20. Juni 2020

52 Wochen – Ergebnisse: Doppelbelichtung

Hier kommen die Ergebnisse zum Thema Doppelbelichtung. Nachdem ich das Wochenthema vorgestellt hatte, schrieben einige, dass mittlerweile auch viele Digitalkameras die Funktion haben und man nicht unbedingt ein Bildbearbeitungsprogramm bemühen muss. Dennoch gab es im Vergleich zu anderen Herausvorderungen recht wenig Einreichungen.

War das Thema vielleicht zu schwer? Oder sind viele von Euch schon im Urlaubsmodus? Ich hoffe, dass Ihr beim nächsten Thema wieder mit dabei seid. Aktuell läuft noch der Wettbewerb zum Thema „von oben“ und am Montag gibt es eine neue Herausforderung im Magazin. Jetzt aber erst einmal viel Spaß mit unserer kleinen Auswahl der Doppelbelichtungen.

Portrait mit Lichteffekt

© Carolin Mand

Doppelbelichtung Strand und Häuser

© Polly Hummel

Doppelbelichtung: Mann mit Hut und eine Großstadt

© Sven Bah

Ich hoffe, die gezeigten Aufnahmen inspirieren Euch und Ihr probiert die Technik selbst einmal aus – ganz egal ob analog oder digital. Schreibt gern in die Kommentare, welches Bild Euch am besten gefallen hat.

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10 Kommentare

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  1. Hallo zusammen,

    wieder eine vielfältige Auswahl des Themas. Besonders gefällt mir die Umsetzung von Sven Bah. Für mich eine stimmige Doppelbelichtung mit wirklich guter Kombination des Auges mit dem Fluchtpunkt der Straße. Toll …

    Außerdem finde ich die Arbeit von @nochmehrfotos sehr gelungen. Man/frau muss schon länger hinschauen, um alles zu erfassen …

    Schöne Grüße
    Elke

  2. Sven Bah ist mir auch sofort aufgefallen. Aber, es ist in meinen Augen keine Doppelbelichtung, sondern eine Projektion. Über den Unterschied kann man natürlich streiten
    .
    Als nächstes ist mir @nochmehrfotos aufgefallen, eine starke Aufnahme. Von Franziska Kerstel berührt mich das Bild sehr, es hat eine unvorstellbar soziale Tiefe und erzählt eine Geschichte. Ich mag es, wenn ein Bild eine Geschichte erzählen kann. Das empfinde ich auch bei dem Bild von Monika so.

    Von Wilhelm Heim finde ich das Bild sehr inspirierend, auch wenn ich das zweite Bild wahrscheinlich ohne Sonne gemacht hätte. Aber es ist toll, verschiedene Schärfe-Ebenen übereinander zu legen.

  3. Ich mag keine Mehrfachbelichtungen. Meiner Meinung nach sollte man verschiedene Ebenen fotografisch in ein Bild bekommen, z.B. durch Spiegelungen.

    Lustige Montagen finde ich okay in der Werbung, oder für Kinder. Ich habe einmal Fotos von Nachbarkindern gemacht und dann mit einem Makroobbjektiv von ihren Spielzeugfiguren, und sie dann zusammengefügt, so dass sie zusammen mit ihren Dinosauriern oder Raubtieren auf ein und demselben Foto waren. Das fanden sie natürlich super.

    Aber als ernsthafte Fotografie empfinde ich das nicht, sondern als Spielkram.

    Von den eingesendeten Bildern mag ich auch am liebsten @Sven Bah und @nochmehrfotos.

  4. Ach wie schade dass ich euch so spät entdeckt habe.
    Ich habe gerade einige Filme entwickelt auf denen ich mit Mehrfachbbelichtung gearbeitet habe und hätte vielleicht etwas beitragen können.
    Mir gefallen Wilhelm Heim’s und nochmehrfotos‘ Fotos am besten, wobei ich fast jedem Foto etwas abgewinnen kann. 🤩

    Ich glaube da ist ein kleiner Tippfehler im Eingangsabsatz. Herausvorderungen. 😉

  5. Ich hatte mich bisher nie mit Mehrfachbelichtungen befasst. Die Mehrfachbelichtungsfunktion meiner Kamera habe ich , ebenso wie die Möglichkeit, Mehrfachbelichtungen per Software im Rahmen der Bildbearbeitung zu simulieren hier erstmals ausprobiert. Ob dies ernsthafte Fotografie oder, wie Jürgen W schrieb, Spielkram ist? Diese Frage habe ich mir ehrlich gesagt zumindest aktuell nicht gestellt. Ich finde, man darf und soll in der Fotografie ruhig einmal experimentieren und spielen und Spaß dabei haben. Den hatte ich. Aber ich bin natürlich auch kein Profi.
    Meine Favoriten: Sven Bah, nochmehrfotos.

  6. wir hatte hier ja vor Jahren einmal dieses Thema, wobei jeder einen Film belichtet hatte, und er diesen Film dann an einen anderen Leser hier zugeschickt hatte. Die zweite Person hatte dann den Film bei sich in den Fotoapparat eingelegt und nochmal drüberbelichtet, ohne zu wissen, was der erste für Aufnahmen gemacht hatte. Was dabei rauskam war deshalb spannend, weil es wirkliche Zufallsprodukte waren. Die Bilder waren nicht „besser“, aber interessant, wegen des Überraschungseffekts. Mit der Digicam ist es doch sehr viel planbarer und wirkt dann schnell gewollt und konstruiert.

  7. Vielen Dank für die Auswahl …. ich finde die Einreichungen fotografisch betrachtet alle gut bis sehr gut. Mein Bauchgefühl wird zusätzlich durch die Belichtung von nochmehrfotos ganz dolle angesprochen.

    Einen schönen Sonntag, Wilhelm