25. September 2022 Lesezeit: ~4 Minuten

browserfruits 39.2022

Macht es Euch gemütlich, die browserfruits sind da. Heute geht es wieder kreuz und quer durch die Welt der Fotografie: Wir staunen gemeinsam über das Weltkulturerbe, nehmen an einer Dorfpride teil, hören, was deutsche Fotograf*innen in Amerika für Erfahrungen machen und vieles mehr!

 

Linktipps

• Seit einem halben Jahrhundert bewahrt die UNESCO die Innovationen, Schätze und Werte der Menschheit. GEO feiert dieses Jubiläum mit einer fotografischen Reise zu 24 der faszinierendsten Weltkulturerbestätten. → ansehen

• Boris Mikhailov ist einer der bedeutendsten Fotografen der ehemaligen Sowjetunion. Jetzt fürchtet der ukrainische Künstler um seine in der Ukraine verbliebenen Arbeiten. → ansehen

• 121 Clicks zeigt die prämierten Bilder des The Travel Photography Contest 2022. → ansehen

• Cig Harveys Fotografien animieren dazu, Altes neu zu betrachten, um zu erkennen, wie wundervoll die Welt sein kann. Im Interview mit der NZZ erzählt die Künstlerin, was all ihre Werke verbindet. → ansehen

• Die Initiative Dorfpride organisiert queere Paraden auf dem Land. Für den Fluter hat Anne Ackermann sie durch die Kleinstadt Ladenburg begleitet. → ansehen

• Die fotoPRO.world zeigt die Gewinnerbilder der Drone Photo Awards 2022. → ansehen

• Assembly ist eine in Houston ansässige Kunstgalerie und -agentur, deren Plattform zu den ersten zählte, die sich auf Kunstfotografie-NFTs konzentrierte. Booooooom hatte die Gelegenheit, einen der Gründer, Shane Lavalette, über die Beweggründe und Zukunft zu befragen. → ansehen

• Die New Yorker Kultur- und Medienszene hat schon immer deutsche Fotograf*innen in ihren Bann gezogen. Einige von ihnen haben hier ihren „Amerikanischen Traum“ wahr werden lassen. Das Fotomagazin hat mit vier Fotograf*innen über ihre Erfahrungen im „Big Apple“ gesprochen. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„The Beauty of Imperfection“: Die Motive von Alina Gross sind Frauen und ihre Körper als Metaphern und Ambivalenzen von Sexualität und Geschlecht. Unverkleidet und schmucklos, realistisch und doch so irritierend verfremdet.

„Dress Code“ : Neben ihrer schützenden oder gar verhüllenden Funktion repräsentiert Kleidung Identitäten; sie kann Begehren wecken, indem sie den menschlichen Körper schmückt und sublimiert, auch Codes und Normen offenbaren. Das Buch untersucht das Verhältnis zwischen Identität und Kleidung anhand von New Yorker Drag Queens, Zwillingen in Nigeria, Voodoo-Ritualen in Benin und Frauen in Mexiko.

 

Ausstellungen

TONY VACCARO 100!
Zeit: 1. Oktober – 4. Dezember 2022
Ort: Museum für Photographie Braunschweig, Helmstedter Str. 1, 38102 Braunschweig

Gerd Ludwig: Selected Works
Zeit: 24. September – 10. November 2022
Ort: Galerie STP, Mühlenstraße 20, 17489 Greifswald

Peter Bialobrzeski: Urbane Räume
Zeit: 25. September 2022 – 15. Januar 2023
Ort: Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm

Stefan Scherf, Uwe Bedenbecker: Wuppertal London 510,39 km
Zeit: 24. September – 26. November 2022
Ort: Bandfabrik Wuppertal, Schwelmer Str. 133, 42389 Wuppertal

 

Drüben auf Instagram

@katemillerwilson – Kate untersucht in ihren emotionalen Arbeiten die Themen Verbindung, Verlust und Selbstfindung.

 

Podcasttipp

Der Museumspodcast „Das Grüne Sofa“ mit Walter Schels

Martin Faass entlockt Walter Schels so manch spannende Anekdote aus seinem Dasein als Fotograf, der vielen interessanten Menschen wie etwa Angela Merkel, Leonard Bernstein oder dem Dalai Lama begegnete und deren Gesichter ablichten durfte. Im Interview erzählt Schels, welche Auftragsarbeit für ihn zur Initialzündung wurde, sich intensiv mit der Portraitfotografie zu beschäftigen. Dabei geht es um existentielle Fragen in allen Lebensphasen und ebenso um Momente der Selbstvergessenheit. Wie lassen sich diese auf ein Foto bannen, wie viel Zufall und Fantasie sind nötig, damit dieser geniale Moment eingefangen wird?

 

Videos

Ich bin ein großer Fan der Videoreihe „Auf ein Kaffee mit…“. Dieses Mal spricht Denis Scheck, der zu den bekanntesten Literaturkritikern Deutschlands gehört, mit Markus Schaden, der das weltweit erste Museum für Fotobücher gegründet hat. Die beiden sprechen über die (schwindende) Bedeutung von Bildern in Büchern, Hirnforschung, fotografierende Literaturnobelpreisträger und die Vermittlung von Medienkompetenz an Schulen.

 

Hauke Dressler begleitete die Demenzerkrankung seines Vaters über fünf Jahre fotografisch – und lernte ihn dabei noch einmal neu kennen.

 

Das Titelbild stammt von Mario Esposito. Vielen Dank dafür!

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