07. Februar 2021 Lesezeit: ~3 Minuten

browserfruits 06.2021

Willkommen zu einer neuen Folge browserfruits. Leider immer noch ohne Ausstellungstipps und generell spüren wird den Stillstand der Kultur jede Woche erneut. Zu Hause bleiben müssen, heißt für viele leider, nicht kreativ sein zu können. Wir hoffen dennoch, dass Ihr in den Linkempfehlungen etwas für Euch findet. Vielleicht inspirieren sie ein wenig oder lenken zumindest eine kurze Zeit vom Alltagsstress ab.

 

Linktipps

• Die Bundesregierung hat die nationale Umsetzung der Urheberrechtsreform beschlossen. Netzpolitik informiert über die wichtigsten Punkte. → ansehen

• Magda Biernat reiste von der Antarktis bis zum Polarkreis und dokumentierte, wie die menschliche Behausungen auf raue Landschaften reagieren. → ansehen

• My Modern Met hat ein Interview mit Chris Fallows über seine Wildlife-Fotografien und insbesondere seine Elefantenportraits geführt. → ansehen

• Stellt Euch vor, Ihr kauft ein Haus und findet auf dem Dachboden die Überreste eines 100 Jahre alten Fotostudios. So erlebte es David J. Whitcomb in New York. → ansehen

• Mit dem Projekt „Die Europäer“ möchte der Fotograf Rob Hornstra zeigen, dass die Menschen in Europa nicht so unterschiedlich sind, wie sie vielleicht denken. → ansehen

• Kosmofoto zeigt einige Spionagekameras aus dem KGB Espionage Museum in New York. → ansehen

• Diese Bilder von Raymond Depardon zeigen Glasgow im Jahr 1980. → ansehen

• Inspiration gesucht? Das Rijksmuseum hat über 700.000 Kunstwerke kostenlos Auf seiner Webseite zur Verfügung gestellt. → ansehen

• Was machen unsere Künstler*innen während des Lockdowns? Einige erstaunlich viel und das zuhause. Eine von ihnen ist die Lochkamera-Spezialistin Karen Stuke. → ansehen

• Die Kulturinitiative 21 fordert 1.180 € monatliche Corona-Pauschale für mindestens ein Jahr für Soloselbstständige, Freiberufler*innen und Künstler*innen. Auch wenn Ihr nicht zu den genannten Gruppen gehört, könnt Ihr solidarisch unterschreiben. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Schule des Augenblicks“ : Obgleich noch eine verhältnismäßig junge Kunst, ist die Fotografie von einer Wandelbarkeit und einem Facettenreichtum, die ihresgleichen suchen. Ian Jeffrey nimmt uns mit auf eine Reise in die Geschichte der Fotografie, an deren Stationen die großen Meister*innen dieses außergewöhnlichen Mediums ihre Aufwartung machen. Es werden die wichtigsten Etappen in der Entwicklung des Mediums beleuchtet, um schließlich zu einem umfassenden Bild seines unerschöpflichen Gestaltungsreichtums zu gelangen. Das Buch kostet 34 €.

„FLOW – Fotografieren als Glückserlebnis“ : Pia Parolin, Wissenschaftlerin und Fotografin, erklärt, was Flow ist und welche psychologischen Prozesse sich dahinter verbergen. Anschließend zeigt sie praktisch, wie man diesen Zustand erreichen und beim Fotografieren nutzen kann. Bildbeispiele und Making-of-Informationen der Autorin verdeutlichen diese Erkenntnisse. Das Buch kostet 34,90 €.

 

Drüben auf Instagram

@michaelash.smith – Michael Ash Smith mit seinen surrealen Aktaufnahmen und Portraits ist unsere heutige Instagram-Empfehlung.

 

Videos

Frank Dürrach stellt in dieser Ausgabe des Fotobuch-Quartetts das Buch „How to Secure a Country“ des italienischen Fotografen Salvatore Vitale vor.

 

Einen Blick über den Tellerrand wagen wir mit der Dokumentation „Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt“. Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser reisen darin ohne zu fliegen drei Jahre lang 100.000 km weit und berichten von ihren Erlebnissen.

 

Das Titelbild stammt von Anton Maximov. Vielen Dank!

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3 Kommentare

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  1. Hallo zusammen,

    vielen Dank für die – wieder einmal – sehr interessanten Links.

    Das Buch Flow habe ich schon gelesen, finde es sehr ansprechend. Meine Rezension bei amazon findet Ihr hier:
    https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/RJP0E9EK8GB5B/ref=cm_cr_dp_d_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=3864907837

    Und eine Camera Obscure habe ich mal im Torre Tavira in Caziz (Andalusien) besucht. Schon spannend, die Stadtansichten über den Dächern auf dem Kopf zu sehen. Wer mal dort ist, sollte sich unbedingt einen Termin buchen … Es lohnt sich.

    PS: Nachdem ich die Bilder von Raymond Depardon gesehen habe, bin ich sehr froh, dass ich 1980 nicht in Glasgow, sondern in Lippstadt gewohnt habe.

    Schöne Grüße und einen guten Start in die Woche …
    Elke

  2. Mich hat besonders der Artikel über die Arbeiten von Karen Stuke beeindruckt. Und auch die Bilder von Raymond Depardon aus dem Glasgow der 80er Jahre. Letzere fand ich ziemlich bedrückend. Spontan kam mir der Gedanke, dass ich eigentlich ziemlich privilegiert bin, nie in einem solchen Umfeld habe leben zu müssen.