11. November 2018 Lesezeit: ~3 Minuten

browserfruits 45.2018

Zugegeben, mir fällt nicht immer ein Intro für die browserfruits ein, vor allem kein originelles. Aber bevor ich mir jetzt irgendetwas aus den Fingern ziehe, lasst uns doch darauf einigen, dass es bei den browserfruits sowieso um die ganzen Links geht, die wir im Laufe der Woche so gesammelt haben und das hier eh niemand liest. Viel Spaß mit den browserfruits!

 

Linktipps

• Um als Mann leben zu dürfen, schwören Frauen in Albanien Enthaltsamkeit. Pepa Hristova hat einige von ihnen fotografiert und ihre Geschichten dokumentiert. → ansehen

• Wie sah die Reisefotografie um 1850 aus? NTV hat ein Interview mit der Fotowissenschaftlerin Kristina Lemke. → ansehen

• Einen durchaus kritischer Artikel über die Portraits indigener Völker von Jimmy Nelson hat Geo Online. → ansehen

• Ludwig Favre zeigt in seinen Bildern auf My Modern Met, wie schön die Landschaft Oregons ist. → ansehen

• Der Magnum-Fotograf Burt Glinn fotografierte zwischen 1957 und 1960 in San Francisco und New York in Clubnächten, Gesprächsrunden oder auf Partys, wo „The Beat Scene“ entstand. Das Monopolmagazin zeigt einige Bilder. → ansehen

• Tief im kolumbianischen Dschungel dokumentierte Fotograf Mads Nissen den Alltag der Menschen, die von der Kokain- und Cannabisproduktion leben. Mehr dazu auf Vice. → ansehen

• Sie möchte als Modell arbeiten und gibt in einem anonymen Interview mit der Zeit Einblick in ihre bisherigen Erfahrungen. Unter anderem berichtet sie über Altersdiskriminierung, Betrüger*innen und niedrige Gehälter. → ansehen

• Die Entwicklung hatte sich bereits bei der Übernahme abgezeichnet: Fotolia wird aufgelöst und in Adobe Stock integriert. → ansehen

• Ein Traum für alle Lost-Place-Fotograf*innen: Natalia Sobańska hat im größten verlassenen Hotel Japans fotografiert und zeigt ihre Bilder auf Bored Panda. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Rebel Riders“: Das erste Buch des indonesischen Fotografen Muhammad Fadli zeigt die Frankenstein-Motorräder, wie ihre Besitzer*innen sie selbst nennen. Es handelt sich dabei um umgebaute Vespas. Einen guten Eindruck bekommt Ihr auf der Seite des Verlags dienacht. Das Buch kostet 45 €.

„Im Bann der wilden Tiere“ : Andreas Kieling filmt und fotografiert seit 1990 Tiere auf der ganzen Welt, unter anderem für die ZDF-Serie Terra X. Immer wieder zieht es ihn an die entlegensten Orte der Welt auf der Suche nach wilden Tieren in unberührten Landschaften. In seinem neuen Buch aus dem Verlag National Geographic gibt es seine Fotos und Geschichten. Es kostet 39,99 €.

 

Ausstellungen

Berlin in der Revolution 1918/19
Zeit: 9. November 2018 – 3. März 2019
Ort: Museum für Fotografie, Jebensstr. 2, 10623 Berlin

Daniel Josefsohn: Halb Mensch – halb Josefsohn
Zeit: 10. November 2018 – 12. Januar 2019
Ort: pavlov’s dog, Bergstr. 19, 10115 Berlin

Zeitsprung: Christian und Helga von Alvensleben
Zeit: ab 11. November 2018
Ort: Schloss Reinbek, Schlossstraße 5, 21465 Reinbek

Birgit Jürgenssen: Ich bin
Zeit: 10. November 2018 – 17. Februar 2019
Ort: Kunsthalle Tübingen, Philosophenweg 76, 72076 Tübingen

 

Drüben auf Instagram

@dilantasportfolio – Die Künstlerin Dilan aus Wien ist uns auf Instagram mit ihren ruhigen analogen Aufnahmen aufgefallen.

 

Videos

Wir schauen ein wenig über den Tellerrand und lassen uns von Mai über die faszinierende Welt der Farben aufklären.

 

Ein Video über eines der bekanntesten Bilder Ansel Adams, „Moonrise, Hernandez“.

 

Das Titelbild stammt von Yoel Peterson. Vielen Dank!


5 Kommentare

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  1. Dann werde ich meinen Vormittag am Sonntag mit einer Tasse Kaffee und den Browserfruits beginnen. Danach werde ich mir überlegen, ob ich wieder in Bett gehe oder vor die Tür. Mit der Kamera, versteht sich!

    Viele Grüße von Veith