Ein Gitarrist steht fast vollständig von Nebel verhüllt auf einer Bühne.
09. Januar 2016 Lesezeit: ~2 Minuten

Exposé: Zeig Dein wichtigstes Foto 2015

Wir möchten Euch nicht nur unsere eigenen Jahresrückblicke vorsetzen, sondern auch von Euch wissen: Wie sah Euer fotografisches Jahr 2015 aus? Anstatt uns in langen Berichten zu verlieren, reduzieren wir das aber gern wieder auf die Essenz: Zeig uns Dein wichtigstes Foto 2015.

Gibt es ein Foto, das symbolisch für ein ganzes Jahr stehen kann, es zusammenfassen oder gar zeigen kann? Um diese Frage zu beantworten, muss man entweder eine Weile in sein Archiv abtauchen, abwägen und sich irgendwann schweren Herzens entscheiden oder man weiß sofort die Antwort, weil ein Foto im letzten Jahr so etwas außerordentlich Besonderes war.

Wie auch immer Du herausfindest, welches Dein wichtigstes Foto 2015 war: Zeig es uns! Dabei möchten wir nicht wissen, welches Deiner Fotos die meisten Likes, Sternchen oder Kommentare bekommen hat, sondern welches Dich persönlich vorangebracht hat, die langersehnte Umsetzung Deines großen Projekts war oder vielleicht den schönsten Moment des Jahres festgehalten hat.

Teilnahmebedingungen

  • Suche Dein wichtigstes Foto heraus, das Du 2015 veröffentlicht hast.
  • Poste den Link dazu in einem Kommentar.
  • Beschreibe in ein paar Sätzen, warum Dir dieses Bild wichtig ist und wie es entstanden ist. Achtung: Fotos ohne Beschreibung werden nicht berücksichtigt.
  • Mit dem Kommentar stimmst Du einer möglichen Veröffentlichung auf kwerfeldein zu.
  • Der Einsendeschluss ist am Montag, den 11. Januar um 21 Uhr.

Wir freuen uns darauf, in ein paar Tagen wieder Eure persönlichen Rückblicke zu lesen und in Bildern zu schwelgen, die für jemanden ein ganzes Lebensjahr repräsentieren und immer in Erinnerung bleiben werden. Und wer weiß: Vielleicht brennt sich das eine oder andere dieser Bilder mit seiner Geschichte auch bei uns ein.

Am nächsten Samstag präsentieren wir Euch an dieser Stelle die ganz subjektive Auswahl der Redakteure aus Euren Bildern. Die spannendsten, berührendsten Geschichten und die gefühlvollsten, eindrucksvollsten oder einfach lustigsten Fotos.

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102 Kommentare

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  1. https://500px.com/photo/98227843/the-cave-by-stefan-mahlknecht?ctx_page=1&from=user&user_id=799987

    Mein wichtigstes Bild 2015 zeigt eine Gletscherhöhle in den italienischen Alpen. Es war sehr anstrengend, erst einmal zu diesem Ort vorzudringen und schwierig, den Auslösezeitpunkt richtig zu timen, da ich nicht wusste, wann der Skifahrer letztendlich über die Höhle springen würde.

    Den Titel wichtigstes Bild 2015 erhält dieses Bild aber aus dem Grund, da ich noch nie an einem schöneneren , leider sehr vergänglichen, Ort war.

  2. https://www.facebook.com/BasBrader.Photography/photos/a.378701712160614.97620.240918895938897/1074540159243429/?type=3&theater

    Ich habe ein schwieriges Jahr hinter mir, ohne viel Zeit für, sogar Lust auf Fotografie. Trotzdem bin ich raus, dank ein lieber Freund, und habe mir selbst wieder mal bewiesen, dass ich aus einer Location immer etwas herausholen kann, wenn ich will, dass ich meinen eigenen Blick für Motive habe wo andere einfach dran vorbei laufen. Dieses Bild hat mir auch klar gemacht dass ich diesen Blick eigentlich nicht nur bei Fotografie habe, dass ich eigentlich ein Mensch bin der aus jeder Situation immer das Beste versucht zu machen. Das hat mich gestärkt für das Jahr 2016, so dass ich mit ein neu zurückgewonnener Blick durch das Leben gehe.

  3. https://www.instagram.com/p/1VA1RDoEep/

    Mein schönstes Bild des Jahres ist im März in Andalusien entstanden. Seit Jahren hatte ich zum ersten Mal mehr als zwei Wochen am Stück Urlaub und mein Freund und ich sind mit dem Auto nach Südspanien gefahren. Als wir auf dem Rückweg unserer Reise diese Stadt an der Küste von einem Aussichtspunkt an der Straße fotografierten flog plötzlich eine Möwe durchs Bild, als hätte man sie für ein gutes Motiv bestellt.
    Das Bild symbolisiert in gewisser Weise auch das Ende des Jahres 2015. Denn seit Dezember bin ich meine Festanstellung als Fotoredakteurin los und versuche mich frei wie ein Vogel neu zu orientieren.

  4. https://500px.com/photo/113204979/rheinfall-at-blue-hour-by-pixadeleon?ctx_page=1&from=user&user_id=10977985

    Dies ist mein wichtigstes Foto 2015. Ich habe das Foto im Juni geschossen, als ich mir das erste Mal einen Abend und eine Nacht Zeit genommen habe nur um zu fotografieren. Seither lässt mich der Foto-Virus überhaupt nicht mehr los und es sind die schönsten Stunden, wenn ich einfach mit meiner Kamera losziehen kann um zu Fotografieren.

  5. http://madscientistphotography.de/content.php?pageID=4&picID=689

    wahlweise auch auf Facebook: https://www.facebook.com/127248314000909/photos/pb.127248314000909.-2207520000.1452333060./973921296000269/?type=3&theater

    Da unser geplantes Gewächshausshooting leider voll mit Tomaten war und doch nicht mehr so unbewohnt aussah, abgesehen von den vorherrschenden knapp 50°C, entschlossen wir uns nach einer anderen Location zu suchen und sind schließlich in einem Maisfeld gelandet.

    Warum aber gerade das Foto der Favorit 2015 geworden ist, ist dass ich jetzt seit 6 Jahren amateurhaft fotografiere. In dieser Zeit habe ich wissbegierig alles aufgesaugt und versucht einmal selbst auszuprobieren. Deswegen auch der eigenartige „MadScientist“ Name. Doch man fährt sich irgendwo fest, und schießt die immer gleichen Bilder aus den immer gleichen Perspektiven….Aber am Ende des Tages muss man sich vllt eine andere Frage stellen – welches meiner Bilder würde ich mir an die Wand hängen? Und dann genau diese Richtung verfolgen! Und ich denke in 2015 endlich meine Linie gefunden zu haben. Ohne viel Retusche, ohne viel Technik und ohne große Lichtsettings. Mir geht es eher um Zwischenmenschlichkeit und Moods. Ich hoffe nun in 2016 genau diese Art der Fotografie zeigen zu können.

    Viele Grüße,
    Jan

  6. https://www.flickr.com/photos/133605473@N02/22497639823/in/dateposted-public/

    Das Motiv viel mir bei einer Wanderung im November 2015 in den Donauschwemmgebieten bei Straubing ins Auge. Trübes, nasskühles Wetter war vorherrschend.
    Die von mir empfundene Stimmung von Ruhe und Ausgeglichenheit und Gleichgewicht empfand ich sofort in einer Langzeitbelichtung und Schwarzweißumsetzung am Besten ausdrücken zu können.

    Mir ist dieses Bild in seinem Ergebnis insbesondere deswegen wichtig, da es mir aufzeigt, meinen Blick für fotografisches Sehen in 2015 geschärft zu haben.

  7. http://nunsichtbar.blogspot.de/2015/10/TreppeImMedienhafen.html

    Das vergangene Jahr war sehr aufregend und brachte einen innerlichen Umbruch mit sich, nämlich die Entscheidung zu einer ersten eigenen Ausstellung. Die fotografische Linie dafür wurde immer klarer – nämlich die Lochbildfotografie – und der Weg immer weiter ausgearbeitet, also wie die Bilder digitalisiert werden, ob und welche Bearbeitung dahinter folgt, welches Fine-Art-Papier, welche Rahmen, Größe(n), welcher Drucker, etc.

    Die Planung für die Ausstellung läuft noch auf Hochtouren und ich hoffe, mit meinen Bilder im Winter diesen Jahres an einer Wand zu hängen (nicht ganz wörtlich nehmen! ;) ).

    Wie in der Digitalfotografie bin ich auch in der analogen Mittelformatvariante kein Viel-Knipser, was heißt, dass ich sehr viel Zeit in die Motivauswahl und den richtigen Tag/Moment fließen lasse und meist nur exakt 1 Lochkamera-Bild von meinem Motiv schieße.

    Dieses spezielle Foto hat mich dabei Nerven gekostet. Die Probleme haben sich allerdings – wie so oft – lediglich im Kopf abgespielt. Aber von vorne: Die Treppe hat mich seit meinem Umzug nach Düsseldorf fasziniert. Ein magischer, majestätischer Ort. Gestört hat mich allerdings, dass sie schon so dermaßen „tot-fotografiert“ ist, wie sie nun einmal ist (die Scharen von Fotografen, die sich täglich durch den Medienhafen schieben, sprechen da eine klare Sprache). Immer wieder kam ich mit dem Fahrrad oder zu Fuß dort vorbei, habe aufs Neue überlegt und abgewogen und mich ein ums andere Mal gegen das Foto entschieden.
    Tags, Nachts, Morgens, Abends, Regen, Wind, Sonne, Mondschein, … und plötzlich kam er, der Tag – und mit ihm die Entscheidung. Pfeif drauf, egal wie oft geknipst, heute ist es soweit und ich mache das Bild. Das Wetter war stürmisch, wenig Wolken am Himmel, dennoch recht gräulich/duster. Die Schatten waren perfekt, der Kontrast sah klasse aus, wenig Menschen unterwegs, alles hat gepasst. Stativ aufgestellt, Fahrrad auf die andere Seite, Langzeitbelichtung los und dann mehrere Minuten Stativ und Fahrrad mit je einer Hand festhalten, da mir sonst beides durch die Sturmböen weggeweht wäre.

    Was soll ich sagen, totfotografiert oder nicht, für mich ist das Foto auf den Punkt und wird einen Platz in meiner kleinen Ausstellung haben.
    Was meint Ihr? Kennt Ihr die Location und hattet mit ähnlichen Gedanken zu kämpfen?

    Greets und ein erfolgreichen Jahr 2016 Euch allen!

  8. https://www.flickr.com/photos/c-u-b/24268664915/in/dateposted-public/

    Ich habe lange überlegen müssen, weil ich mir im letzten Jahr gleich mehrere Kindheitsträume erfüllen konnte (einmal das Internationale Circusfestival in Monte Carlo besuchen, einmal nach Sri Lanka reisen) und dazu auch noch andere schöne Begegnungen/Unternehmungen geschehen sind, deren Bilder mir sehr am Herzen liegen.

    Beim Durchsehen der Bilder bin ich dann aber immer wieder an diesem hängengeblieben, das die häuslichste Szene von allen zeigt, weit entfernt von aller Reiseexotik: mein Mann mit typischem Accessoire in unserem Wohnzimmer. Mir fällt es schwer, von den Menschen und Dingen, die mir am nächsten stehen und am wichtigsten sind, Bilder zu machen, die nicht nur sentimalerweise, sondern auch fotografisch „bestehen“ können – an diesem Bild aber gefällt mir sehr viel, das Licht, die Situation, die Aufteilung und die Details wie die herumliegenden Bücher und die schiefen Kerzen, die zu meinem Zuhause-Gefühl dazugehören …

  9. Mein wichtigstes Foto 2015 … gar nicht so einfach das unter vielen auszumachen. Ich habe mich dann recht spontan für dieses Foto als mein wichtigstes Foto 2015 entschieden:

    http://www.photo-freak.de/wp-content/uploads/2016/01/05.06.2015_Tervooren.jpg

    Es wurde während eines Segeltörns auf dem Ijsselmeer im Sommer 2015 aufgenommen.
    Wir waren den ganzen Tag über bei perfektem Wetter gesegelt und abends in einen Hafen eingelaufen. Bei einem guten Wein haben wir den Tag Revue passieren lassen. Als ich später mit meiner Kamera eine Runde durch den Yachthafen drehte, entstand dann dieses Foto. Da es eine der schönsten Touren unter vielen im Jahr 2015 war und ich mich dabei endgültig mit dem Segelvirus hab infizieren lassen, ist es für mich das wichtigste Bild des Jahres.

    VG
    Jan

  10. https://www.flickr.com/photos/lisamarie_k/22962886116/in/dateposted/

    Mein wichtigstes Bild 2015 ist erst im letzten Teil des Jahres entstanden. Ich war für ein paar Tage in Braunschweig für ein Meetup mit vielen tollen Menschen und am letzten Tag ist dieses Foto entstanden. Ich neige sonst sehr dazu, meine Fotos zu planen, manchmal sogar zu skizzieren, mir Konzepte zu überlegen und diese dann umzusetzen. Hier war es anders: Ich hatte nur noch ein paar Stunden, bis ich mich auf den Heimweg machen musste, und doch wollte ich unbedingt noch einmal fotografieren gehen. Ich wollte Ponny und Birke (die auf dem Foto zu sehen sind) zusammen fotografieren, soviel wusste ich. Auf einmal kamen mir Ideen und wir suchten Kleidung raus und gingen los.
    Bedeutend für mich daran ist die Tatsache, dass ich einfach mal wieder losgelassen habe in meinem Kopf und ich nicht von vorneherein wusste, was ich genau umsetzen wollte; es war mehr eine vage Idee und ich ließ mich einfach von meinen Gefühlen und der Umgebung leiten. Ich habe gemerkt, wie gut es tut, sich mehr Freiraum und den Dingen ihren Lauf zu lassen und diesen Weg möchte ich 2016 weitergehen.

  11. https://www.flickr.com/photos/bierlos/21754185495/

    das foto ist kurz nach der restauration meines plymouth road runners entstanden. ich hatte wieder mal eine analoge im auto liegen und bin zu freunden am bodensee gefahren. als ich diese kulisse sah musste ich einfach ein foto machen. der abgelaufene film gibt dem foto einen touch wie eine original werbung aus den 60ern.

    plymouth road runner 1969 – canon a-1 – 50mm f1.4 – agfacolor portrait 160 expired 2005

  12. https://www.facebook.com/1546727165542983/photos/a.1546730912209275.1073741827.1546727165542983/1706914216190943/?type=3&theater

    Dieses Selbst-Portrait von mir ist im Dezember 2015 entstanden. Es ist deswegen so wichtig für mich, weil es einen Neuanfang symbolisieren soll. Das ganze Jahr über habe ich mich nach anderen Menschen gerichtet, ich habe hart gearbeitet, immer gelächelt und genickt und hatte keine Zeit mir für mich selber bzw. das zu machen, was mir wirklich wichtig ist. Das Abziehen der Maske soll verdeutlichen, dass ich alle Lasten und allen Druck, den andere auf mich in 2015 abgeladen haben, beseitigen möchte. Ich möchte wieder ich selber sein und mich weniger von anderen steuern und manipulieren lassen.
    2016 soll für mich ein super Jahr werden. Und das wollte ich mit diesem Foto, was für mich vor allem emotional super wichtig ist, aussagen.

  13. https://www.flickr.com/photos/thomaskrannich/21404756583/

    Dieses Bild ist in der österreichischen Stadt Gmünd während des Urlaubs entstanden. Die Innenstadt ist architektonisch sehr markant und auch wenn sie nicht groß ist, kann man viel Zeit damit verbringen, durch die Gassen zu gehen und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen.

    Es ist mein wichtigstes Bild 2015, weil ich es fotogrfisch für gelungen halte und es gleichzeitig mit einer positiven Erinnerung behaftet ist.
    Vom fotografischen Aspekt her, finde ich den Bildaufbau gelungen und das Zusammensein von geometrischen Elementen mit der menschlichen Silhouette ansprechend. Die Bebauung ist hier beständig, hart und anorganisch, etwas abstrahiert aber dennoch geordnet. Der Mensch ist flüchtig und unbekannt aber unüberschaubar lebendig und frei. Ich sehe es als einen möglichen Beitrag zur Darstellung der Essenz des Stadtlebens.

    Ein weiterer Grund für die Wichtigkeit dieser Fotografie ist, dass es mir gelungen ist, in der Entwicklung das Erscheinungsbild so zu gestalten, wie ich es beim Betrachten der Szene im Sinn hatte.

    Seit gut einem Jahr widme ich mich ernsthaft dem Hobby der Fotografie und würde mich nach wie vor als Anfänger bezeichnen. Das Bild liegt meiner Meinung nach deutlich über meinem Standard, weswegen ich es gern zeige und meine Zufriedenheit damit nicht verhehlen kann. :)

  14. Ich konnte im letzten Jahr meine fotografische Ausrüstung endlich mal nach meinen Bedürfnissen „aufrüsten“ (Fotografie ist ein teures Hobby…) und hatte dann das Glück, Ende September im Urlaub an der Nordsee geradezu perfektes Licht zu haben.

    Dabei entstand unter anderem dieses Foto http://walkingwitheyeswideopen.tumblr.com/post/130399225292/deep-inside-the-silence-the-waves-washing-over das für mich herausragend ist, weil es auf mich genau die meditative und beruhigende Wirkung hat, die ich in der Fotografie suche.

  15. http://www.matthiaskoch.fr/de/-/galleries/portfolios/emma/-/medias/985ad72b-37a9-4ff6-8663-656e44fe049d-metamorphosis

    Das Bild gehört zur Photoserie Metamorphosis. Metamorphosis ist die Geschichte einer Verwandlung. Die Geschichte vom Erwachsenwerden, die Verwandlung der Larve in den Schmetterling. Es ist eine sehr intime Photoserie, über eine Zeitspanne von 9 Jahren, schwierig, manchmal am Abgrund, aber immer mit der festen Überzeugung, es wird alles gut.

    Das Bild hat mehrere Interpretationsebenen. Es ist die Dokumentation des Abschieds aus der Kindheit die ihm eine besondere persönliche Bedeutung gibt, auch das Ende einer schwierigen Geschichte, deren Schlusspunkt 2015 die Umsetzung des Projektes Metamorphosis war.

    Die Serie entstand a posteriori, im Nachhinein. Kristallisiert aus Archivbildern, plötzlich, wie eine Evidenz. In sich geschlossen, es gibt nichts mehr hinzuzufügen. Eine Epoche geht zu Ende. Alles wurde gut, ein neuer Zeitabschnitt beginnt.

  16. Mein wichtigstes Foto 2015: https://www.instagram.com/p/91r_GYtw53/?taken-by=inmymidstofwinter, aufgenommen im November an der Walhalla bei Regensburg. Es ist für mich ein besonders Foto, weil es so viel Unterschiedliches ausdrückt: Hoffnung, Zuversicht, Angst, Mut…Und genau das habe ich auch 2015 durchlebt. Doch auch wenn der Weg kein leichter ist, soll man ihn auf jeden Fall trotzdem gehen, denn am Ende wartet vielleicht etwas Wundervolles! =)

    • Walhalla, wo …

      Im ersten Moment war ich irritiert ob des Motivs im Zusammenhang mit der Walhalla (komme aus SR, vormals R).

      Beim zweiten genauen Blick wurde alles klar :-) Das Motiv gefällt mir absolut, insbesondere mit dem Wissen um die örtlichen Gegebenheiten.

      Sehr schön abstrahiert! :-)

      Gruß Martin

      • Vielen lieben Dank für das positive Feedback. :) Ich finde dein Foto, das du hier eingestellt hast, auch sehr ansprechend und gelungen. Die Oberpfalz ist doch einfach schön. :)

  17. Mein wichtigstes Bild, das ich 2015 veröffentlicht habe, zeigt eine ältere Frau auf dem Heimweg durch die Weinberge vor dem wolkenverhangenen Hambacher Schloss.

    http://chilledcat.de/wp-content/uploads/2015/02/DSC03005-4.jpg

    Im März 2015 konnte ich bei der Ausstellung des Fotoforum Neustadt „Das Leben des Weines. Vom Wingert bis in den Weinkeller“ teilnehmen, die im Herrenhof Mußbach stattfand. Dies war für mich überhaupt die erste Gelegenheit, meine Bilder einem größeren Publikum zu zeigen.

    Von den drei Bildern, mit denen ich dort zur Ausstellung beitragen konnte, ist das Bild „Heimweg“ für mich das wichtigste. Der im Bild festgehaltene Moment lässt sich nicht einfach wiederholen. Dieses Bild bestärkte mich darin meine Bilder auch öffentlich zu zeigen.

    Es ist entstanden als gerade eine Regenfront aufzog. Die Frau, welche ihr Fahrrad durch die Weinberge nach Hause schiebt, hat mich kurz vorher ganz aufgeregt angesprochen, weil ihr ein Rudel Wildschweine über den Weg gerannt war. Nebenbei fragte sie, was ich denn bei diesem Wetter fotografiere.
    Die Wildschweine waren mir entgangen, denn ich war damit beschäftigt, den besten Blick auf das Hambacher Schloss zu finden, bevor es völlig von den Wolken verdeckt wurde . Für das Foto war ich genau am richtigen Ort, um im entscheidenden Moment auf den Auslöser zu drücken.

  18. https://www.flickr.com/photos/lorddemise/21227157621

    Mein wichtigstes Foto 2015 ist eigentlich ganz trivial. Vor allem aber kam es nicht auch sehr viele „Likes“, was vielleicht zunächst die Auswahl etwas verwundern lässt. Aber das Bild zeigt mir immer wieder, dass schöne Fotos (zumindest gefällt es mir sehr gut) auch in der Heimat gemacht werden können, und nicht in die Alpen, in die Berge Kanadas, an den Grand Canyon oder an schwedische Fjorde gereist werden muss. Natürlich träume auch ich davon, diese Orte zu bereisen und in Bildern festzuhalten. Bis dahin aber versuche ich mir zu merken, dass die Welt vor der Haustür auch einiges zu bieten hat.

  19. http://www.glueckssplitter.ch/WordPress_splitter/wp-content/uploads/2015/11/Koerper.jpg

    Mein wichtigstes Bild von 2015 zeigt meinen Körper. Unretouchiert, einfach wie er ist. In seiner Unvollkommenheit, die ich heute lieben kann. Dieses Bild ist zwar nicht mein bestes des vergangenen Jahres, aber dasjenige, welches mir am meisten bedeutet. Denn ich hatte endlich den Mut auf meinem Blog über mein kompliziertes Verhältnis zu meinem Gewicht und meine Esstörungen als Jugendliche zu schreiben. Aufgenommen habe ich es für den zweiten Artikel zu diesem Thema. Darin versuche ich zu beantworten, ob es richtig war, abzunehmen und mich dadurch dem Schönheitsideal zu biegen oder ob es nur feige war.

  20. https://500px.com/photo/116517339
    Die Drei Zinnen zum Juli-Neumond 2015.

    Auf ein heftiges Abendgewitter folgte eine sternenklare Nacht die wir unter freiem Himmer verbrachten.
    Dieses Bild mit der Milchstraße ist eines der ersten die dabei enstanden. Es folgte eine stundenlange Startrails-Session (250 Aufnahmen á 30 Sekunden) und am Ende der Sonnenaufgang.
    Ein unvergessliches Erlebniss.

  21. es gibt einige bilder des vergangenen jahres, die mir wichtig sind und nah am herzen liegen.dieses wähle ich stellvertretend für den versuch aus, statt der sonstigen konzentration auf einzelporträts mehrere menschen in einem bild in einen kontext zu bringen, interagieren zu lassen.ich glaube, dass mich das auch im neuen jahr nicht loslassen wird-es gibt zuviele spannende möglichkeiten diesbezüglich auszuloten.das bild entstand sehr spontan bei einem kleinen meet-up in leipzig.
    https://www.facebook.com/ResaRotFotografie/photos/pb.374492082606968.-2207520000.1452359568./996454817077355/?type=3&theater

  22. https://www.flickr.com/photos/beutelpinguin/20196848044/

    Für mich ist dieses Foto aus zwei Gründen das wichtigste in 2015.

    Zum einen liegt es mir inhaltlich sehr am Herzen, da es mir das Gefühl gibt, den wirklich schönen Sommertag an dem es entstanden ist in den Fingerspitzen fühlen zu können.

    Zum anderen habe ich 2015 angefangen, mich immer weiter in die Richtung der analogen Fotografie zu bewegen. Am Anfang habe ich der Sache nicht vertraut und von Bildern bei denen es mir wichtig war immer ein digitales „Sicherheitsfoto“ gemacht. Bei diesem Bild habe ich das schlicht und einfach vergessen. Als ich es fertig entwickelt in der Hand hatte, ist mir ein riesen Stein vom Herzen gefallen. Seit dem habe ich kein einziges Bild mehr doppelt gemacht und kann mich wirklich darauf einlassen, analog zu fotografieren, was mich sehr glücklich macht.

  23. https://www.flickr.com/photos/bernhard-schlor/22081344078
    Das Foto ist mein wichtigstes Foto letztes Jahr gewesen, da es meine Einstellung zur Fotografie sehr gut repräsentiert:
    – Sei stets bereit, gerade in den scheinbaren Totzeiten wie Wartezeiten ergeben sich fantastischen Motive
    – Es ist nicht wichtig, das „beste“ Equipment zu haben, beherrsche das, das du gerade dabei hast
    – Sei mutig in der Nachbearbeitung!
    Das Foto entstand beim Boarding in Brüssel. Während mein Flieger noch in der Parkposition wartete, haben sich die drei Flugzeuge draußen in verschiedenen Geschwindigkeiten genähert. Zufällig kam dann noch die Sonne aus den Wolken und hat diese herrliche Lichtstimmung hervorgezaubert. Dann zur richtigen Zeit ausgelöst und die Grundlage war gegeben.
    Da das Foto durch das Flugzeugfenster geschossen wurde, war es im Original ziemlich flau. Da ich prinzipiell in RAW fotografiere, hatte ich aber genügend Spielraum für die Nachbearbeitung. In Lightroom habe ich die Regler und die Gradiationskurve ziemlich radikal angepasst und bekam diese wunderbare Aufnahme.

  24. Mein schönstes Foto ist im November 2015 am Strand von Sankt Peter-Ording entstanden. Es war das erste mal das ich ganz bewusst die Kamera zum fotografieren mit in den Regen genommen habe.
    Mein Ziel war es die Atmosphäre die diese nasskalten Novembertage mit sich bringen einzufangen.
    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/2206837/display/37427302
    Als ich dieses Paar dann entdeckte, war mir sofort klar, dass ich mein Motiv gefunden hatte.
    Diese Foto symbolisiert für mich alles was mir im Leben wichtig ist – Einsamkeit, Zweisamkeit, Sehnsucht, Freiheit, Träume…, Zusammenhalt, immer das Beste aus der gegebenen Situation zu mache und ein Brise Humor… – Optimisten sitzen mutig unter einer Dusche…
    //Matz

      • Danke Tobias das freut mich sehr – meine grammatikalischen Fehler sind übrigens ungewollt, haben sich einfach so eingeschlichen :-( aber vielleicht gibt es hier ja eine Korrekturfee ;-) ???

  25. Mein Foto entstand spät im Jahr, am 09. November 2015 an der Jüdischen Gemeinde Dresden. Nach dem Putzen der Stolpersteine anlässlich der Reichspogromnacht eilte ich zur Stele vor der Synagoge, um mit vielen anderen Dresdner einen Gegenprotest zur Pegida-Versammlung in der Nähe zu verwirklichen und an jenem geschichtsträchtigen Tag der jüdischen Gemeinde beizustehen. Wenige Minuten nach der Aufnahme war der Platz vor der Stele leer, da ein Angriff durch Pegida-Teilnehmer erfolgte. Dieses Foto erinnert mich an Kraft, Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit – Dinge und Werte, die in unserer Stadt oft nur sehr leise wahrzunehmen sind, da sie durch Ewiggestrige zerbrüllt werden.
    https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=10150584313739946&id=236298589945&substory_index=0

  26. Hallo zusammen,
    die Ideen für meine Fotos entstehen ganz unterschiedlich, klar es gibt das Internet oder auch Freunde die Impulse setzen. Aber meistens kommt die Idee für ein Foto einfach so über mich. Was mir dann am meisten Spaß macht ist das Handwerkliche umsetzen. Und ich meine nicht schnell, sondern sinnvoll und zweckmäßig – mit anderen Worten: kreativ.
    Mein „Lieblings-Projekt“ ist eigentlich immer das, das ich gerade verwirkliche. Im Moment sind das Light Paintings,
    Dazu benutze ich zur Zeit eine kleine Olympus Systemkamera. Sie ist Staub und Spritzwasser geschützt was wichtig ist, denn bei meinen Fotoexperimenten musste sie schon in einem Baggersee abtauchen und ich hab sie auch schon Feuerwerksexplosionen ausgesetzt.
    Wenn ich aber eines der „Werke“ aus der Vergangenheit nennen sollte, das ich besonders mag, fällt mir vielleicht als erstes „Crime Scene“ ein. Auf dem Rückweg bei einer meiner Touren hier im Wald kam ich an diesem Baumstumpf vorbei und entdeckte diese Scene und weil ich eigentlich auf der Suche nach Schleimpilzen war hatte ich eine große Leselupe mit.
    https://500px.com/photo/124213731

  27. https://www.flickr.com/photos/86871067@N04/21846066843/in/album-72157657984990464/

    Das Foto ist in Italien entstanden, ich habe mit mit meiner Frau für einen Tag Mantua besucht und wir waren im Palazzo Ducale, der einen Dachgarten beherbergt.
    In mir löst das Bild ein Gefühl von Wärme und Luftigkeit aus, die ich mit Italien verbinde.
    Ich habe das Foto mit meiner Rolleiflex 3.5 gemacht, noch nie wurde ich so häufig auf meine Kamera angesprochen wie mit der Rolleiflex.

  28. https://500px.com/photo/128931429/man-in-the-mood-by-martin-schmidt?ctx_page=1&from=user&user_id=244216
    Ich bin beileibe kein Steetfotograf und mag normalerweise auch nicht diese Bilder wo eine Person durchs Bild läuft. Trotzdem finde ich dieses Motiv mit der Person irgendwie spannender als ohne.
    2015 hab ich nicht wirklich viel fotografiert und ausgerechnet ein Bild mit Mensch drauf ist mein Favorit.
    Der Titel „Man in the Mood“ trifft es, so finde ich ganz gut…

  29. https://500px.com/photo/109249139/nyc-xii-by-sebastian-jäckel?ctx_page=1&from=user&user_id=79514

    „Mein wichtigstes Foto 2015“ – eigentlich gibt es wirklich viele Fotos, die 2015 wichtig für mich waren. Es gab noch nie in meinem Leben ein Jahr, in dem annähernd so viel passiert ist. Mein Mutter ist nach einem langen Kampf an Krebs verstorben, meine Beziehung ist zerbrochen, ich wurde nach elf Jahren und immer vorbildlicher Leistung aus meinem Job gefeuert – alles innerhalb von nur 6 Monaten. Um für ein paar Tage aus diesem Klumpen an Dingen, die über mein Leben geschüttet worden sind zu entkommen, bin ich im Frühjahr nach NYC geflogen um meinen Kopf wieder frei zu bekommen. Dieses Foto ist unter anderem dabei entstanden und es ist deswegen so wichtig, weil es sehr gut das Gefühl wiedergibt, das ich die meiste Zeit des Jahres hatte – einfach nur mitlaufen, mit marschieren können, den Kopf und den Blick nach unten gesenkt, kein konkretes Ziel vor Augen zu haben, der Masse folgen, ferngesteuert sein. Es ist in Mitten all dieser Dinge passiert und ich war in diesem grauen Gefühlsklumpen gefangen und hatte das Gefühl für den Verlauf von Zeit und dass sich Dinge wieder ändern könnten vollkommen vergessen.

    Es ist aber auch deswegen wichtig, weil ich in NYC das erste Mal nach – zu dem Zeitpunkt – 2 1/2 Jahren Kunststudium mit Schwerpunkt Fotografie wieder fotografieren wollte, es nicht nur Tat, weil es Bestandteil eines größeren Systems war, sondern aus mir heraus kam. Ich musste einfach fotografieren. In NYC habe ich die Liebe zur Fotografie wiederentdeckt und den zarten Anfang in Richtung Selbstständigkeit gedacht.

    Inzwischen bin ich seit dem 15.12.2015 offiziell selbstständiger Fotograf und sehr zufrieden mit der Entscheidung. Dieses Foto ist also einerseits ein Ausdruck meiner Gefühlslage, andererseits markiert es aber auch einen Wendepunkt in meinem Leben und steht für eine längst überfällige Entscheidung.

  30. http://annanoke.deviantart.com/art/Mademoiselle-de-la-Motte-568714200

    Fotografisch:
    Dieses Photo beudetete für mich ein Umkrempeln meines Stils in die Richtung, die ich immer gehen wollte. Und es ist mein ersten Selbstporträt überhaupt… mit dem Konzept und ob ich es überhaupt machen soll, hab ich mich ziehmlich herausgefordert, weil ich eigentlich zu schüchtern bin.

    Moment:
    Der Tag, den ich und mein Freund im Wald verbracht haben, um das Bild zu machen, um das Bild zu machen ist für mich unvergesslich. Der Ort ist voll mit Kindheitserinnerungen und es war so schön diesen mal wieder zu besuchen. Außerdem haben wir viel gelacht, als ich ihn spontan zum „Assistenten“ gemacht habe.

  31. https://flic.kr/p/AusG9e

    Ich fotografiere noch nicht lange ernsthaft, habe vorher mehr geknipst. An diesem Morgen bin ich auf den Kalvarienberg in der Eifel gelaufen und wollte die Morgenstimmung einfangen. Es war auch ein wundervoller Morgen und irgendwann bemerkte ich diesen schiefen Baum. Genau an diesem Baum habe ich gelernt mich ausgiebig mit einem Motiv zu beschäftigen, nicht hektisch und schnell weiter zu gehen, weil das Bild im Kasten ist. Über eine Stunde habe ich an dem Baum verbracht, ihn von allen Seiten betrachtet, mir das Licht- und Schattenspiel in der aufgehenden Sonne angesehen. Und ganz nebenher die bisher besten Landschaftsbilder gemacht. Dieser Morgen hat mich fotografisch einen Schritt weiter gebracht. Deshalb mein Bild des Jahres 2015.

  32. https://www.flickr.com/photos/lukasleonte/19935790028/in/dateposted-public/

    Mein wichtigstes Foto 2015 war kein anderes als dieses, welches mein Leben für immer verändert hat und noch verändern wird.
    Auch wenn es nachgestellt wirken mag, kann ich versichern, dass sie davon nichts wusste (wir wollten ein paar gemeinsame Selbstportraits machen..ja, wir machen das öfter..) bis zu dem Zeitpunkt als ich auf die Knie ging um sie die paar Worte zu fragen, die unsere Zukunft bestimmen sollten. Natürlich hat sie ja gesagt und diesen Moment auf Foto zu haben ist für mich unbeschreiblich wertvoll! :)
    Wenn mich wer fragen würde, was der schönste Moment in meinem Leben bis jetzt war – ich würde dieses Foto herzeigen.

  33. Hallo zusammen!
    Das Foto entstand bei einem Auftritt des Joscho-Stephan-Trios in Schweinfurt.
    Zu sehen ist Günter Stephan, der Vater des Bandleaders. Er amüsierte sich sichtlich über die improvisierten Ansagen des Sohnemanns um den CD-Verkauf zu bewerben.

    Konzerte fotografiere ich recht oft. Im letzten Jahr habe ich versucht von den typischen Aufnahmen während des Spielens wegzugehen und die Leichtigkeit des Spielens oder die Momente des Glücks nach dem letzten Ton einzufangen. Oder eben den Spaß dazwischen, wie bei der Porträtaufnahme.

    Abgesehen davon war es ein Wahnsinnskonzert :)

  34. Eine Woche Mallorca im Herbst. Eine Woche Zeit zum fotografieren. Abseits vom Alltagsstress einfach mal die Seele baumeln lassen. Auf eigene Faust habe ich mich im Süden von Mallorca an der Küste von Cala Santanyi der Landschaftsfotografie gewidmet. Das Meer die Sonne und die schöne Landschaft genießen und dabei ein paar wenige schöne Aufnahmen machen. Das wahr Erholung pur, an die ich ich gerne zurückerinnere. In der Woche ist dann auch eines der Fotos in 2015 entstanden, welches mir am besten gefällt.

  35. Das Jahr 2015 war auch für mich ein Jahr mit vielen Höhepunkten aber leider auch einigen Tiefpunkten. Fotografisch gesehen habe ich aber einen Teilbereich der Fotografie gefunden, der mir wirklich Spaß macht und den ich wahrscheinlich in Zukunft stärker forcieren möchte. An diesem Foto https://dl.dropboxusercontent.com/u/8757254/An%20Anna%20Blume.jpg kann man meine Freude wahrscheinlich sehr gut erkennen. Es handelt sich um die Illustration des Textes „An Anna Blume“ von Kurt Schwitters. Seit meiner Schulzeit begleitet er mich und daher habe ich genau diesen ausgewählt um die Quelle meiner Inspiration zu werden. Ich könnte mir gut vorstellen, dass ihr selbst darauf kommt um welche Zeile meines persönlichen Liebesgedichtes es sich handelt. Meine großartige Kollegin und Freundin hat mich im Kornfeld tatkräftig unterstützt und sich viele Wunden zugefügt, um diese stimmungsvollen Fotos zu machen. Diese Stunde des kreativen Schaffens bei Sonnenuntergang war so wunderbar, dass ich mich freue immer wieder darauf zurückblicken zu können und die Tiefpunkte, die das Jahr 2015 leider auch hatte, etwas erheitern zu können. Danke Gudrun!

  36. https://www.flickr.com/photos/monikarphotography/23819250532/in/dateposted-public/

    here I stand, cheerless and crestfallen, the sun, so gold and warm, kissing my skin.
    and here I stand, heartbroken, and the sun, so gold and warm, brings light in my heart.

    Im vergangenen Jahr wurde die Fotografie für mich etwas kostbares. Ich lernte das auszudrücken, was ich fühl und wie ich denke. Mein wichtigstes Foto 2015 ist für mich etwas besonderes. Es bedeutet für mich, dass mir Wärme geschenkt wird, auch wenn ich zu erfrieren droh. Mein Jahr 2015 ist voller Wärme und dafür bin ich dankbar.

  37. https://www.flickr.com/photos/79062559@N07/22996525492/in/dateposted-public/

    2015… Ein Jahr, das für mich persönlich durch Extreme geprägt war. Viele sehr, sehr schöne Hochs mit wunderbaren Menschen, gefolgt von zermürbenden Tiefs, teilweise durch eben jene wunderbaren Menschen ausgelöst. Ich habe Erkenntnisse über mich gewonnen, und neue tief gehende Fragen haben sich aufgetan.

    Dieses Foto ist in St. Peter Ording nach der Ebbe entstanden. Das war zu einer Zeit starker Traurigkeit. Die atemberaubende Schönheit des bis zum Horizont laufenden Strandes, der zu großen Teilen noch mit Wasserlöchern gespickt war, konnte die negativen Gedanken überschatten und mir neuen Mut geben.

  38. Mit dem Bild ‚Vertrauensintervall‘ habe ich mich die Digitalfotografie betreffend vollkommen von der erlebbaren Wirklichkeit gelöst und ein vollkommen fiktionales Werk geschaffen und so einen Bildraum erschlossen, der bislang nur meiner Fantasie zugänglich war.
    Der Betrachter schaut aus einer zunächst scheinbar sicheren Position auf ein opulentes, sehr detailliertes Szenario einer Welt in Trümmern, die von dem Suchscheinwerfer eines Helikopters abgetastet wird.
    ‚Vertrauensintervall‘ ist Teil einer Werkreihe, die ich 2015 in einer hannoverschen Galerie ausgestellt habe, und es war der heimliche Held dieser Ausstellung. Dieses Bild hat in ganz besonderer Weise einen lang gehegten Wunsch realisiert, indem es Stunden intensiver Gespräche initiiert hat, die vor ihm und über es geführt wurden. Ich hatte mich für 2015 entschlossen, im Netz nur noch spärlich neue Werke vorzuzeigen, weil ich mir einen direkteren Kontakt zum Publikum gewünscht habe.
    Wieder einmal ist es also nicht nur das Bild selbst, das mich glücklich macht, sondern auch und ganz besonders die überwältigende Resonanz des Publikums, das auch mir selbst ganz neue Blickwinkel auf mein eigenes Wirken eröffnet hat.
    http://bit.ly/1UHxde7

  39. https://www.flickr.com/photos/dewehr/23365080612/in/dateposted-public/

    Ein Foto welches mich in 2015 sehr bewegt hat enstand vom letzten Tag einer 3.000 km Reise von Windhoek nach Kapstadt im ältesten Township Langa und heißt übersetzt – die Sonne. Die Menschen in den besuchten Townships in Windhoek und Kapstadt haben mich schwer beeindruckt, insbesondere ihr Stolz und bei der überwiegenden Anzahl auch ihr Lachen, ihre Fröhlichkeit und eine mir zumindest erscheinende Zufriedenheit, die die in Europa gefühlte Zufriedenheit weit zu überflügeln scheint. Ich bin geschockt aufgrund der Zustände im Township und zugleich begeistert von den Menschen und ihrer Art das Leben zu meistern. Wenn wir in Europa, insbesondere in Deutschland, doch etwas von dieser Leichtigkeit übernehmen könnten.
    Das Foto selbst ist ein erahnter Streetphotography Schnappschuss und bietet vielerlei Raum für Interpretation, ich habe meine ureigene, nebst dem Gefühl des Momentes dazu und das macht es zu meinem persönlichen Bild des Jahres 2015.

  40. Mein wichtigstes Bild aus 2015 steht eigentlich für alle Bilder, die während meiner letzten Reise entstanden sind:

    https://www.facebook.com/169277089764406/photos/a.495790913779687.134685.169277089764406/1296000467092057/?type=3&theater

    Kuba war seit Jahren ein lang gehegtes Reiseziel. Private Gründe sprachen immer wieder dagegen, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen. Doch in 2015 war es dann endlich soweit. Ich bin mit ziemlich konkreten Vorstellungen angereist. Wollte das fotografisch machen, was ich eigentlich immer schon gemacht habe. Doch obwohl ich mich sehr gut vorbereitet wähnte, kam es dann doch ganz anders und ich fotografierte schließlich Sachen, die ich so nicht auf dem Zettel hatte. Will sagen, ich war gezwungen, mich der Situation anzupassen, das Beste aus den veränderten Umständen zu machen. So machte ich eben nicht das, was ich immer schon machte und – Überraschung – bekam Ergebnisse, die ich so noch nicht kannte. So war die Auseinandersetzung mit der neuen Situation der Katalysator für eine fotografische Weiterentwicklung, die so nicht geplant war oder vielleicht gar nicht planbar ist. Gelernt habe ich daraus, dass eine gute Vorbereitung für eine Fotoreise wichtig ist, dass aber offen zu sein für neue, ungplante Situationen und sich dieser Herausforderung zu stellen, einen noch weiter bringen kann.

  41. Hallo zusammen,

    http://www.stefan-w-wolf.de/wp-content/uploads/2015/07/SWW_20150725_5D2_GUE-Wolfhagen-Doku_0568.jpg

    Mein wichtigstes Bild habe ich im Flüchtlingsheim in Wolfhagen (Kassel) während des Sommerfestes gemacht. Eigentlich war ich für mein Foto-Projekt* (www.grenzen-ueberwinden.com) vor Ort und nahm Portraits auf. Nach getaner „Arbeit“ feierten wir aber noch gemeinsam mit den Bewohnern und dort entstand dieses Bild. Das Foto zeigt genau das, was ich mir von uns Menschen wünsche :)

    Weitere Bilder und Geschichten von dem Tag findet ihr, wenn ihr auf meinen Namen oben klickt.

    Grüße
    Stefan

    *wurde auch schon hier bei kwerfeldein vorgestellt

  42. https://www.facebook.com/eosandy/photos/pb.141231659276003.-2207520000.1452504282./959932094072618/?type=3&theater

    Ich habe die Fotografie für mich im Jahr 2000 mit der Geburt meiner ersten Tochter entdeckt und wurde schnell süchtig immer auf der Suche nach neuer fotografischer Herausforderung… war Jahre lang in der Sportfotografie gefangen …

    Vor drei Jahren hatte ich bei YouTube erste Mal was über „Cosplayer“ gesehen, es war ein Video von einem Wettbewerb der besten Kostümbauer im Lande … dabei sagte ich mir „die sehen klasse aus die möchte ich irgendwann mal Fotografieren“ habe es aber danach aus den Augen verloren.

    In der Zwischenzeit hat mich der „Photoshop“ Virus gepackt und auch die Künste von Calvin Hollywood und Matthias Schwaighofer und Co. Haben es mir angetan.

    Dieses Jahr hat anscheinend alles gepasst und ich bin zur richtigen Zeit an richtigen Stellen gewesen. Die Serie wo auch dieses Foto her kommt ( ein Outdoor Shooting um das Thema – Metal Gear Sodier – ein Computer Spiel) ist mit den talentierten Menschen gewesen die ich damals im Video gesehen habe. Es hat mir viele Türen geöffnet und steht Symbolisch für mein Jahr 2015 ein Jahr voller Cosplayer, Themen Shootings und Fantasy.

  43. http://ruhrspeak.de/frohe-weihnachten-2/

    seit nunmehr 14 Jahren fotografiere ich mehr oder weniger täglich hinter den Kulissen des Aalto-Theater Essen. Als ausgebildeter Fotodesigner und langjähriger Mitarbeiter im technischen Bereich habe ich mit der subjektiven Dokumentation des Alltagsbetriebs eines großen Theaters mein ‚Generalthema‘ gefunden. Theaterräumen wird zu Recht eine Magie zugesprochen. Ich arbeite sehr ergebnisoffen und vertraue darauf, dass die Bilder mir begegnen. Bei dem Motiv wußte ich sofort, dass alles passte und ich zu einem sehr frühen Zeitpunkt (6.Oktober 2015) die obligatorische Weihnachtspostkarte im Kasten hatte.

  44. https://web.facebook.com/photo.php?fbid=792040457588394&set=pb.100003473418414.-2207520000.1452501741.&type=3&theater

    Mein wichtigstes Bild 2015 entstand auf einer Rundwanderung oberhalb der Kenzenhütte im Ostallgäu. Es ist für mich mein Bild des Jahres, da es Romantik und Drama der Bergwelt vereint. Zudem zeigt es meines Erachtens, dass man nicht immer in den hochalpinen Gegenden berühmter Bergmassive unterwegs sein muss, um den Zauber der Berge zu erleben, es genügt, die Augen offen und die Kamera bereit zu halten. Gerade die Unbekanntheit des Bergmassivs unterstreicht die Allgemeingültigkeit.

  45. Hallo zusammen,

    mein wichtigstes Foto 2015 entstand im September auf La Gomera im Nationalpark Garajonay – eine Szenerie, die ich aus dem Auto im Augenwinkel sah und daraufhin anhielt und zurückfuhr . Wichtig ist es, da es mich dazu gebracht hat, mein Interesse an der Schwarzweiß-Fotografie endlich einmal genauer zu betrachten und reduzierter zu arbeiten.

    Die Farbstimmung vor Ort war bereits nahezu monochrom, d.h. der Sprung in die Schwarzweiß-Anmutung lag nah, zumal die schon vorhandene stark strukturierte und dramatische Anmutung der Szenerie dadurch etwas verstärkt wurde.

    http://hendricklange.de/blog/garajonay

  46. Liebe kwerfeldein Redaktion.
    Das Jahr 2015 war für mich ein rasantes Jahr voller halboffener Türen, undurchsichtigen Möglichkeiten, ohnmachtsnahe Erschütterungen, einiger Tränen und vielen vielen großartigen Momenten. Manchmal mit dem Kopf in den Wolken, manchmal in der Ecke sitzend.
    Mein wichtigstes Foto ist nicht das, welches bei einer Gruppenausstellung direkt bei der Vernissage gekauft wurde. Nein, mein wichtigstes Foto entstammt einem persönlichen Projekt, mich mit meinen wiederkehrenden Träumen auseinanderzusetzen. Ich träumte immer wieder von Erstarrung und Ohnmacht, fast ertrinkend im Wasser oder eng umschlungen von Pflanzen. In diesem Jahr ist es mir gelungen, dies auch in Bildern umzusetzen. Jetzt wo ich die Bilder habe, träume ich nicht mehr davon. Ich fühle mich stark wie nie und freue mich auf 2016.
    http://fotokombinat.jimdo.com/start/kwerfeldein-beitrag/

  47. Mein Bild zeigt den Rursee in der Eifel.
    https://www.flickr.com/photos/simjoh/20496001891

    Wasser. Nicht nur, dass ich mich im Studium hauptsächlich mit Wasser beschäftige: In der Freizeit sind Küsten, Meere und Seen immer das Ziel von Reisen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme habe ich meinen Segelschein am Rursee gemacht. Das ganze Jahr war geprägt vom Segeln auf dem Wasser und dem Wandern und fotografieren neben dem Wasser.
    Auch fotografisch markiert es einen wichtigen Wegweiser, so habe ich mir eine lang ersehnte Panorama-Kamera gekauft und habe viel damit experimentiert. Der letzte volle Film im Jahr 2015 lässt mich völlig zufrieden auf diese Phase zurückblicken.

  48. https://flic.kr/p/CS5wzo

    Das Bild aus dem letzten Jahr, das mir man meisten am Herzen liegt, zeigt meinen Sohn im Karussell auf dem Oktoberfest.
    Das Jahr 2015 war für mich geprägt durch eine fotografische Sinnsuche, an deren Ende der Entschluss stand, nur noch zu fotografieren, was mir am Herzen liegt. Nicht mehr Bilder zu machen, nur weil man weiß, dass diese Motive auf 500px, Flickr oder sonstwo gut ankommen. Hin zu den Bildern, die mir etwas bedeuten. Und so rückte meine Familie weiter in den Fokus meines fotografischen Schaffens.
    Natürlich freut es mich nach wie vor, wenn meine Fotos anderen gefallen. Aber auch wenn das nicht so ist, bleibt immer noch die Erinnerung, die ich mit diesem Bild verbinde: einen tollen Tag mit meiner Familie. Und das macht mich glücklich.

  49. https://flic.kr/p/xqbvyE

    Dieses BIld entstand, wie wahrscheinlich unzwer zu erkennen ist, in einem alten Gebäude, einer Ruine. Alte Mauer, knarrendes Holz, brückelnder Putz, ein muffiger Geruch. Eigentlich kein angenehmer Ort.
    Dieses Bild ist Teil einer Reihe von Bilder aus diesem Gebäude.

    Warum ist es ein wichtiges Bild für mich? Zum einen, weil ich seit 2015 vorrangig Schwarzweiß fotografire. Zum anderen, weil ich zu diesem Bild von Freunden und bekannten viel positiven Zuspruch bekommen habe. Letztenendes gefällt es mir auch einfach ganz gut.

    Ich hoffe mal, dass es in 2016 mit der Fotografie bei mir weiter bergauf geht (Die Treppe führt ja schließlich nach oben :-) )

  50. Mein wichtigstes Foto war dieses hier:

    https://oliverkess.files.wordpress.com/2015/09/2015_09_18-1.jpg

    Es war für mich der krönende Abschluss meines 365-Tage-Projektes. Während diesem Projekt ist so viel in meinem Leben passiert ist, dass ich froh bin genau in diesem Jahr das Projekt gemacht zu haben. Auch auf das Bild an sich bin ich sehr stolz, denn ich finde es zeigt wie sehr ich mich während dem Projekt (im Vergleich zu den Anfangsbildern) verbessert habe und das erfüllt mich mit stolz! :-)

  51. Fast hätte ich vor dem Vorstellen meines Bildes im diesjährigen Exposé Abstand gehalten, da mich ein bisschen dieses Attribut „wichtig“ stört.

    Irgendwie halte ich meine Art des Fotografierens als nicht so bewegend, dass ich „wichtige“ und „unwichtige“ Fotos mache.

    Für mich hat jedes meiner öffentlichen Fotos die Bedeutung, die es mich auf Flickr veröffentlichen lässt, und die Fotos, die ich für zu persönlich halte, finden nicht den Weg ins Internet.

    Also hier mein Foto als eine schöne Erinnerung an den letzten Tag meines Bretagne-Urlaubs im Sommer 2015 an der Côte Sauvage auf der Halbinsel Quiberon:

    https://www.flickr.com/photos/go_freyer/19953105671

    Da wir kreuz und quer durch die Bretagne gefahren sind, ich keine Lust und auch nicht den Stauraum hatte, die große Foto-Ausrüstung mitzunehmen, hatte ich versucht das Beste aus der kleinen LX7 zu machen.

  52. https://www.flickr.com/photos/analogalex/21734252373/in/dateposted-public/

    Dieses Bild entstand am letzten Tag unseres Urlaubs im Oktober 2015 auf der Insel Favignana.
    Der Urlaub markierte für uns einen neuen Lebensabschnitt: wir haben unseren Job beim bisherigen Arbeitgeber gekündigt und sind als Team zu einem neuen Arbeitgeber gewechselt. Den Oktober nutzten wir, um neue Kraft zu tanken und uns emotional vom alten Job frei zu machen.

    Am zweiten Urlaubstag fanden wir diese alte U-Boot-Anlegestelle. Schon in der ersten Sekunde stand fest, dass ich genau dieses Bild machen möchte. Wir besuchten diese Stelle innerhalb des dreiwöchigen Urlaubs jeden zweiten oder dritten Tag, aber irgendwas hat immer nicht gepasst. Am letzten Urlaubstag war es dann endlich soweit. Bevor wir unseren Roller zurückgeben mussten, fuhren wir noch einmal an die Anlegestelle und machten dieses Bild. Fünf oder sechs Versuche und das Bild war im Kasten.

    Mein wichtigstes Bild 2015, weil es unseren Neuanfang symbolisiert, den wir ohne einander wahrscheinlich nicht so easy durchgezogen hätten. Der Zeitpunkt und die Umstände waren perfekt. Der Sprung ins kalte Wasser ist geglückt und wir bereuen nichts.

  53. https://www.flickr.com/photos/luziferian/18333113286

    Anfang Mai verbrachte ich drei Nächte auf der Düne bei Helgoland. Gleich am ersten Morgen machte ich mich um vier Uhr auf den Weg zur Nordostspitze der Düne um die blaue Stunde und den Sonnanaufgang zu fotografieren. Nach den ersten Fotos musste ich noch etwa 25 Minuten auf den Sonnenaufgang warten und setzte mich auf eine Mole. Diese neugierige junge Robbe kam aus größerer Entfernung direkt auf mich zu, verweilte wenige Meter entfernt dösend und leistete mir Gesellschaft. Als ich dann meine Wunschfotos im Kasten hatte machte ich mich langsam auf den Rückweg am Strand entlang um noch ein paar Robben und Seehunde zu fotografieren. Als ich über die erste Anhähe verschwunden war, drehte ich mich nochmal um und sah, das die junge Robbe mir folgte und mir hinterherblickte. Im blauen Schatten der Düne nur den Kopf von ersten goldenen Sonnenlicht beschienen galang es mir die Robbe festzuhalten.
    Schon in dem Moment als ich den Auslöser drückte wusste ich: Das ist es! Das ist genau das Foto von dem ich nicht wusste, dass es es unbedingt machen wollte. Der Trip nach Helgoland und zur Düne war überaus ergiebig, aber hinter diesem Foto bleiben für mich alle anderen Aufnahmen zurück.

  54. http://www.photoawards.com/winner/zoom.php?eid=8-107384-15

    http://ndawards.net/winners-gallery/nd-awards-2015/non-professional/other/hm/2215

    http://www.thespiderawards.com/gallery/10th/search-result.php?t=Manfred&o=a&Submit=Search

    Mein wichtiges Foto gehört „Snow–Alien “ allein der Aufwand den man bereit in den Bergen bis es so ist wie man es sich vorstellt ist ein schwerer und langer Prozes/Weg. Und wenn, all die Bemühungen noch so belohnt wird – analog rockt dann noch mehr.

  55. Link: https://www.flickr.com/photos/mac_celine/23446770223/

    Dieses Foto entstand ein Tag vor Silvester. Aus verschiedenen Gründen befand ich mich alleine im Urlaub, in einer fremden Gegend wo ich niemanden kannte. Der drang zu fotografieren brannte in meiner Brust. Kurzer Hand habe ich eine junge Frau angeschrieben, ob sie bereit wäre für mich vor der Kamera zu stehen. Wir lernten uns kennen und daraufhin entwickelte ich ein Fotokonzept. Bei der Besichtigung der Location war herrlichstes Wetter und ein Blick über halb Österreich. Wie man auf dem Bild sieht, sah es am kommenden Tag ganz anders aus.
    Während des Shootings gefroren nicht nur unsere Haare sondern auch meine Kamera bildete eine weiße Schicht. Es war hart, aber genau richtig für das Bild. Dieses Foto ist sogar das letzte, was ich gemacht habe. Danach konnte Sie sich kaum mehr bewegen, weil ihr so kalt war. Am Ende hatten wir nicht nur unser Bild, sondern waren eine Erfahrung reicher.
    In dem Foto habe ich alle Techniken verarbeitet, die ich dieses Jahr neu erlernt und ausprobiert habe, sowohl fototechnisch, also auch in der Bearbeitung.

  56. https://500px.com/photo/133550705/-levi-by-ann-cathrin-wirth

    Mein Foto des Jahres 2015 mag auf Außenstehende vielleicht recht schnöde und wenig spektakulär wirken (vor allem im Gegensatz zu den vielen großartigen Bildern, die hier gezeigt werden).
    Für mich war es aber ein sehr besonderes Foto, denn es war das erste Mal, dass ich nicht einfach nur für mich fotografiert habe, sondern für jemand anderen. Dementsprechend stolz bin ich auf dieses Bild, denn es war für mich ein Schritt in meine angestrebte Richtung für 2016.
    Dieses Bild steht für eine Serie, die den Auftraggeber berührt hat und das hat auch letzten Endes mich sehr berührt :)
    Außerdem – und das ist für mich persönlich das Wichtigste – hat es mir das nötige Selbstvertrauen gegeben, mich endlich aus meiner eingefahrenen beruflichen Situation zu lösen und den entscheidenden Schritt in Richtung Neustart zu gehen. Ich möchte das Fotografie-Handwerk richtig erlernen und habe mich deshalb nun für einen Ausbildungsplatz zur Fotografin beworben. Also drückt mir die Daumen ;)

  57. https://www.flickr.com/photos/64502870@N00/17328130312/sizes/l
    Dieses Foto ist für mich so wichtig, weil es der erste Schritt auf einem neuen, spannenden und wundervollen Weg ist. Ich habe nie mit Hochzeitsfotografie zu tun gehabt, da ich es mir einfach nicht zugetraut hatte und auch wirklich Angst vor der Verantwortung mich immer abgeschreckt hat. Dann habe ich mehr durch Zufall Alexander, einen hier in der Nähe wohnenden Fotografen kennengelernt und mit ihm zusammen dieses Shooting gemacht. Nicht nur, dass es für mich ein komplett neues Thema war.. auch die perfekte Zusammenarbeit mit einem anderen Fotografen hat mich sehr beeindruckt. Wir haben uns so gut verstanden, dass wir in diesem Jahr zusammen voll ins Thema Hochzeitsfotografie einsteigen und sich für mich plötzlich eine komplett neue berufliche Perspektive eröffnet hat.

  58. Das ist wie immer knifflig. Gerade dieses Jahr war fotografisch total aufregend und vielschichtig. Mein wichtigstes Foto ist eigentlich eine Serie von 8 Aufnahmen mit dem Titel „Der Abschied“. Sie ist ganz am Ende des Jahres – genau am zweiten Weihnachtsfeiertag – entstanden. Es war tatsächlich Zeit von einem geliebten Menschen Abschied zu nehmen, und es sollten in dieser Zeit Erinnerungsfotos an diese Abschiedszeit entstehen. Wir sind also recht kurzfristig zu dritt losgezogen in ihren Lieblingswald und haben einen Nachmittag lang fotografiert. Dabei ist unter anderem diese SW Serie entstanden: https://www.flickr.com/photos/glimpse-of-life-photography/albums/72157662836541761 Die Bilder gehören für mich zusammen, vielleicht weil mir das noch emotional zu nah geht und mir deswegen so bedeutend erscheint. Hier geht es allerdings um ein Bild und nicht um eine Serie von Bildern. Wenn ich mir also aus dieser Serie eins aussuchen müsste dann wäre es spontan dieses: https://www.flickr.com/photos/glimpse-of-life-photography/24068592445/in/dateposted-public/

  59. Mein Jahr 2015 war das Jahr der Makros – ich rutsche gerne auf Knien über den Boden. Mit erdigen, nassen Hosen fühle ich mich „eins mit der Natur“ ;-). Zu meiner Entspannung habe ich außerdem dieses Jahr ziemlich viele Overlays/Texturen selber erstellt. Man kann ja diese Bokeh- und Farbkompositionen an jeder Ecke für teuer Geld erstehen, da dachte ich mir: „Das machst Du selber!“ Was mir daran richtig Spaß macht: dass ich mal ausnahmsweise nicht auf die Schärfe achten muss, sondern die Farben und Formen einfach auf mich wirken lassen kann.

    Das Foto zeigt ein Buschwindröschen. Im Hintergrund ist solch eine selbst erstellte Textur zu sehen. Das Bild vereint quasi meine zwei „Neuentdeckungen“ Makro + Texturen miteinander.

    https://www.facebook.com/StefleiFotografie/photos/pb.657473321018321.-2207520000.1452531827./751432664955719/?type=3&theater

    oder in besserer Bildqualität: https://www.flickr.com/photos/91976414@N04/17204521058/in/photostream

  60. Immer, wenn ich eine Flamenco Performance fotografiere, bin ich später bei der Durchsicht so gespannt, ob ich DEN Moment getroffen habe, den ich als besonders intensiv empfunden habe.
    Im letzten Jahr hatte meine Lieblingstänzerin Yamuna wieder einen Auftritt und dabei ist dieses Foto entstanden. Hier kommt ihre ganze pure Leidenschaft und Freude beim Tanz in ihrem Gesicht zum Ausdruck.
    Ich mag es sehr.

    http://betti-manson.tumblr.com/image/124398411998

  61. http://fc-foto.de/36943871

    Das Bild entstand auf Madeira,direkt an meinem Hotel.
    Ursprünglich geplant war ein Schottlandtrip mit einem Freund,nachdem dieser mir jedoch absagte, entschloss ich mich meinen ersten Urlaub als Alleinreisender zu machen.
    Trotz großer Bedenken entschied ich mich dafür es durchzuziehen.
    Ich genoß die Zeit für mich und das Fotografieren weshalb ich es nicht bereue diesen Urlaub gemacht zu haben.

    Das Bild gibt mir neue Motivation und Mut Neues zu tun, deshalb: Mein Bild 2015.

  62. https://www.flickr.com/photos/farbstich/16936187552/

    Es war diesig, regnerisch und nebelig an einem Tag im März 2015. Bei diesem Wetter verkrieche ich mich meist nach drinnen und pflege meine depressive Grundstimmung. „Leider“ musste ich aber raus, ich hatte mich Tage zuvor an der Halde Haniel zu einem Photowalk verabredet. Beim Erkunden der Halde stelle sich ein Gefühl von „zu weit ist man weniger allein“ ein und ich konnte der seltsamen Stimmung auf diesem Bergematerialhaufen viel Positives abgewinnen.
    Ich verbinde mit diesem Bild, das ich mit der Canon T90 und dem FDn 28mm 1:2.8 aufgenommen habe, den Beginn von vielem Neuen. Es war die erste Begegnung mit einem besonderen Menschen, der mir im Verlaufe des Jahres sehr wichtig geworden ist. Zum anderen habe ich so die analoge Fotografie noch mehr für mich entdeckt und räume ihr seitdem einen großen Platz in meinem Schaffen ein.
    Alles in allem ein trist wirkendes Bild, das aber für mich Ankommen, Freude und Zuneigung ausstrahlt.

  63. https://m.flickr.com/#/photos/elbstrand81/16645759002/in/search_QM_q_IS_Elbstrandfotografie

    Das für mich wichtigste Bild aus dem letzten Jahr ist das meiner 91jährigen Großmutter am verschneiten Ostseestrand. Wir beide haben im Februar eine wunderschöne, entspannte Woche, mit endlos langen Gesprächen in unserem Ferienhaus mit Blick auf die Eckernförder Bucht, verbracht. Täglich stand auch ein Spaziergang auf unserem Programm, am Tag an dem das Bild entstand schien die Sonne so gleißend das man auf den ersten Blick nicht sagen konnte ob wirklich Schnee liegt. Gleichzeitig war es absolut windstill und so ruhig das meine Großmutter sehr lange innehielt und staunend die spiegelglatte Bucht beobachtete.

    Ich betrachte dieses Bild immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn diese tolle Zeit kann mir keiner nehmen, sie ist tief in meinem Herzen verankert, gleichzeitig macht es mir bewusst das dieser Moment nie wiederkommt, denn aufgrund der fortschreitenden Demenz meiner Großmutter war dies die letzte Reise die wir machen konnten.

  64. https://www.facebook.com/kaethedekoe/photos/pb.295667474897.-2207520000.1452540580./10153565516704898/?type=3&theater
    Ich persönlich finde Volksfeste ziemlich sinnlos aber anscheinend brauchen Menschen sie um sich zu spüren. Dieses Gefühl habe ich versucht mit diesem Bild darzustellen. Dies wurde auch auf einer Ausstellung ausgestellt und der Kurator der Kunstmesse Köln meinte es wäre das beste Foto was er je gesehen hat. Es war das erste Mal neben namhaften Künstlern verglichen zu werden und ich durfte das Gefühl von Stolz endlich zulassen.

  65. https://www.facebook.com/Finalbreathphotography/photos/a.1542642362691744.1073741828.1542068489415798/1668205903468722/?type=3&theater

    Higher Resolution: https://www.flickr.com/photos/130542703@N06/23478548804/in/dateposted-public/

    Dieses Foto/Selbstportrait umschreibt mein ganz persönliches Jahr 2015 und die damit verbundenen Gefühle und geschehenen Ereignisse in Einem. Leben ist nicht nur Pommes & Party. Leben ist ebenso Trauer, Hass und Verzweiflung. 2015 war eines dieser Jahre, die man am liebsten vergessen möchte, die aber dennoch zum Leben dazugehören.

  66. 2015 war nicht das tollste Jahr für mich. Als ich im Mai im Monbachtal unterwegs war wollte ich den Wasserfall in einer sehr düsteren und beklommenen Weise ablichten. Passend zur sich ganzjährig abzeichnenden Situation. Just in der Zeit als ich die Aufnahme machte, kam die Sonne durch, die diesen hoffnungsvollen Spot ins Bild setzte. Danach war sie dann auch wieder weg:

    https://flic.kr/p/sfTKuG

  67. https://www.flickr.com/photos/cfaobam/19987807662

    Es ist nicht einfach das wichtigste Foto eines Jahres zu bestimmen.
    Habe mich für dieses Bild entschieden, da ich beim ersten betreten des Strandes das Bild schon genau so vor Augen hatte. Da es oft einer meiner schwächen ist, erst nachher zu schauen was man draus machen könnte.
    Außerdem steht es im totalen Gegensatz zu dem was ich vor Ort erlebt habe, wären ich die Kamera aufgebaut, eingestellt und mein Bild gemacht hatte, ist rechts von mir ein anderer Fotograf rumgehippelt und hat gefühlt 1000 Bilder von den Steinen geschossen.
    Das hat es mir gezeigt wo ich herkomme und wo ich hin will.

    Grüsse
    Carsten

  68. Vor zwei Jahren reiste ich zum ersten Mal nach Island. Bereits kurz nach der Ankunft hatte ich zahlreiche Ideen, die man in dieser einzigartigen Landschaft fotografisch umsetzen könnte. Als es letztes Jahr mit ein paar Freunden erneut nach Island ging, wollte ich zumindest eine meiner Ideen in die Tat umsetzen. Ich wollte eine Frau darzustellen, die in einer kargen und steinigen Umgebung um einen geliebten Menschen trauert. Die isländischen Fjorde waren genau die richtige Kulisse für diese Geschichte. Als Requisite hatte ich mir ein Holzkreuz von einem Schreiner anfertigen lassen, bei dem man den kurzen Balken abnehmen kann, damit es in einen Reisekoffer passt. Vor Ort machten uns die eisigen Temperaturen und der Wind zu schaffen, aber trotzdem klappte alles genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Dieses Foto löst bei mir beim Betrachten Gänsehaut aus und es fordert mich auf, wieder dorthin zurückzukehren, um weitere Geschichten zu erzählen.

    https://flic.kr/p/C3RMaz

  69. https://www.facebook.com/flo.we.photography/photos/pb.655945807760509.-2207520000.1452540788./974308892590864/?type=3&theater

    Das Foto entstand am 12.08.2015 während der Perseidennacht. Wir haben es uns am Abend auf dem Golfplatz außerhalb der Stadt bequem gemacht. Wir lagen im Gras, hörten Musik, machten Fotos und hielten nach Sternschnuppen ausschau. Es war eine von diesen wunderschönen klischeehaften Nächten die man sich sein Leben lang erinnern wird.

  70. Vorbild „Mama“
    https://www.flickr.com/photos/lichtfusion/16653913892/in/dateposted-public/

    Die Idee zu dem Bild ist entstanden, als eine der beiden Töchter einer Freundin in viel zu grossen High-Heels durch das Zimmer gestackst ist. Nach einem Blick in den Schuhschrank wurde klar: Frauen müssen „schuhverrückt“ sein… ;-)

    Es hat mich gelehrt das „weniger“ manchmal doch „mehr“ ist. Je weniger vom Motiv oder der „Message“ ablenkt, desto besser. Die Geschichte kommt rüber, ohne Farbe und sonstige technische Spielereien.

  71. https://www.facebook.com/photo.php?fbid=441967699324858

    Es ist Sommerurlaub, und wir machen Zwischenhalt in Paris. Wir steigen hier um und müssen dabei den Bahnhof wechseln. Es ist noch Zeit für einen kleinen Abstecher. Wir schauen uns Notre Dame an. Als unsere Tochter auf Toilette muss, begibt sich meine Frau auf die lange Suche nach einer öffentlichen Toilette. Ich warte im Trubel vor Notre Dame. Alle Leute fotografieren hier, die Kirche, den Platz, den Boden. Die Zeit wird lang und ich nutze die Zeit für den Blick nach oben und schließlich auf die Menschen. Eigentlich ist die Street Photography nicht mein Ding, aber der hemmungslose Gebrauch der Kamera fordert mich fast heraus ihn festzuhalten. Für mich ist diese kleine Serie von Fotografierenden, und das Bild ist für mich der gelungenste Stellvertreter, wichtig, weil sie mir persönlich einen Einblick in die Street Photography gab, in das Gefühl Fremde abzulichten. Ich habe es genossen.

    Dieses Bild habe ich als Stellvertreter gewählt, weil ich die Anmerkung besonders mochte, dass es an eine Gruppe von Caravaggio erinnert.

  72. https://www.flickr.com/photos/catalinakoe/20633616354/in/dateposted-public/

    Es fällt mir nicht leicht zusammen zufassen was dieses Bild für mich symbolisiert. Entstanden ist das Selbstportrait in Belgien an einem frühen Morgen während eines Meet-Ups. Diese Treffen sind für mich immer großartig, denn unter ähnlich passionierten Menschen fühle ich mich besonders frei und glücklich.
    Doch an diesem Morgen, wach vor der Sonne und allen anderen, genoss ich die Einsamkeit und Stille, bis die Sonne durch die Nebelschwaden brach. Ich hatte zunächst keine Intension zu Fotografieren, doch irgendwas bewegte mich dazu doch meine morgendliche Melancholie festzuhalten.
    Für mich war es einfach ein Morgen für mich und ich erinnere mich daran, dass ich selbst – vermutlich aufgrund der Melancholie und den Gedanken nicht „gut“ zu sein – das Bild selbst nicht besonders toll fand. Hätten mich die anderen des Meet-Ups nicht so häufig gesagt dass sie das Bild gut finden, hätte ich es vermutlich nie veröffentlicht.
    Dass ich im Endeffekt mit diesem Bild dann auf so gute Resonanz gestoßen bin, hätte ich nicht gedacht und zeigte mir dass ich öfters Dinge beenden, mehr von meinen Arbeiten zeigen und mehr an mich und meine Stärken glauben sollte. Selbstvertrauen und sich selbst lieben zu lernen, genauso wie Traurigkeit und Einsamkeit bewusst zuzulassen – ohne sich darin zu verlieren – sind ein Paar der Dinge die ich in diesem Bild sehe und dessen Erkenntnisse mein Jahr 2015 prägen.

  73. Ich denke, das wichtigste Foto, das ich 2015 zustande gebracht habe, ist eines, das bereits im ersten Viertel des Jahres entstanden ist, als ich im Februar die Chance hatte, in einem alten Kaufhaus meiner Heimatstadt zu fotografieren.
    https://www.flickr.com/photos/elisabethmo/16701550751/
    Es ist für mich das Foto, das für mich am ehesten die Richtung anzeigt, in die ich mich fotografisch bewegen möchte. Ohne viel Drumherum ein ausdrucksstarkes Foto zu kreieren, das einen verweilen lässt. Ich habe das Gefühl, dass ich mich den Rest des Jahres bei den meisten Shootings von diesem Ziel entfernt habe, und eher strahlende, bokehbetonte (Standard-)Portraits gemacht habe, die zwar mal schön anzusehen sind, mich jedoch trotzdem nicht recht zufriedenstellen. Ich komme, obwohl ich es immer wieder probiere, nicht an mein von mir gesetztes Ziel des minimalistischen Gefühlfotos. Mit diesem Foto hier denke ich, dass ich mich angenähert habe, und hoffe, dass ich dies inZukunft noch öfter schaffen kann…