03. April 2020 Lesezeit: ~4 Minuten

Lesertest: Nikon Z 50 (Anzeige)

Mitte Februar hatten wir Euch bereits kurz die neue Nikon Z 50 vorgestellt und angeboten, die erste spiegellose APS-C-Kamera aus dem Hause Nikon selbst zu testen. Zehn Fotograf*innen wurden ausgewählt und haben nun Ihre Erfahrungen und natürlich die entstandenen Bilder mit uns geteilt!

Drei Wochen hatten sie Zeit, um die Kamera gemeinsam mit dem beiden Objektiven NIKKOR Z DX 16–50 mm f/3.5–6.3 VR und NIKKOR Z DX 50–250 mm f/4.5–6.3 VR zu nutzen. Und auch wenn aufgrund der Corona-Pandemie gewisse Fotospots nicht angefahren werden konnten, waren sich am Ende der dreiwöchigen Testphase alle einig: Die Nikon Z 50 ist eine klasse Kamera.

„Sofort überzeugt hat mich der Autofokus, der bei meinen Bildern immer getroffen hat“, schreibt Sascha Gersing. Auch Tanja Held ist begeistert: „Ich hatte keine Situation, in der mich die Z 50 im Stich gelassen hätte.“ Josefine Tödt war beim Auspacken der Kamera sehr überrascht: „Obwohl ich schon in der Produktbeschreibung gelesen habe, dass die Kamera nicht viel wiegen soll, war ich doch erstaunt, wie leicht und handlich sie wirklich ist.“

Die Erfahrungen und Fotos im Überblick

Farbige Details

Bernd Klein: „Erstaunlich gute Bildqualität, sehr gute Schärfe und Dynamik – besser als MFT.“

Tulpen

Josefine Tödt: „Trotz des geringen Gewichts wirkt die Z 50 nicht billig und bietet viele Einstellmöglichkeiten.“

Fahrrad mit Blumentöpfen

Julia Loch: „Ich habe sehr gerne mit dem NIKKOR Z DX 50–250 mm f/4.5–6.3 VR fotografiert, da der 5-fach-Zoom absolut top ist.“

Baum unter einem Sternenhimmel

Sascha Gersing: „Die Z 50 ist absolut empfehlenswert: Klein, leicht und die Haptik ist super. Perfekt für Einsteiger*innen oder als Zweitsystem für Reisen.“

Marienkäfer auf einem Blatt

Bernd Schmidt: „Zweifellos ist die Z 50 eine sehr gute Mittelklasse-Kamera, die leicht und schnell ist und auch die Aufnahme sehr guter Videos erlaubt.“

Glaskugel in einem Gang

Annette Nüßle: „In Kombination mit dem 16–50 mm ist die Z 50 eine ‚Immer-dabei-Kamera‘. Sie braucht nicht viel Platz und ist nicht schwer.“

Pflanze

Benedikt Linder: „Sehr gute Kamera, flotter Autofokus und eine schnelle Serienbildfunktion.“

Blick auf eine Stadt mit Burg

Ingo Gerster: „Die integrierten Wi-Fi- und Bluetoothfunktionen sind genial.“

Abstraktes Bild

Tanja Held: „Die Bildqualität ist einfach großartig.“

Brücke

Denis Gödecke: „Einige kamerainterne Effekte sind Spielerei, allerdings sind die Farbseparierung bzw. der Graumodus echte Alternativen zur Nachbearbeitung.“

Zusammenfassung

Zur Ausstattung der Z 50 gehört der ultrascharfe elektronische Sucher mit naturgetreuer Bildwiedergabe, ein 8 cm (3,2 Zoll) großer und neigbarer Touchscreen und ein tiefer Griff. In Sachen Video gibt es natürlich 4K mit 30 Bildern pro Sekunde und ohne Crop. Konnektivität über WLAN und Bluetooth sind weitere Vorteile. „Die schnelle und unkomplizierte Übertragung mit der SnapBridge-App hat mich begeistert“, schreibt Annette Nüßle.

Nur Positives gibt es auch über den intelligenten Augen-AF zu berichten, der automatisch auf die Augen von portraitierten Personen scharfstellt – sogar in einer Menschenmenge. Bernd Klein hat sich solch eine Funktion schon immer gewünscht und ist begeistert, wie schnell und gut diese bei der Z 50 funktioniert. Auch die Serienbildfunktion kommt gut weg: „Ich habe sie im Bereich der Tierfotografie (Vogelzug) getestet und war beeindruckt von der Schnelligkeit und den dann im Foto erkennbaren Bewegungsabläufen“, berichtet Bernd Schmidt.

Das einzige Manko bei der Nikon Z 50 scheint der Touchscreen-Monitor zu sein, der sich nur nach oben und unten neigen lässt. Tester wie Ingo Gerster finden es sehr schade, dass man das Display nicht drehen oder wegklappen kann. So könnte man es auch vor eventuellen Kratzern schützen.

Die Kamera verfügt zusätzlich über 20 interne Effekte für Fotos und Videos. Diese beurteilte nur die Hälfte der Tester*innen mit „sehr gut“. Einige Effekte sind Spielerei, findet Denis Gödecke. Julia Loch war anfangs etwas skeptisch, konnte aber mit einigen Effekten super Aufnahmen zaubern.

Acht von zehn Tester*innen bewerten die Nikon Z 50 mit „sehr gut“ in der Gesamtbeurteilung und 100 Prozent würden die Kamera weiterempfehlen – also Bestnote für die Nikon Z 50. Besonders wurde die sehr gute Bildqualität gelobt. Die Kamera ist klein, kompakt, liegt angenehm in der Hand und bietet richtig starke Eckdaten in der Kombination aus Serienbild, Autofokus, ISO und Megapixelzahl.

Dieser Test ist eine Gemeinschaftsaktion von Nikon und den Magazinen PhotoWeekly, digital-kamera.de, photoscala.de, systemkamera-forum.de und kwerfeldein.de. Bei diesem Artikel handelt es sich um eine bezahlte Anzeige.


10 Kommentare

Schreib’ einen Kommentar

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. Ich kenne sie nicht, doch als Nikon-Fan bin ich sicher, dass es eine gute Kamera ist. Allerdings eine kleine Anmerkung: die mehrfach gepriesene Zuverlässigkeit des Autofokus ist nicht einfach nur der Kamera zuzuschreiben, sondern wird vor allem im Objektiv entschieden. Die beste Kamera fokussiert nur so gut, wie das angeschraubte Objektiv es zulässt.

  2. Selten so einen „Test“ gesehen. Eine Ansammlunng von Knipsbildchen ohne Angabe irgendwelcher ISO-Werte oder sonstiger Informationen, und nichtssagenden Phrasen allerorten.

    >> „eine schnelle Serienbildfunktion“

    Kann man das auch benennen, wie viele Bilder die Kamera macht? Klar, man kann sicher irgendwo das Datenblatt googeln, aber dann braucht man ja auch den Test nicht zu lesen.

    >> „sehr gute Schärfe und Dynamik – besser als MFT“

    Kein Wunder, ist doch der Sensor fast doppelt so groß wie der MFT-Sensor.

    >> „war anfangs etwas skeptisch, konnte aber mit einigen Effekten super Aufnahmen zaubern“

    Welche denn? Das Foto von Julia Loch ist ein x-belibiges Knipsbild, das man mit jedem Handy genauso machen kann. Haben diese Effekte auch Namen, kann man die beschreiben?

    • Also, grundsätzlich denke ich, gehört in einen solchen Erfahrungsbericht nicht unbedingt die Abhandlung der Datenblätter. Nun kann man auch nicht von jedem erwarten, dass er texten kann.

      Ich hatte mich auch (leider vergeblich) um eine Teilname beworben.

      Von den Bildergebnissen an an sich bin ich aber dennoch enttäuscht. Für solche Bilder reicht auch eine einfache Knipse. Zudem sind wohl die weißen Flächen ausgefressen, liegt aber weniger an der Kamera. Denn während man bei Analogfotografie auf die Schatten belichtet, macht man es im digitalen idealer Weise auf die hellen Flächen und zieht dann die Informationen der dunklen Flächen heraus. In überbelichteten Flächen gibt es nämlich keine Informationen mehr. Da liegt das Problem also eher hinter der Kamera.
      Ich hatte mir die Z 50 dennoch im Handel mehrfach angeschaut und durchaus überlegt, sie zu kaufen. Ist Nikon doch auch für hervorragende JPEG bekannt. In diesem Fall aber enttäuschen sie mich vor allem bei kontrastarmen Tageslicht.
      Insgesamt hätte ich von Nikon bei diesem durchaus tollen Projekt mehr erwartet.

    • Liebe/r Frau/Herr „along the road“ oder wer sich auch immer hinter diesem Pseudonym verbirgt,

      bei uns im Rheinland sagt man, „man muss och jünne künne“ – also man muss auch gönnen! Anders kann ich nicht Ihre doch recht beleidigend wirkenden Kommentare a la „Knipsbildchen“, etc. verstehen. Ob Sie es glauben oder nicht, mir gefallen diese Bilder und besonders das von Frau Julia Loch. Strahlt es doch eine gewisse Harmonie aus. Und das Schöne an sich kann auch eine fotografische Herausforderung sein.
      Also, bleiben Sie sachlich und fair, auch wenn Sie leider nicht zu den ausgewählten Testern der Kamera gehörten.
      In diesem Sinne
      Beko

  3. Der Anspruch an einen top Bericht und fundierte Ergebnisse ist alles in allem sicher herunter zu schrauben, wenn man sich mal das kleingedruckte vor Augen führt….“bezahlte Anzeige“.
    Da ist die Werbung sicherlich maßgeblich. Macht aber auch nix, schließlich steht´s ja ausdrücklich drunter.
    Viel spannender wäre mal zu erfahren, ob der hier gezeigte Test tatsächlich vollumfänglich ist, oder nur einen Auszug darstellt. Vielleicht kann man ja irgendwo doch noch bisschen mehr erfahren…

  4. Hallo, betrachtet doch die Anzeige als Anzeige und gut ist es. Dieselbe Anzeige mit denselben Fotos ist auch auf digitalkamera.de. Gut gemachte Anzeige übrigens, obwohl ich mir keine Nikon mehr kaufen würde. Stehe auf Fuji

  5. Ich kann den Unmut gut verstehen, die Fotos finde ich auch nicht so dolle. Gerade von Lesern und Normalofotografen hätte ich mir mehr Einblick in den Gebrauch der Kamera erhofft. Aber ansonsten kann ich an der Anzeige nichts kritisieren.

    Gruß, Wilhelm

  6. Auch wenn die Formulierung von „along the Road“ etwas drastisch klingt, hat er meiner Meinung nach doch recht. Nur weil es ein Lesertest ist und in Klammern dahinter „Anzeige“ steht, muss das noch lange nicht heißen, dass man nur Gutes über ein System schreibt und es nur lobt. Das haben viele Fotobegeisterte (insbesondere in social media ala YouTube oder Instagram) leider nicht verstanden. Sie verkaufen sich dann regelrecht für eine Kooperation …oder für einen Test. Schade eigentlich.

    Nun zu diesem Test hier muss ich sagen, dass ich auch mehr erwartet hätte. Die Bilder sind okay, mehr aber auch nicht.

    Aussagen wie „besser als Mft“ disqualifizieren sich aber eindeutig selbst. Sowas kann man sich sparen, denn um so eine Aussage zu treffen gehören viel mehr Fakten und Hintergrundinformationen dazu! Der „Tester“ hat mit welcher Kamera aus dem Mft-Segment vorher gearbeitet?? Auch schon mit den Flaggschiffen G9 und OM-D E-M 1 Mark III?? Auch in verschiedensten Situationen und Anwendungsgebieten??
    Bei ISO-Min und auch höheren ISO-Werten erzeugt die Nikon Z 50 bei der Kantenschärfe (Linienpaare) nur geringfügig bessere Ergebnisse. Diese dürften für sehr viele Fotografen kaum sichtbar sein! Bei dem visual-noise-Wert (VN1) schneidet die Nikon Z 50 sogar viel schlechter als die G9 ab, obwohl sie den größeren Sensor hat. Nun frage ich mich, wie dieser Kommentar zustande kommt?

    Bleibt gesund und beste Grüße!
    Jonas