28. Juni 2020 Lesezeit: ~3 Minuten

browserfruits 26.2020

Ich hoffe, Ihr könnt die warmen Tage genießen, auch wenn die Schwimmbäder nur in minimalistischer Auslastung laufen dürfen. Vielleicht könnt Ihr Euch ja ein kühles Eis schnappen, um unsere browserfruits zu genießen. Viel Spaß beim Lesen!

 

Linktipps

• Traurige Nachrichten: Olympus trennt sich zum Jahreswechsel von seiner Fotosparte. → ansehen

• Die Fotografin Janet Holmes traf Tierschützer*innen, die aus Farmen und Hahnenkampfarenen gerettete Hühner bei sich aufnehmen. → ansehen

• GQ hat mit dem russischen Fotografen Vlad Zorin über seine erotischen Bilder und die Diskriminierung, die er als schwuler Künstler in seinem Land erfährt, gesprochen. → ansehen

• Wegen einer defekten Klimaanlage musste in Berlin die Ausstellung „Fotografie – Wolfgang Schulz und die Fotoszene um 1980“ kurz vor der Eröffnung wieder abgehängt werden. → ansehen

• Passt gut auf Euer Gepäck auf! Diebe haben mit einem Trick am Frankfurter Hauptbahnhof einen Fotografen um seine Kameraausrüstung im Wert von 9.000 € gebracht. → ansehen

• Auf Capture the Atlas findet Ihr 25 Aufnahmen der Milchstraße mit Entstehungsgeschichte und Exif-Daten. → ansehen

• Die Fotokünstlerin Anna Blume ist im Alter von 83 Jahren gestorben. → ansehen

• Mario Unger restauriert und koloriert alte Fotografien und die Ergebnisse sind erstaunlich! → ansehen

• Annie Leibovitz ging es wie vielen anderen Fotograf*innen im Lockdown: Sie widmete sich fotografisch den einfachen Dingen und dokumentierte Stillleben des Alltags. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Nowhere to go but Everywhere“: Dotan Saguy lernte die Mormonenfamilie Reis an dem Tag kennen, an dem sie mit ihren drei Kindern in dem gelben Schulbus, den sie ihr Zuhause nannten, in Los Angeles ankamen. Diese Fotoserie dokumentiert ihren zehnmonatigen Aufenthalt in der Stadt. Begleitende Interviews mit den Familienmitgliedern berühren aktuelle Themen wie Einwanderung, moderne Elternschaft, Immobilienkrise und religiöse Identität. Das Buch ist im Verlag Kehrer erschienen und kostet 49,90 €.

„Still Here“: Die Fotografin Vivian Rutsch macht sich auf die Suche nach Antworten auf den Tod ihrer 17-jährigen Schwester und den ihres Vaters, den sexuellen Missbrauch in ihrer Familie und die mangelhaften Ermittlungen. Dabei stößt sie auf ein gesellschaftliches Phänomen ungeklärter Todesfälle in Deutschland. Auf packende und persönliche Weise erzählen Fotografien, Tagebucheinträge, Illustrationen und Texte die unfassbare Geschichte einer Familie. Das Buch ist im Verlag Kehrer erschienen und kostet 35 €.

 

Ausstellungen

The Helsinki School – The Nature of Being
Zeit: 27. Juni – 5. September 2020
Ort: Persons Projects, Lindenstr. 35, 10969 Berlin

Joachim Brohm, Ruhrlandschaften, 1981–83
Zeit: 27. Juni – 27. September 2020
Ort: Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln

 

Drüben auf Instagram

@melissaoshaughnessy – Ihr sucht tolle Straßenfotografien? Dann schaut Euch die New Yorker Fotografin Melissa O’Shaughnessy unbedingt mal an.

 

Videos

Landschaftsfotograf Thomas Heaton zeigt, wie er minimalistische Bilder am Meer aufnimmt.

 

Eine kurze Geschichte der Fotografie.

 

Das Titelbild stammt von whoisbenjamin. Vielen Dank dafür!

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3 Kommentare

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  1. Ich lese die browserfruits am Sonntag auch deshalb so gern, weil ich mich dann immer wieder in kwerfeldein „verlaufe“. Heute stieß ich irgendwie auf Jens Pepper, war kurz bei der Polnischen Fotografie und „Fresh from Poland“ (für später gemerkt), habe nebenbei den KLAK Verlag entdeckt, und dann habe ich mich beim „Selbstportrait mit meiner Mutter“ festgelesen (und über einen Kommentar produktiv geärgert). Der Artikel ist fünf Jahre alt und immer noch interessant.

    Auch wegen dieser „Nachhaltigkeit“ unterstütze ich kwerfeldein gern.