FREELENSING: Interessante Foto-Effekte mit einfachem Trick erzielen (ohne Photoshop)

Fotoeffekte mit minimalem Aufwand und sogenannten “Kamera Hacks” zu erstellen finde ich superspannend. So manche Leser werden sich an meinen Post “Mit einem Trick extreme Makro-Fotos machen” erinnern, in dem einfach ein Objektiv vor ein anderes gehalten wird.
Heute zeige ich Euch einen weiteren Trick, der in die gleiche Kategorie passt und auf den ich gestern in diesem Artikel aufmerksam wurde.Damit kann es uns gelingen, Tiltshift-ähnliche Effekte mit der Kamera zu erzielen, ohne ein echtes Tiltshiftobjektiv zu besitzen. Klingt gut, oder?
Das Ganze nennt sich Freelensing – und kommt daher, dass wir das Objektiv von seinem gewohnten Platz befreien. Es ist anzunehmen, dass dies ein uralter Trick ist, der nun einfach wiederentdeckt wurde und den die “alten Hasen” unter den Lesern schon längst kennen. Ich kannte ihn bisher nicht.
Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Wir nehmen das Objektiv kurz ab, und setzen es an die Kamera, ohne es wieder draufzuschrauben. Dann winkeln wir das Objektiv nach links, rechts, oben oder unten an und dadurch verschiebt sich die Schärfe-Ebene.
Wem das zu kompliziert ist, hier mal eine Grafik von Luke Roberts, der den ursprünglichen Blogartikel geschrieben hat.

Als ich gestern diese Grafik sah (und die Ergebnisse auf der Webseite), hab ich mir sofort meine 30D und das 50mm 1.4 genommen und einwenig damit herumgespielt. Nach 20 Minuten Übung hatte ich den “Dreh” raus – hier ein paar Beispielbilder von gestern:
{Tipp: Klick = Bilder größer, dann mit Pfeiltasten durchblättern}

Mir hat es jede Menge Spaß gemacht, mit diesem Trick die Schärfeebene zu verschieben und alltäglichen Foto einen schicken Look zu verpassen. Natürlich möchte ich darauf hinweisen, dass ich die Fotos in Lightroom farblich noch editiert habe.
Wem meine Beispielbilder noch nicht genug sind, der kann sich ja mal das, dieses, das oder jenes Foto anschauen. Oder einfach die Freelensing-Gruppe auf Flickr besuchen.
Anwendungstipps
Bei meiner Canon EOS 30D habe ich einfach das Objektiv abgeschraubt (+wieder angesetzt) und dann die Kamera eingeschaltet. Auf dem Display steht dann die Blende auf f/00 – das braucht mich aber nicht weiter irritieren. Auch bei Nikon-Kameras soll das im M-Modus funktionieren (liebe Nikon-Leute, hier noch ein wichtiger Hinweis von Frank) . Zu Sonykameras gibt es eine Information bei Luke Roberts.
Ich selbst habt das Freelensing mit dem 50mm und zwei Weitwinkel-Zoom-Objektiven ausgetestet. Dabei konnte ich nur mit dem 50mm 1.4* den Effekt erzielen, da dieses Objektiv eine große Glasfläche auf der Objektiv-Rückseite hat, die es mir erlaubt, trotz abgenommenem Objektiv zu fotografieren. Andere Objektive habe ich noch nicht getestet.
Klingt kompliziert? Einfach mit unterschiedlichen Objektiven ausprobieren – mit manchen wird es funktionieren, mit anderen nicht und hängt mit der Bauart des “Glases” zusammen.
Um diesen schönen Tilt-Shift Effekt zu erzielen, reicht es völlig aus, das Objektiv nur ganz leicht hin-und-her zu bewegen. Das braucht einwenig Übung, aber nach einer gewissen Zeit bekommt man da ein Gefühl dafür.
Wenn Licht seitlich am Objektiv vorbei in die Kamera dringt, kann es zu witzigen Lichteffekten auf dem Foto kommen – ich habe das aber bisher noch nicht geschafft
Also keine Sorge, wenn es nicht sofort funktioniert.
Hinzukommt, dass jedes Objektiv mit dieser Technik einen kleinen Einsatzradius hat (betrifft den Objektabstand zur Kamera). Auch das werdet ihr selbst herausfinden, aber seid nicht überrascht, wenn ihr manche Dinge nur schwer oder gar nicht scharfstellen könnt.
Vorsicht
Wie sicher schon einige von Euch bemerkt haben, kann es sehr gut passieren, dass durch das Abnehmen der Linse Staub auf den Sensor gelangt.
Um das möglichst zu vermeiden, empfiehlt es sich, diesen Trick nur in einer windstillen und relativ staubfreien Umgebung einzusetzen. Meine Empfehlung: Bei längerem Einsatz nicht draussen in der Natur und (gar nicht) bei feuchten Wetterbedingungen. Ausserdem sollten wir darauf achten, das Objektiv nicht zu weit bzw. zulange von der Kamera zu entfernen.
Noch ein Tipp: Immer die Kamera mit dem Kameragurt umhängen. Falls die Kamera offen auf den Boden fällt, ist das nicht so angenehm (weder für die Kamera noch für den Besitzer).
Letzte Hinweise & Fazit
Freelensing ist eine super Idee, um mit einfachsten Mitteln interessante Bildeffekte zu erzielen. Mit ein bisschen Übung kann das ein zusätzliches Tool sein, um unsere Fotos spannender zu gestalten und u.U. das gewisse i-Tüpfelchen sein. Und eine Sache wird hier groß geschrieben: SPASS.
Aber: Freelensing ist meiner Meinung nach kein adäquater Ersatz für ein dementsprechendes Tilt-Shift-Objektiv*, weil wir bei dieser Technik das Objektiv von der Kamera abnehmen müssen. Die Kamera ist also offen – darüber müssen wir uns bewusst sein.
Trotzdem macht’s ne Menge Spaß – und deshalb habe ich ja auch diesen Artikel geschrieben
So und jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Freelensing! Wer Lust hat, kann seine Erfahrungen hier gerne kundtun bzw. Fotos mit der Technik dürfen gerne mit Link angegeben werden. Freue mich!
*Dies ist ein Affiliate Link. Wenn Ihr darüber bei Amazon etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Providsion, ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.
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26. 1. 2010 um 11:24 Uhr
Witzig. Das kannte auch ich noch nicht. Ist zumindest so einfach, dass man es schnell mal ausprobieren kann.
26. 1. 2010 um 11:25 Uhr
Hey, den kannte ich so noch nicht…
Lg Flo
26. 1. 2010 um 11:31 Uhr
Lensbaby ohne Lensbaby
Lensbaby kostet latürnich Geld, aber es ist dafür auch etwas geschmeidiger, ich hab seit Weihnachten eins und Spaß damit, siehe Webseiten-URL.
Aleks
26. 1. 2010 um 11:35 Uhr
im Prinzip so wie ein Lensbaby, oder? http://www.lensbaby.com
26. 1. 2010 um 11:37 Uhr
*heeeul* jetzt wirds wirklich langsam mal zeit, dass ich mir ne systemkamera zuleg… trotzdem danke für den gelungenen beitrag, den werd ich später nochmal rauskramen müssen
26. 1. 2010 um 11:40 Uhr
Das ganze macht mit Mittelformat Objektiven ganz besonderen Spaß.
26. 1. 2010 um 11:41 Uhr
Das klingt ja wieder mal nach einer coolen Idee… Werde ich mal austesten =)
26. 1. 2010 um 11:43 Uhr
@Thomas: Yepp. Das Prinzip ist das Gleiche
26. 1. 2010 um 11:50 Uhr
Diesen Tipp schickt der Himmel… vielen vielen Dank dafür!!!! Das funktioniert super!!!
26. 1. 2010 um 11:50 Uhr
Stimmt, meine Nikon D80 löst tatsächlich im Manuellen Mode (M) aus – in den anderen Modi ignoriert sie den Druck auf den Auslöser.
26. 1. 2010 um 11:50 Uhr
Wow, das kommt mir sehr gelegen, hab letztens einen Artikel über Lensbaby etc. gelesen.. aber so kann ich das ja ohne weitere Anschaffungen einfach mal probieren : )
26. 1. 2010 um 12:00 Uhr
wie cool ist dass denn…..
26. 1. 2010 um 12:03 Uhr
Sieht mir ein bisschen wie Tilt-Shift aus, kann das sein? Ist ja witzig wenn man den gleichen Effekt mit nem Standard-Objektiv erzielen kann, ohne die 2000€ hinlegen zu müssen!
26. 1. 2010 um 12:20 Uhr
ich persönlich halte die tilt-shift dinger für überflüssig, und daher auch das hier. Aber solang es Spass macht, ist es ja gerechtfertigt.
Auch wenn ich mitlerweile Photoshop zur Bildbearbeitung fast gar nicht mehr benutze, weil es mir dann oft too much wird, würde ich einen solchen Effekt mit Photoshop umsetzen…
Da hab ich mehr Kontrolle
Und vor allem nicht die Gafahr, dass mir mein Objektiv auf den Boden titscht
26. 1. 2010 um 12:37 Uhr
coole idee. m.m.n kann man aber sehr wohl abblenden. bei angeschraubten objektiv die blende einstellen, tiefenschärfprüftaste drücken, während dessen das objektiv abnehmen und die blende steht…
grüße ingoman
PS: aber mehr würde mich interessieren, wieso gibt es nicht einen kleinen adapter der wie ein lensbaby bigbar ist… dann würd ich doch gern mein 50mm 1.2 draufschrauben, wenn jemand so ein ding kennt bitte um einen link, sonst entwickel ich sowas mal schnell
*scherzal*
26. 1. 2010 um 12:40 Uhr
Man könnte die Kamera ja in eine Plastiktüte…
(-:
26. 1. 2010 um 12:41 Uhr
AHA! Und ich such mir gestern die Finger in der DUPLO Kiste meiner Tochter wund, weil sie unbedingt den Clown haben wollte. Kann ja keiner ahnen, dass Du den gemopst hast.
26. 1. 2010 um 13:16 Uhr
Vielen Dank für die Vorstellung- das kannte ich auch noch gar nicht. Trotzdem ist mir da mein Lensbaby doch lieber. Besonders eben wegen dem Problem mit dem Sensor.
26. 1. 2010 um 13:16 Uhr
TiltShift ist ja nicht nur dazu da um die Schärfe – Unschärfe Ebene zu verdrehen, sondern auch um stürzende Linien bei Architektur zu korrigieren. Wie der Name schon sagt, nicht nur Shift sondern auch Tilt.
26. 1. 2010 um 13:22 Uhr
Finde ich absolut spannend. Wird von mir mit dem alten Body auch mal draußen ausprobiert.
26. 1. 2010 um 13:27 Uhr
den clown habe wir auch
26. 1. 2010 um 13:35 Uhr
Hallo
das Abblenden funktioniert, zumindest an der Canon. Objektiv an die Kamera schrauben, gewünschte Blende einstellen, Blendenvorauslöseknopf drücken und gedrückt halten, Objektiv wie von der Kamera lösen. Die gewählte Blende bleibt im Objektiv eingestellt.
Ciao,
MArco!!
26. 1. 2010 um 13:36 Uhr
leider klappt das bei mir nicht, “kein Objektiv” schreibt die Cam auf dem Display
26. 1. 2010 um 13:37 Uhr
geilder scheiß
gerade direkt mal ausprobiert… mach mir zwar ein bisschen sorgen um den sensor, aber es macht echt spass und diese unschärfen sind echt cool
lg und danke für diesen beitrag,
chris
26. 1. 2010 um 13:42 Uhr
Ich hab freelensen noch nicht ausprobiert, klingt aber interessant. Und zumindest bei Canon kann man abblenden, indem man zB im AV Modus die gewünschte Blende einstellt, den Abblendknopf gedrückt hält und gleichzeitig das Objektiv abnimmt.
Viele Grüße,
Philipp
26. 1. 2010 um 13:47 Uhr
Hm, damit reproduzierbare Ergebnisse zu bekommen, dürfte schwer sein.
Mein Tipp: Besorg’ Dir eine alte, kaputte Rollfilmkamera mit Faltbalgen, nur der Balgen sollte natürlich noch dicht sein.
Dann zwei alte Gehäusedeckel suchen, die Mitte rausschneiden und vorn + hinten ranbasteln. 50er Objektiv drauf und los geht’s.
Dann hast Du quasi sowas wie ein “Lensbaby”, aber das Objektiv kann Dir beim Fotografieren weder runterfallen, noch wird Staub ins Gehäuse kommen.
Best regards
26. 1. 2010 um 13:49 Uhr
Danke für den Tipp
)
(Psssst!Es fehlt mir hier auf dem Blog noch so ein Herz Button
26. 1. 2010 um 14:35 Uhr
Tolle Idee! Danke fürs mitteilen!
PS: Das durchblättern der Bilder funktioniert bei mir leider nicht (IE8), was mich jedoch nicht weiter stört.
26. 1. 2010 um 14:43 Uhr
@Ines: Ja, da geb ich Dir recht – diese Technik ist alles andere als reproduzierbar – macht aber dennoch Spaß
Danke für Deinen DIY-Tipp, das ist sicher ne gute Alternative (auch wenn ich selbst zugegebenermaßen null son Bastler bin). Oder halt gleich n Lensbaby oder Tilt-Shift.
@Philipp, Marco u.a.: Danke für Euer Feedback zwecks Abblenden. Ihr seht, ich weiß auch nicht alles
@Herr Olsen: Hihi…
@Pixelboogie: Kann ich teilweise vestehen, was Du meinst. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ein solches Bokeh mit Photoshop ebenso reproduzierbar ist – bzw. denke ich, dass es sehr schwer ist, das einigermassen glaubhaft zu gestalten.
@Stefan: Stimmt, habs grad mal getestet. Scheint, als ob das Plugin aufm IE8 nicht läuft. Ich merks mir mal fürs ReDesign.
26. 1. 2010 um 14:53 Uhr
Man wird mit Photoshop niemals realistische Unschärfekreise hinbekommen, es sei denn man ist ein fantastischer Illustrator
Manchmal glaube ich, der wahre Nutzen eines Tilt-Shift-Objektives geht bei diesen netten Spielereien ein bisschen unter. Es gibt mittlerweile übrigens ganz interessante Adapter für die gängigsten Bajonette, mit der man seine DSLR an eine Großformatkamera klemmen kann.
) billiger als ein neues T/S – Objektiv und die Verstellwege sind trotz Vignettierung immernoch größer als die gängigen 11mm beim T/S-Objektiv.
Insgesamt (inkl. Großformatkamera
Best regards
26. 1. 2010 um 15:02 Uhr
Social comments and analytics for this post…
This post was mentioned on Twitter by kwerfeldein: FREELENSING: Interessante Foto-Effekte mit einfachem Trick erzielen (ohne Photoshop) – http://3.ly/tricki...
26. 1. 2010 um 15:05 Uhr
Geht bei Nikon leider nicht wirklich bei Objektiven ohne Blendenring (so gut wie alle neuen). Die Blende wird beim abnehmen ganz ganz klein eingestellt. Tjoa… Schade.
26. 1. 2010 um 15:13 Uhr
Ich muss gerade mal generell lamentieren – Ich bin mittlerweile so oft enttäuscht, dass es sehr sehr viele Dinge wie DIY Projekte oder Tipps etc nur für Canon gibt. Mit Nikon als zweithäufigster DSLR-Hersteller geht das ja noch, aber was machen die Sony, Olympus und Pentax Besitzer?
26. 1. 2010 um 15:20 Uhr
@Phei: Ja, Deine Kritik ist sehr berechtigt (und ich kann das auch nachvollziehen). Es ist aber nunmal so, das kwerfeldein.de zu 90% von mir selbst gestemmt wird und ich eben mit Canon fotografiere. Ich bin mir auch im Klaren darüber, dass ich dadurch viele Leser nicht erreiche – ist aber nunmal so.
Ausserdem ist kwerfeldein.de ein Blog, das tendenziell eher nicht-techniklastig ist. Wenn ich mir die letzten 10-15 Artikel anschaue, dann ist da (bis auf diesen) keiner dabei, der ausschließlich mit einer Canon Kamera funktioniert. Und in der deutschen Fotoszene gibts ja noch viele andere Blogs – kwerfeldein.de ist ja nicht das Einzige.
Aber: Ich bin froh, dass Leute wie Du mich auf sowas aufmerksam machen. Ich merke mir das mal vor und schaue, was ich machen kann. Wenn Du einen Gastartikel schreiben magst, der hier reinpasst, schick mir einfach ne Mail – vielleicht ergibt sich da ja was
26. 1. 2010 um 16:14 Uhr
wow.. wie cool! so etwas hatte ich noch nicht gesehen. danke. werde ich gleich mal anwenden!
26. 1. 2010 um 16:16 Uhr
Sehr interessanter und anschaulicher Artikel! Ich hatte von “Freelensing” vorher noch nie gehört (bzw bin nie selbst darauf gekommen) und habs natürlich gleich mal ausprobiert…
26. 1. 2010 um 16:28 Uhr
@Phei:
Zumindest bei (meiner) Pentax (K-m) geht das Prozedere fast besser als bei anderen Kameramarken: Die Blende lässt sich problemlos verstellen und die Belichtung wird laufend neuberechnet, und ausgelöst wird auch nicht nur im M-Modus, sondern auch Aperture-Priority, ganz ohne aufgeschraubtes Objektiv (Exif-Daten sagen dann soviel wie “No lens or M42″).
26. 1. 2010 um 16:55 Uhr
Coole Sache…
26. 1. 2010 um 17:19 Uhr
Achtung Nikon User!
Wer für seine Nikon DSLR noch alte Nikkor Objektive hat ( funktioniert ab D200 mit “M” und “A” Modus) und diese verwenden möchte, sollte vorsichtig testen, da diese Linsen von der Kamera per manueller (Blenden)hebelmechanik angesteuert werden.
Auslösen geht mit Sicherheit, aber dann dengelt ihr euch unter Umständen den Blendenhebel am Objektivbajonett krumm.
Also erst mal testen, nicht das nachher jemand schimpft.
26. 1. 2010 um 17:29 Uhr
Klingt nach Spaß.
26. 1. 2010 um 17:44 Uhr
@Frank: Danke für den Hinweis, werde das mal oben einbauen
26. 1. 2010 um 18:27 Uhr
@martin gommel
da du den tilt shift generator ja schon vorgestellt hast und die freelensing methode ausprobiert hast, würde mich interessieren, ob du zwischen den beiden varianten einen favoriten findest.
das eine ist ja ein bildbearbeitungsprozess, das andere eine technische spielerei. vielleicht hat ja auch beides seinen reiz…
26. 1. 2010 um 19:33 Uhr
@Phey: Nochmal zum Thema Sony, Olympus und Pentax Besitzer: Also, zumindest für die Olympianer gibt es eine recht aktive Community unter http://oly-e.de/. Dort gibt es auch einen Link auf eine Olypedia, wo sich sehr viele Technik-Infos zu Olympus-Hardware findet.
26. 1. 2010 um 19:38 Uhr
Cooler Artikel! Muss ich gleich mal ausprobieren
26. 1. 2010 um 20:10 Uhr
Ich muss sagen , das geht bei Sony-Kameras wirklich …sehr schlecht
26. 1. 2010 um 20:15 Uhr
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Martin Gommel, Nina Müller, mr nom nom, Alexander Hahn, Florian und anderen erwähnt. Florian sagte: FREELENSING: Interessante Foto-Effekte mit einfachem Trick erzielen (ohne Photoshop) – http://3.ly/tricki (via @kwerfeldein) [...]
26. 1. 2010 um 21:50 Uhr
Oh man, das funktioniert so wunderbar… danke
26. 1. 2010 um 23:50 Uhr
ich check das noch nicht ganz – d.h. ich wähle den ausschnitt. stell scharf, nehm die line runter und setze sie wieder an (leicht verkippt) und löse aus?
27. 1. 2010 um 8:19 Uhr
Interessanter Beitrag.. muss ich mal testen!
@Tina: Danke für den Pentax-Tipp. Ich wollte es selbst schon ausprobieren, hab aber auch fast geahnt, dass das Pentax-K-Bajonett für solche Spielerein fast “ideal” ist.. da es ja eh uralte Objektive akzeptiert ohne Kontakte und dergleichen, war fast schon zu vermuten, dass die Kameras sogar “aus dem Stand” ohne Objektiv funktionieren.
Zumindest was solche Sachen angeht, ist das Pentax System herrlich flexibel… dafür haben wir halt wieder einen ganzen Batzen anderer Nachteile.
27. 1. 2010 um 8:27 Uhr
Interessante Idee.
Martin, im Text verweist du die Nikon-User auf einen wichtigen Hinweis von Frank. Der Link funktioniert nicht. Sollte er vielleicht auf Kommentar Nr. 39 von Frank hinweisen oder gibt es noch etwas zu beachten?
27. 1. 2010 um 8:51 Uhr
@lichtbildwerkerin: Guten Morgen! Oh, da war ein Fehler im Link – habs korrigiert! Ja, Kommentar 39 von Frank ist gemeint.
27. 1. 2010 um 12:12 Uhr
Hallo,
es geht wirklich. Ist gar nicht so schwer.
Habe mit dem Canon EF 50 1.8 gute Ergebnisse bekommen.
Danke für den Tipp,
Grüße
Raik
27. 1. 2010 um 12:37 Uhr
Sehr geiler Tipp. Ich glaube ich werde das bei Gelegenheit mal ausprobieren!
27. 1. 2010 um 12:55 Uhr
Ne, dafür bin ich zu schusselig. Objektiv und Kamera halten und auch noch per Hand scharfstellen? Nein, danke.
27. 1. 2010 um 14:53 Uhr
cooler Trick. Den kannt ich noch gar nicht, ebenso wie der Trick mit den zwei Objektiven (ich kannte für Macrooaufnahmen bisher nur den Trick mit dem umgedrehten Objektiv).
ich mag den Tilt-Shift-Effekt total. Das werde ich bestimmt mal ausprobieren.
27. 1. 2010 um 15:51 Uhr
@Martin Gommel Oh, sorry. Das sollte keine Kritik an dir sein, eher am Internet. Hier habe ich absolut keine Probleme damit. Bei Kwerfeldein gehts ja mehr um Fotografie als um Kameras
27. 1. 2010 um 18:10 Uhr
Klasse Tipp! Danke. Klingt sehr nach Spass und Experimentieren und einer guten Alternative wenn man kein teures Tilt-Shift-Objektiv besitzt.
27. 1. 2010 um 18:42 Uhr
Coole Spielerei =)
28. 1. 2010 um 13:41 Uhr
ich hab da auch noch was…und zwar benutze ich immer ein programm für diesen effekt.
gibts unter http://artandmobile.com/toycamera/
ob man den unterschied merkt weis ich nicht…
aber ich mag das tool.
liebe grüße
28. 1. 2010 um 13:43 Uhr
ups falscher link…..da isser: http://labs.artandmobile.com/tiltshift/
28. 1. 2010 um 14:29 Uhr
PhotoJoJo berichtet jetzt auch vom FreeLensing!
http://photojojo.com/content/uncategorized/tilt-shift-and-macro-freelensing/
28. 1. 2010 um 18:07 Uhr
Super Idee. Ich habe das gesehen und musste es direkt mal ausprobieren!
Leider habe ich mit meiner Sony und meinem Kit 18 – 70 mm als auch mit dem Sigma 70 -300 mm keinen Erfolg gehabt.
Natürlich sind das auch einfach keine guten Objektive.
Kleiner Tipp an alle die das mit Sony versuchen wollen:
Im Menü ist Standart mäßig eingestellt das sie nicht Auslöst wenn kein Objektiv dran ist. Das muss man dann einfach austellen.
grüße,
Tristan
31. 1. 2010 um 23:10 Uhr
Freelensing, so nennt sich das also!
Man kann auch super bei nem Canon FD 28/2.8 das Bajonett abschrauben, mit etwas Schaumstoffband (zum Isolieren) das Licht aussperren, und dann kommt manmit Canon Crop DSLR schön nach Unendlich:
http://www.4photos.de/camera-diy/tilt_und_shift.html
Oder etwas mehr basteln.
2. 2. 2010 um 8:39 Uhr
[...] Anleitung für Freelensing [...]
2. 2. 2010 um 15:14 Uhr
[...] habe ich das Ganze mit dem Freelensing-Effekt der von Martin bei KWERFELDEIN letztens beschrieben wurde Keine Ahnung ob ich das hin bekommen [...]
7. 2. 2010 um 19:13 Uhr
also mit meiner D300 & 50 1,4er bekomm ich das nicht hin…
die blende öffnet sich bei nikon ja erst wenn ich das objektiv verriegle – und dann kann ich das objskritv ja nicht mehr kippen….
mit einer canon hats tadellos funktioniert
7. 2. 2010 um 19:33 Uhr
[...] nicht ganz zwei wochen hat martin auf seinem blog kwefeldein einen interessanten artikel veröffentlicht, der den (männlichen) spieltrieb fördert und auch [...]
8. 2. 2010 um 8:45 Uhr
[...] Freelensing kwerfeldein.de darüber, was passiert, wenn man die Linse etwas abschraubt und dann Fotos schiesst. [...]
9. 2. 2010 um 17:19 Uhr
ich hatte mal eine Ausstellung vor 2 Jahren, wo 1/3 meiner Bilder mit dieser Technik aufgenommen wurden
14. 2. 2010 um 18:03 Uhr
[...] Das ganze nennt sich Freelensing und man erzielt interessante Aufnahmen. Aufmerksam darauf wurde ich durch diesen Artikel. [...]
16. 2. 2010 um 1:08 Uhr
[...] Naheinstellgrenze des 50mm fiel mir eine Technik ein, die ich vor ein paar Tagen auf dem Blog von Kwerfeldein entdeckt habe, Free-Lensing genannt. Ich löste also meine Linse vom Kamerabajonett und hielt sie [...]