06. Juli 2021

Von Kartoffelrosen und brennenden Baumkronen

Jana Kießer und Annemie Martin haben zusammen in Berlin Fotografie studiert. Danach zog Annemie an den Bodensee, doch trotz der 800 km, die die beiden trennten, blieben die Freundinnen in Kontakt. Während der Pandemie tauschten sie sich über einen fotografischen Dialog aus. Die dabei entstandene Serie „Von Kartoffelrosen und brennenden Baumkronen” reflektiert das veränderte tägliche Leben. Wie sieht der Alltag auf dem Land und in der Stadt aus?

Wir haben Bilder für den Dauer-Ausnahmezustand gefunden: In assoziativen, poetischen Fotografien zeigen wir einander unsere Umgebung; der Bewegungsradius ist klein geworden und wird genau beobachtet. Persönliche Tagebucheinträge geben Einblick in innere Monologe. Flüchtige Gedanken, Erinnerungen und Träume bieten den Lesenden Projektionsflächen und setzen sich immer wieder mit dem Ist-Zustand der Pandemie auseinander – Zukunftsängste, Einsamkeit, Schicksalsschläge – wie wirkt sich diese Zeit im Privaten aus?

Eine hand hält eine andereBeine im Wasser
SchwäneKind

Wenn das Crowdfunding erfolgreich ist, wird im August 2021 der fotografische Dialog als Buch bei SHIFT BOOKS erscheinen. Das Buch enthält auch Raum für eigene Notizen der Lesenden – wir alle erleben diese einschneidende Zeit und dennoch macht jede*r eigene Erfahrungen.

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