16. September 2018 Lesezeit: ~3 Minuten

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Diese Woche gab es bei uns ein kleines Photokina-Spezial, denn wir haben Euch verraten, auf was wir uns besonders auf der Messe freuen und nicht zuletzt, dass wir am Donnerstag auch selbst vor Ort sein werden! Da es diesbezüglich einige traurige Nachrichten gab, weil die Tagestickets gerade unter der Woche mit 35–56 € recht teuer sind, hier ein kleiner Tipp: Die kwerbox kostet nur 30 € und verspricht einige Überraschungen sowie ein Ticket für die Messe!

 

Linktipps

• Eine gewaltige Bildreportage über Schmuggel zwischen Iran und Irak von Mohammadreza Soltani. → ansehen

• Die Unterwasserbilder von Lee Rogers wirken wie Gemälde. → ansehen

• Zwischen Herbst 2014 und Frühjahr 2017 reiste Paula Markert auf den Spuren des NSU durch Deutschland, um Menschen und Orte zu fotografieren, die mit dem NSU-Komplex in Verbindung stehen. Diese Spurensuche war ein Versuch, die Fassungslosigkeit, die der Fall ausgelöst hatte, zu visualisieren. → ansehen

• ZDFinfo erzählt in der Videoreihe „Firmen am Abgrund“ von alteingesessenen erfolgreichen Unternehmen, die dem Bankrott nah waren und ein Comeback geschafft haben. In diesem Beitrag geht es um die japanische Firma Fujifilm. → ansehen

• Dina Oganova verarbeitet in ihren Bildern die schreckliche Praxis des Mädchenhandels in ihrem Land Georgien. → ansehen

• Ihr wolltet schon immer wissen, welchem Gemälde Ihr ähnlich seht? Mit Googles App Arts and Cultures könnt Ihr es jetzt herausfinden. → ansehen

• Eine Sammlung der lustigsten Wildlife-Fotografien zeigt Bored Panda. → ansehen

• Alexander Gerst hat aus der ISS heraus den Hurrikan Florence aufgenommen und zeigt die Bilder auf Facebook. Unglaublich! → ansehen

• Straßenfotograf Eric Kim gibt Tipps und Ideen, wie man sich selbst am besten motoviert. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Vivian Maier – Die Farbphotographien“ : Das Buch enthält 150 bisher unveröffentlichte Farbaufnahmen von Vivian Maier, deren Werk zufällig bei Zwangsversteigerungen in Chicago entdeckt wurde und bisher vor allem für Schwarzweißaufnahmen bekannt war. Das Buch ist im Verlag Schirmer Mosel erschienen und kostet 58 €.

„Vögel ganz nah“ : Roine Magnussons Vogelfotografie ist voller Anmut und Leben. Seine Intention ist aber nicht nur, die Schönheit einer jeden Vogelart abzubilden, sondern vor allem auch das Wesen und die Individualität eines jeden einzelnen Geschöpfs einzufangen. Die Autoren Asa und Mats Ottosson begleiten die bezaubernden Vogelportraits mit Wissens- und Staunenswertem aus Poesie und Ornithologie zu über 30 europäischen Vogelarten. Erschienen ist das Buch im Verlag Sieveking und kostet 35 €.

 

Ausstellungen

Andreas Herzau: AM
Zeit: 15. September – 2. Dezember 2018
Ort: f³ – freiraum für fotografie, Waldemarstr. 17, 10179 Berlin

Was ist ICH
Zeit: 15. September – 7. Oktober 2018
Ort: aff Galerie, Kochhannstr. 14, 10249 Berlin

The Potemkin Village
Zeit: 15. September – 17. November 2018
Ort: Kehrer Galerie, Potsdamer Str. 100, 10785 Berlin

Von Glück und Melancholie
Zeit: 14. September – 8. Oktober 2018
Ort: kulturreich Galerie, Wexstr. 28, 20355 Hamburg

August Sander
Zeit: 13. September – 2. Dezember 2018
Ort: Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstr. 10, 04109 Leipzig

Kriegskinder
Zeit: 15. September – 14. Oktober 2018
Ort: Lothringer 13 – Städtische Kunsthalle, Lothringer Str. 13, 81667 München

 

Drüben auf Instagram

@balmandbitterness_s.evans – Samantha Evans ist eine grandiose Geschichtenerzählerin mit ihren Bildern. Düstere, aber sehr schön anzusehende Geschichten.

 

Videos

Aus der Kategorie seltsame Objektivtests: f/1.2-Vintage-Objektiv von Porst für 80 $ gegen ein fabrikneues f/1.2-Objektiv von Canon für 1.500 $

 

Selbstbauanleitung für eine Dekokamera aus Getränkedosen. Sicher kann man auch mehr daraus machen: Spardosen, Stifthalter – seid kreativ. Vielleicht auch eine echte Kamera?

 

Das Titelbild stammt von Matt Whitacre. Vielen Dank dafür!

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4 Kommentare

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  1. Das Video mit dem Objektivvergleich „verstehe“ ich nicht. Was will uns das sagen? Dass mit der einen Kamera überbelichtet wird, mit der anderen eher unterbelichtet wird? Dass man kaum Unterschiede feststellen kann? – Das weiß jeder (der es wissen will -oder, aus finanziellen Gründen, wissen „muss“).
    Letztendlich muss jeder für sich selbst wissen, woran er Spaß hat. 1500.-€ ausgeben, und damit neueste Technik erwerben, Autofocus, das Gefühl, ganz vorne dabei zu sein; oder eben nur 60.-€ für ein sehr gutes Minolta MC/MD Objektiv ausgeben, manuelle Einstellungen, und die Freude, es „schon immer gewusst zu haben, dass auch früher tolle Objektive möglich waren“ und die Genugtuung, es „mal wieder allen gezeigt“ zu haben.
    Um das Bild geht es eigentlich nur sekundär, denn das ist nur im Auge des Betrachters gut oder schlecht.
    Spaß haben beide Parteien!
    (Und: ja, ich oute mich als „Minoltafraktion“ ;-) )

    • Ich habe den Verdacht, das Video mit dem Objektiv-Vergleich kann man gar nicht verstehen, denn es sagt nichts aus.

      Mit zwei verschiedenen Objektiven werden Bilder mit zwei verschiedenen Kameras gemacht. Diese so entstandenen Bilder werden mit unterschiedlichem Weißabgleich und verschiedener Helligkeit in kleiner Auflösung kurz ins Video eingeblendet. Die einzige Konstante in den Vergleichsbildern ist das Modell.