31. Mai 2020 Lesezeit: ~4 Minuten

browserfruits 22.2020

Und schon wieder ist Sonntag und es gibt unsere Linksammlung mit Themen und Neuigkeiten rund um die Fotografie. Wir hoffen, dass für Euch wieder etwas dabei ist und auch, dass Ihr bei diesem sommerlichem Wetter überhaupt dazu kommt, in den Links zu stöbern. Vielleicht ja schon in der Hängematte im Garten.

 

Linktipps

• Die Seite „Don’t delete art“ sammelt Bilder, die in den sozialen Medien zensiert wurden. → ansehen

• Ihr seid selbstständig, leidet unter dem faktischen Berufsverbot und seht es mit Sorge, dass die Soforthilfe für Selbstständige nicht da ankommt, wo sie hingehört? Oder wollt die Belange von Selbstständigen einfach nur unterstützen? Dann lest und zeichnet diese Petition. → ansehen

• Die Zeit erklärt, warum die fehlenden Fotos von Opfern der Corona-Pandemie ein Problem sind. → ansehen

• Auf Salt Editions gibt es ein Interview mit der georgischen Fotografin Natela Grigalashvili.→ ansehen

• Der Südkurier berichtet von den Bildern von Gottlieb Theodor Hase, der 1870 den Alltag in Freiburg festhielt. → ansehen

• Jessica Rinaldi hat drei Tage lang sechs Beerdigungen fotografiert, wobei jeder Tod durch COVID-19 verursacht wurde. → ansehen

• Der MDR berichtet über Karl Heinz Mai, der im Krieg beide Beine verlor und im Rollstuhl die Entwicklung Leipzigs nach dem Krieg dokumentierte. → ansehen

• Die Süddeutsche Zeitung stellt den Reisefotografen Andreas Trenker vor und wie er mit seinem neuen Alltag ohne Reisen umgeht. → ansehen

• Spiegel Online hat ein Interview mit Art Wolfe. Dieser spricht über das perfekte Bild, den Angriff eines Panzernashorns – und erklärt, warum man für ein gutes Foto keine teure Kamera braucht. → ansehen

• Original oder Fälschung? Der Spiegel stellt ein Bild von 1886 vor und erklärt die Geschichte dahinter. → ansehen

• Durch COVID-19 bleiben viele Flugzeuge auf dem Boden. Luftbildfotograf Andy Luten nutzte die Chance, um die parkenden Flugzeuge von oben zu zeigen. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Anton’s Berlin“ : Kristian Schuller ist den Charakteren des Berliner Nachtlebens auf der Spur. Entstanden ist ein Album von Portraits, das eine ganz eigene Kartografie der pulsierenden Hauptstadt zeichnet. Ob dezentes Schwarzweiß oder explodierende Farbenpracht, für jedes Portrait wird der individuelle Ausdruck, das Persönliche und Eigentümliche gesucht. Das Buch ist im Verlag Hatje Cantz erschienen und kostet 48 €.

„Das Herz der Fotografie“ : Was ist eigentlich ein gutes Bild? Bildkritik ist nicht leicht, vor allem die kritische Analyse der eigenen Arbeiten. David duChemin gibt in seinem Buch auch keine Antwort, aber stellt Fragen, die Fotograf*innen helfen sollen, Bilder besser zu verstehen, ihre Qualität zu erkennen, den kreativen Prozess des Fotografierens bewusster zu steuern und die Qualität der eigenen Arbeit zu verbessern. Erschienen ist das Buch im dpunkt.Verlag und kostet 29,90 €.

 

Ausstellungen

Recommended Olympus Fellowship
Zeit: 7. Mai – 30. August 2020
Ort: Haus der Photographie / Deichtorhallen, Deichtorstr. 1–2, 20095 Hamburg

Robert Lebeck: Portraits von Menschen und Ländern
Zeit: 30. Mai – 13. September 2020
Ort: KUK Kunst- und Kulturzentrum, Austr. 9, 52156 Monschau

 

Drüben auf Instagram

@sieben.tage – ist ein spannendes Projekt von sieben Kreativen. Jedes Bild wurde vom vorherigen Foto inspriert.

 

Videos

Sean Tucker spricht darüber, dass es nicht nur völlig egal ist, welches Label andere Deinen Arbeiten geben, sondern auch, was dieses Verhalten über die jeweiligen „Labelmakers and Gatekeepers“ aussagt.

 

Jan Kocovski spricht in dieser Folge über das digitale und analoge Portfolio.

 

Das Titelbild stammt von Grzegorz Rakowski. Vielen Dank dafür!

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2 Kommentare

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  1. Blogartikel dazu: Links am Morgen | Buddenbohm & Söhne

  2. Zwar erst am Montag, aber dennoch freue ich mich wieder über die browserfruits. Ganz anregend finde ich das Aufeinandertreffen des Zeit-Artikels über fehlende Bilder und die Fotoserie über „Corona-Beerdigungen“. Und den dpunkt-Verlag kannte ich auch noch nicht. Vielen Dank 🌻