und meiner Entwicklung vom Drückeberger der in dunklen Ecken steht und mit Tele Fotografiert, zum offenen Menschen der einfach so nah ran geht wie er will. Schnell lernte ich auf die technische Perfektion zu verzichten um die Geschehnisse im richtigen Moment einzufangen. So nahm ich zum beispiel Rauschen, was ich bis dahin hasste, zunächst in Kauf und lernte es später sogar richtig zu schätzen. Irgendwann pfiff ich auch auf einen akkuraten Fokus und beschwerte mich nicht mehr über mangelnde Ausrüstung. Ich legte einfach los. Einige Bilder wurden zu Sinnbildern für das Stück und in der regionalen Presse veröffentlicht. Die Fotografierten störten sich nicht an mir und waren zum Schluss glücklich über so viele schöne Erinnerungen.

  88. Ein Schnitzer bei der Wildgänsebeobachtung (Naturschutzgebiet Düffel)

    Eine Sache sollte man wirklich vermeiden, wenn man Zugvögel beobachtet: sie aufzuscheuchen. Deshalb beobachten und fotografieren viele Menschen sie aus dem Auto (ich eingeschlossen), was die Gänse nicht als Bedrohung empfinden. Die Vögel müssen fressen und brauchen jede einzelne Kalorie für ihren Flug zurück nach Norden. Ich hatte an der Stelle einige Zeit gestanden (und fühlte mich relativ gut geschützt durch Bäume und hohes Gras) als plötzlich alle 1500-2000 Vögel aufflogen. Obwohl mich das schon ärgert, hat es mir auch das einzigartige Erlebnis präsentiert, wenn so viele Vögel plötzlich auffliegen. Das Geräusch der Flügelschläge und der Rufe ist ohrenbetäubend. Beeindruckend anzusehen und noch mehr anzuhören! Daher habe ich dieses Bild gewählt, ganz früh im letzten Jahr eines der beeindruckendsten Erlebnisse des Jahres, das Bild erinnert mich immer wieder daran.

    http://www.flickr.com/photos/martinstelbrink/8353221732/in/set-72157632440983297

  89. https://plus.google.com/photos/107761478887013429132/albums/5941234840196126385/5941664132242068706?partnerid=ogpy0&pid=5941664132242068706&oid=107761478887013429132

    Dieses Foto entstand analog und eher zufällig bei einem Besuch der “Museumsinsel Neuss”. Ein Schnappschuss. Analog fotografiere ich bereits seit den 80ern.
    Ich habe in 2013 meine alte, seit vielen Jahren eingemottete Kleinbild-SLR wieder belebt, sowie mir eine Mittelformatkamera gekauft.

    Dieses Foto hier ist mein wichtigstes in 2013, weil es zum ersten Film gehört, den ich bewusst und allein und selbst entwickelt habe. Und da es mir persönlich von den Bildern dieses Films am besten gefällt, steht es für dieses “Ereignis”.
    Die Ergebnisse meiner ersten Filmentwicklung haben mich sehr begeistert, so dass ich seit dem noch einige weitere Filme entwickelt habe (jedoch nicht alle mit Erfolg :-) )

    Herzliche Grüße,

    Florian

  90. Ich habe mir einige der bisherigen Einsendungen/Kommentare angesehen und bin begeistert :) Und jetzt komm ich hier, wieder mit einem Selbstportrait und wäre keineswegs traurig, wenn es nicht gezeigt wird, denn die Fotos, die ich bisher von den Anderen gesehen habe, sind einfach unglaublich. Das wird eine schwere Auswahl für Euch, mal wieder :)

    ‘Neurosis’ http://www.flickr.com/photos/invasion/9186520659/

    Eigentlich im Jahr 2012 fotografiert und letztes Jahr bearbeitet & veröffentlicht: Vielleicht zählt es deswegen noch zu meinem wichtigsten Foto von 2013. Ursprünglich sollte der Titel ‘Neurose’ lauten, aber ich habe das Wort wie so oft ein wenig abgeändert, sodass man noch erahnen kann worum es geht. Eine Neurose ( http://de.wikipedia.org/wiki/Neurose ) steht im allgemeinen Sinne für eine psychische Störung. Da “eine Neurose durch einen inneren, unbewussten Konflikt verursacht wird”, bin ich der Meinung (ohne jemanden angreifen zu wollen), dass einige von uns, vor allem in der heutigen schnelllebigen, stressigen und unfassbaren Zeit, unter ganz verschiedenen Neurosen leidet. Das kann sich in Zwangsstörungen, Phobien oder in Angst äußern. Diese Dinge scheinen inzwischen wie selbstverständlich zu unserem Leben zu gehören. Aber ist es doch das Unausgesprochene, Unverarbeitete, Verdrängte & Vergessene, was uns dazu bringt diese “Störungen” in unser Leben zu lassen – zwangsweise und unbewusst. Und wir fangen an, uns vor uns selbst und vor anderen zu verstecken, um sich und seine Ängste, Zwänge & Phobien nicht offenbaren zu müssen. Um das nun zu lösen und frei zu kommen, sollten wir uns unseren “Störungen” stellen. Zuerst aber vermeiden wir und verstecken uns. Das Foto ‘Neurosis’ soll das Vermeiden und Verstecken darstellen. Wenn man sich am liebsten in ein Eck drücken würde um abzuwarten, bis alles vorbei ist, verborgen vor anderen und vor allem vor sich selbst.

  91. https://www.facebook.com/photo.php?fbid=256227721200654&set=a.235657549924338.1073741825.235657063257720&type=1&theater

    2013 war mein Jahr der Schatten, das Jahr in dem ich immer mehr in den Hintergrund geraten bin.
    Es gab Tage an denen ich nicht sagen konnte wer ich bin. Dieses Bild entstand an dem ich alles andere als depressiv war, ich wusste wer ich bin und was mich plagt. Das sind immer die Tage an denen ich losziehe und das verarbeite was mich bedrückt und bewegt hat.

  92. Warum dieses Foto?…

    Eins von hunderten eines tollen Festivalsommers.

    Immer wieder bleibe ich bei diesem Foto hängen – alle Analyse führt zu nichts – es berührt mich und zieht mich emotional ins Bild hinein … zu dem Jungen, der sich auf den Schultern seinen Vaters so selbstverständlich wohl fühlt unter tausenden.

    Keines der zum Teil spektakulären Bühnenfotos habe ich länger betrachtet ))

    http://www.schug-design.de/leseraktion.html

  93. Für das letzte Jahr hatte ich mir vorgenommen ein paar neue Dinge auszuprobieren.
    Ich hatte immer ein bisschen Angst vor Ganzkörperportraits und so habe ich mich Monat für Monat ein bisschen näher an dieses Thema ran getastet.
    Auf einem sommerlichen Meet-Up in Österreich, wo ich zusammen mit viele wundervollen Menschen eine Woche lang in den Bergen fotografierte, entstand schließlich dieses Bild. Ich verbinde mit diesem Foto eine wirklich schöne Zeit und sehe darin zugleich die Fortschritte, die ich dieses Jahr gemacht habe.

    – – –

    Für mich zeigt dieses Bild, dass der Mensch zwar die Natur verändert, aber auch seinen Platz in ihr hat.

    Titel: Aufbäumen

    http://25.media.tumblr.com/0c6fa7ad6911b04b31915190a06e9f71/tumblr_mrukkwkB731qjfb3uo1_1280.jpg

  94. Mein wichtigstes Foto in 2013 war dieses: http://fotoblog.viktor-dite.de/wp-content/uploads/2013/12/samjolie.jpg
    Gemacht habe ich es eigentlich schon 2011 aber es hat mich ende 2013 dazu gebracht wieder von einer Systemkamera auf eine DSL zu wechseln. Ich steckte von ca. 2012 bis eben Ende 2013 in einer tiefen fotografischen Krise. Dieses Foto hat mir dann aber gezeigt, dass ich es eigentlich kann und nur noch einen eigenen Weg weg vom Kommerz einschlagen muss. Wer sich dafür im Detail interessiert. Ich habe es hier aufgeschrieben: http://fotoblog.viktor-dite.de/fotos/eine-fotografie-muss-wie-ein-monolog-nur-ohne-woerter-sein

  95. http://www.flickr.com/photos/flowtopia/11912714636/

    Das Bild zeigt eine Dunkelkammerdoppelbelichtung (zwei Negative nacheinander auf ein Paper belichtet) von meinem “Lieblingsbaum” im Erlanger Schloßgarten, die dann in Lith-Entwickler statt “normaler” S/W Chemie entwickelt wurde. Das Bild entstand gemeinsam mit vielen anderen in meiner ersten eigenen Dunkelkammer, damals noch ein riesiger Kellerraum. Ich hab fast den ganzen letzten Winter dort unten verbracht. Mittlerweile bin ich in eine deutlich kleinere umgezogen, kann aber endlich auch auf Farbe vergrößern und habe zwar viel Lehrgeld gezahlt, aber noch weitaus mehr unbezahlbare Erfahrungen gesammelt. Das Bild hat sich mit der Zeit zu meinem Lieblingsbild aus dieser Anfangszeit entwickelt und hat sich damit seinen festen Platz an der Wand verdient – ebenso wie als Siebdruck auf gut einem Dutzend Baunwolltaschen.

  96. Dieses Bild ist in Larissa (Griechenland) am 25 November um 2.37 in der Früh entstanden. Ich Kamm nach einer Feier nach Hause und sah die Lichter im Nebel und dachte ich muss dieses Bild festhalten. Also ging ich in die Wohnung holte Kamera und Stativ, lief 300 Meter zurück und fing an zu fotografieren. Eine viertel Stunde später war ich zwar durchgefroren aber dieses Bild bleibt mir für immer.

  97. http://www.flickr.com/photos/martin_jaeger/9116494261/

    Ein Nachmittag im Sommer. Wiesen, Bäume, Sonnenstrahlen. Abends gab es dann wunderschönes Gegenlicht. Ich hatte die Idee, einfach mal die alte 50mm Linse vor die Kamera zu halten, ohne Adapter oder andere Hilfsmittel, einfach so. Dann drauf los geknipst. Die Ergebnisse waren eine traumschöne Mischung aus schiefer Schärfeebene und knalligen Farben. Vielen Dank an die hübsche Dame im güldenen Licht.

  98. Mein wichtigstes Foto ist hier zu finden: http://www.flickr.com/photos/45528188@N02/11139878513/

    Entstanden ist es auf der Wasserkuppe in der hessischen Rhön, dem höchsten Berg in diesem schönen Mittelgebirge – auffällig auch wegen der großen Radaranlage aus Zeiten des Kalten Krieges.
    Seit jeher ist die Wasserkuppe Ort für den Flugsport, so eben auch an diesem diesigen, wolkenverhangenen Tag. In der Ferne konnte man schon die Regenwolken anrollen sehen.
    Trotzdem flogen zahlreiche Paraglider durch die Lüfte, bei der eigenartigen Lichtstimmung leuchteten die Schirme wie angestrahlt. Ich mag das Bild, weil der Pilot an den kaum sichtbaren Fäden in der Stille zu schweben scheint.

    Beim Durchsehen auf dem PC erinnerte mich das Foto durch das Rauschen an den Maler http://www.quintbuchholz.de – auch wenn ich keine irritierende Pointe im Bild habe ;-)

  99. Ich weiß nicht, ob ich EIN wichtigstes Foto habe, aber dieses hier bedeutet mir auf jeden Fall viel: http://www.flickr.com/photos/peziphotography/11073605313/lightbox/

    Es entstand spontan auf einer Fototour mit Freunden und ich mag es besonders gerne, weil es einerseits so gelungen ist, wie ich es im Sinn hatte und anderseits weil das Bild mehr für mich verkörpert, als zu sehen ist. Es ist die Art von Fotos, die ich öfters machen möchte. Ich will öfters hinaus in die Natur, ich möchte die Verbindung von Mensch und Natur abbilden, spontan eine gute Idee haben, etwas erschaffen und einfach nur leben, die Natur atmen.

  100. Das Foto (http://www.flickr.com/photos/komoll/8451767862/) ist im Winter ´13 entstanden. Ich habe angefangen, mich für Straßenfotographie zu interessieren. Das Bild ist eines der ersten Resultate, nachdem ich mich überwunden haben, fremde Personen anzusprechen, um ein Portrait von ihnen zu machen. Es ist eigentlich auch nur eine Ergänzung zu diesem Foto (http://www.flickr.com/photos/komoll/8451767134/). Aber ich mag die Details: Das Schlüsselbund, das sich in den mit dicken Handschuhen eingepackten Händen befindet und wie sich die Zeitungseiten flammengleich nach oben winden. Der Mann – der Zeitungsausträger – macht sich zweimal die Woche mit seinem Kollegen auf, um Geld “dazu” zu verdienen, aber auch um im Leben zu bleiben, Geschichten und Menschen zu erleben.

  101. Ich weiss nicht, ob es mein wichtigstes Bild ist, aber es ist im Moment mein Liebstes.
    Ich war im Sommer für fünf Wochen in Island unterwegs und dieses Bild war eines der ersten Bilder, welches ich nach der Ankunft mit der Fähre schoss.
    Ich war bei einem Freund von einem Freund welcher mir auf meiner Karte alles markiert hatte was ich besuchen soll. Er meinte dann, ich solle noch rasch ans Ende der Halbinsel fahren, da habe es eine Vogelwarte. Da entstand dann das Bild.
    Das war erst der Anfang meiner Reise und ich war vom ersten Tag schon komplett weggeblasen von dem Land.
    http://www.stambitakespictures.com/1sdweee4b0yw4ts8y8h5uam8txqzcy

  102. http://www.flickr.com/photos/114215485@N05/11916462625/

    Dieses Foto habe ich am Ende eines kleinen Kurzurlaubes in London aufgenommen. Man war die ganze Nacht auf den Beinen, weil der Rückflug so früh war. Und weil der Bus nur so selten fuhr war ich schon seit 4 Uhr am Airport.
    Dann nach dem Boarding wartend auf den CheckIn kam auf einmal die Morgensonne durch. Und diese schöne Szene mit Blick auf mein kommendes Flugzeug und der Sonne wollte ich unbedingt festhalten. Leider wie es halt oft so ist reicht die Dynamik nicht aus um den schönen Sonnenaufgang und den Vordergrund gleich abzulichten. Habe mich also für eine HDRAufnahme entscheiden. Ganz schnell ein paar Testaufnahmen um die richtigen Einstellungen herauszufinden. Und dann ganz schnell die Fotos geschossen, weil jeden Augenblick fing der CheckIn an.
    Für mich ist es mein Foto 2013, weil ich Anfang des Jahres erst mit dem Fotografieren angefangen habe und mich zu diesem Zeitpunkt schon viel reingelesen und ein wenig geübt hatte. Der Urlaub war wunderschön und dann auf den letzten Drücker noch eine so schönes Motiv mitgenommen zu haben macht es für mich zu meinem Foto 2013.

  103. Mein wichtigstes Foto 2013 ist dieses:
    http://www.flickr.com/photos/mehne/8355098980/
    Es ist Anfang des letzten Jahres in Lüttich entstanden. Ich war im Jahr davor schon mal in Lüttich, aber diese Treppe habe ich beim ersten Besuch nicht gefunden bzw. ist sie mir erst im Nachhinein beim Durchstöbern von anderen Fotos von Lüttich im Internet aufgefallen. Als ich dann Anfang letzten Jahres nochmal nach Lüttich gefahren bin, habe ich sie bewusst gesucht und schließlich auch gefunden.
    Die 374 Stufen muss man dann erstmal erklimmen, aber oben angekommen war es jede Stufe wert und die Perspektive eine ganz andere. So steht das Bild für mich auch für das vergangene Jahr. 374 Stufen. 365 Tage. Ausblick und Rückblick.

  104. Zuerst wollte ich eines meiner Konzertbilder auswählen, doch dann fiel mir wieder dieses Bild ins Auge.
    http://www.flickr.com/photos/derfloxxy/9134911612/

    Als ich an einem grauen Sommertag zwischen zwei Terminen etwas Zeit hatte und mit einem Kaffee auf einer Parkbank saß, wurde ich durch die Vielzahl der Enten aus meinen Gedanken gerissen. Ein Blick nach links und ich entdeckte den Rentner der die Entenversammlung verursachte. Also schnell die Kamera, welche ich zufälligerweise dabei hatte aus der Tasche geholt und diesen Schnappschuss geschossen. Anschließend die Kamera wieder weggepackt und die Situation weiter auf mich wirken lassen. Erst bei der Bearbeitung fiel mir dann auch noch der stählerne Vogel im Hintergrund auf.

    Alles in allem ist in diesem Bil

  105. Blogartikel dazu: hähnchenfleischhändler auf dem mercado de la merced | reiseblog traumweltenbummler | reisefotografie und geschichten von unterwegs | mexiko und anderswo

  106. In 2013 habe ich mich zum ersten Mal habe ich getraut, Menschen anzusprechen und zu fragen, ob ich ein Foto von ihnen machen darf. Zu meiner Überraschung sagen die meisten “ja”.

    Oder sie brechen in schallendes Gelächter aus und halten ein totes Hühnchen in die Höhe. Wie auf meinem “wichtigsten Foto des Jahres”. Das Foto habe ich auf dem Mercado de la Merced gemacht, dem größten Markt in Mexiko-Stadt:

    http://www.traumweltenbummler.de/2014/01/12/haehnchenfleischhaendler-auf-dem-mercado-de-la-merced/

  107. Moin,
    nachdem ich in der Auswahl des Jahres 2013 schon so nett bedacht worden bin habe ich mir auch noch einmal Gedanken über das Jahr gemacht und was gut, was schlecht war.
    So blieb am Ende ein Foto übrig das nicht das beste ist aber mit zu den wichtigsten gehört.
    Ich habe für mich das Thema “Streetphotography” entdeckt und ich denke das unten verlinkte war bei einem Londonaufenthalt die Initialzündung.
    Wer mag darf sich da auf Flickr gerne umschauen, ist ja öffentlich.
    Link:
    http://www.flickr.com/photos/88082077@N06/10125337116/

  108. https://www.flickr.com/photos/82443005@N08/9724943921/

    Eigentlich kann ich mich nicht entscheiden welches Bild den das “wichtigste” ist. Meistens spielt der Moment und die Erinnerungen eine sehr grosse Rolle auf das Empfinden wenn ich mir die Bilder anschaue.
    Beim Betrachten des Sonnenaufganges vom Gipfel des mount Kinabalus, sind sofort sehr viele Erinnerungen an die Zeit in Malaysia präsent und das Fernweh packt mich von neuem….
    Im August bin ich mit einem Freund einen Monat durch Malaysia gereist. Die letzte Woche verbrachten wir im malaysischen Teil Borneos. Der mount Kinabalu ist mit seinen 4095 m.ü.M. der höchste Berg Südostasiens. Dies ist aber auch die einzige wirkliche Hürde diesen Berg zu besteigen. Innert 24 Stunden steigt man von Meereshöhe auf den Gipfel und wider zurück. Physisch kann das auch für trainierte Leute ziemlich heftig sein…
    Beim Sonnenaufgang sieht man über die Regenwälder Borneos bis hinunter an die Küste. Auf meinem Bild ist diese am linken Rand zu sehen. Dieser Ausblick ist absolut Atemberaubend und wunderschön…

  109. http://www.flickr.com/photos/i-am-stef/11156913143/

    Die Entscheidung war nicht leicht, 2013 war ein großartiges Reisejahr für mich, mit einer großartigen Frau an meiner Seite. Das Bild ist an der Vietnamesisch-Chinesischen Grenze entstanden und zeigt einen Fischer, der im schönsten Wasserfall, den ich je gesehen habe, angelt. Das fasst Vietnam ziemlich gut zusammen.
    Runner-Up ist ein Bild aus Albanien, ein Land voller Überraschungen und supernetter Menschen: http://www.flickr.com/photos/i-am-stef/9438666504/

    Tolle Aktion übrigens, danke!

  110. http://www.flickr.com/photos/jan_werner/8601959097/
    Anfang 2013 bin ich nach Hamburg gezogen … und Vieles war zum ersten Mal.
    Der erste Job nach dem Studium, das erste Mal Leben in der Großstadt und die erste gemeinsame Wohnung mit meiner Freundin. Das ist das erste Bild, das ich in der Wohnung gemacht habe. Es ist so kitschig, wie meine Geschichte dazu … und trotzdem schön.
    Ich mag, wie die Blumen dem ewig langen und arschkalten Winter 2013 auf der anderen Seite des Fensters trotzen. Nebenbei gesagt, die Vormieter hätten die Fenster ruhig noch putzen können. ;)

  111. http://500px.com/photo/41826470

    Mein wichtigstes Foto 2013 ist diese Gewitterstudie (siehe Link).
    2013 war ein sehr einschneidendes aber auch ereignisreiches Jahr für mich und dieses Bild symbolisiert dies ganz gut. Es gab im Guten wie im Schlechten elektrisierende Momente doch letztendlich gehe ich gestärkt mit neuer Energie aus dem alten Jahr heraus und blicke nach vorne.

    Zur Entstehung des Bildes:
    Ich war zu Besuch bei meinen Eltern, die einige Straßen weiter wohnen. Als ich mich zu Fuß auf den Heimweg machte, hörte ich schon ein bedrohliches Donnergrollen. Schnell war mir klar, dass ein ordentliches Gewitter aufzog und ich mit dem Balkon unserer Obergeschoss-Wohnung einen tollen Logenplatz haben würde.
    Ein beeindruckendes Schauspiel von zuckenden Blitzen und näherkommendem Donner bot sich mir und schnell huschte ich in mein Arbeitszimmer um meine Kamera samt Stativ zu holen. Viele Aufnahmen später (ich habe auch einige Landschaftsaufnahmen mit Blitzen gemacht, das oben verlinkte Bild wirkt für mich aber universeller, da es aufs Wesentliche reduziert ist) konzentrierte ich mich auf einen bestimmten Himmelsausschnitt, wo es “richtig abging”. Ich war schon kurz davor zusammenzupacken, richtete die Kamera aber noch einmal zum Abschluss in den Himmel direkt über mir. Und dann ging es los, direkt über mir erleuchteten Blitze den kompletten Nachthimmel. Ich sah auf dem Kamera-Display schon, dass es es ein besonderes Bild sein würde.
    Einen kurzen Augenblick, nachdem ich das Bild im Kasten hatte war es dann auch soweit und das Gewitter bzw. Unwetter war direkt über mir, ich packte schnell meinen Kram zusammen und flüchtete nach drinnen, gerade rechtzeitig um nicht von einem der ergiebigsten Regenschauer des ganzen Sommers erwischt zu werden.

    Viele Grüße und euch allen einen guten Start ins neue Jahr 2014
    Stefan

  112. http://www.flickr.com/photos/karate-schnitzel/10153947773/

    Mein “wichtigstes” Foto zeigt den Blick auf die Dimmuborgir-Region in Island. Es war meine erste Reise in dieses wundervolle und facettenreiche Land und ich werde dieses erste Kennenlernen so schnell nicht wieder vergessen. Jedes Mal, wenn ich mir dieses Bild ansehe, bekomme ich Fernweh und würde am liebsten in den nächsten Flieger gen Norden steigen. Es spiegelt die allgemeine Stimmung meines Trips perfekt wieder. Nicht immer war das Wetter auf meiner Seite und auch sonst hat nicht alles so geklappt, wie es sollte. Die faszinierende Natur hat mich alle Probleme und Hindernisse vergessen lassen und diesen Urlaub zu einem der schönsten meines Lebens gemacht.

  113. http://www.flickr.com/photos/bierlos/9091436900/

    für mich wichtig weil es nicht gestellt ist. ist ein zufälliger schnappschuss. wollte an einem rockabilly treffen ein paar stimmungsbilder einfangen. es war schon recht eingedunkelt und die person auf dem focus hat nicht bemerkt dass sie fotografiert wurde. durch ihre helle kleidung knallt sie richtig raus und der ganze rest verschwindet unscheinbar im dunkeln. was sie wohl denkt? warum sie den herren im vordergrund anschaut?

  114. Dies ist mein Favorit: http://500px.com/photo/26113893?from=set/1097216

    Das Foto ist kurz nach der Lektüre eines passenden Fachbuches auf Sylt entstanden. Es zeigt einen Blick auf Amrum und Föhr aus dem Hafen von Hörnum.

    Mich hat das Ergebnis sehr begeistert. Auch weil die Rahmenbedingungen so toll waren. Eisschollen auf der Nordsee, die sich um einen Poller in den Hafen schoben und das tolle Licht am Horizont, einfach super schön. Für noch war alles perfekt.

    Ich wüsste nicht, wie ich es noch hätte besser treffen können. Daher ist es mein Bild des Jahres 2013.

    Viele Grüße
    Gregor

  115. Zur richigen Zeit am richtigen Ort:
    Diese Militärparade anlässlich des 25. Jubiläum der “Maldives National Defence Force” entdeckte ich nur durch Zufall. Als ich die Soldaten marschieren sah, rannte ich ein paar Meter voraus und suchte eine geeignete Stelle um sie in Szene zu setzen. Ich wählte eine untersichtige Perspektive und drückte ab. Nach ein paar Sekunden war alles vorbei. Als ich auf das Display der Kamera schaute, wusste ich dass da ein tolles Bild entstanden ist. Durch die offene Bildgestaltung und die kleine zierliche grüne Palme wirkt das Bild für mich perfekt. Zur richtigen Zeit eben am richtigen Ort!

    http://einblick.hm.edu/uploads/tx_einblickprojects/_MG_8950bbbbb.jpg

  116. Eigentlich ist mir jedes Foto irgendwie wichtig, das übrig geblieben ist nach einer Selektion. Und ich glaube wenn ich lange überlege würde ich zu vielen eine Geschichte erzählen können. Aber das erste das mir eingefallen ist, war das Bild im Wald das wir im Sommer aufgenommen haben:
    http://www.gweepography.com/blog/wp-content/uploads/yvonne_ghost_web_SW.jpg

    Dieses Foto entstand bei einem Shooting ohne Planung. Ich habe mir eben erst einen Porty gekauft mit einer 120mm Octabox und natürlich wollte ich das gute Teil ausprobieren. Also habe ich einiges an Equipment durch den Wald geschleppt. Dann war dort dieser liegende Baum und ich wusste ich will an diesem Ort ein Foto machen. Wir haben einige Fotos gemacht, auf dem liegenden Baum, auf einem nebenstehenden Baum, usw. Also ich zu Hause am PC war kam mir dann die Idee vom Foto und den Geister Erscheinungen. Mit Photoshop und einer Zusatz Software habe ich dann noch den leichten analog Effekt eingearbeitet. SW einfach deshalb, weil es reduziert und ich SW einfach liebe.

  117. Ich habe eine Weile nachdenken müssen, welches ‘mein’ Foto 2013 sein könnte. 2013 war fotografisch ein ziemlich intensives Jahr für mich. Aus einem 52-Wochen-‘Projekt’ wurde eine Serie, die mir mittlerweile sehr wichtig geworden ist und die ich weiter fortsetzen werde. ‘Heimatfilm’. Urlaube und Urlaubsfotos sind einfach. Das Neue prasselt auf einen herein. Man ist offen und wach und sieht alles mit den Augen eines Kindes. Das eigenen Quartier zu portraitieren, zwingt einen dagegen viel mehr, das Sehen zu üben.

    Anfang des Jahres, als dieser Prozess gerade richtig in Gang gekommen war, war ich einige Wochen lang krank. Eigentlich war’s ‘nur’ eine Grippe aber ich lag 3 Wochen im Bett. Danach empfand ich den Winter nur noch als Last und sehnte das Frühjahr herbei. Dieses Gefühl schleppte ich noch viele Wochen mit mir herum. Noch weit bis in den Sommer. Ich kann nicht genau sagen, warum.

    Der Frühling selbst hat uns bekanntlich bis April warten lassen. Er war kalt und grau. Aber es war Frühling. Das Bild, das ich als ‘meine’ 2013er Aufnahme ausgesucht habe, fasst all das für mich zusammen. Es heisst:

    ‘(nicht mehr) Im Dunkeln gehen’

    http://stefansenf.de/wp-content/uploads/2013/04/Heimatfilm-16-13-1-2.jpg

  118. Mein Bild 2013
    http://500px.com/photo/56867288

    Bei mir ist es wegen der noch geringen Anzahl an Bildern recht schnell gefunden gewesen. Ich habe erst im Dezenber mit fotografieren angefangen. Bei einem Spaziergang bei uns in der Stadt vielen mir gefällte Bäume auf in deren Borke sich, aufgrund der Kälte, schon oder noch der Frost sammelt. Es wirkte als würde er sich im Schatten verstecken und nur drauf warten losschlagen zu können. Durch die letzten Sonnenstrahlen wirkt das Bild gleich noch intensiver.

    Die Bestätigung durch andere Leute über diese gelungene Aufnahme motivieren mich, auch weiterhin zu fotografieren und das ich mich auf dem richtigen Weg befinde :)

    LG

  119. http://www.flickr.com/photos/jackdaw67/11928071746/in/set-72157633966198247/lightbox/

    Nicht mein bestes Bild 2013, aber für mich persönlich das wichtigste.
    Während des Hochwassers habe ich bei meinem Patenkind gewohnt, aber wir waren jeden Abend bei mir in der Wohnung nachsehen, ob alles in Ordnung ist; niemand eingebrochen ist, ob Nachbarn Hilfe brauchen… Wir waren schon im Hausflur als wir gemerkt haben, dass mein Patenkind fehlt. Also bin ich noch mal zurück. Und da habe ich ihn ganz alleine auf der obersten Stufe der Haustreppe sitzen sehen. Er war ganz still und völlig sprachlos und irgendwie merkte man, dass er das mit dem vielen Wasser und der ganzen Aufregung erst mal verarbeiten musste. Er hat einfach nur da gesessen und auf’s Wasser geguckt. Übrigens, 4,50m unter dem Wasserspiegel war die Straße wo er sonst immer in’s Auto einsteigt. Sonst war das Hochwasser natürlich ein riesiges Abenteuer für ihn. Wir sind jeden Abend über abenteuerliche Wege am Hang und durch fremde Gärten zum Haus gelaufen, haben uns mit ganz vielen Leuten unterhalten und das beste war, er konnte mit mir in seinem Zimmer einschlafen. Er hatte sogar eine ganz eigenen Pegelmaßstab: “Guck mal Thomas, da schwimmen jetzt auch schon Enten.”.

  120. http://steven.at/?p=1851

    Manchmal packt dich das Leben und reißt dich einfach mit, wirbelt dich so herum, dass deine Vorstellungen und Ideen alle durcheinander kommen, und spuckt dich ein Jahr später ganz woanders wieder aus. Dieses Foto war der Anfang davon. Unsere Beine hatten wir gerade erst nach dem Boden ausgestreckt, aber den Kopf noch in den Wolken. Und im Bauch mehr als nur das Gefühl, dass bald alles anders werden würde.

  121. Es ist schwierig, mein wichtigstes Foto aus dem Jahr 2013 zu definieren. Bei mir ist es vielmehr eine ganze Serie, die letztes Jahr für mich sehr ausschlaggebend und bedeutend war.

    Ende November des vergangenen Jahres bereiste ich mit zwei Freunden Mallorca und absolvierte mit Ihnen den Fernwanderweg GR221, auch Trockenmauerroute genannt. Für mich stand von Beginn an fest, die Reise fotografisch zu dokumentieren, wie ich es bereits 2012 auf Island tat. Jedoch entstand mehr als eine reine Fotodokumentation der Wanderung. Vielmehr spiegeln die Fotos das wieder, was ich auf dieser Reise gelernt habe, was mich beschäftigt und was mich körperlich und mental gestärkt hat.

    Vieles verlief nicht nach Plan (eine Tatsache, die nicht typisch für uns war). Jeder Tag brachte neue Herausforderungen mit sich, mit denen niemand von uns rechnete. Zukunftsentscheidende Fragen gingen uns Tag für Tag durch den Kopf, die wir versuchten mit jedem Schritt der 160 Kilometer zu beantworten. Endlich hatte man den Kopf dafür frei, diese Fragen überhaupt anzugehen und sie nicht immer nur im Alltag vor sich her zu schieben. Mentale Entgiftung nenne ich es ganz gern. Wieder den Fokus auf das setzen, was wichtig ist: pure Glückseligkeit. Das war das unbekannte Ziel des Trips.

    Letzten Endes gelang es uns allen, mental gestärkt von dieser Reise zurück nach Hause zu kommen und somit zielstrebiger denn je in ein neues Jahr zu starten.

    Wahrscheinlich muss man manchmal einfach verloren gehen, um sich selbst wieder zu finden.

    Diese Tatsache spiegelt für mich ein Foto der Serie sehr gut wieder, welches somit für mich wohl das wichtigste Foto 2013 darstellt: http://sebastian-dorbrietz.tumblr.com/post/69491221034/mallorca-gr221-photo-by-sebastian-dorbrietz

    (Die gesamte Serie gibt es hier zu sehen: http://sebastian-dorbrietz.tumblr.com/tagged/mallorca)

  122. http://fav.me/d684493

    Dieses Foto ist spontan in einem der Gerstenfelder hinter meinem Wohnhaus entstanden. Es war sehr windig an diesem Tag, und das noch unreife Getreide wogte wie Meereswellen hin und her. Ich mag die Dynamik in diesem Foto und auch den abstrakten Charakter, es ist als ob man den Wind nicht nur spüren sondern auch “sehen” könnte. Außerdem hat mich dieses Foto in der Folge ermutigt, wieder verstärkt experimentell zu fotografieren und mich vor allem auch wieder der Suche nach nicht ganz alltäglichen Motiven zu widmen.

  123. Im Sommer 2013 kam es endlich zu einem Shooting auf das ich mich schon lange gefreut hatte. Durch die Casting Show „Germanys next Top Model“ 2013 bin ich auf das Model Anna Maria Damm aufmerksam geworden und ein paar Wochen später dann auch mit der Modelagentur „OneEins“, bei der sie seit der Show unter Vertrag steht, in Verbindung getreten. Zunächst hatte ich nicht mit einer Antwort gerechnet und es vergingen auch einige Monate. Eine E-Mail kam zurück und ich konnte nun das Shooting planen. Telefonanrufe und Verhandlungen mit Locations, das Licht um eine bestimmte Uhrzeit, Lichtsetups etc.. Alles musste vorher bis ins kleinste Detail geplant und an die Agentur weitergegeben werden. Bis zum Tag des Shootings hatte ich absolut null Kontakt zu dem Model, was ich sonst bei Shootings immer habe und pflege. Dennoch lief das Shooting dann am Tag, Beginn war zum Sonnenaufgang um ca.. 6:30, sehr zufriedenstellend für mich und auch die Agentur war begeistert.

    Für mich das wichtigste Bild 2013 weil ich habe viel über die Zusammenarbeit mit Agenturen und das Planen solche eines Shootings gelernt habe.

    Geschossen wurde es mit einer Canon EOS 5D Mark III und einem 50mm 1,4 Objektiv, auch von Canon. Das Model wurde von vorne leicht mit einem Sunbounce-Reflektor aufgehellt.

    Da ich das Bild bisher nur auf Facebook hochgeladen hatte habe ich es jetzt nochmals für diese Aktion auf 500px und Flickr hochgeladen. Die Qualität ist bei Facebook meist etwas „zermatscht“ im Vergleich zu anderen Plattformen.

    Im Nachhinein habe ich mich echt gefreut das einige Bilder aus der Serie jetzt dauerhaft auf der Portfolio-Seite von Anna Maria auf der „OneEins“ – Homepage der Agentur zu finden sind. Für mich als „kleiner“ Fotograf ein großer Erfolg.

    Portfolio Anna Maria Damm: http://www.one-eins.com/modeldetails.aspx?modelid=140

    Link zu dem Bild bei Flickr: http://www.flickr.com/photos/philfotos/11928267066/

    Link zu dem Bild bei 500px: http://500px.com/photo/57680120

    Und bei Facebook: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=647891241895745&set=a.379335768751295.96719.293206290697577&type=1&theater

  124. Pünktlich zum Einsendeschluss geht mein Post über mein wichtigstes Photo 2013 hier online: http://www.übersee-mädchen.de/photographie-mein-wichtigstes-photo-2013/.

    Es ist mir so wichtig, weil ich an diesem Tag Vertrauen in mich selbst und andere gelernt habe. Ich war für ein Praktikum einige Wochen im Ausland, in Budapest, und dieses Photo entstand bei einem meiner ersten nächtlichen Spaziergänge.

    Ich bin gespannt auf eure Zusammenstellung. Lieben Gruß, Isabelle

  125. Mein “wichtigstes” Foto 2013 ist eins dieser Aufnahmen:
    http://www.demipress.me/2013/08/CosmoJarvis.html
    Es war ein komplett spontanes Fotoshooting der zwei Künstler und die Musik schwang in den Kameras mit. Gleichzeitig finde ich es immer wieder faszinierend die Musik an Hand von den Fotos nochmals zu hören und die Atmosphäre zu spüren. Gleichzeitig aber auch zu erleben was meine Kamera so ganz ohne Blitz für eine Arbeit abliefert … für mich Natürlichkeit pur.
    Danke für diese tolle Idee.

  126. Nachdem ich den Fotoapparat zunächst zur Ideenfindung, als Skizzenbuch benutzt hatte, um mit seinem Ausgangsmaterial so zu spielen, dass daraus mit Öl- und Acrylfarben ganz andere Bildwelten entstanden, entwickelte sich mit dem Kauf einer Spiegelreflexkamera wie von selbst ein neues Universum an Möglichkeiten, die ich noch gar nicht komplett ausschöpfen konnte. Das ausgewählte Bild (das erste auf der Seite) markiert für mich die unendliche Erweiterung des Malens mit Farbe auf Leinwand hin zu einer Technik mit der Kamera.

  127. http://www.glueckssplitter.ch/WordPress_splitter/wp-content/uploads/2013/04/Silhouetten2.jpg

    Dieses Bild oder besser gesagt diese Bilder waren die erste Arbeit die ich im Rahmen eines Fotokurses, den ich besucht habe, erstellt habe. Dieser Kurs hat mein vergangenens Jahr sehr geprägt, da ich mich bisher noch nie so stark mit Fotografie auseinandergesetzt und fotografisch noch nie so viel Neues ausprobiert habe. Diese Bilder waren der Startschuss und sind deshalb für mich besonders wichtig.

  128. https://www.flickr.com/photos/philippnawrath/11931361433/lightbox/
    Eins der wichtigsten Bilder für mich, habe es erst Ende Dezember wieder entdeckt obwohl ich es bereits im Sommer aufgenommen hatte. Danach hab ich am Bild etwas rumprobiert, das schlichte schwarzweiß hat mir dann doch am besten gefallen. Es stellt ein typisches Beispiel für meine Fotosammlung dar, ein Streifzug durch Berlin, Fotos abspeichern und erstmal ruhen lassen…

  129. Mein wichtigstes Foto 2013:
    http://www.flickr.com/photos/palooza/9929385766/

    Ich wollte schon immer mal nach Schottland, und dieses Jahr hat es endlich geklappt. Ich hatte im Vorfeld schon per google und maps nach guten Locations gesucht, und hier habe ich wohl am meisten geplant. Fahrplan gesucht, Spot, Parkmöglichkeiten etc. Die Lok fährt auch nur einmal am Tag so dort entlang. Leider war an dem Tag total mieses Wetter, so dass meine Hoffnungen auf ein gutes Bild nicht so groß waren. Aber in Schottland gibt es eigentlich kein schlechtes Wetter ;)
    Dafür hat mich der Lokführer mit einer schönen Dampfwolke belohnt, so dass dies meine schönste Erinnerung an diesen Urlaub ist. Und in den Ausblick hat es auch sogar geschafft ;)

    PS: Ich hab noch nie Harry Potter gesehen!

  130. http://blog.photosly.de/goodbye-co-berlin/co-3/

    Auf Anregung einer fotobegeisterten Freundin habe ich mir die letzte Fotoausstellung des C|O Berlin im alten Postfuhramt in Berlin-Mitte angeschaut. Neben den ausgestellten Bildern haben mich die Wände fasziniert. Genauso wie die Bilder erzählen sie Geschichten.

    Ich hatte mein iPhone dabei. Seit längerer Zeit experimentierte ich mit einer Panorama App um extreme Querformate zu erzeugen. Hier kam sie mir sehr gelegen.

    In der Nachbearbeitung am Rechner kam mir die Idee, die Motive der ausgestellten Bilder zu entfernen. Jetzt verweisen die “leeren” Bilderrahmen auf das Drumherum.

    Eines meiner Lieblingsbilder, die ich mit dieser Montagetechnik erzeugt habe.

  131. http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/img328874d2skcqg8.jpg (Original-Link: http://herbstverliebt.blogspot.de/2013/06/34.html )

    Das Photo ist bei einem ‘Shooting’ im Kinderkrankenhaus in Berlin entstanden und ist für mich ein Symbol der letzen Sommerferien. Diese wiederum stellt für mich einen Abschluss der intensiven Zeit mit meiner besten Freundin (auf dem Photo) dar. Sie ist nun auf einer anderen Schule und wir sehen uns kaum noch. Ohne sie ist der sogenannte ‘Ernst des Lebens’ noch viel ernster geworden, denn sie ist eine der lustigsten Personen, die ich kenne. Daher hatten wir auch sehr viel Spaß, als wir uns auf das abgesperrte Gelände geschlichen und durch das verfallene Haus gestapft sind.

  132. http://www.flickr.com/photos/bene/11259483465/

    Das Foto ist eigentlich ein “Schnappschuss”, aber ich finde es trotzdem einfach toll.
    Mir ist der (traurige/geknickte/nachdenkliche??) Mann schon von Weitem aufgefallen.
    Als ich näher kam sind mir zudem die Schatten des “Gitterdaches” aufgefallen.

    Ich bin schlecht im Beschreiben, aber ich finde die Haltung des Mannes und die Schatten passen einfach gut zusammen und geben die Stimmung der Situation gut wieder.

  133. http://www.flickr.com/photos/49674477@N08/9491293425/

    Dieses Foto entstand im Sommer 2013 auf einem Kurzurlaub im schönen Triest mit meiner Pentax MX. Die analoge Fotografie ist für mich eine in diesem Jahr neu entdeckte Leidenschaft, zudem zeigt das Bild meine Freundin, die ihren ersten Blick auf das morgendliche ruhige und weite Meer wirft. Es verbildlicht für mich genau jenes sentimentale Gefühl, dass ich mit Urlaub am Mittelmeer verbinde, die Morgensonne, das leise Wellenrauschen, die kühle Meeresbrise…

  134. Nach einem Sommer voller 12 Stunden von Tuer zu Tuer Tagen neben Uni und der Erziehung meines Sohnes kam im Herbst die Erloesung, ich wurde gefeuert! Endlich raus aus dem Hamsterrad und wieder Zeit fuer meinen Sohn und die Fotografie und durch einen Teilzeitjob auch wieder fuer die Uni. Morgens auf dem Weg zur KiTa stimmte alles, das Licht, die Stimmung und das Timing. Der Blick aufs Display zeigte mir das fuer mich schoenste Bild, den Antrieb alle Anstrengungen durchzustehen und weiterzumachen was auch immer kommen mag. In meinen Augen das perfekte Bild http://500px.com/photo/53374666

  135. Blogartikel dazu: Bild des Jahres | Shootingqueens

  136. Auch wenn der Einsendeschluss schon vorbei ist…
    Dies: http://www.flickr.com/photos/91976414@N04/9045338974/in/set-72157633576545887 ist das wichtigste Bild von mir aus 2013. Erstens war der Besuch des Mont Saint Michel ein wahnsinnig tolles Ereignis. Diese Aura, die von diesem Ort ausgeht, ist etwas ganz besonderes. Es war wirklich überwältigend, zwischen diesen dicken Mauern zu stehen und zu spüren, wie quasi alles nach oben strebt. Zweitens habe ich letztes Jahr die Fotografie mit einer Glaskugel für mich entdeckt und auf dieses Bild mit dieser bin ich besonders stolz, weil ich nur sehr wenig Zeit für das Foto hatte – sonst hätte ich die Reisegruppe, die weiterlief, verloren. Also: Kugel schnell ausgepackt, auf die Mauer gelegt und abgedrückt. Ich bin froh, das es scharf geworden ist so auf die Schnelle quasi aus der Hand raus. ;-)

  137. http://www.florian-bernhardt.de/blog/kenya-2013/attachment/dsc_6100

    Dieses Bild ist in einem Waisenheim in Kenia entstanden. Als ich dorthin kam, war ich zunächst entsetzt – über die Armut, und das Leiden. Dort konnte ich aber soo viel lernen. Das Zufriedenheit nicht vom materiellen Wohlstand abhängt. Viele dieser Kinder dort hatten gar nichts – nur die Kleidung die sie am Körper trugen.
    Und doch waren sie glücklicher als viele Menschen, die ich kenne… Das hat mich wirklich sehr beeindruckt. Wer kann bei einem solchen Kinderstrahlen nicht dahinschmelzen?

  138. http://www.flickr.com/photos/plaehn/8605661663/in/set-72157636966814375

    Ich weiß nicht, genau, warum ich dieses Foto als wichtigstes Foto des Jahres 2013 ausgewählt habe. Ich habe lange hin und her überlegt und habe mich letztendlich trotz nicht allzu viel Begeisterung für dieses Bild bei Flickr und Facebook für dieses hier entschieden.

    Einerseits, weil es eine für mich im Jahr 2013 sehr alltägliche Situation darstellt. Natürlich falle ich nicht jeden Tag mit dem Kopf in eine Müslischüssel, jedoch hatte ich im letzten Jahr besonders viel Schulstress und musste morgens meist mit der Müdigkeit kämpfen, so dass es vielleicht eines Tages hätte passieren können, dass ich einnicke und mit dem Kopf ins Müsli sinke.

    Andererseits habe ich in diesem Bild einiges anders gemacht im Vergleich zu vorherigen Bildern. Ich hatte dieses Mal ein genaues Konzept im Kopf, habe mir sogar überlegt, wo ich den Baustrahler, den ich meinem Vater geklaut hatte, hinstelle und machte einen Plan, wie ich besonders viel Milchspritzer erzeuge. Auch ist es mein einziges Diptychon (mal abgesehen von dem für euer Diptychaprojekt (bit.ly/1dNNWpa) und vom Stil etwas ganz anderes, als in den meisten Bildern.

    Für mich ist das Bild also einerseits ein meiner Meinung gelungenes “Experiment”, als auch für mich ein Abbild des letzten Jahres.

  139. http://www.flickr.com/photos/mac_celine/9176974300/

    Dieses Foto (bzw. Fotoreihe) war unglaublich zeichnend für mein Jahr 2013. Das Unterwassershooting mit einer Freundin war bis dato nicht nur mein längstes und aufwendigstes Projekt, sondern auch das spannendste. Die Arbeit an den Fotos hat meine Sicht und mein Denken – in Bezug auf meine Fotografie – stark gewandelt und voran getrieben. Gleichzeitig erlangte ich dadurch auch mehr Aufmerksamkeit, von Unbekannten sowie Bekannten.

  140. Blogartikel dazu: Varieté: Eure wichtigsten Fotos 2013 › kwerfeldein - Fotografie Magazin