28. November 2021 Lesezeit: ~5 Minuten

browserfruits 48.2021

Ist es Euch aufgefallen? Wir haben ein neues Design. In den letzten Tagen haben wir daran gebastelt und ich freue mich jedes Mal wieder neu darüber, wenn ich kwerfeldein öffne. Wie geht es Euch damit? Gefällt es Euch?

Ein Dank geht an Sebastian, der den Designentwurf gemeinsam mit mir erstellt hat, sowie Max für die Programmierarbeit!

 

Linktipps

• „Aufgeblüht“ ist ein Fotokunst-Projekt mit und für an Demenz erkrankten und nicht erkrankten Menschen, eingebettet in die Welt ihrer Lieblingsblumen und -pflanzen. → ansehen

• National Geographic zeigt historische Bilder vom Bau der Freiheitsstatue. → ansehen

• Anhaltende Trockenheit und der Klimawandel zwingen Teefarmer wie Chien Shun-yih in Taiwan zum Umdenken. Die Fotografin Ann Wang hat die Teeernte im Herbst begleitet. → ansehen

• Die Fotografien von Zanele Muholi zeigen schwarze LGBTQ-Identitäten in Südafrika. Nun sind sie in einer Ausstellung im Berliner Gropius-Bau zu sehen. Die Deutsche Welle weiß mehr. → ansehen

• Die Zeit der Jahresrückblicke beginnt: Time hat 100 Fotos ausgewählt, die die Ereignisse von 2021 widerspiegeln. → ansehen

• Jule Wild hat das Leben der Menschen auf der Krim fotografiert. Mit ihren Bildern gelingt ihr ein feinfühliger Einblick in die Lebensverhältnisse. Kim Kindermann hat eine schöne Rezension im Deutschlandfunk geschrieben. → ansehen

• Das Analog Forever Magazin hat in einem Interview mit der brasilianischen Fotografin Camille Valbusa über ihre Selbstportraits gesprochen. → ansehen

• Die Grünen stellen Claudia Roth als Kulturstaatsministerin auf. → ansehen

• Die Proteste gegen Corona-Maßnahmen gerieten in den Niederlanden außer Kontrolle und endeten in Gewalt. Eine Bildstrecke der Ereignisse hat die NZZ. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Closing the Distance“ : Nicholas Nixon ist für seine großformatigen Schwarzweiß-Fotografien bekannt, in denen er eine besondere Verbindung zu den Betrachtenden herstellt und sie an intimen Momenten im Leben teilhaben lässt. Für seine wohl ikonischste Serie „The Brown Sisters“ begleitete er vier Schwestern über 46 Jahre hinweg. Seine Praxis umfasst jedoch ein viel breiteres Spektrum, etwa das einfache Leben im Süden der USA oder Landschaftsportraits der rohen, industriellen Gegenden rund um Detroit. Ausgehend vom Aspekt der Intimität gibt die Monografie einen erstmaligen Überblick über Nixons Werk.

„Angela Merkel. Portraits 1991–2021“ : Zwischen 1991 und 2021 ließ sich die Ausnahmepolitikerin, mit einer kurzen Unterbrechung, Jahr für Jahr von Herlinde Koelbl fotografieren. Bei jeder Begegnung entstanden Kopf- und Körperportraits vor sachlich weißem Hintergrund, die authentisch den erstaunlichen Aufstieg einer 37-jährigen politischen Außenseiterin zu einer der mächtigsten Politiker*innen der freien Welt dokumentieren. Eindrücklich zeigt die fotografische Langzeitstudie, wie die Spuren der Macht Merkel veränderten, die zu Beginn des ungewöhnlichen Fotorituals noch fast 15 Jahre davon entfernt war, die erste Kanzlerin Deutschlands zu werden.

 

Ausstellungen

Zanele Muholi
Zeit: 26. November 2021 – 13. März 2022
Ort: Gropius Bau, Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin

Enno Kaufhold: St. Pauli. Fotografien 1975–1985
Zeit: 25. November 2021 – 20. Januar 2022
Ort: Freelens Galerie, Alter Steinweg 15, 20459 Hamburg

Der nackte Körper – Eine Frage der Perspektive
Zeit: 26. November 2021 – 16. Januar 2022
Ort: Museum Kurhaus Kleve, Tiergartenstr. 41, 47533 Kleve

Shirin Neshat. Living in one Land, Dreaming in Another
Zeit: 26. November 2021 – 24. April 2022
Ort: Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, 80333 München

 

Drüben auf Instagram

@heiko.gerlicher.treescapes – Der Name des Accounts ist Programm: Heiko portraitiert Bäume zu allen Jahreszeiten.

 

Podcasttipp

How to tell stories for NGOs, Kathryn Cook?

Für das Hamburg Portfolio Review hat Sebastian H. Schroeder verschiedene internationale Fotograf*innen interviewt. In dieser Folge spricht er mit Kathryn Cook. Sie ist inhaltliche Leiterin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und hat mehr als ein Jahrzehnt lang als Fotografin gearbeitet – zuerst bei Associated Press in Lateinamerika und dann freiberuflich für internationale Publikationen.

 

Fotowettbewerbe und Stipendien

Recherche-Stipendium

Das Süddeutsche Zeitung Magazin vergibt ein Recherche-Stipendium für Reporter*innen, Datenjournalist*innen sowie Fotograf*innen in Höhe von jeweils 5.000 €. Erkauft sich damit aber auch die Veröffentlichungsrechte. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2022.

 

Olympus Image of the Year Award 2021

Olympus sucht zum dritten Mal nach den besten Lichtmikroskopie-Bildern. Man kann bis zu drei Bilder einreichen, die jedoch mit einem Lichtmikroskop aufgenommen sein müssen. Zu gewinnen gibt es ein SZX7 Mikroskop mit einer DP28 Digitalkamera oder ein CX23 Mikroskop. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2022.

 

Videos

Die Wissenschaftskommunikatorin und Entdeckerin Ariel Waldman zeigt die Kameraausrüstung, die sie auf ihren verschiedenen Expeditionen verwendet. Sei es eine Forschungsreise in die Antarktis, eine Wanderung durch einen riesigen Meteoritenkrater oder auf der Suche nach Leben in den Tiefen des Ozeans.

 

Suzanna Randall erklärt, wie das Foto eines Schwarzen Lochs entstanden ist.

 

Das Titelbild stammt von J.M.. Vielen Dank!

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8 Kommentare

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  1. Mir gefällt das neue Design überhaupt nicht.
    Das ändern der Hintergrundfabe das kann ich verschmerzen und da werde ich mich daran gewöhnen. Was mich mich aber wiklich nervt ist die Menüleiste, die war vorher genau richtig. jetzt muss ich oben einen Button öffnen, dann geht wieder ein Fenster auf und ich muss dann runter und das passende auswählen. Warum ändert man ein Design dahin das ich man mehr scrollen und Klicken muss?

    Gruß Thomas

  2. Danke mal wieder für die browserfruits.

    Mir gefällt euer neues Design, fand das alte aber auch super.
    Schade , dass der Hintergrundfarbton weggefallen ist, war irgendwie ein Alleinstellungsmerkmal von kwerfeldein und augenfreundlich noch dazu. Hätte ich beibehalten.

  3. Fein!
    Erst habt ihr das Niveau der Inhalte in Richtung 08/15 reduziert, jetzt habt ihr auch den individuellen Look und die Usability der Seite gekillt.
    Weiter so!!

    Wie kann man ernsthaft eine Menüleiste, die Appetit macht, auf ein verstecktes zweistufiges(!) Menü reduzieren und dafür noch Lob einheimsen wollen?!? *andenkopfpack*

  4. Danke für die Rückmeldungen zum Design. Welche Links aus dem Menü ruft Ihr denn regelmäßig auf`? Ich überlege die Tage wie wir diese einfacher zugänglich machen können. Ich bin davon ausgegangen, dass die relevantesten Inhalte direkt auf der Startseite zu finden sind.

    • Liebe Katja,

      ich war erst verwirrt, als ich die Startseite aufrief – irgendwas ist anders :) Dann habe ich nach den aktuellen browserfruits gesucht und sie nicht gefunden. Also wieder nach oben, noch mal langsam gescrollt scroll scroll – nee, nix. Da wiederholen sich dann auch die vier Artikel, an denen ich oben schon vorbeigekommen bin – könnten die dann nicht gleich so oben …?

      Wieder nach oben gescrollt, Menüsymbol entdeckt, beim Anblick der Kategorien-Liste schon etwas die Lust verloren, weil sie da so listig rumhängt und ich noch mal klicken muß. Da war die alte Menüleiste mit den Farben für mich ansprechender. Dann doch die Suche benutzt und die aktuelle Ausgabe gefunden. Und dort was über die Design-Änderung gelesen.

      Gerade durch die Änderung zur sehr großen Einzelartikel-Aufteilung habe ich schnell die Lust verloren, mich für irgendwas zu interessieren. Vielleicht auch, weil die großen Fotos mit dem bißchen (und im Verhältnis dazu eher wie eine BU wirkenden) Text bei mir auch eher ein „weiter“ auslöste, weil ich nicht wußte, was mich unten noch erwartet.

      Viel hing bisher bei mir an Lust&Laune, oft habe ich in der alten Menüleiste auf „Artikel“ oder unten auf eine Kategorie geklickt, und wurde da auch nicht „erschlagen“, sondern konnte durch die 3er-Reihen-Aufteilung schnell erfassen, was angeboten wurde (das habe ich gerade durch eine gecachete Seite überprüft).

      Im neuen Design ist das für mich bei den unteren Abschnitten „Podcasts“ und „Videos“ schon besser gelöst, weil ich da (am 13″-Laptop) den Eindruck eines „Inhaltsverzeichnisses“ habe, wie ich ihn aus Zeitschriften kenne, und dort dann eben einem „interessant“-Impuls folge. Wobei mir klar ist, daß analoge und digitale Magazin-Welt nicht identisch sind und beim Design andere Dinge zu beachten sind.

      Und vielleicht gewöhne ich mich ja noch an das neue Design :)

      Herzliche Grüße,
      Michael

  5. Hallo,
    der Auftritt sieht jetzt frischer aus. Warum nicht, gefällt mir – danke!
    Zum Glück müsst ihr nichts verkaufen, sonst hättet ihr mit dem „Ausblenden“ der bisherigen Menüleiste nicht eine zusätzliche „Barriere“ eingebaut :-)) . Da schließe ich mich gerne den bisherigen Kommentaren an.
    Beste Grüße, Horst.