26. Januar 2020 Lesezeit: ~3 Minuten

browserfruits 04.2020

So ein kaltes, verregnetes Wochenende verbringt man am liebsten zu Hause. Wir hoffen, Ihr könnt es Euch gemütlich machen und entspannen. Und damit Euch dabei nicht langweilig wird, gibt es wie gewohnt unsere browserfruits mit vielen Links, Tipps und Hinweisen zum Stöbern. Viel Freude damit!

 

Linktipps

• Bilder sind Waffen. Anlässlich der Ausstellung „Striking Moments in Photojournalism“ in der Zürcher Photobastei berichtet die Neue Züricher Zeitung von der Macht der Bilder. → ansehen

• Martin Schoeller hat Holocaust-Überlebende portraitiert. In einem Interview mit dem Monopol-Magazin berichtet er über die neuen Arbeiten und seine Gedanken dazu. → ansehen

• Der Deutschlandfunk Kultur hat ein Gespräch mit dem Berghain-Türsteher und Fotografen Sven Marquardt geführt. Der Beitrag kann auf der Webseite nachgehört werden. → ansehen

• Nerdcore macht auf den spannenden Artikel „The Rise of the Blur“ aufmerskam, der das Phänomen beleuchtet, dass aktuell im Journalismus viel mit Tiefenschärfe gearbeitet wird. → ansehen

• Die Deutsche Welle hat ein 26-minütiges Video über das Leben und die Arbeit des Fotografen Sebastião Salgado. → ansehen

• Ein Fotograf, eine Kulturwissenschaftlerin und ein Kunsthistoriker diskutieren im Beitrag der Deutschen Welle darüber, wie Instagram die Fotokunst verändert, ob Werke medial versierter Künstler*innen einen Platz im Museum finden können und welche Rolle das geplante Deutsche Fotoinstitut im Hinblick auf die Archivierung solcher Aufnahmen spielt. → ansehen

• Von illegalen Raves erfahren Partywillige immer nur kurz vorher. Sie finden an verlassenen Orten statt und verschwinden nach der durchtanzten Nacht so schnell, wie sie gekommen sind. Constantin Grolig hat sie fotografiert und ein Interview mit VICE darüber geführt. → ansehen

• Auf PetaPixel erklärt Joshua Cripps, wie sein Bild eines Kamels unter dem Ring einer Sonnenfinsternis entstand. → ansehen

• Johnny Kääpä fotografiert Eichhörnchen und zeigt auf BoredPanda, welche lustigen Posen diese kleinen Tiere einnehmen. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„New York City“ : Der US-amerikanische Fotograf Abe Frajndlich hat eine enge Bindung zu New York. Immer wieder fängt er die Stadt, die er auch als seine Muse bezeichnet, und ihre Menschen in einprägsamen Fotografien ein. Der Band zeigt ausgewählte, auch sehr persönliche Fotos, die sich deutlich von den allgegenwärtigen Postkarten- und Posteransichten unterscheiden. Das Buch erscheint im Verlag Hirmer und kostet 34,90 €.

„Stockfotografie“ : Robert Kneschke ist hauptberuflich Produzent und Fotograf von Stockfotos. Zudem betreibt er das erfolgreiche Blog „Alltag eines Fotoproduzenten“. Sein Buch zum Thema erscheint nun bereits in der fünften und aktualisierten Auflage im Verlag mitp und kostet 39,99 €.

 

Ausstellungen

Fisch. Gemüse. Wertpapiere. Fide Struck fotografiert Hamburg 1930–33
Zeit: 22. Januar – 23. November 2020
Ort: Stiftung Historische Museen Hamburg, Altonaer Museum für Kunst- und Kulturgeschichte, Museumstr. 23, 22765 Hamburg

Stefan Winkelhöfer: Hans. Eine kleine Geschichte vom Glück
Zeit: 25. Januar – 18. April 2020
Ort: Leica Galerie Nürnberg, Obere Wörthstr. 8, 90403 Nürnberg

Werkschau: Ute Mahler & Werner Mahler
Zeit: 26. Januar – 13. April 2020
Ort: Kunsthalle Rostock, Hamburger Str. 40, 18069 Rostock

 

Drüben auf Instagram

@soniaperdeck – Die niederländische Fotografin Sonja Perdeck zeigt auf Instagram sehr schöne, kreative Arbeiten.

 

Videos

Wieder ein guter Beitrag von Sean Tucker über Online-Kritik und wie man damit am besten umgeht.

 

Verändert Instagram die Kunstwelt?

 

Das Titelbild stammt von Bradley Dunn. Vielen Dank!

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3 Kommentare

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  1. Zu Nerdcore: Mir ist noch eine andere, eine echte Unart beim Fotografieren von Politikern aufgefallen. Und ich verstehe nicht, warum gut gebildete Fotojournalisten genau diese Art mitmachen, wenngleich sie auch von bestimmten Politikern gewünscht und geplant sind.
    Politiker werden von unten aus nach oben fotografiert. Beispiel: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/brexit-fdp-chef-christian-lindner-sieht-versaeumnis-der-deutschen-politik-a-1250199.html

    Zudem sollte man wissen, dass Rednerpulte komplett auf die Hauptakteure abgestimmt werden und entsprechend Fotografenplätze zum Teil mit festen Positionen vergeben werden.

    Zudem werden Bilder für Artikel, wie auch im Beispiel gezeigten Artikel von Agenturen zugekauft.

    Suggeriert wird eine Persönlichkeit, die über uns steht. Man sollte die Macht solcher Bilder nicht unterschätzen. Ich halte sie sogar für höchst undemokratisch. Umso mehr zeigt es noch einmal die Verantwortung, die ein guter Bildjournalist mit sich trägt.

  2. Schön aber bei Nerdcore ist die Überschrift ja wohl falsch. Es geht um Tiefenschärfe bei Unschärfe im Vordergrund. Ob das Trump schuld ist sei dahingestellt. Es könnte nämlich auch sein, dass da manuelle Objektive zum Einsatz kamen. Das Thema verdient eine Vertiefung. Ich kannte die Webseite gar nicht und fühlte mich da fremd.