03. September 2017 Lesezeit: ~ 4 Minuten

browserfruits 35.2017

Während Ihr das hier lest, packen wir gerade die letzten kwerboxen für Euch, das Warten hat also bald ein Ende. Am Dienstag werden alle von den Versanddienstleistern abgeholt und wir sind auch schon ganz aufgeregt auf all Eure Unboxings und Meinungen. Gebt unbedingt den Hashtag #kwerbox an, wenn Ihr Fotos der Box zeigt, damit wir Eure Beiträge auch finden! Aber nun viel Spaß mit den browserfruits.

 

Linktipps

• Der Deutschlandfunk spricht mit dem Fotografieprofessor Rolf Nobel über die Frage: Was dürfen Bilder? Den Beitrag gibt es als Text und zum Anhören. → ansehen

• Boston Globe sammelt auf seiner Seite Nachrichtenfotos des Tropensturms Harvey, die das ganze Ausmaß der Katastrophe zeigen. → ansehen

• Bei RawExchange geht es um die Kunst des Geschichtenerzählens. → ansehen

• Das Volk der Mosuo lebt als eines der wenigen das Matriarchat. Karolin Klüppel hat die Frauen dort portraitiert. → ansehen

• Der Wiener Daniel Gebhart de Koekkoek fotografiert fliegende Katzen. → ansehen

• Das ZDF hat einen Videobeitrag zur aktuellen Ausstellung „Arbeiten in Geschichte. Zeitgenössische chinesische Fotografie und die Kulturrevolution“. → ansehen

• Josh Rossi fotografierte für sein Projekt „The REAL Justice League“ kranke Kinder als Superhelden. Im Beitrag sind auch die Reaktionen der Kinder auf ihre fertig bearbeiteten Bilder zu sehen. → ansehen

• Wem gehört ein Tattoo? Darf ein Foto ohne Erlaubnis tätowiert werden? Und kann ich als Fotograf rechtliche Probleme bekommen, wenn ich ein Tattoo abfotografiere? Viele rechtliche Fragen zum Thema wirft dieser Artikel auf. → ansehen

• Dr. Martina Mettner plädiert für mehr Wertschätzung für Fotos im Artikel „Fotos sind nicht umsonst“. → ansehen

• Ulrich Metzmacher schreibt auf Fotosinn über Friedrich Nietzsche und die Fotografie. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Makrofotografie. Die große Fotoschule“ : Die Fotograf*innen Kyra und Christian Sänger zeigen, wie faszinierende Makroaufnahmen gelingen. Sie geben zahlreiche Tipps zur richtigen Ausrüstung, vermitteln das erforderliche Hintergrundwissen und leiten in der praktischen Fotografie an. Zudem gibt es viele kreativen Ideen und Bildbeispiele. Das Buch ist im Verlag Rheinwerk erschienen und kostet 39,90 €.

„Arbeiten in Geschichte“ : Welche Folgen hat die Kulturrevolution für die aktuelle chinesische Kunst- und Fotografieszene? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Arbeiten in Geschichte“. Ausgehend von historischen Aufnahmen haben sich chinesische Fotograf*innen und Künstler*innen mit der Thematik auseinandergesetzt und Massengruppenportraits, private Fotografien und Presseaufnahmen bedeutender Ereignisse in gegenwärtige Bildsprachen übersetzt. Die Publikation zeigt diese historischen Gegenpole und verhilft zu einem besseren Verständnis zeitgenössischer chinesischer Fotokunst. Das Buch ist im Verlag Kerber erschienen und kostet 38 €.

 

Ausstellungen

Quer zum Strom von Jo Röttger
Zeit: 31. August bis 8. Oktober 2017
Ort: Galerie für Fotografie in Hannover (GAF), Seilerstraße 15d, 30171 Hannover

Die humane Kamera. Heinrich Böll und die Fotografie
Zeit: 1. September 2017 bis 7. Januar 2018
Ort: Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln

Sebastian Jung – Winzerla
Zeit: 1. September bis 12. November 2017
Ort: Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München

Alfons Eggert: Kombinatorische Fotografie
Zeit: 29. August bis 5. November 2017
Ort: Stadtmuseum Münster, Salzstraße 28, 48143 Münster

SIBYLLE – Die Fotografen
Zeit: 30. August bis 26. November 2017
Ort: Opelvillen Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9, 65428 Rüsselsheim

Nick Hannes – Mediterranean
Zeit: 1. September bis 29. Oktober 2017
Ort: Städtische Galerie Iserlohn, Theodor-Heuss-Ring 24, 58636 Iserlohn

 

Drüben auf Instagram

@mayabeano – Maya Beanos Bilderwelten sind analog, blau und lila.

 

Videos

Adorama stellt die deutsche Fotografin Laura Zalenga vor.

 

Hernandez baut unglaublich realistische Modelle und fotografiert sie.

 

Unser Titelbild stammt heute von Caryle Barton. Vielen Dank!

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5 Kommentare

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  1. Und hier ein Link zu Fotos über den Monsun in Südasien, der bisher über 1200 Menschen getötet hat und 41 Millionen Menschen direkt betrifft. 18 Millionen Kinder können nicht zur Schule gehen und – so sagen NGOs – sind in Gefahr, durch die Schäden an Schulen gar keine Schuldbildung mehr zu bekommen.

    http://www.nationalreview.com/slideshows/monsoon-floods-south-asia-photos#0

    Die Fixation (überall, nicht nur hier) auf die USA mit ihrem vergleichsweise milden Tropensturm ist schon faszinierend.

    • Danke für den Link, Philipp. Darüber gab es auch Diskussionen, auf Kulturradio oder wie dieser Sender heißt, auf dem immer so viel gesprochen wird.

      Faszinierend, ja, aber menschlich gesehen – mir fällt da kein anderes Wort ein – auch nachvollziehbar. Die USA sind uns kulturell – was auch immer das bedeuten mag für den Einzelnen – “näher”.

      So war ich, kurz nach der Wahl von Trump, überrascht, mit welcher Vehemenz die Leute hier in Berlin gegen ihn “protestierten”. Und da fiel mir die Bibel ein: “Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?”