12. Januar 2013 Lesezeit: ~2 Minuten

Exposé: Zeig Dein wichtigstes Foto 2012

Unsere Tradition, Euch nach Euren wichtigsten Bildern des jeweils vergangenen Jahres zu fragen, ist eine tolle Sache, auf die wir uns nach dem Trubel der Weihnachtstage und dem Rutsch ins neue Jahr immer wieder freuen.

Wir sind gespannt darauf, welche Bilder Ihr als Eure persönlichen Meilensteine der fotografischen Entwicklung, als Erinnerungen an ganz besondere Momente oder einfach als Lieblinge Eures Publikums ausgewählt habt.

Was dabei Eure Interpretation des Wortes „wichtig“ ist, ist dabei Euch allein überlassen. Jedes Jahr ist anders und jede Person, die eines gelebt hat, auch. Dieses ganz subjektive Empfinden der zurückliegenden 366 Tage darf und soll also auch in der Auswahl Eures persönlich wichtigsten Fotos mitspielen.

Teilnahmebedingungen

  • Suche Dein wichtigstes Foto heraus, das Du 2012 veröffentlicht hast.
  • Poste den Link dazu in einem Kommentar.
  • Beschreibe in ein paar Sätzen, warum Dir dieses Bild wichtig ist und wie es entstanden ist. Achtung: Fotos ohne Beschreibung werden nicht berücksichtigt.
  • Mit dem Kommentar stimmst Du einer möglichen Veröffentlichung auf kwerfeldein.de zu.
  • Einsendeschluss ist am Montag, den 14. Januar um 20 Uhr.

Wir freuen uns darauf, wieder mit Euch in diesen Fotos und ihren Geschichten schwelgen zu dürfen und in einer Woche hier eine Auswahl unserer – ebenfalls ganz subjektiver – Liebingsfotos und -geschichten präsentieren zu dürfen.

Wahrscheinlich wird die Auswahl wie immer ganz schön schwer werden. Deshalb laden wir Euch schon jetzt herzlich dazu ein, in den Kommentaren unter diesem Artikel zu verweilen und in den Fotos der anderen Leser zu stöbern. Viel Spaß dabei!

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236 Kommentare

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Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Hey Leute,
    also dies ist wohl mein wichtigstes Bild 2012:
    http://www.flickr.com/photos/mellip/8371913707/in/photostream/

    Ich mag es nicht sehr als Fotograf die eigenen Bilder zu interepretieren, da ich denke, dass jeder, der das Bild anschaut seine eigene persönliche Interpretation entwickelt.
    Dennoch bedeutet mir das Bild sehr viel. Ich finde Hände können in Bildern eine ganz besondere Ausdruckskraft haben. In diesem Bild denke ich, könnte man sowohl Hoffnung und Stärke sehen, als auch Trauer und den Schmerz allein zu sein…Aber wie gesagt, jeder hat seine eigene Interpretation ;)

    Viel Spaß beim anschauen!

  2. http://www.flickr.com/photos/johannesbahr/8263560029/in/set-72157632219805345

    Dieses Bild ist (wie so oft) eher zufällig entstanden. Ich war unterwegs bei schönem Wetter und hatte es auf Landsachaften abgesehen. Eigentlich habe ich eher Angst vor Hunden, vor allem wenn sie draußen unangeleint herumlaufen. Dieser schoss direkt auf mich zu und blieb dann unvermittelt stehen. Und war plötzlich nicht mehr mit der Angst beschäftigt, sondern dachte nur: „Drück ab“. Im Nachhinein ist mir dann klar geworden, dass das wohl eine gute Idee war.

  3. Solitude…
    http://www.flickr.com/photos/thomasleuthard/8316911757

    Der Chhatrapati Shivaji Terminus Bahnhof in Mumbai zählt zu den größten und geschäftigsten Bahnhöfen der Welt. Ich habe es geschafft, eine einzelne Person unposiert ins Bild zu setzen und mit schönem Licht eine harmonische Szene zu schaffen. Zusammen mit der Stahlkonstruktion des Bahnhofes sowie des Fernzuges auf Gleis 8 bildet dieses Foto für mich eine sehr gelungene Einheit. Es zeigt auch, dass man an einem noch so bevölkerten Ort, Bilder von einsamen Personen machen kann. Für mich sind die grossen Bahnhöfe dieser Welt ein Magnet, um mich da mit meiner Kamera rumzutreiben. Dieses Bild steht ganz vorne in meiner Ausbeute im meinem Langzeitprojekt „Grown up at a Railway Station…“

  4. Die Geschichte zum Bild: Mein Mann und ich sind jetzt seit vier Jahren zusammen. Jedes Jahr zu Weihnachten kommt die existentiell wichtige Frage auf, pro oder kontra Weihnachtsbaum. Bis letztes Jahr überwog regelmäßig die Kontra-Seite. Diese Entscheidung wurde uns dieses Mal durch einen glücklichen Zufall abgenommen. Unser Stammsupermarkt führte in der Weihnachtszeit eine Weihnachtsbaumverlosung durch, bei der die Autokennzeichen nach zufälliger Auswahl durchgesagt wurden. Nun ja, wir waren dabei und konnten nicht nein sagen, als uns so ein hübsches kleines Bäumchen durch seine Zweiglein anblinzelte. Da wir beide nicht so die Weihnachtsdekofreaks sind, musste natürlich nun noch der passende Schmuck gesucht werden. Der „Grundbehang“ war schnell gefunden. Lichtlein und Strohsterne sind ein Muss. Den richtigen Pepp fanden wir dann bei einem Ausflug nach Rothenburg o.d. Tauber. Auf dem dortigen Weihnachtsmarkt hatte zufälligerweise ein Glasbläser aus meiner Heimatstadt seinen Stand. Die Freude war groß, da ich selbst auch aus einer Glasbläserfamilie stamme.
    Nun ja, dort blinkerte mich die auf dem Foto zu sehende Kugel dermaßen an, dass ich sie einfach mitnehmen musste. Eine vor der Lampe geblasene und handbemalte Glaskugel aus meiner alten Heimat Neuhaus am Rennweg. *seufz
    Jetzt werden wir jedes Jahr um die Weihnachtszeit wohl eher entscheiden müssen, welche neue evtl. ausgefallene Kugel noch an unseren Weihnachtsbaum kommt. Die Frage nach pro und kontra Weihnachtsbaum hat sich nun ja erübrigt.

    http://www.facebook.com/photo.php?fbid=580299221987637&set=a.420778657939695.122156.100000226944018&type=3&theater

  5. Mein für mich persönlich wichtigstes Bild aus 2012 ist dieses hier:
    http://500px.com/photo/22857031

    Shooting in einer Oldtimerhalle. Innen habe ich stundenlang mit dem Licht gekämpft, bis ich mein Wunschergebnis hatte. Nach Abschluss habe ich draußen spaßeshalber noch ein paar Schüsse mit dem Bouncer mitgenommen. Dieses Bild ist das letzte vor Abfahrt. Das war unverhofft mein persönliches American Beauty Momentum.

  6. Meine Fotos haben leider keine herzzerreißende Geschichte und ohnehin hier keine Chance größere Erwähnung zu finden …

    Aber dennoch möchte ich folgendes Bild vorstellen. Die Aufnahme ist mir wichtig, weil es die erste Tour nach längerer Zeit war, auf der ich mit zwei Freunden, die wie ich dieses Jahr völlig „ausgebrannt“ waren, unterwegs gewesen bin. Was uns besonders verbindet ist eine gemeinsame Konstante im Leben – die Fotografie.

    Ausserdem zeigt das Foto eine typische Sache für Belgien ;)

    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/523241/display/29614337

  7. Mein wichtigstes Foto 2012 ist letzten September auf Island entstanden:
    https://plus.google.com/103901004379823654313/posts/T72KeJbRxbU

    Zum Einen ist es eines meiner Lieblingsbilder, zum Anderen hat es mich jede Menge Zeit, Mühe und eine Stativtasche gekostet.

    Ich liebe minimalistische Fotos in schwarz & weiss, mit einer surrealen Stimmung. Vor einiger Zeit habe ich Langzeitbelichtungen als eine Technik entdeckt, die meinem Wesen und meiner Art zu fotografieren entspricht und die gleichzeitig meine o. g. Vorstellung von Fotos unterstützt.

    Das verlinkte Bild ist meine erste richtige Langzeitbelichtung, welche ich auch veröffentlicht habe. Der Prozess des Fotografierens war sehr mühevoll, es hat immer wieder geregnet und gestürmt während der ca. 10min langen Belichtung. Ich musste einige Male versuchen Regentropfen von der Objektivlinse wischen, ohne jedoch die Belichtung zu ruinieren. Aufgrund des Sturms wurde dann auch noch meine Stativtasche von den Klippen geweht.

    Später dann bei der Nachbearbeitung bin ich an die Grenzen meines Könnens gestossen und habe lange gebraucht, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Das war ca. 1 ½ Monate nachdem ich das Foto gemacht habe.

    Das Foto war dann der Auftakt für eine kleine Serie von Langzeitbelichtungen, welche jedoch noch nicht ganz fertig ist. Meine Liebe zur Langzeitbelichtung ist nun vollends entfacht und ich werde mich für die nächste Zeit ausschliesslich auf diese Technik konzentrieren.

    Und wie das mit einer ersten Liebe so ist, werde ich wahrscheinlich den Rest meines Lebens nie so richtig davon los kommen :-)!

  8. Mein wichtigstes Bild 2012: http://www.fotoblur.com/images/438415

    Im Juni 2012 war ich Israel auf einer Konferenz. Genauer gesagt fand die Konferenz in einem Kibbuz (Ramat Rachel) in Jerusalem statt. Die Konferenz dauerte nur drei Tage und damit konnten wir (mein Kollege und ich) in der restlichen Zeit (wir waren 10 Tage in Israel) auf eigene Faust zuerst Tel Aviv und dann eben Jerusalem erkunden.

    Bisher war Israel für mich immer nur „Nahostkonflikt“. Seit dem Aufenthalt ist Israel viel mehr für mich — im positiven wie auch im negativen. Es war das beeindruckenste Erlebnis 2012 für mich und das will was heißen, da ich im September noch im Yellowstone Park in den USA war. Das gezeigte Bild war das letzte der hunderten von Bildern, die ich in diesem 10 Tagen gemacht habe. Interessanterweise fasst dieses „letzte Bild“ meinen Eindruck von Israel und insbesondere Jerusalem perfekt zusammen: Kontraste (so auch der Titel des Bildes). Hier die Beschreibung dazu:

    Diese Aufnahme entstand in Jerusalem in der alten Stadt; ein Ort voller Kontraste. In der alten Stadt leben unterschiedliche Religionen und Menschengruppen unmittelbar nebeneinander, wie (orthodoxe) Juden, Christen, Muslime, Armenier. Aber auch Moderne und Geschichte treffen aufeinander: Unmittelbar neben der Grabeskirche gibt es Märkte mit modernen Artikeln, die von Touristenmassen durchwandert werden. Auch die Via Dolorosa, eigentlich eine heilige Straße, ist von Märkten durchzogen. Dazu kommt der Konflikt Israels, der auch in Jerusalem sichtbar ist: Überall findet man bewaffnete Sicherheitskräfte und Kontrollabsperrungen an denen Rucksäcke und Menschen durchleuchtet werden. Zäune, teils mit Stacheldraht, trennen Gebiete voneinander ab. Wenn auch nicht ein Miteinander, dann wenigstens ein Nebeneinander; ein sich „damit abfinden“. Dieses Bild eines älteren Herren, der langsam durch die Gassen zwischen Funkanalgen und Zäunen entlang schritt, zeigt für mich diese Kontraste. Er tauchte plötzlich auf und ging die gezeigten Treppen nach oben. In seinem gebückten, langsamen Gang mit den Lebensmitteln in der Hand strahlte er „Alltag“, Ruhe und Gelassenheit aus, die für so gar nicht den Spannungen, die überall in Jerusalem sichtbar waren, passten.

    • Ruhe und Gelassenheit, Alltag – das strahlt der Mann so von hinten auf den uralten? Stufen auch für mich aus. Der untere Teil des Bildes hat etwas beruhigendes für mich im, gegensätzlich wirkt auf mich der obere Teil mit Satelitenschüssel und Antenne.

      • Ja, die Kontraste machen das Bild auch für mich so interessant und ich schätze mich glücklich, dass ich diesen Moment einfangen durfte.

        Oben die Moderne (Satellitenschüssel und der Zaun), unten das Alte (Treppen).
        Und in der Mitte der leicht gebückt gehende Mann ganz im Alltag versunken strahlt eine Gelassenheit in einer sehr aufgewühlten und angespannten Umgebung aus. Sein Gang war auch sehr langsam, fast schon bedacht. Es war aber keine Resignation darin zu finden.

        Kontraste eben.

        Christopher

  9. http://www.flickr.com/photos/corinnn/8074317250/in/photostream

    Das ist für mich mein wichtigtes und liebstes Bild 2012. Zum ersten daher, weil es mir sehr sehr viel Spaß gemacht hatte damals diese Bilder mit dem Model am Cospudener See in Leipzig zu machen. Es war bitter kalt (circa 8 -10 Grad im Oktober) und das Model hat sehr gefroren, trotzdem hat sie sich das nicht anmerken lassen und professionell weiter gemacht. Außerdem war es mit einer meiner ersten konzeptionellen Fotografien und daher war und bin ich so stolz drauf. Mir kam die Idee mit dem Strand und den Luftballons schon eine ganze Weile vorher in meinem Bett, als ich versuchte einzuschlafen. Sowas passiert mir oft. Dann muss ich wieder aufstehen um es mir aufzuschreiben, aus Angst dass ich die Idee wieder vergesse bis zum nächsten Morgen. Das weiße Kleid (was einfach nur eine um den Körper geschlungene Stoffbahn war), der Strand und die Luftballons sollten Leichtigkeit, Spielerei und auch eine gewisse Art von Freiheit verdeutlichen. Das Wetter passte zudem perfekt. Sonne und blauer Himmel. Das einzige, was alles etwas schwierig gestaltete, war die Kälte und der eisige Wind, der das Kleid und die Luftballos immer in eine Richtung wehten, die mir nicht ganz zusprach. Trotzdem hat dann noch alles geklappt. Die Serie, die damals daraus entstand, kam bei vielen sehr gut an und ich wurde noch lange Zeit danach noch oft darauf angesprochen.

  10. Mein wichtigstes Foto 2012 ist folgendes:

    http://www.flickr.com/photos/captain_die/6940781132/in/set-72157604150536689

    Ich bin bei vielen meiner Bilder sehr selbst kritisch und finde immer den einen oder anderen Aspekt, der mir nicht gefällt. Oft hadere ich mit mir, weil ich bei den vielen Bildern noch konzentrierter hätte sein sollen. Mal löse ich zu früh, mal zu spät aus. Mal ist die Bild-Komposition nicht optimal und und und… bei diesem Bild finde ich jedoch bis heute nichts, was ich hätte besser machen können. Es ist im April entstanden und zeigt den letzten Schneefall der Saison. Wir überqueren gerade die Straße als der Schnee auf meine Partnerin hinab rieselt. Ein kurzer Moment des überraschten Lächelns, ich stehe gut, habe gücklicherweise das 35er dran, alles oder nichts, Zentralperspektive aufgrund der schönen Symmetrie, Offenblende, Sie scheint mich gerade nicht mal zu bemerken, perfekt.
    Später am Monitor wird mir schnell klar, dass das Bild einen monochromen Look verlangt. Ich gebe mir genügend Zeit ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den hellen und dunklen Grautönen zu finden und bin zu guter Letzt endlich mal zufrieden.
    Bei vielen Bildern, welche ich danach noch gemacht habe, geisterte mir dieses eine Bild immer im Hinterkopf rum. Ich wollte es nicht noch mal machen oder in irgendeiner Weise kopieren oder so… aber ich wollte immer die selbe Konzentration für den optimalen Moment erreichen. Ich dachte dabei oft an jenes Feeling, an das Gespür, gerade das richtige zu tun, deshalb empfinde ich das Bild als das wichtigste meines vergangenen Jahres.

  11. Das wichtigste Foto des Jahres 2012 ist ein sehr persönliches Bild. Zwei junge Menschen an einem sonnigen Juninachmittag kommunizieren miteinander auf eine sehr vertraute Art und Weise. Der Abiball beginnt gleich. Die junge Frau ist meine 18jährige Tochter Teresa, für die im vergangenen Jahr so viel Neues in ihrem Leben stattfand, wie Führerschein geschafft, Abitur geschafft, Ausbildungstelle gefunden und die erste große Liebe ihres Lebens. Mir als Mutter verschlägt es vor Stolz ein wenig die Sprache (und lässt mich auch ein wenig hilflos zurück, weil ich nun auch eine ganz neue Mutterrolle finden muss, mit viel mehr Zurückhaltung.)

    http://www.flickr.com/photos/48861221@N06/8371973613/in/photostream/

  12. http://www.fotoab.eu/?p=781

    Dieses Foto ist auf einer Reise nach Omsk entstanden. Das Foto wurde in einer Kleinstadt in der Nähe von Omsk geschossen. Auf dem Gebäude steht „Starkes Russland – Einiges Russland“. Das Foto soll einen Kontrast dazu darstellen, wie sich die Partei (Russland) nach Außen präsentiert und dem tatsächlichen Zustand des Landes.

  13. Ich habe bei jedem Bild, das ich 2012 gemacht habe, eine ganz bestimmte Empfindung und für mich sind alle auf ihre eigene Weise wichtig.
    Es gibt jedoch ein paar, die sich besonders hervorheben und eins davon ist das hier:
    http://www.flickr.com/photos/lisamarie_k/8284813954/in/photostream
    Es ist erst vor etwa einem Monat entstanden. Für die erste Aufgabe im Fotografie-Kurs in meiner FH war das Thema Akt. Aufgenommen werden sollte das Ganze auch noch analog. Zuerst habe ich mich gefragt, ob ich der Aufgab überhaupt gewachsen bin, denn das Thema klingt ja doch erstmal ziemlich schwierig. Doch ich wollte die Aufgabe unbedingt meistern. Zum Glück habe ich das – für mich – perfekte Model gefunden, mit dem ich richtig viel Spaß beim Shooting hatte. Und als ich dann die selbst vergrößerten Abzüge in den Händen hielt, war ich einfach nur noch stolz auf mich. Mir gefällt jedes einzelne der Bilder und dieses ist mein absolutes Lieblingsbild.

    Danke, dass ihr meine Geschichte angehört habt :-)

    Bin gespannt auf die anderen!

    Lisa-Marie

  14. http://500px.com/photo/15696321

    Mein wichtigstes Foto 2012. Für mich deshalb so wichtig, weil es einer der ersten Fotos ist, die ich nicht mit einer DSLR gemacht habe, sondern mit einer „Kleinen“. Es ist einfach großartig, eine „Immer-dabei“-Kamera zu haben, mit der man anständige Fotos machen kann. Das Bild wurde spontan, nicht geplant aufgenommen und zeigt genau die Stimmung, die in den 5 Minuten während der Aufnahme herrschte :-)

  15. Ein wichtiges Foto aus 2012:
    https://lh4.googleusercontent.com/-kyoV8F2Z4sA/UGSCHsmF61I/AAAAAAAAAnE/EA7gZBKNmMM/s400/Photo%25252026.09.2012%25252012%25253A12.jpg

    Ein Schnappschuss, entstanden bei Aufnahmen für meine erste Ausstellung. Die Ballerina hält den Reflektor für ein Porträt ihrer Freundin, ihre Pose ist nicht angewiesen oder extra gestellt.
    Nach den Aufnahmen hat sich herauskristallisiert, dass das Konzept hinter den Aufnahmen für die Ausstellung passt.

  16. Mir fiel die Wahl wirklich schwer. Da für mich meine Reise nach Myanmar eines der großen Highlights des letzten Jahrs war, habe ich mich für ein Photo, das bei dieser Reise entstand, entschieden. Da mich die Menschen in Ihrer bescheidenen durch Tradition und Glauben geprägten Lebensweise unheimlich beeindruckt haben, fiel meine Wahl auf das folgende Bild, das in Mandalay in einem Tempel kurz nach Sonnenuntergang entstand.

    http://www.image-me.de/wps/?p=2414

  17. Wir waren diesen Sommer rund einen Monat mit den Skiern in den Anden unterwegs. Die Schneebedingungen waren leider nicht so gut wie erhofft, trotzdem konnten wir die meisten geplanten Touren machen. Am Antuco haben wir Jürgen und Matthias aus Österreich kennen gelernt und sind die Tour mit ihnen zusammen gelaufen. Das Gipfelfoto von Jürgen ist eines meiner Lieblingsfotos im letzten Jahr geworden.
    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151043061694941&set=a.10151043035164941.454285.787534940&type=3&theater

  18. Dieses Bild entstand in Istanbul, wo ich zurzeit für ein Auslandsemester im Bereich Umweltwissenschaften/Umweltschutz studiere. Eigentlich war eine Stadt an sich gar nicht mein Ziel, da ich mich in der Natur um einiges wohler fühle. Ich entschied mich dennoch für Istanbul um mich mal wieder etwas neuem auszusetzen und vor allem auch eine Kultur kennen zu lernen von der man in Deutschland vielleicht ein verzerrtes Bild hat. In den letzten hochsommerlichen Septembertagen, in denen ich die Stadt nach dem Zufallsprinzip durchstreifte, entdeckte ich eine sehr alte irgendwie natürlich gewachsene Stadt. Mich erinnert dieses Bild an die Bilderbücher für Kinder, in dem Beispielsweise einen Jahrmarkt abgebildet ist, auf dem so viele verschiedene Details und kleine Geschichten zu entdecken gibt. Genauso ist es dort auch. Die wenigsten Gebäude wirken als entsprächen sie irgendeiner Norm, oder sind gebaut worden als es einen Flächennutzungs- oder Bauleitplan gab. Alles hat einen sehr natürlichen und menschlichen Grund. Genau so fühlte sich das Leben dort für mich an. Wild, ungeordnet, manchmal dreckig und arm, aber auf eine natürliche Art und Weise doch sehr lebenswert. Ich hatte mir vorgenommen die Stadt zu erkunden ohne mich an die festgelegten Routen der Touristen und Reiseführer zu halten. Von einem guten Freund hatte ich die Idee die Entscheidung an jeder Kreuzung mit einer Münze zu fällen. (Für Kreuzungen mit mehr als 2 Möglichkeiten bedarf es natürlich ein paar Würfe mehr.) Dies Art der Entscheidung hat in Istanbul einen ganz besonderen Reiz, da man an vielen Gassen einfach vorbei gehen würde – so viele Eindrücke die auf einen Einwirken. So konzentriert man sich auf jede Möglichkeit, ganz egal wie uninteressant sie im Gegensatz zu der großen belebten Straße scheint, welche einen vielleicht schon in ihren Bann gezogen hat. Der Zufall entscheidet dann welchen Weg man einschlägt. Manche Straßen läuft man so natürlich auch zwei oder drei Mal, doch bin ich so in Sultan-Ahmed zu dieser belebten und wunderschönen Seitengasse gelangt. Dort setze ich mich auf einen dieser kleinen Holzschemel und genoss den Tag bei einer Glas Çay.

  19. Dann mach ich mal den Anfang :)
    Das wichtigste Bild 2012 zu finden ist echt schwer. 2012 habe ich 8 Monate lang in einer kleinen Stadt in Malaysia studiert und bin in diesem Zeitraum viel durchs Land gereist. Die Flut an Bildern kann sich jeder vorstellen ;) Ich habe viele Einheimische portraitiert, darunter diese Frau aus einem Kopfjäger-Dorf im Sultanat Sabah auf Borneo. Warum ausgerechnet dieses das Beste ist weiß ich gar nicht so genau. Auf dieses Bild bekam ich sehr viel positives Feedback und auch mich fesselt der Blick immer wieder, wenn ich es ansehe… Technisch gesehen war es eher ein Schnappschuss, für meine „normalen“ eher inszenierten Portraits arbeite ich gern mit künstlichem Licht, hier ist das Licht natürlich. Also ein eher spontaner Schnellschuss. Trotzdem eines der Bilder mit der intensivsten Wirkung. Finde ich ;)

    http://www.flickr.com/photos/tomvetterl/7325113440/in/photostream/lightbox/

    Viele Liebe Grüße,
    Tom

  20. Moin,

    Mein persönlich „wichtigstes“ Foto ist folgendes:
    http://www.flickr.com/photos/djvollrausch/8127908713/in/photostream/lightbox/

    Es war ursprünglich nur als Zeitvertreib an einem Sommerabend geplant.
    Entanden ist das Foto, indem ich mich auf der Rückbank eines voraus fahrenden Cabrios befand, während der gezeigte Wagen mit gleicher Geschwindigkeit hinterher gefahren ist.
    Dadurch bleibt das Objekt scharf und der Hintergrund verschwimmt in der Bewegung.
    Ein – wie ich finde – gelungenes Experiment ;)

    Als der Besitzer des gezeigten Autos jedoch Geburtstag hatte, hat sich das Bild in einem Fotoband zusammen mit weiteren Fotos des Shootings als perfektes Geschenk für einen Auto-Enthusiasten ergeben.
    Begeistert von dem Geschenk zeigte er den Bildband auch anderen Gästen, welche sich darauf zu interessanten (und interessierten) Kontakten für zukünftige Projekte ergeben haben.
    Somit steht mir sicherlich ein abwechslungsreicher Sommer 2013 bevor ;)

  21. Hallo

    Ich poste ein Bild von meinem ersten ernsthaften Versuch der Portrait- bzw. „Menschen“fotografie:

    http://www.schunert.com/fotoschuninio/wp-content/uploads/2012/11/Miriam_Fotowettbewerb.jpg

    Das Bild ist entstanden bei meinem ersten ernsthaften Versuch eines Portraits. Ich bin sehr froh darüber, daß Miriam sich für diese Portraitserie zur Verfügung gestellt hat, so daß ich endlich einmal probieren konnte ob die “Menschenfotografie” etwas für mich ist. Bis dahin hatte ich nur Familienmitglieder fotografiert. Das Bild ist daher mein wichtigstes Foto 2012.

    Ich habe mit dem Bild auch am fotografischen Dreikampf von http://www.fotografr.de teilgenommen und es da auch bereits als “Mein fotografisches Highlight im Jahr 2012″ bezeichnet.

    Weitere Bilder aus der Serie: http://www.schunert.com/fotoschuninio/#58

    Viel Spaß beim Anschauen

  22. http://www.flickr.com/photos/yanik_w/8026906541/in/photostream

    Das ist das für mich wohl wichtigste Bild aus 2012. Es gehört zu einer Art Projekt das ich seit mitlerweile 2 Jahren betreibe und das mich anfangs einfach nur mal so gereizt hat. Mitlerweile ist es schon immer fest in meinem Kalender, dass ich an diesen ganz bestimmten Tagen mit dem Rad zur immer selben Stelle fahre und immer genau ein Bild mache. Mal sehen wohin es noch führt ;)

  23. Ich war im Sommer 2012 wieder in Thailand und wir haben ein paar Tage in einem Hotel am Strand verbracht. Dieses Foto ist eigentlich sogar in ziemlicher Hektik entstanden. Ich habe ja ein 365 Projekt gemacht und brauchte für diesen Tag unbedingt noch ein Foto, allerdings hatte ich in Kürze einen Massagetermin und anschließend würde es schon dunkel sein, also stellte ich mich kurz auf den Balkon und machte ein Foto von diesem wunderschönen Ausblick. Schließlich war ich ganz entspannt und konnte den Tag richtig genießen und schätzen. Im Nachhinein ist es für mich jetzt das Bild, das die Ruhe vor dem Sturm zeigt. Wenn wenige Stunden nach der Aufnahme passierten einige sehr schlimme Dinge, woraufhin nichts mehr wie vorher war, als wäre man in einen anderen Film mit komplett anderer Handlung und Stimmung gerutscht. Dieses Foto hilft ein bisschen dabei, das alles zusammen zuhalten.

    http://www.flickr.com/photos/pimthida/7844090918/in/set-72157629605338823/lightbox/

  24. „Ich bin immer für dich da“
    http://www.robinw.de/001_web.jpg

    Ist mein wichtigstes Foto im Jahr 2012.

    Dieses Bild ist in meiner Küche nach einer spontanen Idee entstanden, wichtig ist es mir dadurch weil es die erste Inszenierung eines Fotos ist, die mir genauso gelungen ist wie ich es im Kopf hatte. Und es ist das erste Foto was mir nach 3 Monaten immernoch gefällt.

    Viel Freude mit dem Bild :-)

  25. mein wichtigstes Bild 2012:

    https://www.icloud.com/photostream/de-de/#A15n8hH4D9aK2;FA409585-9BF7-40B0-BDDC-E888237AE0F2

    Das Bild ist im Mittelmeer Raum aufgenommen. Dort gibt es bei Sonnenauf- und Untergängen oder bei diffusem Licht den Effekt, dass das Meer und der Himmel verschmelzen. Das Auge findet dann keinen „Halt“ mehr. Wenn man sich auf die Szene einlässt, kann man unendlich entspannen, sich einfach in der Unendlichkeit verlieren.
    Wichtig ist mir das Bild deshalb, weil 2012 ein stressiges Jahr war. Der Ausblick auf diese Unendlichkeit dagegen ist für mich Erholung pur.
    Ich persönlich hätte das Boot nicht gebraucht, da ich minimalistische Motive sehr mag, aber das Boot ist ein Kompromiss für andere Betrachter.

  26. Hallo

    http://500px.com/photo/21319305

    Die verbotenen Zeilen

    Dieses Bild ist mir sehr wichtig gewesen, da ich einerseits angefangen habe, Bilder zu machen, welche ohne Manipulation dennoch etwas unrealistisch wirken und andererseits dieses Bild eine klare Message ( für mich) hat. Ich platzierte mich hinter die Bank und versuchte mich, so klein/schmal wie möglich zu machen, damit lediglich meine Hand zu sehen ist. Bei dem Foto wurde weder mit einer zweiten Bildebene gearbeitet, noch ein Teil von mir wegretouchiert. Da ich Bilder sehr oft anschau, während ich Musik höre und gemerkt habe, das ein Bild mit der dazu passenden Musik so intensiv wirken kann, dass man sich noch mehr darin verliert, begann ich gezielt Stücke für bestimmte Bilder auszuwählen. Zusammen mit dem dazugehörigen Lied ( http://www.youtube.com/watch?v=0JGHI4TAC5U ) kann man sich m.E. nach sehr gut in Die junge Frau hineinversetzen, welche allein hinausgeht in die Natur um ein Buch zu lesen, doch die dort verfassten „verbotenen“ Zeilen nicht sehen darf. Höre ich das Lied zu dem Bild stell ich mir vor wie sie äußerlich ruhig weiter dort sitzt, doch im Kopf sich ihre Fantasie immer mehr ausbreitet und die Geschichte des Buches ihren eigenen Lauf nimmt. Danke fürs lesen/zuhören

    Ron

    • Das Konzept und die Idee hinter dem Bild finde ich echt gut, auch die technische Umsetzung ist äußerst gelungen. Man kann sich schwer vorstellen, dass du dich so hinter sie zwängst, aber dass du es getan hast, drückt für mich nur noch mehr aus, dass du dich auch mal in „Zwangslagen“ für deine Bilder bringst ;)

      Ich hab mir mal nebenbei die Musik angehört.
      Sicher ist es keine schlechte Idee, Bilder mit gewisser Musik zu hinterlegen. Ich finde sie jedoch etwas unpassend und sie schränkt mich in meiner eigenen Bildwahrnehmung etwas ein.
      Aber man muss die Musik ja nicht hören ;)

      Aber auf jeden Fall folge ich dir mal auf 500px ;)

  27. Hi Kwerfeldein!

    Für mich ist eins der wichtigsten Fotos von mir diesen Jahres wohl dieses hier:

    http://www.flickr.com/photos/mk-photopassion/8009212469/in/set-72157631588528782

    Es ist eins meiner Favouriten aus dem besten Urlaub meines Lebens. Ich bin mit einem Freund durch die Staaten gereist und wie man nur unschwer erkennen kann, ist dieses in Hollywood entstanden. Ich liebe diese alten Leuchtreklamen und durch die leichte Farbkorrektur in die Analog-Richtung bekommt es einen besonderen Touch. Außerdem ist es das Titelbild meiner Webseite, die diesen Januar endlich fertig geworden ist.

    Danke für die tolle Aktion :)

    • Selbstportraits sind gar nicht so einfach, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich bin auch immer sehr kritisch gegenüber meinen Versuchen. Wichtig ist, sich selbst erkennen zu können. Schließlich gibt man mit einem Selbstportrait immer etwas sehr persönliches preis.

      Dein Selbstportrait gefällt mir sehr gut. Das extreme Bildverhältnis ist interessant — findet aber bestimmt nicht überall Freunde — das weiß ich aus eigener Erfahrung mit solchen Formaten. Ist im Original noch mehr Platz nach unten? Wenn ja, dann wäre bestimmt auch ein quadratisches (da sehr harmonisches) Format interessant. Dies würde im Kontrast zu der ungewöhnlichen Selbstablichtung mit Krone stehen.

      Christopher

  28. Mir geht es in der Fotografie um Emotio…mich selsbt auszudrü…etwas beson…

    Ich habe keine blassen Schimmer.

    Ich fotografiere seit mitte 2012. Und obwohl ich es seit dem mehr als alles andere liebe von dem was ich tue oder nicht tue in meinem Leben kämpfe ich tagtäglich mit mir selbst und meiner Fotografie. Es fühlt sich an, als würde ich mit 200 km/h fahren und trotzdem nicht aus dem ersten Gang herauskommen. Ich habe mich letztes Jahr so oft gefragt warum lese ich das noch (wenn ich noch eine dumme 10 Tips um Blablabla Liste lese kotz ich direkt auf die Tastatur…), wozu lerne ich das, was soll es bringen darauf hin zu sparen? Wozu überhaupt drum scheren? Bin ich wirklich so arrogant um zu glauben ich könnte eines Tages so gut wie meine missratene Vision werden?
    Dann habe ich dieses Bild gemacht. Und nach einer Weile…meine Angst und meine Unsicherheit festgehalten auf einem 35mm Sensor haben irgendwie ja doch Form angenommen. Ich bin auf dem Weg, ich habe keine Ahnung wohin oder wozu, aber…ich bin auf dem Weg.

    here with me
    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=443178259081892&set=pb.382711635128555.-2207520000.1357991534&type=3&theater

  29. München
    Jede Stadt hat wohl so seine bekannten Fotomotive die schon zu Hauf fotografiert sind und an dennen man sie sofort erkennt.
    In München ist das mit dem Brunnen am Karlstor wohl nicht anders. Wie also ein Bild hinbekommen das etwas anders ist. Da half mir der glückliche Umstand mit den Tauben. Die gibt es in Berlin, Köln, Rom und Paris, sehen überall gleich aus und sind desshalb auch völlig Städteneutral. Im nachhinein entschied ich mich für einen Bildausschnitt, auf dem keine Menschen zu sehen waren. Einer der lebhaftesten Plätze bei Tag und keine Menschen, nur die Tauben und ihre Stadt. Vorallem in s/w gefiel mir die Aufnahme sehr gut, weil zeitlos, ob in den 60er oder eben 2012, eine Hommage an meine Stadt.
    Die Aufnahme entstand übrigens nicht mit dem SLR Toy Lens sondern mit dem Wallimex 7,5 MFT Fisheye. einer hervorragenden scharfen Optik, leider muß man aufgrund des Weitwinkels
    sehr nah an das Motiv heran gehen, das dürfte wohl die Tauben aufgeschreckt haben.
    http://www.flickr.com/photos/30864569@N04/7977080288

  30. Ist schwierig für mich das wichtigste Foto des Jahres zu küren. Ich habe letztes Jahr an vielen Stellen Neuland betreten… eines der wichtigsten Fotos habe ich direkt in der Silvesternacht um kurz nach 0 Uhr gemacht. Es war im Grunde das erste Foto des Jahres. Ich hatte mich entschlossen einen Schwerpunkt im Jahr 2012 auf die Streetfotografie zu legen.

    Das besondere an diesem Abend war das ich meinen Fotoapparat eigentlich nur widerwillig eingepackt hatte. Ich wollte eigentlich nur feiern. Noch kurz vorher hatte ich überlegt ob ich die Kamera überhaupt mit runter nehmen soll. Ich hatte ja noch nicht mal ein Stativ mit, außerdem war es kalt und ein Sektglas wollte ich ja auch noch halten. Unten auf der Straße schaute ich eigentlich nur den Menschen zu und dem Feuerwerk, und unterhielt mich ein wenig. Im Grunde war ich eher ein wenig melancholisch und wollte alleine sein…

    Dann gab es diesen einen magischen Moment als ich die Straße entlang blickte… die Beleuchtung, der Nebel, und der Junge der einsam die Straße entlang lief. Ich legte die Kamera auf dem Boden ab, und machte nur ca. 8 Minuten nach 0 Uhr 3 bis 4 Aufnahmen von dem was ich sah, und das ist dabei herausgekommen:

    http://www.flickr.com/photos/glimpse-of-life-photography/8248683351/

    Das Foto ist wichtig für mich weil es einerseits meinen Einstieg in das Thema Streetfotografie markiert, und weil es mir gelungen ist den perfekten Moment einzufangen, der genau meine Stimmung an dem Abend widerspiegelt, und das obwohl ich gar nicht fotografieren wollte. Ich hab viel gelernt in dieser Nacht ;-)

  31. http://www.flickr.com/photos/keeperofthegreens/7679019718/in/photostream

    Dieses Foto entstand auf einem drei-woechigen Pferdetrek in der Mongolei.

    Das Foto hat fuer mich besondere Bedeutung, weil es wesentliche Teile der Reise zeigt. Unberuehre Natur, in der wir unser Lager aufschlugen und die Pferde im Prinzip frei herumlaufen liessen. Wir waren mit 12 Personen unterwegs (5 Europaer, 6 mongolische Guides und eine Koechin) und mit 22 Pferden. Von den drei Wochen waren wir 12 Tage zu Pferd unterwegs, wobei alles was wir brauchten auf den Pferden transportiert werden musste. Der Trek fand in der noerdlichen Provinz Khovsgol am gleichnamigen See statt. In den 14 Tagen Trek legten wir ca 500km durch sehr unterschiedliche Landschaften zurueck.

    Das gesamte Album auf flickr gibt es hier:
    http://www.flickr.com/photos/keeperofthegreens/sets/72157630826174162/

    Eine solche Reise zu unternehmen war schon lange der Traum meiner Frau. Sie reitet inzwischen seit ueber 20 Jahren. Eigentlich war auch schon geklaert, dass sie diese Reise alleine antreten wird, da ich bis Anfang des Jahres nicht reiten konnte (und auch kein Interesse daran hatte). Die Ueberlegung war nun, wenn ich diese Chance auf Mongolei (+ Trek-Abenteuer) nicht wahrnehme, dann kommt sie wohl nicht wieder.
    Ich habe mich daher entschieden dem Reiten (und natuerlich dem allgemeinen Umgang mit dem Pferd) eine Chance zu geben, mit dem Ziel, herauszufinden, ob mir das Spass macht, und ob ich das kann. Ich habe inzwischen grossen Spass am Umgang mit Pferden gefunden und die Reise war fuer uns eine tolle Erfahrung.

  32. Ich probierte im Sommer meine neue Kamera aus und traf dabei auf ein Motiv was mich sofort angesprochen hat. Es zeigt für mich die Verschmelzung von Mensch und Maschine idealiter. Die Beherrschung des Werkzeugs setzt menschliche Intelligenz genauso wie Kraft voraus. Auch scheint dennoch die scheinbare Leichtigkeit der Bedienung der Maschine, wie ein Tanz mit derselben auszusehen. Obwohl ich schon von der Farbversion sehr angetan war, überzeugte mich die Ausarbeitung in schwarzweiß mit einem deutlich engeren Schnitt noch mehr. Diese Bild übt im Laufe des Jahres eine immer stärkere Faszination auf mich aus und setzte sich am Ende dann mit deutlichem Abstand auf Platz 1 meiner persönlichen Bestenliste!
    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1449203/display/29235880

    Freue mich über Eure Meinung und konstruktive Kritik!
    HFG Andreas

  33. http://www.glueckssplitter.ch/?p=1385

    Mein wichtigstes Bild aus dem vergangenen Jahr habe ich in einem Hutong in Peking aufgenommen. Ich bin nach über fünf Jahre in die chinesische Hauptstadt zurückgekehrt und musste feststellen, dass in dieser Zeit unter anderem wegen den olympischen Spielen viel verändert und modernisiert wurde. Nur wenn man in die Hutongs abtaucht und wahllos durch enge Gassen streift, entdeckt man ein altmodischeres China, welches noch nicht so stark vom Westen beeinflusst wurde.
    Die Hosen des Babys symbolisieren dieses China für mich. Sie sind im Land der Mitte bei Kleinkinder weit verbreitet. Sie tragen diese anstelle von Windeln. Es ist ein Anblick, der mit westlichen Augen komisch wirken mag, in China jedoch nichts aussergewöhnliches ist. Ich finde es schade, dass China immer stärker verwestlicht wird, aber solange ihre Traditionen dadurch nicht sterben, besteht Hoffnung.

  34. Spontan musste ich da an dieses Foto denken, dass es auch schon in den Ausblick geschafft hat:
    http://www.flickr.com/photos/kiwien/7526437264

    Besonders in den Anfängen meines 365 Tage Projektes im letzten Jahr, habe ich sehr viel im Makrobereich fotografiert. Das war Entspannung und Faszination pur. Nur sehen viele Fotos mehr nach Biologiebuch aus. Im Gegensatz dazu steht dieses Foto ganz besonders. Es erzählt eine Geschichte, ob nun von einem Kampf oder einem Tanz oder vielleicht etwas ganz anderem, das ist Interpretationssache und jedem Betrachter selbst überlassen. Auf jeden Fall, sehe ich dieses Foto nicht einfach nur als „schön“ an und es zeigt mir, woran ich in der Makrofotografie zukünftig noch mehr arbeiten möchte. Eben nicht nur hübsche Aufnahmen zu machen, sondern besondere Momente einfangen, Geschichten erzählen. Auch wenn das sicherlich viel Zeit und Geduld brauchen wird.

  35. http://500px.com/photo/15409355

    Dieses Foto ist mein wichtigstes Foto 2012, da ich damit den meisten Anklang gefunden habe und mir das Foto einfach am besten gefällt.

    Entstanden ist es während eine Fotowalks durch Köln. Wir sind spontan in eine Fotografieausstellung ins „Käthe-Kollwitz-Museum“ gegangen und einer unserer Gruppe stand so nachdenklich und wartend auf die anderen gegen das Geländer gelehnt. Dieses motiv fand ich einfach schön und hatte auch direkt ein schwarz-weiß Bild im Kopf wegen dem Kontrast mit der weißen Wand.

    Viel Spaß beim anschauen und ich hoffe es gefällt Euch!

  36. Hallo zusammen,

    2012 war für mich ein ganz besonderes Jahr. Im Rahmen meines Studiums habe ich in Indien, genauer in Mumbai ein Praxissemester in einer kleinen Firma im Medienumfeld absolviert. Diese sechs Monate waren das Aufregenste, was ich je erlebt habe. Ein Land das kontrastreicher nicht sein kann. Getrieben durch unglaublichen wirtschaftlichen Boom und an so vielen Stellen gefangen in bitterer Armut.
    Auf dem Foto seht ihr einen Teil des wirtschaftlich boomenden Zentrums. Im Hintergrund die Hochhäuser der Banken und IT-Konzerne, im Vordergrund eine kleine Marktstrasse, durch die sich morgens tausende Menschen zur Arbeit treiben. Ich war einer von ihnen. Die Gerüche und Geräusche spüre ich heute noch und werde sie nie vergessen.

  37. Hallo :)
    http://www.flickr.com/photos/nats-stuff/7337594568/in/photostream

    mein Bild ist so entstanden, dass ich letztes Jahr ein Monat lang jeden Tag ein anders Bild zu einem bestimmten Thema geschossen habe. An diesem Tag, war das Theme: Hände. Ich bin aufgewacht und hatte keine Idee, wie ich das am besten umsetzen will. Ich gehe aus meinem Zimmer um zu frühstücken und sehe meinen Mitbewohner wie er sein Fahrrad sauber macht und dreckige Hände hatte. DAS war das perfekte Bild :)

  38. Mein wichtigstes Bild 2012 ist dieses hier http://cleverless.deviantart.com/gallery/#/d538zs9 , es wurde direkt in meinem kleinen heimatort geschossen. ich hatte das genau bild im kopf und wollte unebdingt die sonne mit drauf haben und da es bewölkt war musste ich sehr viel glück haben. Als ich dann noch 500m vom ziel entfernt war, kam die sonne raus, und ich begann zu rennen in der hoffnung dass sie noch da ist. Zu meinen Gunsten blieb dann die Sonne doch etwas länger und ich konnte mehrere Bilder schiesen. Und schliesliech noch den Sonnenuntergang zu beobachten. Schön alleine in der Natur, gibt es was schöneres. :) Zudem sieht man auf dem Bild eine alte Mühle, in der man am liebsten wohnen würde, da sie so schön altmodisch ist. Das Ergebnis ist ein HDR geworden, wie ich finde mein bestes bis jetzt. Ich hoffe euch gefällt es genau so wie mir. :)

  39. Hallo zusammen,

    http://photloos.bplaced.net/wordpress/wp-content/gallery/good-night-bombay/img_4557_bearb_pano.jpg

    2012 war für mich ein ganz besonderes Jahr. Im Rahmen meines Studiums habe ich in Indien, genauer in Mumbai ein Praxissemester in einer kleinen Firma im Medienumfeld absolviert. Diese sechs Monate waren das Aufregenste, was ich je erlebt habe. Ein Land das kontrastreicher nicht sein kann. Getrieben durch unglaublichen wirtschaftlichen Boom und an so vielen Stellen gefangen in bitterer Armut.
    Auf dem Foto seht ihr einen Teil des wirtschaftlich boomenden Zentrums. Im Hintergrund die Hochhäuser der Banken und IT-Konzerne, im Vordergrund eine kleine Marktstrasse, durch die sich morgens tausende Menschen zur Arbeit treiben. Ich war einer von ihnen. Die Gerüche und Geräusche spüre ich heute noch und werde sie nie vergessen.

  40. Mein für mich wichtigstes Foto 2012 entstand während einer therapeutischen Reitstunde mit meiner Tochter. Ich versuche auf/mit meinen Bildern Emotionen und Gefühle festzuhalten oder um mit den Worten von Robert Bresson zu sprechen „Mach sichtbar was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre“.
    Ich sehe auf diesem Foto ganz deutlich wie sie völlig entspannt ihrem täglichen Leben entflieht, entfliehen kann. Sie ist in ihrer Welt… Leider sind solche Augenblicke sehr, sehr selten und um so mehr freu ich mich, diesen einen Augenblick festgehalten zu haben.

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=432627726780729&set=a.428516063858562.95980.428512680525567&type=3&theater

  41. Mein wichtigstes Foto 2012 stellt einen Wendepunkt für mich in der Fotografie dar.
    http://500px.com/photo/13224479

    Es ist Teil der Mini-Serie „Memories“, entstanden im September. Für mich war es das erste Mal seit ich zu fotografieren begann, dass ich eine Serie geplant und umgesetzt habe. Auch wenn sie derzeit erst aus drei Fotos besteht, habe ich rückblickend gemerkt, dass sich etwas in meiner Fotografie verändert hat. Ich möchte mich nicht mehr den schönen, immer gleichen Fotos zufrieden geben, es soll mehr dahinter stecken und manchmal auch zum Nachdenken anregen. So experimentiere ich seitdem u.a. mit analoger Mittelformatfotografie (ohne vorher jemals analog fotografiert zu haben), um die Basics der Fotografie zu verstehen und ganz auf Schnickschnack zu verzichten. Kann ich jedem empfehlen; die erforderliche Konzentration und der Lerneffekt sind großartig!
    Seit November nun habe ich weder meine DSLR noch die Mittelformatkamera in die Hand genommen, da ich mir noch nicht klar bin, wohin die Reise gehen soll und wildes Drauflosknipsen mich nicht mehr zufrieden stellt. Ein paar Konzepte habe ich aber schon im Kopf, die ich 2013 umsetzen möchte. Es bleibt eine spannende Reise, die ich nie mehr missen möchte!

  42. Hey,

    dieses Foto entstand in Dänemark, während ich mit einem Kumpel dort das Wochenende auf dem Campingplatz verbrachte. Grund für den Besuch war eigentlich nur der Abbau des Campingwagens.

    Ich glaube aber, dass ich noch nie eine bessere Stimmung wie diese einfangen konnte. Das Bild ist fast unbearbeitet. Dazu muss man sich nur noch ein bisschen Musik und eine Flasche Rotwein vorstellen und Temperaturen um die 20°C.

    http://500px.com/photo/9646011

    LG Marco

  43. http://500px.com/photo/18431385

    Dieses Foto war reines Glück. Da der Wetterbericht schon seit Tagen Sonne ansagt, außer Nebel aber nichts zu sehen war, beschloss ich eines frühen morgens auf „meinen Hausberg“ zu steigen, um ein bisschen die Aussicht, oberhalb der Nebelobergrenze zu genießen und möglicherweise auch ein paar schöne Fotos der Milchstraße zu schießen. Am Ausgangspunkt angekommen, konnte man schon sehen, dass die Wolkendecke nicht mehr besonders weit über mir endete und als ich mich fertig gemacht habe zum Aufstieg, war die Nebelobergrenze schon auf Augenhöhe. Ich beschloss deshalb, mit der Stirnlampe auf dem Kopf, ein paar Fotospielereien zu machen und da entdeckte ich, wie wunderbar das Licht dieser Natriumdampflampe (Straßenlaterne) auf den Fotos wirkt. Dieses Foto ist für mich etwas ganz besonderes, weil es mich an einen fantastischen morgen erinnert, an dem einfach alles stimmte.

  44. Warum sollte dieses Foto mein Highlight 2012 sein?
    Wie wahrscheinlich jedes Jahr hat man das Gefühl, den schönen Teil der Jahreszeiten, also Frühling und Sommer nicht genügend genutzt zu haben. Also habe ich im goldenen Oktober beschlossen eine kleine Herbst-Serie auf die Beine zu stellen. Für mich ungewöhnlich, da ich bisher seltener Naturfotos gemacht habe. Das Ergebnis, eine kleine Serie, 5 Bilder, die mich irgendwie immer begleiten, die mir total ans Herz gewachsen sind. Ich habe die letzten warmen Tage noch einmal sehr intensiv genutzt und vieles nachgeholt, was im Sommer auf der Strecke geblieben war. Der Leitenweg in Dresden-Pillnitz ist ein wunderbarer Ort um seine Zeit abseits der Hektik zu verbringen. Hier kann man entspannen, hat einen wunderschönen Ausblick und kann den Gedanken freien Lauf lassen. Etliche Ideen für weitere Fotoprojekte sind hier schon entstanden.

    Lange Rede, kurzer Sinn – hier mein Bild:

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=189318081193196&set=a.179808185477519.19368.133425800115758&type=1&theater

  45. Hallo,

    vielen Dank für eure Fotos und die interessanten Geschichten.

    Mein Foto hat keine tiefere Bedeutung. Aber es war ein schöner Sommerabend, den ich für einen Ausflug in die Felder zum Ausprobieren nutzte. Meine Kamera hatte ich damals ziemlich genau ein Jahr und zum ersten Mal ist es mir gelungen mit Licht zu malen wie ich mir das vorstellte. Deshalb mein vielleicht wichtigstes Foto 2012:

    http://www.flickr.com/photos/bugie/7741740124/in/set-72157632150404231

  46. Das war ein „wichtiges“ Bild aus 2012. Es ist eines meiner Island Bilder mit dem ich richtig zufrieden war und das ist mir immer wichtig. Außerdem musste ich auch etwas leiden um diese Aufnahme machen zu können und dass die Aktion nicht umsonst war hat mich besonders gefreut.

    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/525657/display/28876315

    Eigentlich wollte ich diese Nacht in Dyrhólaey am Leuchtturm Zelten oder zumindest dort im Auto bleiben bis zum Sonnenaufgang, doch die „Parkranger“ waren da anscheinend anderer Meinung. Ich musste den Platz gegen 23:00 Uhr verlassen. Ich fuhr also wieder Richtung Vík und verbrachte die kurze nacht im Auto bei erfrischenden 2 – 4°C. Es war die Hölle. Bereits um kurz vor 5:00 Uhr fuhr ich wieder zurück zum Leuchtturm um die erste Morgenstimmung einzufangen und dieses Licht entschädigte sowohl die grauslige Nacht zuvor als auch die Tatsache dass ich um 5:30 Uhr in der Früh immer noch halb am Erfrieren war.
    Es freut mich besonders, da der Leuchtturm keines der ganz großen geplanten Highlights auf meiner Rundreise war, aber von jetzt an steht er auf jeden Fall ganz oben. Die Architektur, die besondere Lage ganz im Süden Islands mit Blick auf den offnen Ozean, die Einsamkeit und die Pastellfarben des frühen Morgens. Damit bin ich mal richtig zufrieden ;-)

  47. http://www.flickr.com/photos/idee-fotografie/6702613507/in/photostream

    In 2012 hab ich insgesamt nur sehr wenige Fotos gemacht, da mir zu oft leider die Zeit gefehlt hat. Doch ab und an hab ich mir meine Kamere geschnappt und bin an einen Ort gegangen, an dem ich schon häufig auf den passenden Moment gewartet habe und mir auch diesmal, bei schöner Lichtstimmung, sicher war, ein paar Fotos mit nach Hause bringen zu können. Bei schönem (Gegen-)Licht entstehen von der Brücke und auf ihr wandelnden Menschen immer schlichte Aufnahmen, die eine angenehme Stimmung abbilden und ausdrücken: eine Stimmung der Ruhe und der Entspannung und zugleich doch das Gefühl des Fortschreitens. In 2013 will ich wieder mehr fotografieren.

  48. Im Sommer hatte ich einen Fotografiestand auf dem Oststadtfest in Karlsruhe, einem schönen Straßenfest für die ganze Familie. In Mitten der Menge entdeckte ich ein sich küssendes Pärchen. Sie waren so vertieft das sie mich nicht bemerkten. Ich habe nur ein einziges Bild davon geschossen. Und dieser eine Moment kurz vor dem Kuss ist dabei herausgekommen. Um das ganze noch etwas hervorzuheben habe ich den Hintergrund schwarz/weiss gefärbt und das Pärchen in Farbe herausgestellt. Den zweien habe ich das Bild natürlich zukommen lassen und sie waren beide sehr begeistert von dem Ergebnis. Für mich mein Schnappschuss 2012.

    http://www.flickr.com/photos/philfotos/7753778884/in/photostream/

  49. Mein wichtigstes Bild 2012 war auch das letzte Bild was ich 2012 hochgeladen habe.

    http://sphotos-g.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc6/734948_458034634254212_961884567_n.jpg

    „Der Vater hat eine Krankheit“
    Für mich ist es ein sehr wichtiges Bild, da ich es in meiner Heimat gemacht habe und ich diese nur für kurze Zeit einmal im Jahr sehe, außerdem verhält es sich ähnlich mit meiner Familie die ich nur für kurze Momente im Jahr aufsuchen kann. Da in diesem Bild mein Bruder posiert hat, ist es für mich eine Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit. Besonders wichtig war es für uns der Bildstimmung gerecht zu werden, daher sind wir vor dem Shooting stundenlang durch die Pampa, mit meinem kleinen Cousin, gestreift und haben uns versucht in die Lage von Kriegsflüchtlingen zu versetzen. Die Bearbeitung und so eine Art von Shooting waren eine extrem neue Erfahrung für mich, da ich normalerweise eher Fotoillustrationen/Bildmontagen baue die bis ins kleinste Detail geplant wurden und eher künstlich wirken. Ich will diese Art von Fotografie jedenfalls weiter ausbauen, daher werde ich die Reihe fortsetzen.

    Konzept.
    Dieses Bild entstammt der zum Teil veröffentlichten und noch im Entwicklungsprozess befindlichen Serie „Feldpost“ und trägt den Namen „Der Vater hat eine Krankheit“.
    Die Bilder werden mit Zitaten aus den Feldpostbriefen des zweiten Weltkrieges veröffentlicht, die in Satz- oder Wortfetzen zusammengestellt werden. Wichtig war es mir bei der Bildserie und dem Foto, eine sehr bedrückende Atmosphäre zu schaffen. Ich habe die Bildqualität selbst reduziert und eine starke Körnung eingefügt um diese Bildwirkung zu verstärken. Meine Inspiration waren alte Kriegsfotografien aus dem Kosovo oder dem ersten und zweiten Weltkrieg. Die Flucht war mein zentrales Thema.
    Die Bilder dokumentieren die Flucht einzelner Menschen, die nur mit dem Nötigsten durch die Landschaft ziehen. Bei diesem Bild trägt der Protagonist eine Maske um seine Kriegswunden zu verstecken. In den anderen Bildern sieht man noch seinen jungen Begleiter mit dem er durch die Welt zieht. Bei den Konstümen wurde darauf geachtet, dass alte NVA-Uniformen mit Lumpen und Tüchern kombiniert wurden, so wirkt die Grundstimmung noch etwas kälter.
    Der Titel führt die einzelne Bildidee weiter, denn der Protagonist versteckt seine Hand in einer alten Tasche um die Amputation zu verdeutlichen. Durch die Sicht des jungen Begleiters entstand der Titel des Bildes.

    LG Steve

  50. Mein wichtigstes Foto 2012, weil ich ab da gemerkt habe, dass ich mit meinen relativ bescheidenen technischen Mitteln und trotz der Tatsache, dass ich erst im Januar 2012 angefangen habe, mit einer DSLR zu fotografieren, mich dem nähern kann, was ich machen möchte – noch weit entfernt vom Ziel, aber nicht mehr kopfkratzend, welchen Weg ich eigentlich nehmen soll.

    http://www.flickr.com/photos/tolltroll11/8027598712/in/set-72157629073208483

  51. http://www.flickr.com/photos/mangomandarin/8132538091/in/photostream

    Mein Lieblingsbild aus meiner Schrift-Bild-Reihe aus der Examensarbeit, die mich 2012 gedanklich und praktisch gefordert hat. Für mich ist dieses Malen-nach-Zahlen-Muttermal-Experiment wegweisend gewesen, da die von der Natur zufällige Anordnung von Leberfleckchen und das zufällige Auftreten von fusseligen Zusatzelementen durchs Scannen eine wunderschöne Symbiose ergeben hat. Diese Erfahrung hat mich in meiner weiteren Arbeit stets begleitet und in dem Gedanken bestärkt, dem Zufall als Selbstläufer Platz einzuräumen und Kunst nicht als vollständig planbar zu verstehen.

  52. http://www.flickr.com/photos/sono_polarbear/6821553672/in/photostream

    Ist es mein wichtigstes Bild 2012? Sicherlich nicht. Aber es ist das Bild, was mir von den 2012 veröffentlichten am meisten gefällt.
    Es ist ein Beitrag zu einer Höreraufgabe des Podcasts „Happy Shooting“. Die Aufgabe lautete „catchlight“.
    Ich freute mich, dass ich eine Idee fand, die meine Foto- und meine Lego-Leidenschaft zusammenbrachte.
    Daher gehört diese Aufnahme für mich zu den Besten, die ich im vergangenen Jahr gemacht und veröffentlicht habe.

  53. http://www.streetwrk.com/2012/pinball

    Dieses Foto ist letztes Jahr in Hamburg, am Rande eines Workshops entstanden. Viele meiner Fotos zeigen alltägliche Situationen, meist auf der Straße. Ich versuche auf meinen Fotos Geometrie und Ästhetik in Zusammenhang mit dem Alltäglichen und Normalen zu bringen. Die Menschen in diesem und in vielen anderen meiner Fotografien sind nur zufällige, beliebig austauschbare und ungefragte Darsteller.

    Wann ist ein Bild wichtig? Persönlich wichtig sind für mich persönliche festgehaltene Momente, die aber nicht oder nur sehr selten veröffentlich werden. Ein veröffentlichtes „wichtiges“ Foto ist für mich eher ein geglücktes. Einen Moment, den ich als perfekt empfand und schnell genug war, diesen festzuhalten.

    Das Foto ist auch zu finden bei flickr: http://www.flickr.com/photos/streetwrk/7413117332
    und bei 500px : http://500px.com/photo/8817151

  54. Es ist vielleicht nicht DAS wichtigste Bild 2012 aber eines der wichtigen, denn es hat mir wieder mal gezeigt, dass es sich immer lohnt, die Augen offen zu halten nach einem interessanten Motiv und dass diese ganz unverhofft auftauchen können. Für dieses Bild habe ich extra meine Kamera von daheim geholt, denn natürlich hatte ich sie nicht dabei :-) Nebenbei sei noch erwähnt, dass die Handschuhe tatsächlich so auf der Bank lagen und nicht von mir arrangiert wurden.

    http://www.flickr.com/photos/83908562@N05/8283018737/in/photostream

  55. http://www.flickr.com/photos/martinstelbrink/6835472985/

    Im Februar 2012 bin ich geschäftlich nach Chicago geflogen. Mein Flug ging sonntags und ich hatte am Samstag davor meine lange bestellte Nex-7 bekommen. Durch die Zeitverschiebung hatte ich am Sonntagnachmittag noch etwa 3 Stunden Zeit, durch Chicago zu stromern und meine Neuerwerbung zu testen. Zum Sonnenuntergang bin ich dann auf den Hancock Tower gefahren. Mein Ziel war es, Silhouetten auf der Aussichtsebene zu fotografieren, weniger den eigentlichen Blick nach unten auf die Skyline. Da ich mit der Kamera nicht sonderlich vertraut war, hatte ich neben der Erfahrungssammlung eigentlich keine grossen Ziele. Die Serie „People at the top“, die dort entstand hat mit Abstand die grösste Resonanz erzeugt, die jemals Bilder von mir erzeugt haben. Das Bild der Bedienung, die den Tisch abputzte, gefällt mir von der Serie am besten, da es einen Alltag an einem täglich hundertfach, wenn nicht tausendfach fotografierten Ort zeigt und die eigentlich recht sachliche Atmosphäre auf der Aussichtsplattform darstellt.

  56. http://poxdoerfer.de/?p=47

    Dieses Foto bedeutet mir sehr viel, da es mein erstes „Meeresfoto“ im Sonnenuntergang war, welches dem nahe kommt, was ich so oft bei anderen bewundern konnte.
    Auch steht es für den Neuanfang, den wir hier auf der Insel Rügen im Jahr 2012 gewagt haben.
    Was das Jahr 2013 bringt steht noch in den Sternen, ….
    Danke 2012 !

    Auch hier ist das Foto übrigens zu finden: http://poxdoerfer.de/?p=47

    Vielen Dank kwerfeldein für diese Möglichkeit, sich Gedanken über das vergangene Jahr zu machen!

  57. Hallo,

    ich habe mich für dieses Bild entschieden http://www.flickr.com/photos/andreasrabending/7957704634/in/photostream/lightbox/ da es für mich den Beginn einer neuen Art der Fotografie bedeutet. Obwohl ich zuvor bereits ähnliche Bilder erstellt habe, so ist es doch dieses, welches mich am meisten beeindruckt hat, als ich das Finale Bild sah. Die Erstellung dieses Bildes dauerte mit zirka 3 Stunden zu den bisher aufwendigsten in meinem Portfolio.

  58. Das hab ich zwar letztens schon selbst verbloggt, aber so ein wenig Zweitverwertung schadet ja nicht ;)

    Ich habe mich ohne lange zu zögern für folgendes Bild entschieden: http://simonnickel.de/piclog/artikel/mein-foto-aus-2012

    „Das hat sogar gleich 3 Gründe. Als erstes gefällt es mir optisch sehr gut, was es in die engere Auswahl befördert. Auf emotionaler Ebene repräsentiert es die schönste Zeit des Jahres, die wir ca. 1 Monat in Hamburg verbracht haben. Und zu guter letzt spiegelt es auch die Art wie ich am liebsten fotografiere wieder.

    Das Bild zeigt ein Gebäude in der Nähe des Altonaer Fischmarkts in Hamburg. Entdeckt habe ich es, als ich mit Kamera durch Hamburg gewandert bin, um mich von meiner Bachelorarbeit abzulenken. Das hat sehr gut funktioniert. So macht fotografieren für mich am meisten Spaß, einfach alles aus dem Kopf verbannen und nach Motiven suchen. Ob dabei etwas schönes entsteht ist nicht wichtig, nur eine nette Beilage und der Beweis, dass man sich gut entspannt hat.“

  59. Zu meinem Foto gibt es keine großartige Hintergrundgeschichte. Es war Herbst, Nebel, ich hatte Zeit – und ich musste unbedingt einen Film mit der „Holga Wide Pinhole Camera“ füllen.

    http://www.flickr.com/photos/derohlsen/8241888099/lightbox/

    Abgesehen davon, dass es einfach toll aussieht (habe es in 100 x 50 cm auf Leinwand drucken lassen) steht das Bild steht für mich exemplarisch für meine beiden wichtigsten fotografischen Entwicklungen des Jahres, die auch darüber hinaus meinen fotografischen Output mitbestimmen dürften:

    Es gab zwar vorher schon digitale Experimente und aus den leider kaum noch erhältlichen Instamatic-Filmkasseten gebastelte Lochkameras, aber so richtig von der linsenlosen Fotografie angefixt worden bin ich erst 2012.

    Gleiches gilt für das großzügige Panorama-Filmformat 6 x 12 cm, wegen dem ich mir diese Kamera vor allem gekauft habe. Die Begeisterung für das Format führte dazu, dass ich mir jüngst auch eine Belair zugelegt habe… Da kommt also noch einiges – wenn ich mir den kostbaren Film leisten kann. ;)

  60. Das wichtigste Foto zu finden oder zu bewerten ist wie immer eine schwierige Herausforderung an jeden Fotografen. Ich habe mich jedenfalls für dieses Foto entschieden, weil es mir hinsichtlich Farben, Stimmung und Bouquet am besten gefällt. Es entstand auf der Oktoberkirmes in Bocholt und wurde mit der Nikon D800 und einem Nikon 70-200/2.8 aufgenommen. Eher ein Zufallsfoto aber das sind ja bekanntlich oft die besten Fotos. Jedenfalls schicke ich mit diesem Foto eines meiner Lieblingsfotos aus dem Jahre 2012 ins Rennen, hoffe es gefällt ein bisschen:

    http://www.flickr.com/photos/janvandark/8109284405/in/photostream

    VG
    Jan

  61. http://www.flickr.com/photos/timmziegenthaler/8169671264/sizes/o/in/photostream/

    Das Foto der beiden Eurofigher ist ein starker Kontrast zur Hochzeitsfotografie, die meine Frau und ich betreiben und stammt von einem Mitflug bei der Luftwaffe im Rahmen einer Berichterstattung. Ich habe diesen Mitflug seit zehn Jahren beantragt, immer wieder nachgehakt und im Oktober wurde er Wirklichkeit. Von Köln aus ging es frühmorgens los über Frankreich bis südlich von Paris und in den wenigen Sekunden, die nur zur Aufnahme dieser Konstellation verfügbar waren, war ich natürlich so beschäftigt mit der Komposition und dem Ärgernis der leicht gebogenen Scheibe im Flugzeug, so dass ich die „Faszination des Augenblicks“ nicht wirklich geniessen konnte.

  62. Mein wichtigstes Foto 2012 ist folgendes:

    http://500px.com/photo/22610203

    Aus folgenden Gründen:

    1. dieses Foto Enstand bei einem Kuss mit meiner Freundin, in einem Moment als uns klar wurde, das wir unser erstes gemeinsames Jahr geschafft haben und noch viele tolle folgen werden.
    2. ist es der erste Versuch ein Feuerwerk zu fotografieren
    3. Es war bei allen Veröffentlichungen der absolute Liebling meiner Blogleser

    …und dieses Foto beendet das Jahr 2012, welches für meine fotografische Entwicklung eine neuen Startschuss ausgerufen hatte…

  63. Das ist mein wichtigstes Bild 2012:

    http://www.flickr.com/photos/81887098@N07/8269989814/in/photostream

    Dieses Foto entstand auf dem Feldweg direkt vor meiner Haustür. Es war ein herrlicher schöner Wintertag. Also entschloss ich mich mit meiner Canon AE1 spazieren zu gehen, in der Hoffnung ein schönes Landschaftsbild mit viel Sonne und noch viel mehr Schnee zu fotografieren. Nach kurzer Zeit bildetet sich dichter Nebel und die Sicht war stark eingeschränkt. Da entdeckte ich die Fußspuren die sich in den Schnee eingedrückt hatten. Durch den Nebel bekommt das Bild eine besondere Wirkung da die Fußspuren im Nebel verschwinden.

  64. Auch mein wichtigstes Foto von 2012 ist sicherlich nicht das schönste/beste Foto aus 2012. Wie viele andere Bilder auch, ist es mehr oder weniger zufällig entstanden und hat sowohl vom Technischen als auch vom Gestalterischen her deutlich Potential nach oben. Doch es hat mir persönlich im Nachhinein klargemacht, dass wenn man sich mit alltäglichen banalen, (zwischen)menschlichen Situationen auseinandersetzt, das Finden dem Suchen vorzuziehen ist. Soll heißen, dass manchmal aus eher zufällig entstandenen Aufnahmen bei der Nachbetrachtung eine Situation entsteht die über die blosse Banalität des alltäglichen Moments hinausgeht.

    So wie auch bei der Folgenden Aufnahme auf dem ersten Blick lediglich zwei Fremde aneinander vorbeilaufen, stellt man bei der genaueren Betrachtung fest, dass es sich um zwei Männer handelt die kaum unterschiedlicher sein könnten (groß und schmal vs. klein und etwas untersetzt; Haare vs. Glatze, kurze Hosen/Ärmel und Sandalen vs. lange Hosen und Jacke; die Zigarette als Zeichen des Genusses/Sorglosigkeit vs. Regenschirm als Zeichen des vorausschauenden Denkens; leicht gebeugt nach unten blickend vs. eher nach oben gerichteten Blick … ).

    http://oskaralfons.deviantart.com/gallery/?offset=72#/d5cgibo

    Als Resultat dieser Nachbetrachtung habe ich zwei entscheidende Erkenntnisse gewonnen: zunächst, sich viel mehr auf die eigene Intuition zu verlassen und als Zweites, dass man weniger irgendwas perfekt auf Krampf versuchen sollte, sondern vielmehr einfach machen und darauf vertrauen, dass das Leben (so verrückt es manchmal ist) sich um den Rest kümmert. Irgendwie wie beim Schach: man stellt intuitiv eine Figur auf und merkt in Nachhinein, dass es der perfekte Schachzug auf.

  65. Letztes Jahr – Sommer – Roadtrip durch den Westen der USA mit insgesamt knapp 7.000, teilweise unvergesslich schönen, Kilometern. Mein bester Shot – http://500px.com/photo/21937453 – der eben diese Weite und Schlichtheit der Landschaft zum Ausdruck bringt gelingt mir auf einer Etappe nach San Francisco durch die goldene Prärie im Westen von Californien..

    Viel Spaß beim Anschauen,

    Thiemo

  66. Halle zusammen,
    mein wichtigstes Foto sieht so aus: http://www.flickr.com/photos/beastiebernd/6852176367/in/photostream/

    Ich saß zu der Zeit am Examen und hab nur wenig fotografiert, dafür aber die Zeit um so mehr genossen. Ich weiß noch, dass es an dem Tag sehr kalt war und ich an dem Punkt recht lange warten musste, bis jemand ins Bild lief. Dass der Herr eine Aktentasche trägt und einen Hut auf hat gibt dem Bild m. M. nach noch etwas „Würze“. Jedenfalls bin ich an dem Tag glücklich nach Hause. Diese kleinen Fotopausen haben mich dann doch auch irgendwie durchs Examen gebracht. ;-)

  67. Zum Anfang muss ich sagen, dass bisher wirklich starke Bilder vorgestellt worden sind. Tolle Arbeiten!
    Mein Favorit aus 2012 ist http://500px.com/photo/22014423
    Entstanden in Barcelona Anfang November mit einer X100. Obwohl der Abend zuvor ziemlich lange ging, bin ich morgens recht früh aufgestanden, um am Strand ein paar Impressionen einzufangen. Zur gleichen Zeit waren Metall-und Flaschensucher, Sportler, Angler und Radfahrer unterwegs. An einigen Stellen an der Küste befinden sich Fitness-Stationen, an denen sich die Frühsportler austoben. Eine dieser Stationen habe ich eingefangen. Das Foto ist fast genauso aus der Kamera gekommen, ich habe nur wenige Entwicklungsschritte in Lightroom vorgenommen. Die Aufnahme hängt als DIN A3 Ausdruck bei mir an der Wand und hat irgendwas magisches für mich, ich mag die Stimmung sehr.

  68. Manchmal habe ich Textzeilen und Melodien im Kopf, die ich gern mit einem Bild verbinden würde. Die Idee zu diesem Bild zu dem Song von VNV Nation hatte ich schon länger und im letzten Jahr ergab sich die Situation, dass ich mit einer Frau zusammen saß, die schöne, klare Augen hat und bereit war, mich mit dem Makro ganz dicht an sich heranzulassen. Was für mich auch eine neue Situation war, denn so dicht bin ich für ein Foto noch niemandem auf die Pelle gerückt. ;-)

    Da für mich hier die Verbindung mit der Musik sehr wichtig ist, verlinke ich hier zu meinem Blogpost, damit man unter dem Bild die Musik starten kann :-)

    http://lichtbildwerkerin.com/2012/04/11/too-scared-to-close-my-eyes/

  69. http://supersonicpics.bplaced.de/wordpress/pictures/Klara/_MG_0261.jpg

    Entstand beim Besuch von Freunden im Sommer und war eigentlich nicht geplant. Wichtig ist es für mich, da dieser Besuch und dieses Foto der Anstoß für weitere Fotoaufträge von Bekannten und deren Bekannten war, und mich sowohl fotografisch als auch „geschäftlich“ (wenn man es so nennen will) einen großen Schritt weiter gebracht hat. Hoffe, dass es in 2013 so weiter geht…

    Beste Grüße, Julian

  70. meine wahl fiel schnell auf folgendes bild:

    http://www.flickr.com/photos/ikonoblast/7583628422/in/photostream

    das hat drei gründe:
    zum einen ist es mein persönlicher favorit unter den bilder, bei denen ich bewusst die wirkung von raum nutze.
    zum anderen war es das erste mal, dass sich beim hören von musik eine bildliche szene in meinem kopf festsetzte, die so für mich neu war. ansonsten sehe ich eher vertraute orte vor meinem inneren auge.
    und zu guter letzt ist es ein weiterer schritt gewesen, sich auf die ungewohnte andere seite der kamera zu begeben und gerade durch dieses bild auch eine gewisse verletzlichkeit zu offenbaren.

    p.s.: ungemein starke bilder sind bisher schon dabei!!

  71. Ich habe mich für dieses Foto entschieden:
    http://wp.me/pNcPN-18K
    Es ist mir wichtig, weil es bei den Betrachtern eigene Assoziationen und Geschichten freisetzt und mich auch persönlich mit seiner Stimmung berührt.
    Es entstand an einem Abend, als ich nach einem Arbeitstreffen spontan noch aus der U-Bahn hüpfte, um ein Foto zu versuchen, was mir seit ein paar Tagen im Kopf war. Ich war lange mit diesem Bild beschäftigt. Dann fing ich an zu spielen, zu experimentieren und hatte eine Menge Spaß, trotz Regen und Kälte. Plötzlich kam der Radfahrer mit Schirm seines Weges.

  72. http://fc-foto.de/29678945

    Mir gefällt diese Aufnahme vor allem farblich und wegen dem bei mir assoziierten Gefühl, trotz einiger technischer Imperfektionen (Stichwort Schärfe). Es entstand im Oktober in Venedig in einer Situation des persönlichen Umbruchs, was man der Aufnahme natürlich nicht ansieht. Dennoch hoffe ich, dass dem „uneingeweihten Auge“ ein gewisses ästhetisches Flair vermittelt wird ;-).

  73. Eigentlich gibt es für mich kein wichtigstes Bild. Mir sind alle mehr- oder gleichwichtig, sonst hätte ich sie nicht gemacht. Der Bereich der Streetfotografie nimmt in meinem fotografischen Schaffen einen besonderen Platz ein. Oftmals muss man lange warten, um die im Kopf vorhandene Idee um zusetzen. Bei diesem Foto hat es sehr lange gedauert, mehr al 20 Aufnahmen entstanden, bis mir endlich der Blick des Hundes richtig gefiel. Mitten auf dem Berliner Alexanderplatz saß ich zu ebener Erde und wartete auf den richtigen Augenblick. Wenn man dann so will, ist es das wichtigste Bild für mich im Jahr 2012 geworden :-)

    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1628243/display/28559360

  74. Ich war 2012 in 4 verschiedenen Ländern mit meiner Kamera unterwegs und habe viele Geschichten gesammelt… Mir ist beim lesen des Artikels aber sofort dieses hier in den Kopf gesprungen:

    http://www.flickr.com/photos/53951531@N04/8052966648/in/photostream

    Es ist an einem wunderschönen Sommer Nachmittag im Central Park in New York entstanden. Der Saxophonist hat mit einer solchen Leidenschaft gespielt und mich von den ersten Noten an direkt tiefst emotional berührt. Ich habe mich erstmal auf eine gegenüberliegende Parkbank gesetzt und die Musik für eine gute halbe Stunde genossen bevor ich meine Kamera ausgepackt habe und das Bild geschossen habe um den Moment festzuhalten. Dann bin ich zu ihm hin und hatte eine wahnsinnig nette Unterhaltung mit ihm. Anschließend setzte ich mich wieder auf die Parkbank und lauschte ihm eine weitere Stunde zu…

    Es berührt mich nach wie vor sehr wenn ich an diesen Moment zurückdenke und bin froh ein Bild davon geschossen zu haben. Es ist schön, Menschen zu beobachten wie sie ihrer Leidenschaft nachgehen und sie ausleben.

  75. Mein wichtigstes Bild 2012 ist eines, das stellvertretend für eine Serie steht: http://stefansenf.de/?p=663 .

    Warum ist mir das wichtig? Na ja. Das denken und fotografieren in Serien ist mir nicht fremd. Ich habe das auch in der Vergangenheit schon gemacht. Aber wie manche Dinge eben so laufen, braucht man manchmal eben etwas Zeit, bis ein Gedanke in einem plötzlich zu leben beginnt. Die Serie ‚Lichtpfützen und Schattenseen‘ war so ein Moment bei mir. Seit ich die begonnen hatte, begann ich plötzlich eine Idee für neue Serien nach der anderen aufzuschreiben. Die kann und will ich noch gar nicht zeigen, da schleife ich noch dran aber darum geht’s auch gar nicht.

    Diese Serie hat mir einen Schub gegeben, mehr zu probieren, mehr zu machen und mehr zu zeigen. Mein Blog wird seither halbwegs regelmäßig aktualisiert und hat plötzlich auch Besucher, zumindest behaupten die Statistiken das ;-). Vor allem aber macht es mir wieder mehr Spass etwas anderes zu fotografieren als meine Familie. Die ist immer noch das wichtigste Thema (und das ist gut so) aber das ‚freie‘ kreative Arbeiten hat in meiner Eigeneahrnehmung wieder eine andere Bedeutung bekommen. Es erscheint mir plötzlich weniger beliebig. Was ich jetzt mache ist mir wichtig.

    Ohne dieses Bild und die Serie für die es steht, hätte ich mich nicht daran getraut, dieses Jahr ein 52-Wochen-Projekt zu beginnen!

  76. Puh….das bedeutet doch einen Moment des Innehaltens und Besinnens, aber jetzt habe ich meine Wahl getroffen. Dieses Bild ist mein wichtigstes:

    http://buntscheck.wordpress.com/2012/09/07/abdullah-the-tailor/

    Diese Situation war so wunderbar ungestellt. Dieser Mensch gestattete mir einen völlig unkomplizierten Blick auf sich, und wie ich finde auch in sich. Ohne großes „Tüttüt“ durfte ich ihn fotografieren.
    Weil einer Kuratorin dieses Bild besonders gefiel, wurde ich mit meinen Bildern zu einer Ausstellung eingeladen, die gerade beendet wurde, und darauf bin ich natürlich besonders stolz.

  77. Moin moin,

    mein wichtigstes Foto 2012 ist dieses hier: http://www.flickr.com/photos/luziferian/8044989831/in/photostream

    Es ist längst nicht das beste Bild des vergangenen Jahres, aber dennoch das wichtigste.

    Das Foto entstand im Zuge eines Fotowettbewerbs eines deutsch-schweizerischen Börsenunternehmens. Aufgabe war es einen Schaumgummistier, das Maskottchen de Unternehmens mehr oder weniger kreativ abzulichten. Mein Vater hatte mich auf diesen Wettbewerb aufmerksam gemacht, doch ich hatte keine besonders großen erwartungen an den an otto normalknipser gerichteten wettbewerb. Dennoch entschied ich mich einfach mal solch einen Stier mit den in Urlaub zu nehmen.
    Meine Freundin und ich verbrachten unseren ersten gemeinsamen Urlaub auf der griechischen Insel Rhodos. Abends nach dem essen gingen wir mit er Kamera an den Strand, wo meine Freundin ein loch in der Felswand entdeckte und mich darauf hinwies. Durch die Öffnung im Fels bickte man genau in die untergehende Sonne. Also kletterte ich mit stier und kamera die felsen herauf um den stier mit einer belichtungsreihe für ein hdr-bild abzulichten. So entstand dieses Foto als „gemeinschaftsproduktion“ und erstes Foto des ersten gemeinsamen Urlaubs – Darum hat es für uns eine zusätzliche bedeutung.
    Wieder Zuhause bastelt ich das Foto per Photomatix zusammen und lud es auf das wettbewerbsportal. Nach einigen wochen wurde der wettbewerb wegen voting-manipulationen abgebrochen und mit denjenigen die sich noch einmal zurückmeldeten mit einer neu eingesetzten Jury unter geänderten bedingungen neugestartet.
    Im September bekam ich dann eine e-mail von der wettbewerbsleitung: Ihr Foto gehört zu den 3 gewinnern und belegte den ersten Platz – Dieser ist mit 3 Feinunzen Gold dotiert!
    So kam es, dass ich zur Preisübergabe nach Frankfurt am Main eingeflogen wurde und in den seltenen Genuss kam die deutsche Börse von innen erkunden zu dürfen und mich einmal auf dem Parkett umzusehen.
    Natürlich spendierte ich meiner Freundin und mir einige Tage später einen netten Abend. Das „übrige Kleingeld“ investierte ich um von meiner Canon EOS 500D auf eine 5D Mark II mit kit-objektiv umzusteigen und mir endlich die langersehnte porträt-festbrennweite und ein starkes teleobjektiv zu gönnen.
    Unverhofft kommt oft :)

  78. Hm, für mich gibt es glaube ich nicht das „wichtigste“ Foto im letzten Jahr, wohl eher eine Sammlung von Fotos. Allerdings denke ich, dass das folgende ganz gut diese Sammlung repräsentiert:

    http://verleuchtet.wordpress.com/gallerien/reisen/japan-land-der-gegensatze/#jp-carousel-122

    Es soll hier jedoch nur stellvertretend für all die Bilder stehen, die ich auf meiner Reise durch Japan geschossen habe.
    Zu sehen ist das Torii des Itsukushima-Schreins vor der Insel Miyajima in Japan.
    An diesem Tag bin ich zusammen mit zwei Freunden den Mount Misen hinauf gewandert. Bei 35°C eine ganz schöne Plackerei. Als wir jedoch am Abend wieder hinunter an die Küste der Insel kamen, ging die Sonne langsam hinter dem Torii unter und es bot sich uns eine unglaublich tolle Atmosphäre. Einfach nur dort sitzen und die Abendstimmung genießen gehörte zu den Highlights meines Urlaubs in diesem wirklich atemberaubenden Land.
    Das Bild ist nach Sonnenuntergang entstanden, weil ich durch die Langzeitbelichtung die Wellen eliminieren wollte.

  79. kurz am Rande: ich finde es echt toll wie ihr mit dem ‚Publikum‘ kommuniziert ;)

    mein wichtigstes Bild letztes Jahr ist dann dieses:
    http://www.flickr.com/photos/38566836@N08/7988086218/

    Nicht weil es doch einige Leute angezogen hat, sondern ich enorm viel lernen durfte.
    Wir waren 2 Wochen in Kroatien und ich dachte mir ich würde von den neuen Orten dort inspiriert werden – Fehlanzeige – zumindest am Anfang..ich entdeckte eine einsame Bucht und wollte dort fotografieren – 3 mal stand ich in aller Frühe (5 Uhr ist für mich schon sehr früh ^^) auf um den Strand bei Sonnenaufgang zu erkunden. Jedes mal scheiterte ich dann vor Ort an meinem Vorhaben..kein einziges Foto oder Konzept wollte funktionieren – motiviert natürlich nicht sehr…eher aus Verzweiflung als aus Entdeckerdrang raffte ich mich ein letztes Mal auf und entdeckte diesen Stein im Wasser..der Rest spricht für sich ;)
    dieses Bild ist meine Erfahrung mit was man belohnt wird wenn man tatsächlich dranbleibt und nicht aufgibt..mal abgesehen vom Sonnenaufgang auf der Oberfläche des Ozeans…im Pyjama ^^

  80. Wegen meinem wichtigsten Bild konnte ich am Abend vorher nicht einschlafen. Es ist sicher nicht mein bestes, aber das Bild, das ich beim Aufnehmen am wichtigsten genommen habe.

    Die Aufgabe war 1 – paper, 2 – spectacles, 3 – Dutch angle.

    Da die Perspektive im Film für wahnhafte Geisteszustände verwendet wird war die Wahl der Brille einfach, die Beschaffung zeitaufwendig. Ich hatte mir drei unterschiedliche Kurzgeschichten ausgedacht, am Abend vor der Aufnahme lag ich wach im Bett und habe im Dunkeln im Kopf an der Geschichte und den englischen Formulierungen gefeilt.
    Das Bild habe ich dann in einer knappen Viertelstunde aufgenommen, den Text schnell heruntergeschrieben, ich hatte ja alles im Kopf parat. Im Nachhinein denke ich, ich hätte mir für die Aufnahme wesentlich mehr Zeit nehmen sollen, die Ungeduld war aber einfach zu groß.

    http://www.flickr.com/photos/masru/7766279738/

  81. Zuerst dachte ich, dass mir die Auswahl recht schwer fallen würde, als ich dann jedoch durch meinen Stream auf flickr geflogen bin war es doch sehr schnell klar welches Bild mein eindeutiger Gewinner ist.

    Seit Ende Oktober befinde ich mich für ein Auslandspraktikum in Island und nutze die Chance um verstärkt der Landschaftsfotografie nachzugehen. Ich fühlte mich seit Ankunft schon recht wohl hier im Norden, aber nach rund 2 Wochen Aufenthalt sollte etwas passieren, was mich letztendlich so faszinierte wie sonst nichts anderes in diesem Jahr.. ein Abend mit sehr starker Nordlicht-Aktivität. Dieses Erlebnis gab mir die Lektion, dass es Schönheit gibt, die weder auf Sensor noch Film abgebildet werden kann. Dieses Bild erinnert mich daher an ein unbeschreiblich schönes Erlebnis. http://www.flickr.com/photos/63713423@N04/8214248589/in/photostream/

  82. Mein Foto 2012 ist wohl das Strandfoto in Thailand am Karon Beach. Es ist zwar ein simples aber meiner meinung nach ein schönes foto.
    Ich bin dort hin zur regenzeit gereist und hatte leider ständig bewölkten himmel. Mein Hotel lag direkt am Strand und ich hatte einen tollen ausblick.
    An jenem tag hatte ich mir mal ein mittagsschläfchen gegönnt und wachte einige stunden später auf. Ich schaute aus dem Balkon hinaus und siehe da SONNE :). Ich schnappte mir meine Kamera rannte runter zum strand und machte meine Fotos. Nach ca. 10 min. war der spass vorbei. Keine Sonne mehr.

    2012 war kein schönes jahr für mich. Bis auf die 2 Wochen die ich in Thailand verbracht habe und diese Foto erinnert mich daran.

    http://erkan01.deviantart.com/#/d5i7ims

  83. Das ist mit Abstand mein wichtigstes Foto 2012. Es zeigt die alte Wassermühle bei Golling an der Salzach (bei Salzburg). Warum ist es so wichtig? Weil es mein erstes Motiv war, dass ich nach meinem Umstieg auf Vollformat auf meiner ersten Fototour mit neuem Equipmemt geschossen habe. Außerdem wurde das Bild als Foto des Monats auf einer Doppelseite in der CHIP Foto Video veröffentlicht. Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut :)

    Um de Wassermühle zu erreichen muss man einen glitschigen Abhang runter klettern und auf das perfekte Licht warten. An den Tag war es extrem sonnig und die Lichtverhältnisse waren mehr als suboptimal. Also hieß es ausharren, bis die Sonne weg war. Aber es hat sich wie ich finde gelohnt :)

  84. Das ist mit Abstand mein wichtigstes Foto 2012.

    http://500px.com/photo/11194721

    Es zeigt die alte Wassermühle bei Golling an der Salzach (bei Salzburg). Warum ist es so wichtig? Weil es mein erstes Motiv war, dass ich nach meinem Umstieg auf Vollformat auf meiner ersten Fototour mit neuem Equipmemt geschossen habe. Außerdem wurde das Bild als Foto des Monats auf einer Doppelseite in der CHIP Foto Video veröffentlicht. Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut :)

    Um de Wassermühle zu erreichen muss man einen glitschigen Abhang runter klettern und auf das perfekte Licht warten. An den Tag war es extrem sonnig und die Lichtverhältnisse waren mehr als suboptimal. Also hieß es ausharren, bis die Sonne weg war. Aber es hat sich wie ich finde gelohnt :)

  85. http://www.flickr.com/photos/pixeljugger/6790010816/in/photostream
    Es ist sogar äusserst wichtig für mich. Entstanden ist es bei meiner ersten Session mit Aline, man darf wohl mittlerweile von Muse sprechen. Vorher hatte ich nicht viel Erfahrung Menschen zu portraitieren oder Bilder mit ihnen zu machen. Dennoch schrieb mich Aline an, und ich bin sehr dankbar dafür. Es war seitdem eine wilde Reise dieses Jahr, eine sehr lohnenswerte Reise, hat sie doch meine Fotografie und vor allem meine Sichtweise auf einige Dinge stark beflügelt.

  86. Das ist wohl mein wichtigstes Foto 2012:

    http://zipper85.wordpress.com/2012/07/15/old-woman/

    Es war sehr schlechtes Wetter und ich wollte unbedingt aber Fotos machen. Es kam mir den ganzen Tag jedoch kein Motiv vor die Linse. Als auf einmal ich um die Ecke kam und diese Frau mir entgegen kam. Die Dame ist alt scheint aber noch regelmäßig selbst einzukaufen. Man kann sehr viel in dieses Bild interpretieren, das überlasse ich gerne dem Betrachter.

    MfG
    Yann

  87. Mein bestes Bild 2012 habe ich gemacht, nachdem ich im Winterurlaub Mante las und voll auf Linien und Formen fixiert war. Wir hatten die Ferienwohnung gerade wieder aufgeräumt, als das Licht ins Zimmer fiel und ich auf einmal alle Linien der Treppe, des Bildes, des Schrankes und der Lampe zusammenzulaufen schienen. Geraden, Diagonalen und Gegendiagonalen, schwer über ein eigenes Bild zu schreiben, aber hier habe ich das Gefühl, dass alles passt.
    http://www.flickr.com/photos/cupitronic/6734861123/lightbox/

  88. Hi,

    schwere Entscheidung. Eigentlich ist es das erste Bild meines Sohnes Sami, der 2012
    geboren wurde. Aber hier geht es ja auch um Qualtität,…
    Und deshalb entscheide ich mich für diese Bild
    http://www.facebook.com/photo.php?fbid=475224192489545&set=a.447316925280272.117198.182928428385791&type=3&theater
    Das Bild enstand als ich mit meine ältesten Sohn zu seinem 18 Geburtstag New York besuchten.
    Das Bild kann auch auf 1x.com angesehn werden
    http://1x.com/#!/photo/53587/portfolio/9717

    Schöne Grüße aus München,
    Hannes

  89. ein persönlich wichtiges bild aus 2012 ist folgendes, weil ich glaube, die darauf zweimal zu sehende person einigermaßen gut zu kennen – und weil es für mich bände spricht.

    http://500px.com/photo/6426721

    gruß,
    m.

    übrigens eine sympathische idee von kwerfeldein mit interessanter und teilweise überraschender bildauswahl der teilnehmer.

  90. Hallo Zusammen

    mein wichtigstes bild ist folgendes

    http://loomshootspics.smugmug.com/Street-Scenes/Cologne/26663517_Rg8P94#!i=2317186432&k=4TtDMB5&lb=1&s=O

    aufgenommen wärend eines kleinen Spaziergangs in Köln direkt von der Südbrücke aus hatte ich diese wunderbare Herde Schafe , gepaart mit dem himmel empfand ich es als sehr starkes Motiv.

    man sieht sicherlich das ich da auch ein bisschen mehr lightroom bastel arbeit daran verschwendet habe, aber ich denke und hoffe da noch ein wenig mehr aus dem bild herrausgeholt zu haben.

    Grüsse euch allen

  91. Mein wichtigstes Bild 2012 ist dieses hier:
    http://500px.com/photo/15805391

    Es ist an einem Septembertag entstanden, während ich auf dem Rückweg von einer Sonnenaufgangssession war. Die Ausbeute meiner geplanten Landschaftsfotografie an diesem Morgen war eher gering. Als ich dann auf dem Rückweg sah, wie die Sonne das mit Tau besprenkelte Gras anleuchtete, musste ich einfach innehalten und ein paar Fotos davon machen. Zu Hause angekommen, waren die Sonnenaufgangsfotos, wie schon befürchtet, eher mau. Dafür entdeckte ich aber dieses Foto, was mich entzücken lies. Ich fand das Foto sofort sehr ansprechend und seither ist es eines meiner Lieblingsfotos geworden. So hatte sich dieser Morgen letztendlich doch noch gelohnt. Definitiv ist es für mich das Foto aus 2012.

  92. Dies ist mein Bild für 2012:
    http://500px.com/photo/6155095

    Warum es so wichtig ist? Es wurde im März bei 500px als Editor’s Choice ausgewählt und war somit das erste meiner Fotos das von irgendwem zu irgendwas ausgewählt wurde. Das hat einen immensen Anschub für mein fotografisches Selbstbewusstsein gegeben und mich letzten Endes überzeugt, mich auf einen Studiengang Kunst mit Schwerpunkt Fotografie zu bewerben. Heute studiere ich und bin sehr glücklich über diese Entscheidung. Das war nämlich zugleich auch das Beste, was mir 2012 passiert ist :)

  93. ‚Owl‘
    http://www.flickr.com/photos/frau_erinnerungen/8189214680/
    ich habe diese Fotos als eines meiner wichtigsten Bilder ausgewählt, da ich mich im letzten Jahr sehr intensiv mit verschiedenen technischen und handwerklichen fotografischen Praktiken auseinandergesetzt habe bzw. auseinandersetzen durfte. Dieses Bild wurde an einem schönen Spät-Sommertag in der Dresdner Heide mit einer Pentacon six aufgenommen. Diese Kamera hatte ich ein Jahr zuvor von einem Freund bekommen, mich aber nie an sie herangetraut – ja, weil eben Mittelformat und riesig. Letztes Jahr hatte ich dann endlich den Mut & auch das richtige ‚Feeling‘ für diese Kamera. Sie war ab den Sommermonaten mein ständiger Begleiter und ich versuchte sie gezielt für meine (Bild-)Ideen einzusetzen. Bei obigem Bild kommt hinzu, das der Abzug von mir selber gefertigt wurde – ich also sehr eigen bestimmen konnte, in welcher Art und Weise das Bild, die Farben und auch das Licht wirken sollten, um die Stimmung und Wärme des Ortes und Tages wiederzugeben. Die junge Frau auf dem Bild ist eine meiner liebsten Musen und hatte sich – obwohl sie anfangs nicht so recht verstand, warum – bereitwillig in dieser Art und Weise in Kommunikation mit meiner alten, handgeschnitzten Holzeule ablichten lassen. Diese Eule begleitet mich seit meiner Kindheit und ist ein wichtiger Anker für mich, – auch deshalb macht es mir das Bild so wertvoll. Das Foto ist eines der schönsten Ausdrücke von Zuversicht, Ruhe , Wärme, Weisheit und Harmonie… all den Dingen, die mir letztes Jahr so wundersam gegeben wurden.

  94. Das letzte Foto, das ich noch in 2012 geschossen habe, gefällt mir auch am besten.

    http://500px.com/photo/22337213

    Ich finde das Motiv, die Perspektive und die leicht übertriebene Bearbeitung sehr gelungen. Hier passt für mich einfach alles.

    Entstanden ist das Bild in der Nähe von Cottbus. Es zeigt einen rostigen Aussichtsturm, der einen Überblick über die entstanden Seen der ehemaligen Braunkohleabbaugebiete ermöglicht.

  95. Mein wichtigstes Bild 2012 entstand am Nordseestrand in Dänemark. Als ich die Szene vor mir sah, viel mir spontan ein Bild ein, das ich irgendwann einmal gesehen hatte. In meinen Gedanken war unter anderm eine Person die sich nach Muscheln bückt, sowie diverse andere Personen die den Tag am Strand genießen. Der Strand war im linken unteren Teil des Bildes. Ich erinnerte mich an Strandidyll und Unbeschwertheit. na ja so ungefähr halt. Ich hab also das Bild gemacht und am Abend in der Untekunft so nachbearbeitet wie ich es vor meinem geistigen Auge gesehen hatte. Zuhause hab ich es dann in flickr geteilt. Das bild ging mir aber nicht aus dem Kopf. Ich hab mich dann auf die Suche dieses Bildes gemacht an das ich denken musste. Nach einiger Zeit der suche habe ich herausgefunden das es sich um „Max Liebermann – Am Strande“ gehandelt hat. Mein Bild ist jetzt keine Kopie des Originals worden, aber ich denke schon das ich meine Erinnerung an das Bild gut zum Ausdruck bringen konnte.

    http://www.flickr.com/photos/sauerlaender/7629998062/in/photostream/lightbox/

  96. http://www.flickr.com/photos/joebrehm7/8132012102/in/photostream/

    Ich denke das wir alle, die wir uns für die Fotografie interessieren, sehr viel Zeit und Leidenschaft investieren und einer ständigen Entwicklung hinter her laufen. Familie, Beruf und Hobby in Einklang zu bringen und keinen oder nichts davon zu vernachlässigen, kommt oftmals der Quadratur des Kreises nahe. Sie wissen vielleicht wovon ich rede. Zumindest geht es mir manchmal so.

    Mein wichtiges Bild 2012 bezieht sich deshalb auf eine Situation, als im letzten Herbst alles gepasst hat – eine Symbiose:

    Bei einem lockeren Spaziergang, an einem schönen Herbsttag, mit meinen drei Frauen, die völlig relaxt in schöner Landschaft das Leben genießen. Es war ein Glücksmoment pur, weil mir schon während des Fotografierens sehr bewusst klar wurde, worauf es mir wirklich ankommt.

  97. Mein wichtigstes Bild 2012 ist dieses.
    http://www.flickr.com/photos/goodi/6931120870/
    War das erste Bild, das ich mit dem Live Bulb der OM-D gemacht hatte und mir persönlich hat es gar nicht so sehr gefallen. Ich habe es trotzem auf Flickr gestellt und es wurde in kürzester Zeit das beliebteste Bild auf meiner Flickr Seite. War sehr überrascht hat mich dazu annimiert mehr in der Richtung zu machen und seit langem wieder mit langen Belichtungszeiten zu arbeiten.

    Ich hoffe es gefällt Euch auch.

  98. http://500px.com/photo/8228171
    Ich denke dass ist mein wichtigstes Foto 2012. Da ich 2012 erst richtig in die Fotografie eingestiegen bin (bin erst 14) könnte man eigentlich sagen dass jedes Bild wichtig war um mich weiter zu entwickeln. Doch dieses Foto mag ich, obwohl es nicht perfekt ist, sehr gerne weil es das erste Mal war dass ich eine Person vor der Kamera hatte. Dies war nicht einfach für mich ,aber es war eine schöne Erfahrung…

  99. Blogartikel dazu: browserFruits Januar #2 - kwerfeldein - Fotografie Magazin

  100. ..fast alle Bilder, die im Laufe des Jahres entstanden sind, wecken Gefühle, Wünsche und Erinnerungen. Dieses Bild bleibt mir in besonderer Erinnerung. Es entstand im Durchgang der überfüllten Chawri Bazar Metro Station, als ich mit der Kamera Old Delhi / Indien erkundete und mich diese Situation fesselte. Mein Gefühl dazu war eine Mischung aus Mitleid, Schock und Traurigkeit, gemischt mit dem Willen diesen Moment festzuhalten, einer Faszination über die Wirkungen Eindringlichkeit dieser Szenerie. Es hat mich Kraft und Überwindung gekostet, anzuhalten, zurückzugehen und dieses Bild zu machen. Ich fühlte mich schlecht, das Leid dieser beiden Menschen für ein Bild zu missbrauchen, empfing die stechenden oder fragenden Blicke zahlloser Menschen, die in diesem Augenblick vorbei strömten. Auch das Geld, das ich in den Topf gegeben hatte, machte dieses Gefühl nicht besser. Eine Ohnmacht nicht wirklich helfen zu können. Viele solcher Situationen ergaben sich auf dieser Reise. Ich war am Ende froh über dieses Bild, was nun eine Möglichkeit gibt, zu bewegen, Eindrücke fernab von bunten Farben und schönen Landschaften zu liefen. Eine ungeschönte Impression einer Reise, die zum Nachdenken anregen soll.

    http://ngm.nationalgeographic.com/ngm/photo-contest/2012/entries/188431/view/

    größer, in einer Serie: http://www.cinnamonatics.com/?page_id=724

  101. Als reisender Spätzünder habe ich dieses Jahr meine erste Flugreise unternommen. Die typische Island-Rundreise mit den üblichen Motiven an denen man sich schon satt gesehen hat. Dennoch, es sind meine und die halbe Wohnung ist damit zugepflastert und überbrücken die Wartezeit wenn es wieder dorthin geht. Kann man sich in ein Land „verlieben“? Ich denke ja…

    Ich habe mich für diese entschieden weil es in meinen Augen gut die Kontraste zeigt die das Land ausmacht. Licht und Wetter, grandiose Landschaft und ganz klein der Mensch darin.

    http://rubbeldidup.net/blog/wp-content/uploads/2012/08/isgal_South_Iceland_4.jpg

    gruß
    Conrad

  102. https://www.facebook.com/photo.php?fbid=413174225414249&set=a.413174008747604.96534.139087026156305&type=3&theater
    Dieses Bild entstand in Istanbul, wo ich zurzeit für ein Auslandsemester im Bereich Umweltwissenschaften/Umweltschutz studiere. Eigentlich war eine Stadt an sich gar nicht mein Ziel, da ich mich in der Natur um einiges wohler fühle. Ich entschied mich dennoch für Istanbul um mich mal wieder etwas neuem auszusetzen und vor allem auch eine Kultur kennen zu lernen von der man in Deutschland vielleicht ein verzerrtes Bild hat. In den letzten hochsommerlichen Septembertagen, in denen ich die Stadt nach dem Zufallsprinzip durchstreifte, entdeckte ich eine sehr alte irgendwie natürlich gewachsene Stadt. Mich erinnert dieses Bild an die Bilderbücher für Kinder, in dem Beispielsweise einen Jahrmarkt abgebildet ist, auf dem so viele verschiedene Details und kleine Geschichten zu entdecken gibt. Genauso ist es dort auch. Die wenigsten Gebäude wirken als entsprächen sie irgendeiner Norm, oder sind gebaut worden als es einen Flächennutzungs- oder Bauleitplan gab. Alles hat einen sehr natürlichen und menschlichen Grund. Genau so fühlte sich das Leben dort für mich an. Wild, ungeordnet, manchmal dreckig und arm, aber auf eine natürliche Art und Weise doch sehr lebenswert. Ich hatte mir vorgenommen die Stadt zu erkunden ohne mich an die festgelegten Routen der Touristen und Reiseführer zu halten. Von einem guten Freund hatte ich die Idee die Entscheidung an jeder Kreuzung mit einer Münze zu fällen. (Für Kreuzungen mit mehr als 2 Möglichkeiten bedarf es natürlich ein paar Würfe mehr.) Dies Art der Entscheidung hat in Istanbul einen ganz besonderen Reiz, da man an vielen Gassen einfach vorbei gehen würde – so viele Eindrücke die auf einen Einwirken. So konzentriert man sich auf jede Möglichkeit, ganz egal wie uninteressant sie im Gegensatz zu der großen belebten Straße scheint, welche einen vielleicht schon in ihren Bann gezogen hat. Der Zufall entscheidet dann welchen Weg man einschlägt. Manche Straßen läuft man so natürlich auch zwei oder drei Mal, doch bin ich so in Sultan-Ahmed zu dieser belebten und wunderschönen Seitengasse gelangt. Dort setze ich mich auf einen dieser kleinen Holzschemel und genoss den Tag bei einer Glas Çay.

  103. http://photloos.bplaced.net/wordpress/wp-content/gallery/good-night-bombay/img_4557_bearb_pano.jpg

    Hallo zusammen,

    2012 war für mich ein ganz besonderes Jahr. Im Rahmen meines Studiums habe ich in Indien, genauer in Mumbai, ein Praxissemester in einer kleinen Firma im Medienumfeld absolviert. Diese sechs Monate waren das Aufregenste, was ich je erlebt habe. Ein Land das kontrastreicher nicht sein kann. Getrieben durch unglaublichen wirtschaftlichen Boom und an so vielen Stellen gefangen in bitterer Armut.
    Auf dem Foto seht ihr einen Teil des wirtschaftlich boomenden Zentrums. Im Hintergrund die Hochhäuser der Banken und IT-Konzerne, im Vordergrund eine kleine Marktstrasse, durch die sich morgens tausende Menschen zur Arbeit treiben. Ich war einer von ihnen. Die Gerüche und Geräusche spüre ich heute noch und werde sie nie vergessen.

  104. http://www.flickr.com/photos/go_freyer/8104776528/

    Bei meinem letzten London-Aufenthalt wollte ich mich unter anderem ein wenig in der ‚Street Photography‘ ausprobieren.

    Da ich der Meinung bin, dass häufig ein schmaler Grad zwischen einer originellen Aufnahme und der Vorführung der abgebildeten Personen existiert und ich im Netz häufig missglückte Ergebnisse der letzteren Art präsentiert bekomme, scheue ich eigentlich selbst vor der Veröffentlichung solcher Aufnahmen zurück. Die Frage nach dem Recht am eigenen Bild kommt dann auch noch dazu, aber diese Diskussion ist ja nicht neu.

    In diesem Sinne ist mein Foto auch eher eine Art Zwischending zwischen Architektur- und Strassenfotografie in der Londoner Tube.

    Obwohl ich sonst auch meine Bilder gerne in Schwarzweiss bearbeite, unterstreicht hier meiner Meinung nach die Farbe den graphischen Charakter des Tunnelblicks.

  105. https://www.facebook.com/photo.php?fbid=396693840378046&set=pb.396685863712177.-2207520000.1358073050&type=3&theater

    Mein wichtigstes Foto aus 2012 zeigt ein Y welches von den Häusern im neuen Londoner Viertel More London gebildet wird. Es war das erste Bild, dass ich mit einem Big Stopper von Lee Filters geschossen habe und hat für mich besondere Bedeutung, da ich einerseits dadurch meinen fotografischen Stil gefunden habe und es andererseits mit einer lustigen Geschichte verbunden ist.

    Schon bevor ich meine Ausrüstung komplett aufgebaut hatte, wurde ich von der Security angesprochen, dass das Fotografieren mit einem Stativ hier nicht gestattet sei, so wie in der Nähe eigentlich aller öffentlicher Gebäude in London.
    Nach einer kurzen Diskussion mit mir und seinem Vorgesetzten hat er mich in die Katakomben unter dem neuen Rathaus geführt und mich der Chefin der Security vorgestellt. Diese willigte glücklicherweise nach ein wenig Überzeugungsarbeit und dem Aufnehmen meiner Personalien ein. Wieder draußen dauerte es keine 2 Minuten ehe ich erneut angesprochen wurde.
    Jeder der selbst einmal in London fotografieren möchte, sollte also darauf vorbereitet sein, des Feldes verwiesen zu werden. Hartnäckigkeit zahlt sich aber aus. ;)

  106. http://www.flickr.com/photos/analogue_man/8104987798/in/photostream

    Dieses Foto ist nicht unbedingt mein schönstes von 2012, aber eines, das mich in meiner Wahrnehmung auf die Welt veränderte und damit mein wichtigstes. Nach einem sehr unsicheren Jahresverlauf nahm ich im Spätsommer über meine Universität an einer 6-wöchigen Projektstudie in Kenia teil, in der es um das Thema „Armutsreduzierung durch Mikrokredite?“ ging. Die Ergebnisse der Studie sind zwar schon äußerst bemerkenswert (u.a. werden die Ärmsten der Armen durch dieses Konzept zum Beispiel nicht unbedingt adressiert), prägender waren für mich aber die Begegnungen mit den Menschen in den Slums und den kenianischen Studierenden, mit denen wir gemeinsam diese Studie ausgerichtet haben.

    Dieses Foto habe ich geschossen, als wir gerade in einem Slum in Nairobi unterwegs waren (in Mathare), in dem wir ein Interview mit einer Kreditnehmerin hatten, die sich von dem Geld ein Grundstück gekauft hat. Sie wollte später Wohnräume zu vermieten. Fotos habe ich im Slum nicht sehr viele geschossen. Es kam mir einfach nicht in den Sinn, meine Kamera herauszunehmen. Nicht aus Angst, ich könnte ausgeraubt werden – ich habe mich in Nairobi eigentlich nirgendwo sicherer gefühlt, als tagsüber in den Slums –, sondern vielmehr weil ich nicht der Tourist sein wollte, der die Armut der Menschen „interessant“ findet. Doch John, mein kenianischer Kommilitone, ermutigte mich jedes Mal, ein Foto zu schießen und er hatte vollkommen Recht damit. Wie sonst könnte ich die Erlebnisse besser mit anderen teilen, als über die Macht der Bilder? Es hat hier weniger mit Sozialvoyeurismus als mit Dokumentation und dem Erreichen von Aufmerksamkeit zu tun. Ich hatte bisher immer eine gewisse Scheu, meine Kamera herauszunehmen und vor allem schwierige Situationen festzuhalten. In Kenia bin ich über meinen Schatten gesprungen.
    Der Geruch im Slum ist mir immer noch in der Nase und ich werde ihn wohl nie ganz vergessen können, gleichsam aber wird mir niemals die Herzlichkeit, mit der uns die Menschen in ihren bescheidenen Hütten aufgenommen haben, aus der Erinnerung schwinden.

    Auf diesem Foto sieht man Kinder, die den riesigen Müllberg durchwühlen auf der Suche nach etwas Brauchbarem, was sie verkaufen könnten. Das Foto zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der Halde. Kurz vorher begegnete uns ein Mann, der einen Eimer mit glühenden Kohlen in der einen und einen Eimer gefüllt mit Plastik in der anderen Hand trug. Er verdient sein Geld damit, kaputte Plastikbehälter zu reparieren. Überall roch es nach Kohle und Müll, der Staub wehte uns um die Ohren. Für uns Nordeuropäer mag das, was wir sehen, in unserer Arroganz wie Elend wirken und tatsächlich besitzen viele Menschen in Kenia oft sehr, sehr wenige materielle Güter. Und auch, wenn der Norden durch seinen Kolonialismus und Neokolonialismus Schuld an der sozialen Lage der Menschen hat, so habe ich doch auch oft erlebt, wie erfinderisch Not tatsächlich machen kann. Ich habe bisher selten so viele kreative, mutige und lebensfreudige Menschen erlebt, wie in Kenia. Ich bin sehr froh, an dieser Studie teilgenommen zu haben – fernab vom normalen Pauschaltourismus –, besondere Menschen getroffen zu haben und dadurch gewachsen zu sein.

    PS: Falls es jemanden interessiert, die Ergebnisse der Studie (4 Themengebiete, jeweils unter den entsprechenden Links zu erreichen) haben wir hier hochgeladen: http://www.uni-trier.de/index.php?id=44937

  107. i want to be there

    http://www.flickr.com/photos/mibictures/7080461997/in/set-72157605791406628

    An der Feldscheune komme ich jeden Tag vorbei wenn ich zur Arbeit fahre. Ich hatte lange schon Lust, die Scheune zu Fotografieren und hatte hierfür auch schon eine ganz bestimmte Stimmung im Kopf. Bis die richtige Stimmung am Morgen mit leichtem Nebel da war vergingen einige Wochen. Zu dem Bild habe ich dann auch eine kleine Aufgabe an den Betrachter gestellt. Aufgrund der langen Vorbereitung und der vielen Gedanken, die ich mir zu dem Bild gemacht habe ist es wohl mein Bild für 2012.

  108. Auf unserer im Sommer stattfindenen Berlin-Usedom-Tandemtour habe ich diese Baumgruppe gesehen und hatte sofort ein Bild mit einer ruhigen/melancholischen Stimmung im Kopf.
    Fast drei Monate habe ich auf das richtige Wetter gewartet.
    Heute war es endlich soweit.
    Hier ist mein wichtigstes Bild 2012…

  109. Dieses Bild bedeutet mir im letzten Jahr sehr viel:

    http://www.flickr.com/photos/nskadi/8171880480/in/photostream

    Für mich drück dieses Bild genau die Situation aus, die ich in dem Moment gefühlt habe.

    Manchmal tost das Leben um einen herum. Man muss sich um dieses und jenes kümmern, es gibt hier oder dort Punkte im Leben die einer Klärung bedürfen, es gibt Stress (egal ob positiven oder negativen). Der Alltag bringt einfach immer wieder Phasen, in denen wir wie durch Wellen in die eine und andere Richtung getrieben werden und die Blick für das Wesentliche verlieren. Wir sehen nur das was wir zwischen den Wellenbergen entdecken, wenn es nicht gar die Wellenberge selber sind, die uns wie Gebirgsketten unüberwindbar erscheinen und uns ganz einnehmen.

    Gelegentlich muss man es schaffen die den Kopf aus den Wasser zu nehmen, so wie Möwe sich einen Aussichtspunkt suchen, manchmal relativiert sich dann alles und wir entdecken wieder das Wesentliche.

    Das Bild entstand an einem Tag, als ich versucht habe genau das zu tun. Mein Freund und ich sind nach einer Woche, die mir sehr schwer und kraftraubend vorkam einfach nach der Arbeit spontan an die Ostsee gefahren, um uns vom Wind mal den Kopf frei pusten zu lassen. Es ist unglaublich wie gut es tut, einfach ein paar Stunden dem Meer zu lauschen und den Wind zu spüren.

  110. Hallo!

    Mein „wichtigstes“ Foto – hmm..gar nicht mal so leicht.
    In diesem Jahr war ich das erste mal in London – eine faszinierende Stadt.
    Die Stadt pulsiert nur so von Leben, so viel das es mir manchmal ein wenig zu viel geworden ist – bin halt doch mehr der „Land-Typ“ :)
    Als wir in der KingsCross Station waren, gab es doch tatsächlich für einen kurzen Moment eine „Ruhepause“ an dem sonst vollen Bahnhof.
    Dabei ist dieses Bild entstanden:

    http://www.flickr.com/photos/clickpix_eu/8159241682/in/photostream

    Grüsse und Gut Licht!
    Torsten

  111. 2012 war ein Jahr wie eine Achterbahn – dieses Bild erinnert mich an eines der schönsten Erlebnisse: die Hochzeit meiner Schwägerin und meines Schwagers in Ndop, Kamerun.

    http://fc-foto.de/29977573

    Das Foto habe ich am Vorabend der kirchlichen Trauung aufgenommen (zwei Tage nach der traditionellen Hochzeitszeremonie). Um die dreihundert Verwandte, Freunde und Nachbarn waren zu unserem Haus gekommen, um die Nacht durchzufeiern. Am Anfang hatten die jungen Leute der Familie die ganze Nachbarschaft mit der aktuellen kamerunischen und internationalen Popmusik beschallt, aber nach einer Weile hat sich die ältere Generation durchgesetzt: traditionelle Live-Musik und traditionelles, ausgelassenes Tanzen. Ich habe mich mit der Kamera durch die Menge treiben lassen, und obwohl dieses Bild von den Musikern ist längst nicht perfekt ist, verkörpert es für mich besonders gut die fröhliche und zugleich feierliche Stimmung in dieser Nacht.

  112. Ich habe es mir vielleicht ein bisschen zu einfach gemacht und einfach das Bild ausgewählt, an das ich als erste gedacht habe:
    http://500px.com/photo/14202825

    Vielleicht sind es sehr viele persönliche Erinnerungen, die das Bild zu einen meiner Lieblingsbilder machen, aber vielleicht auch, weil es ganz spontan entstanden ist und so vieles in dem Moment gestimmt hat.

  113. Hallo an alle Fotoverrückten

    mein wichtigstes Bild 2012:
    http://gs-fotografie.volksbuero.eu/wp-content/uploads/2012/07/Sonnenuntergang.jpg

    Eine Ähra geht zu Ende, das alte Quellelager in Nürnberg Fürther Strasse.
    Ich habe den Abriss von Anfang bis Ende dokumentiert da ich ganz nahe am Geschehen wohne.
    Das Bild bedeutet für mich das Ende der Bauarbeiten und den Zwang das alles dokumentieren zu müssen. (hat aber auch verdammt viel Spaß gemacht)
    Viele andere Unternehmungen habe ich damals sausen lassen.
    70 Gb an Raw Daten warten noch aufs auswerten.
    Irgendwann plane ich auch eine Austellung darüber zu machen.

    Viel Spaß noch!

  114. Hallo allerseits,

    mein wichtigstes Bild 2012 muss wohl definitiv das sein:
    http://www.rock-o-grafie.de/?page_id=17#jp-carousel-187

    Für mich hat das Bild eine besondere Bedeutung, da es zum einen ein sehr sehr witziges Shooting war. Zum anderen hat das Bild (für meine amateurhaften Verhältnisse) eine Menge Aufmerksamkeit erregt. Es wurde auf 500px.com in die Editors Choice und bei Deviantart mit einer Daily Deviation ausgezeichnet. Besonders mag ich auch die kontroverse Diskussion, die das Bild dort ausgelöst hat. Die verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten des Bildes haben mich sehr gefreut, genau wie die Anerkennung die von allen Seiten für das Bild kam.

  115. Das ist wirklich eine gute Aufgabe – gar nicht so leicht. Ein sehr wichtiges Foto von 2012 is sicherlich folgendes für mich:

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=371259799618814&set=pb.315996391811822.-2207520000.1358077636&type=3&theater

    Das ist ein Bild innerhalb einer Serie – jeder bekam eine Blume ins Gesicht gedrückt, eine Freundin hat das Make-up übernommen und ich hab fotografiert und nachbearbeitet. Es sollte der Eindruck eines Magazinfotos entstehen, aber überzeichnet und nicht ganz ernst gemeint.

    Bei diesem Bild liebe ich ihren Gesichtsausdruck in Kombination mit dem roten „Hut“.

  116. http://blog.tigion.de/2012/10/29/pieschen-27-10-2012/

    Dies ist mein wichtigstes Foto 2012, weil es den unvorhergesehenen Moment perfekt eingefangen hat. Als Kulisse diente der alte Bahnsteigs 2 in Dresden Pieschen, welcher vom ersten Schneetreiben im Oktober eingehüllt wurde. An sich schon ein interessantes Foto, welches ich auch so aufgenommen hatte.

    Aus dem Augenwinkel sah ich dann, das jemand die Strassen queren wollte und hielt mich für ein passendes Foto bereit. Als ich dabei das Motorengeräusch einen Motorrads hörte drückte ich schnell den Auslöser. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich hier nicht unbewusst dem schnellen Motorradfahrer folgend den Bildausschnitt verrissen hatte. Das Ergebnis seht ihr im oben angegebenen Link.

  117. Mahlzeit,

    nach etwas überlegen, habe ich mich dafpr entschieden:

    http://www.flickr.com/photos/liveitdown/7178153322/in/photostream/lightbox/

    2012 war doch etwas fußballlastig.
    Foto entstand am 10.05.12 beim Relegationsspiel gegen Hertha BSC. Ein schwüler Tag, lange Fahrt mit dem Zug aus Düsseldorf – Und mit der Hoffnung, irgendwie zu gewinnen.
    Berlin führte lange. In der 64. Minute gelingt der Ausgleich. Wildfremde Menschen liegen sich in den Armen, Freudentränen etc.
    Da entstand – in diesem Chaos -das Foto. Auf lange Zeit in meinem Gedächtnis.

  118. ‚das wichtigste‘. Nicht das beste, das schönste, das beliebteste, sondern das wichtigste Foto meines Jahres 2012: http://www.flickr.com/photos/laurazalenga/6648981801

    Es ist wohl das persönlichste und das traurigste, das echteste Foto das ich bisher dem Internet preisgegeben habe. Es erzählt von einem schmerzhaften Abschied von einem wunderbaren Menschen, der mein Leben bunter gemacht hat und mir gezeigt hat, was Lebensfreude ist. Von einem Menschen, der so unglaublich viel zu früh gegangen ist.
    Ich bin kein Fan von Worten in Bildern, aber hier war es wie selbstverständlich, dass die Worte die uns verbunden haben und immer noch verbinden, Teil des Bildes sein müsse. Ein Flüstern: ’so close no matter how far‘. Seit diesem Tag frage ich mich, ob ein Ende ein Anfang sein kann, ob man sich wiedersieht und ob etwas bleibt.

    Das Bild erzählt von einem Lichtschimmer der Hoffnung, und einem Verlangen nach einer Berührung die keine sein kann, von einem Fenster hinter dem man nichts sieht außer sich selbst und von einer Reflektion, die einem erste das Ausmaß der eigenen Trauer offenbart.
    Dieses Bild ist eine kleine Truhe voller Trauer und immer, wenn ich es betrachte, nehme ich einen Teil der Trauer mit, die im Ganzen nicht zu ertragen wäre.

    Am 5. Januar war das Bild und der Tod ein Jahr alt und noch immer verstehe nicht nichts.

  119. Gar nicht einfach, aber das ist mein wohl wichtigstes Bild 2012.
    http://www.flickr.com/photos/juliawinter/7514118550/in/set-72157631162483298/

    Der Tag, an dem ich das Bild machte, lief bisher sehr unzufriedenstellend, draußen war schönes Wetter, aber ich hatte noch nichts auf die Reihe gekriegt. Also nahm ich meine Kamera und ging in den Wald, um zu fotografieren und es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Ich erinnere mich, dass ich ein Foto von jeder Gabelung machte, an der ich abbog, um mich nicht zu verlaufen, weil ich in diesem Wald (obwohl ich ihn eigentlich ganz gut kenne) jedes Mal die Orientierung verliere. :) Ich machte insgesamt relativ wenige Bilder, hatte aber eine Trefferquote, die mich sehr glücklich machte. Ich mag an den Bildern, dass ich sie anschauen kann, ohne mich selbst zu sehen.
    Auch wenn die Geschichte dahinter nicht so außergewöhnlich ist, für mich ist es deshalb ein wichtiges Bild, weil es mich bis heute inspiriert, öfter spontan zu sein und einfach raus zu gehen. Die Bilder, die ich an dem Tag gemacht habe, sind ohne jede Planung in kurzer Zeit entstanden, ich hatte sehr wenig Zeit, um sie zu bearbeiten, und es sind bis heute meine Lieblingsfotos. Irgendwas ist verdammt gut gelaufen an diesem Tag.

  120. http://lydiajoann.500px.com/#/0

    Im letzten Jahr entstanden nicht sehr viele Bilder, aber es gibt dennoch eines, mit dem ich mich verbunden fühle. Es gehört zu der Serie „Akt des Seins“. Dieses eine Bild repräsentiert am meisten meine Auseinandersetzung mit der Fotografie im Jahr 2012.

    Mir wurde bewusst, dass ein Bild vom gesamten Prozess lebt und so Tiefe bekommt. Entscheident ist nicht der Moment der Aufnahme, sondern die ganze Gedankenarbeit, die das Bild vor, während und nach der Entstehung begleitet.

    Diese Serie ist ein Manifest für die Intuition, die meine Arbeit steuert. Es ist eine Momentaufnahme von einem Seins-Zustand. Erst danach mache ich mir Gedanken darüber, welche Idee dahinter verborgen ist.

    Da im Grunde keine Intention dahinter steckt, entstehen bei jedem Betrachten neue Gedanken und Gefühle.

    liebe Grüße aus Wien
    Lydia Joann

  121. Mein wichtigstes Bild 2012. Schwierig.
    2012 war das erste ganze Jahr in der Schweiz. 2012 war der erste richtige Urlaub seit 4 Jahren. Und das erste mal Fliegen. Überhaupt, in ein Flugzeug zu steigen konnte ich mir nie vorstellen. Allerdings habe ich mich bald gefragt, warum ich vor dem Fliegen Angst habe, ohne es einmal versucht zu haben. Also auf nach Paris. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besucht. Seit langer Zeit wieder versucht „bewusst“ zu fotografieren – um nicht nur die typischen Postkarten-Bilder zu schiessen. Auch wieder ein wenig im Bereich „Street“ versucht. Am dritten Abend entstand „Das Bild“ in der Metro auf einem „Menschen-Förderband“ zwischen Gare Montparnasse und Montparnasse Bienvenüe. Ein tolles Licht, die Hektik vom Tag war verflogen. Die Leute, die noch unterwegs sind waren auf dem verdienten Heimweg. Oder auf dem Weg zu Freunden. Die Stimmung war sehr angenehm. Der Versuch, die Menschen auf dem Band abzulichten ging immer wieder daneben. Und das lag mehr am Benutzer und weniger an der Kamera. Dann habe ich mich umgedreht und hatte dieses Bild vor mir. Kamera hoch, ausgerichtet, ausgelöst. Perfekt!

    http://500px.com/photo/10500751 bzw.
    http://www.flickr.com/photos/ontourwithben/7662385706/

    Auf Flickr habe ich sogar Mails bekommen, angefangen von „Ich hoffe, Du hast sie angesprochen“ bis hin zu einem „virtuellen High-Five“ falls das meine Freundin ist.
    Die Wahrheit über „das Mädchen hinter mir“ ist, dass das die Frau ist, die nicht nur hinter mir, sondern mir auch zur Seite steht. Sei es der Stress im Beruf oder wenn ich nur mal wieder irgendwo für 10 Minuten stehen bleibe um zu warten, ob sich nicht doch noch ein schönes Motiv ergibt. Eben in guten wie in schlechten Zeiten, seit über 5 Jahren.
    So ist dieses Bild mehr eine „Hommage“ an meine Frau geworden. Meine verschrobene Art „Danke Liebling“ zu sagen. Das Bild hängt in 60×40 im Wohnzimmer. Auch dort sieht es äusserst schick aus.

  122. Mein wichtigstes Foto zeigt ein Portrait einer Pfau-Frau :-)

    Es war das wichtigste Foto im Jahr 2012 für mich, weil es einfach richtig gut geworden ist. Ich habe mit dem Fotografieren nach einer 20jährigen Pause erst vor 2 1/2 Jahren wieder angefangen. Und es hat mich sehr stolz gemacht und mich sehr motiviert, das schon nach zwei Jahren ein Foto von mir so gut bewertet wurde.

    http://500px.com/photo/10405987

    Alternativ (zeigt das gleiche Foto)
    http://www.flickr.com/photos/arlandt/7640455798/in/photostream/

  123. Das Bild verkörpert einen Traum für mich, es gehört zu den Dingen, die ich einmal im Leben sehen wollte. Auf dieser Reise ist er ganz unverhofft war geworden. Auf Strecke von Port Hardy nach Bella Coola lassen sich immer Wale beobachten. Meistens sind sie aber zu weit entfernt und die Fähre ist zu schnell unterwegs für wirklich gute Bilder. 2012 hat alles perfekt gepasst, zwei Wale, die ein filmreifes Schauspiel bieten, ein Kapitän, des so nett war die Fähre für 20 min zu stoppen, nach 6 Stunden Nebel, perfektes Licht kurz vor der golden hour.

    http://joachimmaier.zenfolio.com/p671616552/h50dd45ea#h50dd45ea

  124. https://www.facebook.com/photo.php?fbid=179659042158568&set=pb.162940417163764.-2207520000.1358093735&type=3&theater

    Das ist eins meiner Lieblingsbilder aus dem letzten Jahr.
    Wenn ich fotografiere, möchte ich möglichst immer Emotionen einfangen und Emotionen entfachen. Ich finde, bei diesem Bild ist mir das besonders gut gelungen, weil es einfach so viel Lebensfreude vermittelt. Es entstand während eines Best-Friend-Shootings in Leipzig und lässt mich einfach immer wieder mitlachen, wenn ich es anschaue.

    Viel Spaß beim Anschauen!

  125. Dieses Foto, welches ich im Sommer auf der Terrasse aufnahm, erinnert mich daran, einen Gang herunterzuschalten. Sich einfach mal hinsetzen, die Umgebung beobachten und den Kaffee genießen.
    Der simple Bildaufbau, ein großer Kreis, keine Ecken und der quadratische Ausschnitt unterstützten die beruhigende Wirkung, die das Bild auf mich hat.

    Auch die Entstehung des Bildes möchte mich daran erinnern, dass man das Leben einfacher gestalten kann. Es muss nicht immer das beste und tollste sein, das man sich als Ziel setzt.
    Oder anders gesagt in diesem Bild: ich brauche keine Spiegelreflexkamera,. Ich brauche kein Photoshop. Mir doch egal, wenn es technisch nicht perfekt ist. Eine einfache Handykamera reicht, um ein Foto zu machen und es zu bearbeiten und diese wertvolle Erinnerung festzuhalten.

    http://www.flickr.com/photos/fwbochum/7621999686/

  126. Mein für mich wichtigstes Foto aus dem vergangenen Jahr 2012 ist aus einer Idee entstanden, die erst einmal sehr lange Zeit auf die Umsetzung warten musste. Objektiv betrachtet erkennt man darin wohl weniger Emotion, sondern eher die Anatomie, die Halswirbelsäule wie sie da so zwischen Kopf und Körper mutig und entblättert steht, kraftvoll, als das wohl interessanteste und komplexeste „Verbindungsstück“ unseres Körpers. Ich sehe zwar diese wahrhaft geniale Komplexität und Kraft, aber ich habe bezüglich der Halswirbelsäule auch schlechte Erfahrungen gemacht. Sie ist mit all ihren Nerven, Arterien und Muskeln heutzutage scheinbar sensibler als jemals zuvor. Durch unnatürlich wenig Bewegung, langes Sitzen und eine falsche Haltung erfahren wir heute eine steigende Anzahl chronischer Erkrankungen, deren Ursache oft in der Wirbelsäule zu finden ist. Wenn man erst mal Probleme speziell im Bereich der HWS hat, so meine Erfahrung, muss man sehr viel dazu tun, um dem Körper wieder das zu geben, was er braucht: z.B. den muskulären Ausgleich. Das Foto bekam den Titel ‚Break‘, der zum Einen ‚Pause‘ oder ‚Ruhe‘ bezüglich der Therapie und zum Anderen ‚Bruch‘ bedeuten kann, was auf die Sensibilität und den Schmerz hindeuten soll.

    http://www.flickr.com/photos/invasion/7322666562

  127. Hallo zusammen,

    das für mich wichtigste Foto, das ich 2012 veröffentlicht habe, ist:

    http://www.flickr.com/photos/pluggedmind/7882231260/

    Zum Einen ist es eines der ersten Fotos die ich überhaupt online gestellt habe. Zwar fotografiere ich schon seit längerem, überwiegend analog, aber bis dahin fast nur „für mich“.

    Zum Zweiten ist es mit einer Kompaktkamera entstanden, der einzigen Kamera die ich in diesen Urlaub mitnahm, und erinnert mich so immer wieder daran, das die Technik nicht das wichtigste Element bei der Entstehung eines Bildes ist (vor allem wenn ich mich gerade mal wieder in den Tiefen der neusten Kamera-/Objektivrezensionen zu verlieren drohe).

    Und zuletzt, und für mich persönlich am wichtigsten, erinnert es mich an eine wunderschöne Zeit, drei Wochen, die wir durch Ecuador reisten und viele interessante Eindrücke einer fremden Kultur erleben durften.

  128. Ein wichtigstes Bild zu zeigen ist wirklich schwer, weil mir doch einige in meinen Augen ganz schöne Bilder 2012 gelungen sind und je nach Tageslaune ich das eine oder das andere Bild schöner, bewegender und wichtiger finde. Aber weil ich mich für eines entscheiden muß, nehme ich dieses hier: http://www.tour-focus.de/index.php?showimage=794

    Ich photographiere schon recht lange; früher auf analogem 35mm – Material, dann digital. Seit einiger Zeit nun habe ich eine analoge Mittelformatkamera und das Photo ist eines der ersten mit dieser Kamera geschossenen Bilder, das ich in meinem täglichen Photoblog veröffentlichte. Es entstand in der U-Bahn – Haltestelle Hamburg Jungfernstieg und heißt „Das Verbotene lockt“. Mich reizt es schon immer sehr, mal in so einem U-Bahn – Stollen entlangzulaufen und zu schauen, was es da alles Photographierenswertes gibt.

  129. Hallo liebes kwerfeldein Team,

    mein wichtigstes Bild des Jahres ist dieses: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=452960291433804&set=a.452959554767211.74784762.391122240950943&type=3&theater

    Es ist bei meinem ersten Projekt enstanden und ist mein Lieblingsbild aus der gesamten Serie. Die Serie war keine Planung sondern enstand aus einer Laune heraus. Das Bild ist mein Mittelpunkt in der Serie und ziegt mir sehr deutlich das man seine fotografischen Fähigkeiten verbessern kann.

    Durchhaltevermögen ist zudem nicht meine Stärke und die konnte ich damit ein klein wenig trainieren.

    Liebe Grüße

  130. Dieses Photo ist die erste Veröffentlichung, auf den gemeinsamen Blog, den mein Freund Konrad und ich im letzten Jahr gestartet haben, um unseren photgrafischen Ambitionen noch etwas „formalen“ Druck zu geben.
    Gerade bei der Auswahl des Photos habe ich viel Zeit damit verbracht, das richtige Bild zu finden. Viele Fragen schwirren einem durch den Kopf: Thema, Qualität, Repräsentanz (vor allem bei einem gemeisamen Projekt), Erwartungen…

    http://karlkowalski.tumblr.com/image/37578424149

    Das Bild selbst ist beim Vagabundieren durch die Straßen Berlins entstanden. Die amerikanische Botschaft ist mehr oder weniger gerade in das neue Gebäude beim Denkmal für die ermordeten Juden Europas gezogen und der Bereich in der Neustädtischen Kirchstraße wurde freigegeben und umgebaut/ saniert.

  131. Liebes Kwerfeldein – Team und Leser,

    seit einiger Zeit beschäftig ich mich unter anderem fotografisch mit dem Thema „Hamburger Hafen“.
    Das für mich wichtigeste Bild in 2012 ist im Juni am Hamburger Fischmarkt entstanden.
    http://www.facebook.com/photo.php?fbid=372000849533872&set=a.209383475795611.55423.209299362470689&type=3&theater

    Schon etliche Male machte ich mich auf den Weg in den Hafen, um ein ganz bestimmtes Bild, welches in meinem Kopf rumschwirrte umzusetzen. Nie ist es mir wirklich gelungen, durch das sehr wechselhafte und unberechenbare Hamburger Wetter (Schietwetter).
    Also versuchte ich es erneut und stellte mir auch diesen Morgen im Juni den Wecker und machte mich gegen 5 Uhr auf den Weg. Und das, wohlbemerkt als Langschläfer. Da Stand ich nun mit meinem Stativ und Kamera und hoffe, dass die leichte Wolkendecke aufbricht und vorbeizieht. Der für mich richtige Moment kam und ich drückte auf den Auslöser.

    Ein weiteres Bild für meine Hamburg Ausstellung entstand.

  132. Mein Bild seht ihr hier: http://www.flickr.com/photos/lenablue/8322630546/in/photostream

    Es ist fast das letzte Foto das ich im 2012 gemacht habe. Vor 1 1/2 Jahre hatte ich mich soo geärgert. Alle andern machten die cooleren, tolleren, technisch besseren Bilder als ich. Ich hatte keinen Stil, keine Linie und für das was ich wollte sowieso nicht die richtige Kamera und das Objektiv ist ja auch nicht sooo gut.
    Ich wollte mehr. Also lernte ich wie ich das Beste aus meiner Ausrüstung holen konnte. Lernte die Schwächen aber auch die Stärken kennen. Stellt mich vor, statt hinter die Kamera. Dachte mehr ans Bild, an die Idee, als an die Technik. Fand jemand der mich unterstütze, den Auslöser drückte und Requisiten besorgte (Danke Häx für alles). Entdeckte die Faszination von Märchen und dem Geschichten erzählen in einem Bild.
    2012 stand ich, trotz Höhenangst, auf einer hohen Leiter mitten in einem Schneesturm oder zog mir bei minus 17Grad die warme Jacke aus und sprang drei Minuten durch den Schnee bis ich aufgeben musste weil es einfach sooo kalt war. An einem warmen Sommermorgen stand ich nur mit einer Bluse und hohen Schuhen und in Strumpfhosen neben einer viel befahrenen Strasse und wartete das die Sonne hinter dem Haus aufgeht.
    Da war das Bild „tall and tiny“ ganz einfach. Gut, ein wenig schlammig war es, aber was haben wir gelacht. Nach einer Stunde waren die nötigen Bilder im Kasten. Eine weitere Stunde und das Bild war fertig bearbeitet. Es hat Spass gemacht, es gefällt mir und es zeigt mir, dass man über sich selbst hinauswachsen kann :-)
    Danke fürs lesen und ansehen.

  133. Mamiya 7
    65mm
    Fuji Pro 400

    These young men are from the town of Meram, near Konya, Turkey. Unfortunately all three of them had to quit school at an early age in order to fight for the survival of their families. In the hope of finding a better life, they moved to Istanbul, where they work and sleep in a bakery now.

    This is the destiny of thousands of young people in Turkey. Indeed it says it all when they tell you:

    “ Brother, we live here in exile“.

  134. Mein wichtigstes Foto ist an einem kalten Wintertag in Berlin entstanden.
    Eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet an diesem Tag etwas Brauchbares
    schießen zu können, aber da es mal wieder im Finger zuckte, packte ich meine
    Kamera ein.
    Bei Schnee und Kälte bin ich dann im U-Bahn-Bereich auf „The Yellow Door“
    gestoßen. Ich mag besonders die Texturen und die hervorstechende gelbe
    Tür – sie lädt dazu ein darüber nachzudenken, was wohl hinter ihr liegt.

    http://einsilbig.deviantart.com/art/The-Yellow-Door-342931524

    Insgesamt hat mir die ganze Geschichte gezeigt, dass man immer eine Kamera
    dabei haben sollte – selbst an den unmöglichsten Tagen können die (persönlichen)
    Favoriten entstehen :-)

  135. Hallo zusammen,

    dies ist aus meiner Sicht mein bestes Bild aus dem Jahr 2012:
    http://blog.sandrophoto.ch/wp-content/uploads/IMG_2120-Bearbeitet.jpg

    Das Bild entstand am Nationalfeiertag von Frankreich an der Côte d’Azur. Da das Feuerwerk während 15 Minuten am selben Standort stattfand, war es auch mit meiner fehlenden Erfahrung in der Feuerwerksfotografie gar nicht mal so schwierig. Zudem war der Balkon unseres Ferienhauses perfekt als Standort der Kamera geeignet.
    Trotz all dieser erleichternden Aspekten, waren dir kamera- wie auch die bildkompositionstechnische Aspekte nicht zu unterschätzen (Scharfes Bild, perfekte Synchronisation der Belichtungszeit zum Feuerwerk, etc…).

    Deshalb sehe dieses Bild als mein Bestes des Jahres 2012 an. Aber auch bei allen anderen Bildern von mir sehe ich eine kontinuierliche Verbesserung, was mich natürlich sehr erfreut. :-)

  136. Wichtige Fotos gab es 2012 bei mir einige:

    Das erste Bild mit der neuen Hosentaschenkamera, für die ich mir das Geld förmlich vom Munde abgespart habe. Es ist ein bisschen unscharf und es ist eine Katze drauf.

    Die erste Serie mit der Second-Hand-Spiegelreflex, die ich mir als Belohnung für ein arbeitsreiches Frühjahr gegönnt habe (Affen im Leipziger Zoo.)

    Fotos vom Hund, der immer älter wird.
    Fotos von den Katzen und der neuen und immer noch aktuellen Liebe.
    Fotos von Menschen in Köln und im Allgäu. Von veganen Kochabenteuern. Von den typisch platten Wolken an der Nordsee. Eine Taufe. Berge, Kühe und Raben. Wasserexperimente in der Breitachklamm (und ich habe endlich das mit der Belichtungszeit kapiert). Ein Porträtshooting mit der 50er-Festbrennweite, dich ich am liebsten heiraten möchte. Wenige Bilder vom Herbst in Leipzig.

    Und dieses hier:
    http://www.flickr.com/photos/nomadensalat/8114193742/in/set-72157631831519086/lightbox/

    Das habe ich am Ende ausgewählt, weil ich es wirklich gern anschaue. Das Bild ist in Tschechien entstanden, in den letzten schönen Herbsttagen. Da gibt es einen Ort,, den wir scherzhaft KANADA nennen, weil es dort alles gibt, was man braucht, um sich wie in der kanadischen Wildnis zu fühlen. Einen See. Bäume. Pilze. Weite. Einsamkeit. Schönheit.

    Beim Hundespaziergang haben wir eine Kolonie Fliegenpilze gefunden. Und da ich mich gern mit meiner Kamera im Dreck wälze und durchs Unterholz krieche, sind wir wiedergekommen, um Fotos zu machen. Das ausgewählte Bild ist so ein Treffer, bei dem man erst zu Hause feststellt, dass er eigentlich das Highlight der ganzen Serie ist.

  137. „Momentum“ ist in einem Café entstanden – hatte so etwa 15 Momente und auf diesem waren die verschiedenen Bewegungen der Dame und ihrem Aufbrechen und der Wanddeko am unbeobachtetsten und am ungestörtesten. Viola

  138. http://ein-jahr-in-mexiko.de/wp-content/uploads/2013/01/cropped-Drachen-ganz-ohne-schnur-ohne-wei%C3%9Fe-punkte.jpg

    Dieses Bild ist eigentlich nicht beabsichtigt entstanden, es war an einem schönem windigem Sonntag mittag, in Cholula ( Mexiko) . Ich war mit einer guten Freundin spazieren, als ich den Popocatepetl entdeckte wie er von Wolken langsam verschlungen wurde…durch einen Zufall kam da dann einfach auch noch der Drache von einem kleinem mexikanischem Kind aufs Foto …und ja…so ist ein kleines nettes Foto entstanden.
    Es wiederspiegelt zum einem die Größe/ Macht der Natur ( mit dem imposanten Popocatepetl und den Wolken und auf der anderen Seite kann man sich vorstellen wie das kleine Kind freudig mit dem Drachen spielt. Insgesamt ergibt das Foto einen schönen Anblick und lässt einfach die Gedanken die Aussicht genießen. :)

    Ich hoffe es gefällt euch!
    Viele Grüße aus Mexiko

  139. Ich habe drei wichtige Fotos, aus verschiedenen Kategorien.

    Mein Lieblingsfoto ist aber bisher hartnäckig das hier:
    Konzertfotografie: definitiv das hier: http://www.flickr.com/photos/45528188@N02/8165221384/in/photostream
    Weil es live ist, ist auch der Hintergrund live und im Wesentlichen nicht weiter gepimpt.
    Fotografie ist Jazz fürs Auge (W. Claxton)

    Der Rest wäre hier:
    Street: http://www.flickr.com/photos/45528188@N02/7776825766/in/photostream
    Ein schöner Sommerabend im August. Entspannte Atmosphäre. Easy.

    Blumen: http://www.flickr.com/photos/45528188@N02/7338930212/in/photostream
    Weniger aufs Bild machen ging nicht ;-)

    Aloha,
    jojo

  140. Mein „Bild des Jahres“ ist diese Aufnahme eines Mahoud in Kerala / Indien während eines Tempelfestes:
    http://www.flickr.com/photos/phantafoto/7008054679/
    Mich beeindruckte die enorme Ruhe dieses Mannes, sein Vertrauen in das Tier und umgekehrt – des Elefanten zu „seinem Menschen.“ Mahouds sind nicht einfach nur „Tierpfleger“. Sie leben ihre Leben mit einem Elelefanten und die Tiere vertrauen ihnen. Das Bild drückt für mich tiefes Vetrrauen aus: Bei diesem Fest kamen auf engstem Raum fast 40 geschmückte Elefanten und tausende Besucher auf einem Tempelgelände zusammen. Es herrschte ein Höllenlärm, verstärkt durch Böllerschüsse. Die Mahouds beruhigten ihre Tiere und verwöhnten sie mit Leckereien. Ich selbst konnte problemlos nah an die Tiere und ihre Mahouds herantreten und mit dem 50er meine Fotos machen. Eine Begegnung, die bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

  141. Hallo,

    hier mein wichtigstes, wenn auch nicht unbedingt bestes Bild 2012:

    http://www.flickr.com/photos/75506322@N07/6935480515/in/set-72157629102941452

    Als ich im Januar 2012 in der New Yorker Subway zum ersten mal auf den Auslöser drückte, um ein paar ALL★STAR Chucks zu fotografieren, war die Idee einer Serie schnell geboren. Was mir nicht bewusst war, war wie sehr mich diese Idee das ganze Jahr über begleiten würde.

    Kaum zu glauben, wie schnell das mit der selektiven Wahrnehmung funktioniert. Man kann sich das so ähnlich vorstellen, wie wenn man sich beim Autokauf ganz bewusst für ein Modell entscheidet, das es ganz selten gibt. Und schon gar nicht in der Farbe. Kaum ist der Kaufvertrag unterschrieben sieht man genau dieses Modell in genau der Farbe ganz häufig.

    Genau so ging es mir mit den ALL★STARs. Ab dem ersten KLICK sah ich überall nur noch ALL★STARs. Noch in New York, später in Mainz, Frankfurt, Neapel, Pompeji, Zürich, Köln … überall ALL★STARs …

    Was im Januar diesen Jahres begann, wurde inzwischen zu einer regelrechten Manie.

    Weitere ALL★STAR Fotos findet Ihr in meinem blog http://www.querformat-fotografie.de/this-is-not-a-shoe-its-a-mania/ oder in der Galerie http://www.querformat-fotografie.de/bilder/alltagssituationen/new-york-all-stars/

  142. für 2012 hatte ich mir vorgenommen in Sachen Sport-Fotografie mehr zu tun…
    im Verlauf des Jahres befürchtete ich aber das Thema auf 2013 verschieben zu müssen…

    durch etwas Glück konnte ich aber die Teilnahme bei dem Fotoworkshop von http://www.lensescape.de gewinnen…

    dabei ist dieses Bild entstanden:

    http://fc-foto.de/29895598

    es setzt das Thema Sportfotografie in Verbindung mit meiner Vorliebe für Gegenlicht um und ist damit mein Bild 2012

  143. Carnival do Basel
    http://www.flickr.com/photos/dongga/6946075063/

    Kennt ihr das Gefühl, ein Bild, eine Idee im Kopf klar und deutlich. Entsprechende Ausrüstung schnappen und raus, 10min später das entsprechende Motiv auf Silberoxid festgehalten. Davon überzeugt zu sein JA das ist es, so möchte ich die Basler Fasnacht zeige, so wie ich sie aus ganzem Herzen liebe. Genau so habe ich mich gefühlt als ich den Auslöser gedrückt hatte.
    Studen später wurde mein Gefühl in der Dunkelkammer bestätigt als ich das Licht anknipste und den Print betrachtete……YEAH das ist es…..ein ganz besonderes Foto von der Fasnacht 2012 das immer ein Platz in meinem Herzen und an meiner Wand haben wird……

  144. http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/hintergrundbild05897qpojn.jpg

    Dies ist mein wichtiges Foto 2012. Ich war im März in Indien und habe viele liebe Menschen kennenlernen dürfen. Leider ist dies das einzige Bild, was ich noch habe…Als ich wieder in Deutschland war, habe ich dieses gleich als Hintergrund für meinen Desktop verwendet…anschließend ging leider meine Speicherkarte mit ca. 1000 Bildern kaputt…Das war wirklich sehr schade…die ganze Eindrücke und Erinnerungen. Dieses eine Bild ist mir lediglich geblieben, aber dafür für mich ein sehr wichtiges und wie ich finde sehr schönes. Bearbeitet habe ich es nicht, da ich mich auch nicht damit auskenne und auch sonst keine Fotografin bin. Für viele sicher einer sehr schlechte Qualität, aber für mich ist es sehr viel. Liebe Grüße Nina

  145. Mein wichtigstes Bild 2012:
    http://500px.com/photo/20843095

    Ich hatte mir gerade erst eine neue Kamera gekauft und saß nun da, um mir die technischen Details dieses Gerätes anzuschauen.
    Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur eine vage Vorstellung vom Fotografieren. Hauptsache mal geknipst.
    So saß ich da und spielte mit den Einstellungen der Kamera herum. Zu Hause am Rechner kam dann die Erleuchtung:
    Da lagen mehrere Bilder vor mir, die förmlich nach Vereinigung schrien!
    So entstand diese Collage, eigentlich aus Zufall.

    Für mich war sie ein Wendepunkt, denn ab diesem Zeitpunkt erkannte ich, wo der fotografische Weg hingeht: Das Entdecken des Moments, das dokumentieren von Augenblicken.
    Und deshalb dokumentiert dieses Foto einen Wendepunkt für meine kreative Arbeit und den Umgang mit dem Medium Foto.

  146. http://www.flickr.com/photos/rafael-wild/8094532217/in/photostream

    Dieses Foto/ Serie ist für mich meine wichtigste Arbeit aus dem Jahr 2012.
    Ich habe durch diese Serie viel Anerkennung an meiner Schule bekommen und durfte einen Gastartikel auf Kwerfeldein.de veröffentlichen.
    Dank dieser Arbeit musste ich auch wieder viel an meine wunderbare Kindheit zurückdenken. Das gab mir wieder viel Kraft, Inspiration und einen kräftigen Motivationsschub für 2013!
    An einer Fortsetzung wird schon gearbeitet und wird die nächsten Tage „fertig“ sein.

  147. Hallo,

    mein wichtigstes Bild 2012:

    http://www.flickr.com/photos/c_f_photos/6773190993/in/set-72157622870461449

    Entstanden ist dieses Bild eigentlich schon Ende 2011, aber wichtig ist es im April 2012 geworden. Durch dieses Bild hatte ich die Ehre einem meiner größten Idole zu begegnen, Anton Corbijn. Ich hatte an einer Verlosung teilgenommen, bei der man sein bestes s/w Bild einreichen sollte und das war dieses in meinen Augen. Ich habe bei der Verlosung gewonnen und habe einen meiner schönsten Abende erlebt.
    Entstanden ist dieses Bild an einem schönen Dezemberwochenende, mit wunderbarem Licht.

  148. http://www.flickr.com/photos/flowtopia/8153594320/in/set-72157626111850970

    Das Bild entstand am letzten Herbsttag des vergangenen Jahres. Das Jahr zuvor haben wir Herbst, Winter und Frühling hier verpasst, weil wir gemeinsam auf Reise waren. Das Bild ist mein persönlich schönstes Herbstbild und genauso, wie ich mich auf die Herbstfarben gefreut habe, freue ich mich auf den Frühling.
    Das Bild wurde auf meinen Lieblingsfilm gebannt. Ich mag die Farben beim Crossen. Bis auf dem Kodak E100VS kommt kein Film annähernd dran. Seit Anfang des Jahrtausends gibt es ihn nicht mehr und selbst bei Auktionen findet er sich ausgesprochen selten. Kurz vor dem Bild konnte ich meinen Vorrat wieder von zwei auf 38 aufstocken – das nächste Jahr ist gesichert.

  149. Ein wichtigstes Foto 2012:
    http://www.flickr.com/photos/servingyourneeds/7041438817/in/set-72157627893629269

    Ich bin lange ein Stadtkind gewesen. Seit nicht allzu langer Zeit lebe ich wieder auf dem Land. 2012 war das Jahr, in dem ich endlich wieder viel und oft in Wald und Wiesen fotografierte. Ich merke immer wieder, wie schön ich das finde und wie gut mir das für meine Bilder gefällt.
    Mein verlinktes Bild ist ein Beispiel dafür, wie viel mir die Waldundwiesenfotografie bedeutet.

  150. Mein wichtigstes Bild 2012 ist „NYC Cops“
    http://www.flickr.com/photos/39734325@N05/8380122194/in/photostream

    Ich hatte die wunderbare Gelegenheit im Herbst 2012 eine Freundin in New York zu besuchen und konnte eine Woche lang diese pulsierende und faszinierende Stadt mit der Kamera entdecken. Mein persönlicher Foto-Schwerpunkt sollte in 2012 vermehrt auf Reisefotografie und Reportage liegen und somit hatte ich im Big Apple reichlich Motive und Gelegenheit entsprechende Bilder zu machen.
    Dieses Bild entstand auf der 5th Avenue, als ich dort wie jeden Abend vor der St. Patrick’s Cathedral auf den Stufen saß, auf meine Freundin wartete und das rege Treiben auf der Straße beobachtete.
    Wie immer war auch an diesem Abend gerade Schichtwechsel bei den Cops, von denen immer mindestens zwei vor der Kirche standen. Ich hatte an den vorherigen Tagen schon einige Bilder von den Cops machen können, doch diese Mal hatte ich einfach besonderes Glück. Diese Situation war einer der perfekten Momente, die sich wohl jeder Street-Fotograf wünscht: wenn alles zusammenpasst und auch noch die Kamera „schussbereit“ ist. Die beiden Cops in der lässigen Brofist-Geste, der Cop davor, der sich gerade bückt und damit den Blick auf dies Szene überhaupt freigibt und der Blick des Cops dahinter in der Mitte. Dazu im Hintergrund mit dem 5th Ave. Straßenschild, der zeigt, wo das Bild gemacht wurde. Wie gern würde ich wissen, was der Grund für diese freundschaftlich-kollegiale Geste zwischen den Cops war! Doch die Geschichte dahinter, bleibt nun der Phantasie des Betrachters überlassen.
    Dieses Bild ist insofern wichtig bzw. das wichtigste Bild 2012 für mich, weil es verschiedene Aspekte meiner fotografischen Ziele vereint: die Dokumentation des echten Lebens, Menschen bei der Arbeit – narrativ, authentisch und schlüssig in das Umfeld eingebettet. Es zeigt, dass man Geduld braucht, beobachten muss und bereit sein muss. Ein perfekter Moment dauert meist nur einen Augenblick und es braucht oft auch einfach Glück damit wirklich alles zusammenspielt.
    Ich habe natürlich noch weitere Menschen in den Straßen von New York portraitieren können – sowohl beobachtend/unbemerkt wie hier, aber auch bewusst/direkt. Ich wurde tatsächlich mehrfach auf der Straße von Leuten angesprochen, ob ich nicht ein Foto machen möchte. Eine Reportage über Menschen in New York wäre ein fotografisches Traumprojekt, was ich mir eines Tages vielleicht erfüllen werde.
    Viele Grüße, Tanja

  151. Hallöchen,

    lieber spät als nie ;) Anbei mein wichtigstes Bild 2012: http://www.flickr.com/photos/fotografiehalle/7315730958/

    Warum? Weil ich, ganz entgegen meiner sonstigen, spontanen Vorgehensweise, hier mit einem Freund eine Bildidee umsetzen konnte, die ich schon ein Jahr vorher, beim ersten Betreten dieses Raumes hatte und die sich seitdem in meinem Kopf festgesetzt hatte und unbedingt „raus“ musste. In diesem Sinne sehe ich das Foto auch als ein Zeichen meiner fotografischen Weiterentwicklung und bin ein bisschen stolz auf mich, dass wir das auch wirklich so durchgezogen haben :).

    VG Katja

  152. Ich traue mich kaum, mein Bild hier rein zu stellen, denn es sind geniale Bilder von euch dabei. Aber ich mache es trotzdem und voilá hier ist es:

    http://juergenadler.jimdo.com/2013/01/04/mein-foto-aus-2012/

    Ich habe überlegt ob es wirklich dieses sein soll. Es gibt so viele tolle Bilder dieses Jahr, aber ich glaube ich bleibe bei diesem. Ich habe ja schon erwähnt, dass es eines der ersten Bilder meines 365+1 – Jeden Tag ein Bild – Projektes war.

    Aber ich mag es, weil es Emotionen ausdrückt. Ich habe dieses Jahr – seit dem 09.Februar – jeden Tag ein Bild gemacht. Dieses Projekt sollte mir dazu dienen, dazu zu lernen. Ich habe nicht das Ziel ein guter Fotograf zu werden, sondern ich wollte einfach nur üben. Ich wollte einfach nur Bilder machen, die mir gefallen, dabei begann ich bald meine Bilder zu bearbeiten, ich begann mit Bilder in Schwarz/Weiß ich begann analog zu fotografieren und ich versuchte neues zu testen. In einem späteren Bild bricht der Bär übrigens aus seinem Gefängnis aus.

    Ich mag es auch, weil es der erste Teddybär meines Sohnes ist und ich mag es, weil es das erste meiner Bilder war, dass Reaktionen der Betrachter provoziert hat. Manche waren empört, und manchen gefiel es sehr gut. Das gab mir den ersten Schub um dieses Fotojahr – so wie es lief – auch durch zu halten.

    Viele Grüße Jürgen

  153. http://www.flickr.com/photos/moksimil/7104090643/

    Das ist eine gestellte Makroaufnahme, die ich für die flickr-Gruppe „Macro Mondays“ gemacht habe. Das Thema war „3“, und mir gefiel die Idee, drei Münzen abzulichten, die gleich und doch verschieden sind.Als „Bühne“ benutzte ich ein Küchentablett aus Holz, als Objektiv das Makro meiner Partnerin und natürlich ein Stativ.
    Mir gefällt der einfache Aufbau; quasi zweidimensional und die simple, reduzierte Komposition. Der Hintergrund erzeugt eine passende Grundstimmung, sodass die Pfennige auch farblich miteinander harmonieren…
    Vielleicht würde ich jetzt einiges anders machen: z. B. die stürzenden Linien in der Holzmaserung begradigen oder die Benutzung eines Hintergrundes, in dem sich die Münzen in ihrer Gänze widerspiegeln.

    „Das würde ich jetzt anders machen!“ – auf diesen Gedanken stoße ich immer wieder, wenn ich mir ältere Bilder von mir anschaue. Es gibt glaube ich wenig Bilder von mir, wo ich denke, die sind perfekt, da kann man nichts mehr machen. Je nach Gefühl und Stimmung (und Erfahrung) ergibt sich eine neue Herangehensweise. Heute habe ich mich für dieses Bild entschieden, morgen würde ich ein anderes nehmen…

  154. http://www.flickr.com/photos/stevens_fotos/8024672736/in/photostream/lightbox/

    Berlin, Berlin, auch ich fahr nach Berlin. Und als anständiger Tourist bringe auch ich ein Bild von diesen bekannten Steinblöcken mit. Als Draufgabe und Beleg meiner Mission packe ich noch einen anderen Touristen mit drauf. Touristen fotografieren Touristen, man kennt das. „Ob das Bild wohl was geworden ist?“, fragen wir uns beide. Er betrachtet seines gleich auf seinem Kameradisplay, mir bleibt nur die Hoffnung. Ich mache noch ein zweites Bild um sicher zu gehen. Im Nachhinein unnötig, aber ich bin nicht jeden Tag in Berlin. Als der Film dann aus der Entwicklung kommt, bin ich zufrieden. Das Bild zeigt, wie ich mich dort fühlte und was ich festhalten wollte: ein Tourist in Berlin.

  155. Mein wichtigstes Foto 2012 ist wohl dieses:
    http://500px.com/photo/18446981
    Es gehört zu der Serie Chroniken, eineMappe die ich als Bewerbung für den Studiengang Kommunikationsdesign an der FH Mannheim gemacht habe und die genommen wurde.
    Zuvor habe ich ein duales Studium als Mechatroniker gemacht, doch es lief nicht so gut wie erhofft und so musste ich den Studiengang wieder abbrechen. Es folgte eine Phase der Schwebe, der Neuorientierung und der Orientierungslosigkeit. Ich wusste nicht mehr was ich wollte, wer und wo ich bin, und da tat ich das was ich am besten kann, ich Fotografierte. Es half mir wieder zu mir selbst zu finden und ein neues Ziel vor Augen zu haben, einen neuen Weg in dem ganzen Wirrwarr zu sehen und weiter zu machen.
    So packte ich meine ganzen Gefühle die ich während der Zeit hatte in dieses eine Bild und in die Mappe. Die künstlerische Eignungsprüfung habe ich bestanden und warte nun auf Zu oder Absage der Hochschule.
    Die Mappe mit dem Bild gibt es hier zu sehen: http://500px.com/en_Voy/stories/66065/chroniken-eskapismus

  156. Einer meiner wichtigste Aufnahmen 2012 war die folgende:

    http://www.niklasmoeller.de/inhalt/uploads/2012/12/arabische-naechte-005.jpg

    Dabei handelt es sich um eines meiner Lieblingsbilder meiner Reise nach Marokko im Oktober 2012. Ich war mit meiner Kamera und einer Gruppe sehr netter Leute auf einem Tripp in die Wüste unterwegs. Beim Warten auf den Sonnenaufgang ist dieses Foto entstanden.

    Mehr Bilder dieser Tour (in diesem Fall auf Nachtaufnahmen begrenzt) gibt es hier: http://www.niklasmoeller.de/gallery/arabische-naechte/

  157. Mein wichtigstes Bild 2012 ist erst am 29.12.2012 entstanden:
    http://www.flickr.com/photos/_flowtation/8363381591/in/photostream

    Angefangen Ende August 2011 mit dem Kauf einer Nikon D5100, wollte ich eigentlich nur eine halbegs gute Kamera für meine Flitterwochen in 2012 kaufen. Jedoch hat sich das Fotografieren sehr schnell zu einem Hobby entwickelt, mit dem ich mich seitdem fast täglich beschäftige. Neben drei neuen Objektiven kaufte ich mir im April das größere Schwesternmodell die Nikon D7000, da ich hier schnellere Zugriffe auf die Einstellungen hatte. Mit der Zeit beschäftigte ich mich mehr und mehr mit der Stadt- und Architekturfotografie, vor allem aber mit Nacht- und Langzeitbelichtungsaufnahmen. Besonders diese Lanzgeitbelichtungen faszinieren mich immer wieder wegen der Bewegung in den Bildern.
    Zum Fotografieren fahre ich oft nach Frankfurt, um meine Ideen umzusetzen. Mal mit besseren, mal mit eher mäßigen Ergebnissen. Hier merke ich manchmal, dass ich das, was ich mir im Kopf vorstelle, noch nicht immer so umsetzen kann, wie ich es mir gedacht oder gewünscht habe. Anders war es bei dieser Aufnahme. Zwischen Weihnachten und Silvester vergangenen Jahres hatten wir einen Tag mit etwas Sonnenschein und tollen Wolken. Während des Sonnenuntergangs wusste ich, dass die Farben hier ganz toll sein werden. Also fuhr ich kurzentschlossen schnell nach Frankfurt zu einem meiner Lieblingsstandorte mit Blick auf die Skyline. Dort waren an diesem Abend bereits unzählige andere Fotografen. Ich habe schnell mein Stativ aufgebaut, die Kamera draufgesteckt und mir die Belichtungszeit berechnet. Filter drauf und abgedrückt. Und dann der erste Wehrmutstropfen: Ein Güterzug fuhr über die Brücke. Also musste ich die Aufnahme direkt wieder abbrechen, denn die Vibrationen sind extrem auf dieser Brücke. Danach gab ich der Sache einen neuen Versuch. Belichtungszeit von 5 1/2 Minuten mit zwei Graufiltern auf dem Objektiv. Und ich hatte Glück, die Aufnahme verwacklungsfrei drauf zu bekommen. Danach hatte ich es noch mal versucht, aber farblich war zu diesem Zeitpunkt dann schon alles vorbei. Ich hatte also genau den richtigen Moment für meine Aufnahme erwischt, um die Farben so zu erreichen, wie ich sie mir vorgestellt und gewünscht hatte. Vor allem am Rechner daheim war ich sehr beeindruckt von dieser Aufnahme.
    Warum ist dies mein wichtigstes Foto 2012? Einfach weil ich genau das erreicht habe, was ich mir vorher gewünscht hatte. Ich wusste genau, wie ich es umzusetzen habe. Es ist wohl eine meiner besten Aufnahmen, die ich bisher aufgenommen habe. Und das setzt mir für 2013 das Ziel, weiterhin zu versuchen, solche Fotos noch zu toppen.

  158. http://www.flickr.com/photos/57674271@N03/7184785515/in/photostream

    Dies ist mein wichtigstes Bild 2012, weil es mich einige Lektionen gelehrt hat, die mich bis heute beim Fotografieren beeinflussen: Dass Motive für Street Fotos sich meistens kurze Zeit anbahnen, einen kurzen Augenblick anhalten und danach so schnell verschwinden, wie sie gekommen sind. Dass sich solche Motive überall und jeden Tag ergeben können, selbst in den augenscheinlich unspannendsten Straßen oder Städten. Dass ich für meine Street Fotos keine riesige Hochleistungs-DSLR brauche, sondern eine möglichst kleine Kamera, welche ich permanent dabei haben kann. Dass ich unbedingt mehr in Farbe fotografieren muss. Dass der schwebende Mann auf dem Bild gar nicht wirklich zaubern kann.

  159. Ich habe mich für dieses entschieden:
    http://www.flickr.com/photos/_lilith/7080490629/in/photostream

    Entstanden ist es auf Baltrum, wo ich bereits einige Male war und trotzdem jedes Mal wieder mit neuen Bildern zurückkomme. Im vergangenen Oktober habe ich 10 Bilder aus dieser Langzeitserie ausstellen dürfen – dieses war auch dabei. Warum nun genau dieses mein Wichtigstes ist und nicht eins von den neun anderen? Es ist das erste Bild, dass ich (jemals) verkauft habe. Ich habe mich irre gefreut und deshalb hat es diesen Status als mein wichtigstes Bild des letzten Jahres verdient.

  160. http://www.flickr.com/photos/martin2012/7036075597/

    Dubai ist wohl für die meisten Fotografen ein wahrer Traum, so auch für mich. Im März 2012 habe ich mir den Traum erfüllt und war für eine Woche dort. Es gibt so viele schöne Motive, dass man sich schwer für „das“ beste Foto entscheiden kann. Daher mache ich es mir leichter, indem ich das Bild mit den meisten Reaktionen auswähle. Es entstand in der Dubai Marina zur Abenddämmerung. Weil ich nicht mein schweres Stativ mitschleppen wollte, habe ich in dem Fall meine Kamera mit dem Gorillapod an einem Brückengeländer fixiert, um eine etwas längere Belichtung zu ermöglichen. Die Nachbearbeitung bestand dann vor allem in der Korrektur des Weitwinkels, Farbanpassungen, und vor allem dem künstlichen „silky“ Effekt der Wasseroberfläche, den ich für diese Aufnahme sehr passend fand, weil er das Surreale von Dubai Stadt noch mehr unterstreicht.

  161. http://www.flickr.com/photos/koeb/7810126700/in/set-72157630071294102/lightbox/

    Im vergangenen Jahr habe ich mich etwas mehr mit Abstraktem und Texturen beschäftigt. Von den vor diesem Hintergrund entstandenen Fotos gefällt mir das verlinkte Foto mit Abstand am besten. Es zeigt einen Ausschnitt aus einem Graffiti, welches sich an einem Bauzaun in der Frankfurter Innenstadt befand. Die Suche nach solchen Motiven wird dieses Jahr auf jeden Fall fortgesetzt.

  162. http://www.flickr.com/photos/max93/8109414467/

    Dies ist mein wichtigstes Bild 2012, weil ich erstens ganz schön darum kämpfen musste, bis ich endlich die Erlaubnis hatte im Gebäude zu fotografieren. Angefangen beim Hausmeister wurde meine Anfrage bis zur Führungsebene der MHK (Museumslandschaft Hessen Kassel) weitergereicht und als endlich alle im Museum befindlichen Personen und telefonisch die halbe Stadt über mein Vorhaben unterrichtet waren (und ihren Senf dazugegeben hatten), war es wiederum der Hausmeister, der mir die frohe Botschaft überbrachte. Zweitens hab ich 2012 diese Sparte der Fotografie für mich entdeckt, welche ein schöner Ausgleich zu Landschaftsfotografie ist, da ganz andere Methoden und Vorgehensweisen benötigt werden.
    Das Thema Treppen steckt bei mir noch in den Kinderschuhen, aber dieses Bild war ein erster Schritt in die angestrebte Richtung.

  163. Hallo zusammen,

    seit der Geburt meines Sohnes im Juli portraitiere ich ihn regelmäßig. Von allen Bildern ist das

    http://rainyisland.funpic.de/2012_08_12.jpg

    das Wichtigste für mich. Es zeigt ihn schlafend auf dem Bauch seiner Mutter. Es ist technisch nicht perfekt, transportiert für mich aber viele Gefühle, die ich mit einem neuen Leben verbinde. Geborgenheit, Zufriedenheit und Zerbrechlichkeit

  164. Das hier:
    http://bit.ly/WGSmFw

    Die Geschichte dahinter und weshalb es so wichtig ist:
    Wo fang ich an?
    Entstanden ist dieses Bild Anfang November im gotischen Viertel von Barcelona, wo die Mittagssonne nur stellenweise die engen Gassen erhellt. Aus einer ganzen Reihe von Portraits die ich dort gemacht habe, ist es mir das Liebste.
    Und das wusste ich schon in dem Moment, als ich durch den Sucher geschaut hab.
    Das kommt nicht oft vor, eher passiert es, dass ich beim Bearbeiten plötzlich Bilder entdecke, die ich vorher unscheinbar oder unwichtig fand…

    Jedenfalls ist dieses Bild gleichzeitig eine Erinnerung an die Woche in dieser wunderbaren Stadt, ein Motivationsschub weil ich mal wieder feststellen durfte, wie wohl ich mich hinter der Kamera fühle und dass es halb so wild ist, Menschen zu bitten, sie fotografieren zu dürfen.

    Was bleibt: Jedes Mal, wenn ich eines seiner Bücher verkaufe*, hab ich einen sonnigen Novembertag am Meer im Kopf. Und einen Spanier, der sich direkt vor mir aus dem Auto lehnt, mir ein Küsschen zuwirft und ruft ‚Eehh, hola guapa! take my picture!‘
    Ja, ich mach gerne Fotos.

    (zu sehen: Benedict Wells)

    * ebensogerne wie ich Fotos mache, verkaufe ich Bücher.

  165. Mir fällt es gar nicht so leicht mich auf ein Bild festzulegen, weil ich mich dieses Jahr fotografisch sehr weiterentwickelt habe und auch neue Seiten von mir selbst dabei entdeckt habe.
    Letztendlich würde ich mich aber auf folgendes Bild festlegen: http://www.flickr.com/photos/vewolff/8369022833/in/photostream
    Ich denke das Bild ist vermutlich das Wichtigste. Entstanden ist das Foto bei einem Shooting mit zwei kleinen Zwillingen, erst zarte 4 Wochen alt. Die kleine Hand gehört zu einem Mädchen, die nach der Hand bzw. dem Finger ihres Großvaters greift. Es war der perfekte Moment. Passend dazu fand ich folgendes Zitat von Lois Wyse, das sehr gut beschreibt was ich in dem Bild sehe: „Grandchildren are the dots that connect the lines from generation to generation.“

  166. jetzt muss ich mich aber beeilen, so kurz vor knapp…

    meine erste reise nach new york! die stadt, die man nur aus büchern kennt, mein traum, seitdem ich denken kann. ich war dort und habe es mit voller seele genossen.
    die subway hat es mir /fototechnisch/ am meisten angetan. so viele menschen!
    dabei ist dieses bild bei gefühlten 42° entstanden.

    ich mag den verlauf der linien, das licht, die farben, vieles.
    vielleicht gefällt es euch ja auch:

    –> http://bit.ly/W3WqAw

  167. http://www.flickr.com/photos/58491116@N06/6669147875/in/photostream

    Das war der erste analog Film, welchen ich in meinem gesamten Leben belichtet habe.
    Neben 35 leeren Photos, war dieses eine Bild auf dem Film.
    Seit diesem Tag photographiere ich kaum mehr digital, habe inzwischen eine eigene Dunkelkammer und mächtig Spaß an der analogen Photographie gefunden.
    Ein Bild, welches sehr viel in meiner Wahrnehmung, meiner Sichtweise, sowie meine Werte geändert hat.

  168. Für mich ist es wohl dieses Bild: http://500px.com/photo/17804993

    Bei diesem Bild hatte ich am Schluss genau das auf dem Bildschirm, was ich einige Stunden zuvor nur im Kopf hatte. Ich weiss nicht mehr genau wie lange ich an diesem Tag (es war bewölkt und eher frisch) vor den Himbeersträuchen stand und versuchte, eine Biene genau in dieser Pose zu erwischen.
    Das Bild ist für mich ein gutes Beispiel dafür, dass man mit Fotografie Dinge zeigen kann, die man normalerweise nicht in dieser Art sieht.

  169. Typisch ich…
    Verpasst ;)

    Aber gut, vielleicht sieht’s einer doch und gibt seinen Kommentar ab:

    http://www.stephanbeck.eu/wp-content/uploads/2013/01/IFood-01-0.2.jpg

    Ich habe 2012 die Fotografie für mich entdeckt und mir auch eine gebrauchte Mamiya zugelegt (An dieser Stelle vielen Dank an Euren Gastautor Nicolas Henri für seinen Artikel über Mittelformat-Kameras)
    Dieses Foto war eigentlich nur ein erster Test der Mamiya auf Polaroid. Das Ergebnis hat mir unglaublich gut gefallen. in Ermangelung eines gescheiten Scanners habe ich das Ganze nochmals digital fotografiert…
    Wichtig ist mir dieses Bild, weil es mir immer wieder zeigt, wie perfekt ein unbeachteter Moment sein kann, der normalerweise an mir vorübergezogen wäre…

  170. Dies ist mein wichtigstes Bild des Jahres 2012. Abgebildet ist der Eingang zum Museum für moderne Kunst „MAXXI“ in Rom am frühen Abend. Dieses Bild ist mir besonders wichtig, da es eines meiner ersten Bilder im Bereich street photography ist und gleichzeitig eine Verbindung zwischen Mensch und Geometrie darstellt. Die Silhouetten der Menschen im Vordergrund bilden einen schönen Gegensatz zu den geraden Linien und rechteckigen Formen im Hintergrund.

    Darüberhinaus steht dieses Foto für mich persönlich für das NEUE. Ich habe ein neues Genre ausprobiert, u.z. vor einem neuen modernen Gebäude in einer Zeit, in der ein neuer Lebensabschnitt für mich begonnen hat (Ende meiner Studienzeit).

    Ich hoffe, dass euch dieses Bild gefällt.

  171. http://www.icepin.de/blood#/i/0

    Dies ist ein Bild meiner Mutter. Sie ist mit meinem Vater vor einigen jahren nach Österreich ausgewandert um in Natur und Ruhe ihren Lebensabend zu verbringen. So schön es dort auch sein mag, jedes Mal, wenn sie ihre kleine Familie in Hennef (nahe Köln) besucht, wird sie nachdenklich. Zum einen, weil sie uns und ihren Enkel nicht oft sieht, zum anderen, weil mein Vater, stur wie er ist, niemals mitfliegen würde. Auch ist sie in der Heimat Hennef bekannt wie ein bunter Hund, schafft den Gang in die City (1km) nicht unter 3 Stunden, weil jeder mit ihr tratscht und ihr die Updates der letzten Monate ihrer Abwesenheit gibt.

    Wichtig ist das Bild für mich aus mehrerlei Hinsicht. Es gefällt mir, weil es ein Bild meiner Mutter ist, wie ich sie sehe und kenne (was mir bei einem Portrait einer der wichtigsten Aspekte ist) und weil esmeine Eintrittskarte zum World Photo Award war, denn dort ist es ein Monatsfavorit und Teil der Werbekampagne geworden.

    Grüße aus Hennef
    Roman

  172. Moin,

    ich weiss ich bin zu spät, werd jedoch totzdem meinen link posten, da ich es nicht schwer hatte mit der Wahl meines liebsten Fotos. Das Ganze bildet einen guten Freund ab, der sich gerade eine Zigarette dreht und dabei gespannt zuhört. Zufall war auch im Spiel, in Ungeduld nahm ich meine analoge Yashica FX-D und drückte einfach ab, dass das dabei rumkommt, hätte ich eigentlich nicht erwartet. Jedoch mag ich seinen fragenden und spontanen Gesichtsausdruck, der das Ganze zu einer für mich gelungenen Momentaufnahme macht.

    http://www.flickr.com/photos/hilfezombies/7938165934/in/photostream

    Naja nehmts oder nehmts nicht.

    Grüße

    Maik

  173. Dieses Bild entstand in Greetsiel, am 24.11.2012.
    Mein Vater – im Vordergrund – hat mich an die Fotografie erst wenige Tage vor dem Bild herangeführt. Er hat in den 70er als Freiberuflicher Fotograf mit analogen Spiegelreflexkameras für diverse Zeitungen und als Hochzeitsfotograf gearbeitet.
    Das Bild hat für mich eher persönlichen hohen Wert, weil es mir viel bedeutet hat, in meiner Heimat (Ostfriesland) mit meinem Vater zusammen auf eine Tagesfototour zu gehen.

    Das Motiv zeigt einen Ausschnitt eines Krabbenkutters namens „Erna“ im Greetsieler Hafen – im Vordergrund mein Vater.
    Abends gab es noch ein ordentliches Schwarzbrot mit Butter und Krabben – wer weiß vielleicht waren die Krabben von eben diesem Kutter?

    http://hwiedermann.de/wp-content/gallery/2012-11-24/IMG_7002.JPG

  174. Ich nehme an, dass ich ein bisschen spät bin…

    Trotzdem hier mein Bild 2012: http://photerest.net/wp-content/uploads/2012/12/IMG_1860.jpg

    Die Auswahl selbst fiel leicht: Es ist das Bild, was es bei mir als längstes als Bildschirmhintergrund durchgehalten hat!
    Die Geschichte zu dem Bild: Es war Anfang Mai 2012 und es war windig, aber gleichzeitig zeigte sich die Sonne. Nach einer arbeitsreichen Woche ging es für einen Tagesausflug am Wochenende an die Nordsee. Was gibt es in so einer Situation schöneres, als sich einmal so richtig von der Seeluft durchpusten zu lassen? Der Leuchtturm auf dem Bild war sogar für Besucher mit einer Führung geöffnet und blieb durch die Führung des langjährigen Leuchtturmwärter ein unvergessliches Erlebnis. Seither verkörpert dieser Leuchtturm (auch bekannt aus der Jever-Werbung) für mich die raue, norddeutsche Schönheit!

  175. Blogartikel dazu: Varieté: Eure wichtigsten Fotos 2012 - kwerfeldein - Fotografie Magazin

  176. Blogartikel dazu: Varieté: Die wichtigsten Fotos der Redakteure 2012 - kwerfeldein - Fotografie Magazin

  177. Blogartikel dazu: Laura Zalenga | meckyrockt