14. März 2021 Lesezeit: ~3 Minuten

browserfruits 11.2021

Wir freuen uns sehr, in den heutigen browserfruits endlich wieder Ausstellungstipps aufnehmen zu können. Erst langsam öffnen die Museen nach dem Lockdown und man benötigt meist einen Termin, aber es macht Hoffnung, dass das kulturelle Leben bald wieder erwacht.

 

Linktipps

• Falls es Euch noch zu unsicher ist, Ausstellungen zu besuchen, dann ist die Kunstmatrix vielleicht interessant: Hier werden verschiedene Kunstausstellungen online präsentiert. → ansehen

• „Today ist hard“ ist eine sehr emotionale Serie von Paola Paredes. Sie verarbeitet darin ihre Covid-19-Infektion. → ansehen

• Die Eier der gezüchteten Hühnerrasse Novogen White werden in der Medizin und der Impfstoffherstellung genutzt. Lensculture zeigt eine Fotoreportage von Daniel Szalai, die die Thematik mit all ihren Problemen aufgreift. → ansehen

• Die Seite „Berufsfotografen“ hat einen zweiten Teil ihrer Jahresumfrage veröffentlicht: Darin geht es um die Auftragslage in der Fotografie 2019 im Vergleich zu 2020. → ansehen

• Eliyah Havemann fragt sich, warum Journalist*innen ihre Texte über jüdisches Leben reflexhaft mit dem immer selben Motiv bebildern und erklärt, warum das problematisch ist. → ansehen

• Der Sportfotograf Hans Rauchensteiner konnte Sport zu Bildern werden lassen wie wenige sonst. Nun ist er im Alter von 72 Jahren gestorben. → ansehen

• Silke Güldner sieht die Werbefotografie im Wandel und berichtet in ihrer Kolumne auf Profifoto darüber. → ansehen

• Helga Stentzel verwandelt Haushaltsgegenstände in spielerische Illustrationen. → ansehen

• Günter Valda arbeitet als Pfleger in der Notaufnahme – und als Fotograf. Die Bilder in seinem neuen Buchprojekt „House of Fate“ zeigen Wunden und Leid, aber auch besondere Momente der Nähe. → ansehen

• Die NZZ hat ein Interview mit dem Schweizer Fotograf und Filmemacher Dominic Nahr, der am Tag nach dem Erdbeben und dem Tsunami vom 11. März 2011 nach Japan flog. → ansehen

 

Buchempfehlungen

Auslöser Ausgabe 4: Das Magazin schafft es, den Diskurs zur künstlerischen Fotografie zu fördern und ihn in frische, unbekannte Bahnen zu treiben. In jeder Ausgabe präsentiert es zwei Frauen und zwei Männer, kombiniert dabei Jung mit Alt, Berühmt mit Unbekannt und vermischt jede Herkunft und Kultur, unabhängig von Themen und Kategorien. Das Magazin kostet 20 €.

„How Photography Became Contemporary Art“: Ein Insider-Bericht des führenden Kritikers Andy Grundberg über den Fotoboom in den entscheidenden Jahrzehnten der 1970er und 80er Jahre. Er reflektiert die wegweisenden Ausstellungen, die den Moment und seine Begegnungen mit der Arbeit führender Fotograf*innen definierten, darunter Gordon Matta-Clark, Cindy Sherman und Robert Mapplethorpe. Das Buch ist in der Yale University Press erschienen und kostet 35,93 €.

 

Ausstellungen

HIDDEN – Tiere im Anthropozän
Zeit: 10. März – 24. Mai 2021
Ort: f³ – freiraum für fotografie, Waldemarstraße 17, 10179 Berlin

Von Becher bis Blume
Zeit: 12. März – 8. August 2021
Ort: Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Aby Warburg: Bilderatlas Mnemosyne – Das Original
Zeit: 10. März – 25. Juli 2021
Ort: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Museumsmeile Bonn, Helmut-Kohl-Allee 4, 53113 Bonn

 

Drüben auf Instagram

@__whiteoleander__ – Unser heutiger Instagramtipp ist die serbische Künstlerin Bibi, die sich in ihren Selbstportraits mit Akt und Sexualität auseinandersetzt.

 

Videos

Das Fotobuch-Quartett hat sich „Everything is up in the Air, thus our Vertigo“ von Yann Mingard angesehen.

 

Wer hätte gedacht, dass M&Ms, die sich im Wasser auflösen, so entspannend anzusehen sind?

 

Das Titelbild stammt von Alexander Andrews. Vielen Dank dafür!

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2 Kommentare

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  1. Mein Tag begann heute morgen gegen 8 Uhr mit den Bildern von Helga Stentzel. Was soll ich sagen? Mein Tag begann jedenfalls ganz entspannt mit einem Dauerlächeln.