03. August 2020 Lesezeit: ~2 Minuten

52 Wochen – Thema 31: Symmetrie

Bereit für eine neue Herausforderung? In diesee Woche dreht sich alles um Symmetrie. Absolute Symmetrie ist in der Natur kaum zu finden – kein Blatt, keine Muschel, kein Gesicht ist wirklich symmetrisch, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht so wirkt. Und gerade das macht es die Welt so schön.

Vielleicht habt Ihr das Experiment ja schon einmal gemacht und Euer Gesicht mit Bildbearbeitung gespiegelt? Ein perfekt symmetrisches Gesicht wirkt irgendwie komisch, ja sogar falsch. Ob Ihr in unserer Wochenaufgabe absolute Symmetrie anstrebt oder nicht, bleibt ganz Euch überlassen. Wir sind gespannt, wie Ihr das Thema umsetzt.

Blick nach oben auf eine symmetrische Architektur

© Steve Simon

Inspiration

In der Architekturfotografie wird der Aspekt der Symmetrie oft genutzt, um dem Bild eine gewisse Perfektion zu verleihen. Steve Simon faszinieren echte Symmetrien, die er in verschiedenen Gebäuden und Plätzen findet. Auch Philipp Götze zeigt viele großartige architektonische Symmetrien aus Prag.

Esther Lobo spielt mit Essen und stellt mit Soßen, Joghurt und Eis die berühmten Rorschachtests nach. Eine simple und sehr clevere Serie.

Marc Leppin spielt mit nachträglich gespiegelten Bildinhalten. Diese recht simple Methode des Verfremdens von gewohnten Elementen aus Stadt und Landschaft ermöglichte es, neuartige Strukturen, Formen und Muster zu entwickeln. Mit einem ähnlichen Ansatz hat Matt Walford gearbeitet und in der Natur Portale erschaffen.

Sojasoße symmetrisch als Rorschachbild verschmiert

© Esther Lobo

Ablauf

Ihr habt eine Woche Zeit, ein Foto zum Thema zu erstellen. Ihr könnt diese kleine Hausaufgabe ganz für Euch selbst machen, sie aber auch sehr gern mit uns teilen. Verlinkt Euer Bild in den Kommentaren, nutzt den Hashtag #kwerfeldein52 oder schickt uns Euer Foto ganz einfach bis zum Dienstag, den 11. August 2020 per E-Mail. Wir zeigen jeden Samstag eine Auswahl der Einreichungen.

Auch wenn das Projekt „52 Wochen“ heißt, könnt Ihr jederzeit mit einsteigen, nur jede zweite Woche mitmachen oder wann es Euch zeitlich oder thematisch am besten passt. Aber bitte reicht keine Archivbilder ein, auch wenn sie perfekt zum Thema passen. Das Projekt soll eine Herausforderung sein, Neues zu kreieren!

Das Titelbild stammt von Marc Leppin.

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10 Kommentare

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  1. Symmetrie beruhigt meine Augen, und in Folge mich selbst. Spannende, hoch interessante Aktionen gelingen mir nicht dort, wo beruhigende Symmetrie herrscht. Wenn ich draußen in der Natur unterwegs bin, suche ich bewußt das Un-symmetrische. Ich mag die Besonderheiten des Ungleichförmigen und des Unverwechselbaren.
    Hingegen bei technischen Dingen, vor allem aber auch bei klassischen Automobilen, kann ich mich nicht sattsehen an ästhetischer Symmetrie. Und selbst da, wo doch alles eher beruhigend gleichförmig erscheint, reizt gerade dies plötzlich meine Sinne.
    Mein Beitrag zum Thema:
    https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=1920×400:format=jpg/path/sda4a5dcfa0fb98b4/image/ica90a5a7e779f1e3/version/1596883246/image.jpg

    Zu finden im FOTO-Blog: https://www.dt-classics.de/2020/08/08/52-wochen-thema-31-symmetrie/

    Herzlich, Dirk

  2. In Woche 15 fotografierte ich „Durch Glas“ die geschlossene Bibliothek, als sehnlichst vermisster Lieblingsort. Jetzt, 15 Wochen später ist sie (unter Auflagen) wieder geöffnet und wird fleissig genutzt. Um die Symetrie nicht zu durchbrechen, nahm ich dieses Foto vom Großen Lesesaal eine Minute nach der offiziellen Schließzeit auf.

    https://www.instagram.com/p/CDrlNseqkEq/
    http://www.sternchenbilder.de/52/31_Symetrie_GrosserLesesaal.jpg