17. Oktober 2021 Lesezeit: ~4 Minuten

browserfruits 42.2021

Neulich fiel mir auf, dass ich seit über zehn Jahren bei kwerfeldein arbeite. Das heißt auch, dass ich seit etwa zehn Jahren nun schon jede Woche das Internet nach Fotonachrichten durchsuche. Wahnsinn – vor allem, weil ich nach wie vor immer neue Sachen entdecke und es immer noch nicht langweilig wird. Da frage ich mich: Wie lange lest Ihr eigentlich schon mit?

 

Linktipps

• Der Fotojournalist David Klammer hat in den letzten Jahren Klimaaktivist*innen im Dannenröder Forst begleitet und nicht nur Fotos, sondern auch einen Film erstellt. Auf der begleitenden Webseite gibt es einiges zu entdecken. → ansehen

• Das Fotomagazin hat einen Bildredakteur, eine Kunstwissenschaftlerin, einen Professor für Fotografie und die Geschäftsführerin einer Fotoagentur zu einem virtuellen Tisch geladen und mit ihnen über die Fotoszene von gestern, heute und morgen diskutiert. → ansehen

• Lotta Klemming war unzufrieden mit ihrem Job in der Modebranche und kehrte zurück in ihre Heimat an Schwedens Küste. Dort arbeitet sie heute als einzige Austerntaucherin des Landes. Der Fotograf Jonathan Nackstrand hat sie begleitet. → ansehen

• Fotograf Rüdiger Löster berichtete dem BR von Bedrohungen gegen die Presse bei einer Querdenken-Demo. → ansehen

• Die Fotografin Evelyn Richter war eine illusionslose Chronistin der DDR und in ihrer Arbeit eine Partisanin. Nun ist sie im Alter von 91 Jahren gestorben. → ansehen

• Will Ferguson nutzt Drohnen, um Lichtkreise in Landschaften zu integrieren. → ansehen

• Es gibt nichts, was es nicht gibt. Ein Beispiel: Hunde, die Musikcover von Madonna nachstellen. → ansehen

• Auch die britische Fotografin Polly Alderton hat ein fotografisches Corona-Tagebuch geführt. Im Mittelpunkt steht das Leben der Kinder. → ansehen

• Ard Gelinck verbindet mit Hilfe von Bildbearbeitung Kinderbilder von Promis mit ihren jetzigen Fotos. → ansehen

• Für alle Harry-Potter-Fans: Der Schauspieler von Colin Creevey ist tatsächlich Fotograf geworden. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Unsere Erde vorher und nachher“ : In diesem Buch werden Bilder aus der Satelliten- und Luftbildfotografie mit dem Faktor Zeit kombiniert. So werden die Auswirkungen von Konsum, Urbanisierung, Transportwesen und Umweltkatastrophen sichtbar gemacht: Im Niemandsland entstehen neue Städte, durch Brandrodung wird Agrarfläche nutzbar gemacht und durch neue Staudämme verschwinden ganze Landstriche peu à peu unter Wasser. Die Aufnahmen veranschaulichen aber auch, wie die menschliche Kraft für den Klimaschutz genutzt werden kann. Dieser Bildband sagt nicht nur, woran wir schuld sind, sondern zeigt auch, wozu wir im Stande sind.

„The Pocket Photographer“ : Wie macht man gute Fotos mit dem Smartphone? Ein Buch für Anfänger*innen mit Tricks und Techniken, wie die eigenen Fotos auf eine andere Ebene gebracht werden können. Die vorgestellten Methoden können von allen gemeistert werden und verlangen keine bestimmte Ausrüstung.

 

Ausstellungen

Landscapes. Signs of Change | Olaf Otto Becker | Photography
Zeit: 17. Oktober 2021 – 16. Januar 2022
Ort: Technische Sammlungen der Stadt Dresden, Junghansstr. 1–3, 01277 Dresden

Wolfgang Nebel: Transformation – Beyond Imagination
Zeit: 14. Oktober – 21. November 2021
Ort: Eisfabrik Hannover, GAF Galerie für Fotografie, Seilerstr. 15 D, 30169 Hannover

Some Time Ago – Volker Hinz in America
Zeit: 16. Oktober 2021 – 5. Januar 2022
Ort: Amerikahaus, Barer Str. 19 a, 80333 München

 

Drüben auf Instagram

@delibaum – „Delias Fotografie ist ein emotionaler und authentischer Spiegel des heutigen Lebens.“ Das schreibt die Berlinerin selbst auf ihrer Webseite und ich denke, das trifft es ganz gut.

 

Videos

Die Photopia ist vorbei und wer nicht dabei sein konnte, kann sich den Vortrag von Andreas Jorns ansehen.

 

Anlässlich einer Ausstellung im Metropolitan Museum of Art spricht Kuratorin Mia Finemann über die Fotografinnen der 1920er bis 1950er Jahre.

 

Das Titelbild stammt von Meris. Vielen Dank dafür!

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9 Kommentare

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  1. Seit Ewigkeiten. Im Internetzeitalter gerechnet ;-) . Bin schon glaub ich seit dem Anfängen dabei. Da war Martin noch da. Wenn ich jetzt ein Jahr oder so nennen müsste dann so Ende 2007 Anfang 2008. Also schon verdammt lang her.

  2. Unregelmäßig, aber schon wirklich lange, sicher seit 2012, schaue ich mir mit Freude, mal mehr, mal weniger aufmerksam, beim Frühstück, in der Pause zwischen Meetings, vorm Weggehen, die Browserfruits an. Wenn ich so darüber nachdenke, doch eine kleine Konstante innerhalb der immer wiederkehrenden Internet-Routinen.

  3. Oh Glückwunsch, Katja, zum kwerfeldein-Jubiläum – lese schon fast genauso lange mit (evtl habe ich kwerfeldein sogar durch dich entdeckt?!) und auch wenn ich meist keine Kommentare hinterlasse freue ich mich doch immer sehr über deine Beiträge! Danke dafür und alles Gute weiterhin :)