24. Mai 2020 Lesezeit: ~3 Minuten

browserfruits 21.2020

Bis zum Sommeranfang ist es rechnerisch nur noch einen Monat, aber das Wetter sagt etwas anderes. Ich hoffe, Ihr könnt die warmen Tage genießen und vielleicht nutzt Ihr sie ja auch für neue Fotos draußen in der Natur. Ein wenig Inspiration für neue Projekte, aktuelle Nachrichten und Tipps gibt es heute natürlich wieder in unseren browserfruits. Viel Spaß damit!

 

Linktipps

• Paolo Pellegrin zählt zu den bekanntesten Dokumentar- und Kriegsfotografen weltweit. In der momentanen Situation richtet er seine Kamera jedoch auf die eigene Familie. Der New Yorker zeigt die Bilder. → ansehen

• Das Dokumentationsprojekt der Stiftung Reinbeckhallen sammelt private Fotografien aus Ostdeutschland und untersucht Fotoalben und Bilder aus den Jahren zwischen 1980 und 2000. Wenn Ihr teilnehmen möchtet, könnt Ihr einen Termin vereinbaren. → ansehen

• Wie sahen Teenager vor 100 Jahren aus? Die Fotografie macht es möglich, uns durch Portraits einen Eindruck davon zu vermitteln. → ansehen

• Die Hamburger Fotografin Astrid Kirchherr, die erste „offizielle“ Fotografin der frühen Beatles, ist tot. Die FAZ berichtet. → ansehen

• Das AnOther Magazin stellt Germaine Krull als eine vergessene Pionierin der modernen Fotografie vor. → ansehen

• Der Schauspieler Robert Pattinson hat sich für ein Interview mit der GQ in Isolation in London einfach selbst portraitiert. → ansehen

• Bored Panda zeigt die prämierten Bilder des The Independent Photographer zum Thema Landschaften. → ansehen

• Auch die Gewinnerbilder der Big Picture Competition zum Thema Natural World Photography sind absolut sehenswert. → ansehen

• Sharon Radisch hat im Lockdown ungewöhnliche Stillleben aus Haushaltsgegenständen erschaffen. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Lewis Carroll’s Photography and Modern Childhood“ : Lewis Carroll begann Mitte des 19. Jahrhunderts, Kinder zu fotografieren – zu einer Zeit, als das junge Medium Fotografie neue Möglichkeiten für die visuelle Darstellung eröffnete und sich der Begriff der Kindheit selbst im Übergang befand. Das Buch beschäftigt sich mit Carrolls Fotografie ebenso wie mit der Vorstellung von Kindheit. Es ist im Verlag der Princeton University erschienen und kostet 58,57 €.

„Lost Wheels“ : Auf seiner einzigartigen Fotoreise gelangte Dieter Klein in entlegene Winkel Europas und der USA, um verlassene Autos an vergessenen Orten zu finden. Das dabei entstandene Buch ist im Verlag teNeues erschienen und kostet 39,90 €.

 

Ausstellungen

Zeit-Zeug*innen – Ikonen des Bildjournalismus 1932–1986
Zeit: 23. Mai – 2. August 2020
Ort: f³ – freiraum für fotografie, Waldemarstr. 17, 10179 Berlin

Stille Ruinen: F. A. Oppenheim fotografiert die Antike
Zeit: 15. Fe­bruar – 14. Ju­ni 2020
Ort: Mu­se­um Lud­wig, Hein­rich-Böll-Platz, 50667 Köln

Heinrich Heidersberger: Straßen, Häuser, Formen, Körper
Zeit: 22. Mai – 19. September 2020
Ort: Uno Art Space – Ute Noll, Liststr. 27, 70180 Stuttgart

 

Drüben auf Instagram

@julesjena – Die Dokumentarfotografin Juliane Herrmann aus Köln zeigt auf Instagram Ausschnitte ihrer verschiedenen Projekte.

 

Videos

Jan Kocovski spricht über Umsatz auch in der aktuellen Krisenzeit und vor allem darüber, welche Fehler man bei seinen Angeboten machen kann.

 

Ursula Ferrara hat aus einer Lomo’Instant wide eine Nassplattenkamera gemacht.

 

Das Titelbild stammt von Aidana Khabdesh. Vielen Dank dafür!

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2 Kommentare

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  1. Guten Morgen, und danke für die gelungene Auswahl !

    Schade, dass Leute immer erst sterben müssen, bevor deren Werke Massenrelevanz bekommen.
    Die BEATLES Fotos von L McCartney und eben auch von Frau Kirchherr sind seit eh und je ein wunderbarer Teil dieser Musikepoche.
    Die Buchempfehlung „Lost Wheels“ sprang mir natürlich auch gleich ins Auge, habe mir die Vorschaubilder angesehen, aber die Farben machen mich völlig fertig, puh… ;-(
    Weiß nicht, wie euch das so geht…

  2. „Wie sahen Teenager vor 100 Jahren aus? Die Fotografie macht es möglich, uns durch Portraits einen Eindruck davon zu vermitteln.“

    Und mehr noch: wir sehen, was für eine Veränderung der Gesellschaft, was für eine Demokratisierung stattgefunden hat.

    Auf den Fotos sehen wir Prinz Ernst von Hohenberg, Prinzessin Antonia von Luxemburg, Prinz Leopold von Belgien, Prinzessing Ingrid von Schweden usw.

    Heute sagt man „meine Prinzessin“ allenfalls noch als Kosename zu einem kleinen Mädchen, ansonsten spielen solche Leute politisch und auch fotografisch gar keine nennenswerte Rolle mehr.