02. Mai 2020

52 Wochen – Ergebnisse: Gemälde nachstellen

In den letzten Tagen hatte ich immer wieder ein Lächeln im Gesicht, wenn eine E-Mail zur Herausforderung bei mir ankam oder ein Foto in meine Timeline auf Instagram gespült wurde. Es ist so schön die Ergebnisse der letzten Herausforderung zu sehen – wie kreativ Ihr gewesen seid, Gemälde nachzustellen und die entstandenen Fotos mit den Originalen zu vergleichen.

Ihr habt unterschiedlichste Werke aus verschiedensten Epochen nachgestellt. Manche sind ganz nah am Original, andere wurden sehr frei interpretiert. Aber egal wie, jedem Bild sieht man an, wie viel Aufwand und Kreativität darin steckt. Vielen Dank, dass Ihr auch die verrücktesten Aufgaben mit uns umsetzt!

Sämann bei untergehender Sonne, links: Micaela Luca, rechts: Original von Vincent van Gogh

Mann mit Hut

Portrait of Armand Roulin, links: peter_f_gerhard, rechts: Original von Vincent van Gogh

Spargelbündel

Spargelbündel © Monika Keller-Romig

Spargelbündel

© Andrea Epstein

Gemälde mit Spargel

Spargelbündel © Edouard Manet

Frau mit goldenen Tränen

Freya’s Tears © Sven Bah

Frau mit goldenen Tränen

Freya’s Tears © Gustav Klimt

PortraitGemälde Portrait

Selbstbildnis in jungen Jahren, links: Carola Bührmann, rechts: Original von Rembrandt van Rijn

Frau unscharf auf einer Treppe, daneben ein Hund

© Petra van Husen, inspiriert von „Ema (Akt auf einer Treppe)“ von Gerhard Richter

Selbstportrait mit HutMann mit Hut und Taube vor dem Gesicht

Der Mann mit der Melone, links: Francis Dercourt, rechts: Original von René Magritte

Frau am FensterFrau am Fenster

Frau am Fenster, links: Sven Geiersbach, rechts: Original von Caspar David Friedrich

Kind als StrickerinStrickerin

Die kleine schlafende Strickerin, links: Sara Grafe, rechts: Original von Jean-Baptiste Greuze

Hände mit Handschuhen halten ein HandyBetende Hände

Betende Hände, links: Stefan Senf, rechts: Original von Albrecht Dürer

BücherturmBücherturm als Mensch

Der Bibliothekar, links: Georg Schuh, rechts: Original von Giuseppe Arcimboldo

Lesendes MädchenLesendes Mädchen

Fleissig, links: Franziska Kestel, rechts: Original von Albert Anker

Mann in einem Bett

Der Tod des Marat, links: Sophia Hegewald, rechts: Original von Jacques-Louis David

Zum Abschluss wie gewohnt die Frage: Welches der Bilder hat Euch besonders gefallen? Am Montag gibt es dann ein neues Thema und noch bis zum Dienstag könnt Ihr Eure Fotos zum aktuell laufenden Thema „Unschärfe“ einreichen. Wir freuen uns über Eure Einreichungen, macht gern mit!

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8 Kommentare

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  1. Wow, coole Ergebnisse. Und teilweise echt aufwändig insziniert.

    Dennoch gefallen mir die Betenden Hände von Stefan Senf am besten. Eine tolle Umsetzung in der heutigen, schweren Corona-Zeit. Weiß auf Weiß statt Blau auf Blau. Nicht das Gebet, sondern das Smartphone ist wichtig?! Für mich: Eine Idee mit einfachen Mitteln und starker Aussage stimmig umgesetzt …

    Liebe Grüße Elke

  2. Ich bin beeindruckt, mit welchem Ideenreichtum, handwerklich-technischem Geschick und „Materialeinsatz“ z.B. bei Kleidung, Requisiten, Make-Up etc. hier bekannte Gemälde fotografisch nachgestellt wurden. Ein andersgearteter Ansatz stellt sich dar, wenn nicht das Nachstellen eines Gemäldes im Vordergrund steht, sondern mit ggf. geringem Mitteleinsatz eine intelligente, kreative Neuinterpretation eines Kunstwerks entsteht. So wie dies Stefan Senf mit seiner Interpretation „Betende Hände“ gelungen ist, das deshalb mein Favorit ist.

  3. Ich selber war kurz im Krankenhaus, habe in dieser Runde nicht mitgemacht.

    Mein klarer Favorit aus diesen Fotos ist „der junge Rembrandt“.

    Die meisten Fotos, so gut sie auch sind, haben eine kleine, aber nicht ganz unbedeutende Schwäche: die Körper oder Kopfhaltung.

    Das erinnert mich an die Unterschiede in der Portraitfotografie, wo Amateurfotografen meist eckig-staksig-unbeholfene Amateurmodelle fotografieren, während die Modelle eines Richard Avedon elegant-biegsam-verdreht aussehen.

    (Evtl. „richard avedon modelle“ googeln, dann wird klar, was ich meine.)

    Auf diesen Fotos ist es meist die Kopfhaltung. „Armand Roulin“ minimal zu frontal, die fleißig Lernende nicht weit genug über ihre Arbeit gebeugt, der sterbende Marat noch etwas zu aufrecht mit zu viel Körperspannung. Die betenden Hände sind nicht stark mit knochigen Fingern, sondern zart mit eher etwas wurstigen Fingern – okay, das passt zur kritischen Attitüde der Komposition mit dem Smartphone. Die „Frau am Fenster“ minimal zu wenig gebeugt. Die Schlafende sieht wirklich schlafend aus, aber das Dreieck aus Kopf und Armen ist ein ganz anderes.

    Trotzdem ein fettes Kompliment an die Fotografen. Hinterher meckern fällt ja bedeutend leichter als im Erstversuch alles „richtig“ zu machen.

    • Wenn du mir noch e i n m a l Wurstfinger unterstellst…

      :-D

      Ich danke allen Kommentatoren. Es ist ein großes Glück für mich, dass wir uns den Impulsen von Katja und ihrem Team hier in einer so kreative Gruppe stellen. Es macht mir jedesmal Spaß, die Vielfalt der ‚Antworten‘ zu sehen!

  4. Wow, sind die Bilder alle gut geworden. Das fällt jetzt echt schwer jemanden besonders hervorzuheben aber das von Carola Bührmann ist schon echt Klasse, genauso aber auch die meisten anderen.
    Ich muss aber zugeben dass mich Achim Eschenweck von der kreativität her am meisten beeindruckt. Respekt, richtig gut.

  5. Ich würde auch im Sinne von Walter argumentieren und Stefan Senf als meinen Favoriten sehen. Die Neuinterpretation finde ich fotografisch anspruchsvoller als nur die Nachstellung. Jedenfalls sind hier Bildaufteilung, Komposition und Struktur einfach klasse!