14. November 2020

52 Wochen – Ergebnisse: Kunstlicht

Es wird immer früher dunkel. Was liegt da näher, als sich mit künstlichem Licht auseinanderzusetzen? Unsere letzte Wochenherausforderung drehte sich um dieses Thema und hat viele von Euch auf die Straße gelockt, um Autolichter oder beleuchtete Schaufenster festzuhalten. Und wieder andere haben einfach nur den Kühlschrank geöffnet.

Portrait

© Carolin Mand

Blick durch ein verregnetes Schaufenster auf einen Tisch

© Walter Griese

Bunt beleuchtetes Häuschen

© Micaela Lucas

Das Projekt ist nach wie vor nicht als Wettbewerb gedacht, aber verratet uns dennoch gern, welches Bild dieses Mal Euer Favorit ist. Und nehmt noch am aktuellen Thema Diptychon teil! Am Montag geht es dann mit einem neuen Thema weiter.

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11 Kommentare

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  1. Ich bin nicht sicher, ob ich die sehr weite Definition von Kunstlicht, die sich offenbar als Gegensatz zu Sonnen- bzw. Mondlicht versteht, so produktiv finde. Vielleicht ist Kunstlicht doch eher das gesteuerte, gelenkte, also beeinflusste Licht wie es eben per Blitz, Dauerlicht etc. stattfindet? Also, ist es nicht produktiver, zwischen Licht, das man extra „macht“ und Licht, das man vorfindet, zu unterscheiden? Ist es nicht egal, ob man die Sonne oder die Straßenlaterne benutzt? Sind nicht beide eher Formen von available light?

    Und im Falle von Ampeln wird das Kunstlicht selbst zum Ereignis und verunklart den Begriff noch mehr.

    Ansonsten: Da sind sehr schöne Bilder dabei!

  2. Also für mich gibt es 2 Sorten Licht. Tageslicht und Kunstlicht. Fotos, auf denen beides Anteile hat, lassen sich nicht eindeutig zuordnen, höchstens mit höherer Priorität des einen oder anderen. Für mich war klar, dass bei der Vorgabe „Kunstlicht“ alles sein darf, nur kein Tageslicht. In der Auswahl erkenne ich das bestätigender Weise auch so.

    Ein paar richtig tolle Aufnahmen sind da übrigens bei! Was mir wirklich sehr gut gefällt, ist der Jogger von *fotolabyrinth, wie auch das Foto von Carolin Mand.

    Mein eigenes Foto in der Auswahl zu finden, ist auch etwas Schönes und motiviert mich, danke dafür!

  3. Hallo zusammen,

    ich finde die Idee und Umsetzung von @senjas sehr gelungen. Außerdem das Foto von © Walter Griese, das mit seiner positiven Stimmung heraussticht. Nachdenklich macht mich das Bild von © Carolin Mand, tolle Pose und schöne Farbgestaltung.

    Ich bin gespannt auf Eure Diptychons nächste Woche, finde das Thema sehr spannend …

    Liebe Grüße
    Elke

  4. Ob Mond- oder Kunstlicht, das Foto von Wilhelm Heim finde ich absolut stark, das viele Schwarz auf der rechten Seite balanciert es aus.
    Gefolgt von tenebris_1907 und zesk_mf als weitere Favoriten. Klasse!

  5. Wieder eine interessante, vielseitige Auswahl, die z. T. ganz unterschiedliche Interpretationen des Themas „Kunstlicht“ enthält. Dass mein Bild ebenfalls Teil dieser Auswahl ist freut mich. Aber welches Bild gefällt mir am besten? Schwer zusagen. Auf Anhieb am meisten angesprochen hat mich das Bild von Wilhelm Heim.

  6. Schöne Bilder!

    Die gezeigten Fotos nutzen das Umgebungslicht, welches hier nicht Sonnenlicht ist. Es ist also Licht, das „schon da ist“. In diesem Sinne sehe ich es (wie mein Vorredner Daniel) ebenfalls nicht primär als Kunstlicht sondern (nur) als Umgebungslicht und muss es bei der Aufnahme passiv berücksichtigen. Umgebungslicht kann Sonnenlicht zu verschiedenen Tageszeiten aber auch das vorhandene Straßenlicht oder die vorhandene Gebäudebeleuchtung sein.

    Demgegenüber gibt es Licht, dass der Fotograf aktiv gestaltet / einbringt, indem er mit zusätzlichen Lichtquellen beleuchtet / blitzt oder Umgebungslicht umlenkt.

    Ist diese Unterscheidung wichtig? Natürlich nicht so wichtig wie die Freude an der Fotografie.

    Liebe Grüße,
    Tom

  7. Es ging uns gar nicht darum, ganz grundsätzlich zu definieren, was Kunstlicht ist. Natürlich macht im allgemeinen Foto-Alltag die vorgeschlagene und auch viel verbreitetere Unterscheidung in „schon vorhandenes Licht“ und „gesetztes Licht“ viel mehr Sinn, weil sie relevanter für die Bilder ist. Im Rahmen des 52-Wochen-Projekts stellen wir uns allerdings bei jedem Thema die Frage, wie wir es für möglichst viele Teilnehmer*innen einfach zugänglich machen können. Sowohl, was die Genres angeht, in denen ein Thema umgesetzt werden kann, als auch, was die dafür nötige Ausrüstung angeht.

    • Okay, beim Blick zurück auf den Themanartikel sehe ich, dass ich da beide Konzepte miteinander vermischt habe. Da hätte ich klarer unterscheiden oder genauer erläutern können, dass mehrere Arten/Verständnisse von Kunstlicht in Frage kommen, um den Zugang zu vereinfachen. Entschuldigt die Verwirrung, eine große Umdefinition war jedenfalls nicht beabsichtigt.