30. Juni 2017 Lesezeit: ~4 Minuten

In eigener Sache: Artikelserien

Heute gibt es eine kleine Umfrage, denn wir möchten kwerfeldein immer weiter verbessern und da zählt natürlich vor allem, was Ihr gern hier lesen möchtet und gut findet. In den letzten Jahren gab es verschiedene Artikelserien und um diese geht es hier.

Einige haben wir eingestellt, weil das Thema abgeschlossen war. Bei anderen hatten wir das Gefühl, dass sie auf weniger Interesse stoßen und andere laufen bis heute unregelmäßig. Um uns nicht nur auf unser Gefühl zu verlassen, stellen wir Euch heute noch einmal ausgewählte Serien vor und fragen Euch, zu welchen Ihr Euch eine Fortsetzung wünscht.

 

Ein Mädchen durchbricht die Wasseroberfläche mit ihrem Fernrohr.

Von der Idee zum Bild

In jedem Artikel der Serie wird ein Foto vorgestellt und beschrieben, wie die jeweilige Grundidee dazu entstand und das Bild im Kopf zu einem Foto wurde. Es handelt sich meist um sehr konzeptionelle Aufnahmen, die viel Vorbereitung und/oder Bearbeitung benötigten. Die Fotograf*innen beschreiben selbst den Prozess, sodass man auch eine gute Vorstellung davon bekommt, was ihnen besonders wichtig an der Fotografie ist. Zudem bekommt man einen Einblick darin, wie viel Arbeit ein einzelnes Bild bedeuten kann.

 

Augenschmaus

Da die Foodfotografie bei uns – zugegeben – viel zu kurz kommt, hatten wir die Idee, ihr in Form einer Artikelserie einen regelmäßigen Platz zu bieten. In jedem Artikel wurde ein Gericht vorgestellt, dazu gab es nicht nur das Rezept zum Nachkochen, sondern auch das fotografische Rezept: Hinweise zur Lichtsetzung, Kameraeinstellungen, Perspektiven. Eingestellt hatten wir sie 2013 mit dem Gefühl, dass sie leider gerade fotografisch wenig Abwechslung bietet.

 

verlassene Häuser

Lost Places

In dieser Artikelserie haben wir Lost Places vorstellt und ihre Geschichten erzählt. Zudem zeigten wir Bilder von mehreren Fotograf*innen, die an ihnen bereits Fotos gemacht haben, weil wir es sehr spannend finden, wie unterschiedlich derselbe Ort dokumentiert werden kann. Wir haben bewusst sehr bekannte Lost Places gewählt und die Standorte nur verraten, wenn sie offiziell besucht werden dürfen. Dennoch gab es viel Kritik. Diese war aber nicht der Grund, warum die Artikel zur Serie weniger wurden – die Recherchen für jeden Ort brauchen einfach sehr viel Zeit.

 

Eine Collage

Eine Frage, viele Antworten

2015 haben wir verschiedenen Berufsfotograf*innen jeweils eine Frage gestellt und die ganz unterschiedlichen Antworten in einen Artikel gepackt. Die Fragen waren zum Beispiel, ob sie der Kundschaft auch Rohbilder geben, wie sie neue Inspiration finden oder was sie machen, wenn Kund*innen sich über Preise beschweren. Mit neuen Fragen könnten wir diese Serie wieder aufleben lassen.

 

Ein Buch auf einem Tisch

Blickfang

Im Blickfang hatte die Redaktion sich abwechselnd Lieblingsbilder aus Fotobüchern ausgesucht und in jedem Artikel ihre Gedanken zum jeweiligen Bild in Worte verpackt. Die Artikel sind eine Mischung aus philosophischen Gedanken, Hintergrundwissen und Buchvorstellungen.

 

Bild mit Bearbeitungshinweisen

Mein liebstes Tool

Das war eine Serienidee, die es bisher nie so richtig geschafft hat. Im Grunde gibt es bisher nur diesen einen Artikel, dabei sehen wir viel Potenzial für diese Serie. Es geht darum, dass verschiedene Künstler*innen ihre Lieblingstools in verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen vorstellen. Wir hatten viele Zusagen, aber kein Artikel kam sonst zustande. Vielleicht war die Zeit einfach ungünstig oder wir nicht hartnäckig genug.

 

Jetzt seid Ihr dran! Welche Serien interessieren Euch? Stimmt unten ab! Mehrfachnennungen sind natürlich möglich. Und sehr gern könnt Ihr in den Kommentaren auch ausführlicher werden und uns zusätzliche Ideen und Anmerkungen geben.

Welche Artikelserien wünscht Ihr Euch?

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13 Kommentare

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  1. Ich habe „Blickfang“ angeklickt.

    „Philosophische“ Betrachtungen und Anmerkungen zu Bildern finde ich zehnmal interessanter als beispielsweise technische Tipps zur Beleuchtung und hundertmal interessanter als Tipps zum Gebrauch der Photoshop-Tools.

    Eventuell sogar Meinungen verschiedener Leute zu einem Bild, das weithin bekannt ist. Jeder sieht und interpretiert ja ein und dasselbe Bild ganz anders als andere, und gerade die unterschiedliche Deutung finde ich oft sehr spannend.

  2. 2 Sachen fand ich über die Jahre immer wieder interessant:
    1. Artikel von der Seite „fotosinn“ von Ulrich Metzmacher. Auch gerade jetzt wieder der aktuelle Text „Die Kamera und das Fremde“ finde ich sehr lesenswert. – Muss ja nicht immer gleich in einen 50 Seiten Text ausarten, aber grundsätzlich fänd ich diese Sinn stiftenden, überlegenswerten „Susan Sontag Gedanken“ doch immer wieder inspirierend und weg vom klickbyte Gedöns der üblichen „Photoscala Überschriften“…
    2. sehr interessant finde ich alles abseits von der „üblichen“ Digital-Fotografie; also die Texte über Analog, Nassplatten, Cyanotypie, Labor, (so etwas, wie im „Fotografie: Ein Handbuch der analogen Kreativtechniken“). War hier in den letzten Jahren bereits mehrfach ein Theama und zeigt alte/neue Möglichkeiten auf.

  3. Ich finde die Idee des liebsten Tools eigentlich ganz gut, würde dies aber lieber hinsichtlich Hardware sehen wollen. Mein liebstes Objektiv z.B. mit Ergebnissen damit.

  4. Erst einmal ein Lob dafür, dass Ihr Euch mit einer solchen Frage an die LeserInnen wendet. Da Kwerfeldein nach meiner Wahrnehmung davon lebt, viele Seiten der Fotografie anzusprechen, habe ich mich aber schwer damit getan, etwas auszuwählen. Mein Vorschlag eher umgekehrt: Weniger zu Mode- bzw. Mainstreamthemen wie etwa Lost Places. Es sei denn, es wird ein wenig reflektiert, was uns zu solchen Orten zieht. Dann kann es schon interessant werden,und ich bin davon überzeugt, dass man dann auch gute Biler von Lost Places machen kann. Ansonsten bleibt es leicht eine Masche, möglichst noch in HDR fotografiert und etwas Dramafilter draufgelegt. Mein Vorschlag für Themen: Alles, was das Nachdenken über das Fotografieren fördert.
    Ein besonderer Gruß geht an Finny – besten Dank!

  5. Ich finde die Befragung grundsätzlich gut, auch wenn die Interessen vermutlich breit gestreut sind. Kwerfeldein zeichnet sich für mich gerade dadurch aus, dass der vielfältige Ansatz auch Randthemen aufnimmt, die nicht jede/jeden interessieren. Die Redaktion sollte weiterhin den Mut aufbringen, auch weniger bekannte FotografInnen vorzustellen, wenn die Themen gut umgesetzt sind. Im Strom der Bilderflut die kreativen Ideen zu finden ist sicher nicht einfach! Kompliment dafür, dass dies bisher meistens gelungen ist!

  6. Mir fehlen in der Auflistung auch sehr praktische Themen. Wie z.B. Filmentwicklung, Kontaktabzüge, Laborarbeit, Themen aus der analogen Welt der Fotografie, Streetphotography, Buchbesprechungen.

    Ansonsten hier mal ein großes Danke schön für eure Arbeit.

  7. Hey, super Herangehensweise!! Bei meinen beiden Favoriten und den Tops der Abstimmung stört es mich gar nicht, im Mainstream zu liegen ;-)
    Ich freue mich auf viele spannende Beiträge…
    Generell ist es natürlich auch immer toll, andere gute Fotografen mit ihren Serien zu entdecken!!

  8. Die jetzige Mischung von Beiträgen finde ich okay, auch wenn einem nicht alles zusagt, mir z. B. manche Arbeiten, die die nach Meinung der Autoren ja so künstlerisch sind, weil sie mit einer analogen Kamera fotografiert sind, die aber eigentlich nichts aussagen- aber das ist mein persönliches Vorurteil.
    Ich sehe mir fast alles mit Neugier an, weil ich es toll finde, als Hobbyfotograf Zugang zu anderen Wahrnehmungen zu bekommen, die ich selber nicht umsetzen könnte. Deshalb bin ich fast täglich auf eurer Seite. Ein wenig mehr würde ich über Hardware lesen, wollen -z.B. warum die Fotografin eine bestimmte Kamera oder ein Objektiv für das vorgestellte Projekt bevorzugt….

  9. Für mich war euer Magazin immer ein Ort, um sich Inspirieren zu lassen, um zu Entdecken und das neu entdeckte zu genießen. Mir hat es immer sehr zugesagt, dass bei euch die ewige Equipment-Diskussion und das Technische kaum bis gar nicht Thema war. Ab und zu habt ihr zwar auch Reviews zu Equipment gebracht oder über die Bildbearbeitung gesprochen, jedoch war das doch eher selten und daher genau in der Häufigkeit, in der ich mich damit aktiv beschäftigen möchte. Alle 1-2 Wochen mal mit der Technik außeinander zu setzen ist angenehm, so bald es häufiger wird, empfinde ich es wieder als anstrengend, auch da ich dann anfange, gezielt um diese Themen herum zu lesen.

    Bitte behaltet euch diese Lücke der künsterlischen und nicht-technischen Ausrichtung. Genau dafür habe ich euer Magazin immer gemocht und mag es auch immer noch. Trockene Beiträge über Bildbearbeitung finde ich auch wo anders, bei Quellen, die ich nur konsumiere, wenn ich den Inhalt gerade benötige. ;)

  10. Ich kann Leon Beu nur zustimmen: Was mir an kwerfeldein besonders gefällt, ist die wenig technische Ausrichtung. Die eher künstlerische Ausrichtung animiert mich, kwerfeldein neben meiner Tageszeitung jeden Morgen beim Frühstück zu lesen. Ulrich Metzmacher lese ich abends, das ist quasi meine fotografische Wochenzeitung (die Zeit nehm ich mir …). Was ich super spannend fände und anderenorts auch schon ab und an gesehen habe: Ein Model wird von zwei verschiedenen Fotografen in Szene gesetzt. Die Ergebnisse können wirklich erstaunlich und sehr inspirierend sein. Summa summarum aber: Weiter so!