23. Juli 2021 Lesezeit: ~5 Minuten

Radelnder uHu

  • Derselbe Tag, anderer Ort, 20 Kilometer weg vom Bořeň, einige Stunden später. Diese Gegend hat einen ganz eigenwillig fremdartigen Charakter mit ihren weiten Gras- und verwilderten Obstbaumhängen zwischen den Vulkankegeln. Wieder einmal nach 2018 bin ich absolut fasziniert und hingerissen, als wir nach steilem kurzen Aufstieg auf dem Srdov, dem ...
  • Auf dem Abstieg tauchen wir erneut in das Grau ein, doch an der Nebelgrenze zaubern die Sonnenlichter noch einmal verschwenderisch märchenhafte Licht- und Schatteneffekte im Wald. ...
  • Plötzlich stehen wir hier oben über dem unendlichen Nebelmeer, gegenüber im Norden grüßen die Berge des Erzgebirgskamms, östlich ragt u.a. der Milesovka-Gipfel über das weiße „Schaumbad“. Das ist, gelinde gesagt, wieder einmal ein Träumchen, wir wissen es sehr zu schätzen, dass man uns auf unserer Foto-Berg-Tour so belohnt. Und wir ...
  • Als wir uns bergauf ein wenig von den Nebelmotiven haben treiben lassen, ist da plötzlich dieser Durchgang durch die Felsen. Angesichts der Bilder vom Bořeň habe ich mich in den letzten Jahren des Öfteren gefragt, wir waren 1996 zum ersten Mal hier oben und die Erinnerung daran ist sehr verblasst, ...
  • Auf der Fahrt vom sonnigen wolkenlosen Erzgebirgskamm abwärts tauchen wir in Richtung Teplice/ Bilina in das düstere Grau des dicken Nebels ein, der das Böhmische Becken komplett zudeckt.Trotzdem steigen wir zum Boren-Gipfel auf. Der Boren (539 m) ist ein gewaltiger Phonolithfelsen, der an einen liegenden Löwen erinnern soll. Sogar Goethe ...
  • Nach der schönen Foto-Tour-Woche von 2021 haben wir uns auch dieses Jahr wieder einmal in die Zweite Heimat, ins nordböhmische Bergland begeben. Der Tourplan wurde in diesem Jahr in etwas abgeänderter Form erstellt. Zunächst waren zwei Tage im Böhmischen Mittelgebirge vorgesehen. Die Vulkanberge haben von Südwest nach Nordost parallel des ...
  • Mit etwas Mühe sind hinter den blauen Bergkulissen auch die Umrisse des Riesengebirges zu erkennen. Da drüben ganz links Srenicza (Reifträger), daneben Vysoke Kolo (Hohes Rad), rechts neben der weiten Elbquellenhochebene der Kotel (Kesselkoppe) und sogar, man will es ahnen, der Lucni Hora (Wiesenberg). Mit diesem etwas diffus-düsteren Ausblick möchte ...
  • So richtig golden wird die Stunde, nachdem die Sonne, die sich nur einmal kurz verschämt hinter Wolken zeigte, heute nicht.Und aus diesem diffusen Einheitsgraubraungüldenorangeichweißauchnicht-Licht schälen sich doch plötzlich Motive, die in ihrer Farbgebung an Gemälde erinnern. Lohnt sich. Die Vorfreude auf die Touren ins Böhmische Mittelgebirge und ins Riesengebirge im ...
  • „Der Weltraum – unendliche Weiten…“ so beginnt der Einführungssatz in eine der wohl bekanntesten Science-Fiction-Serien.Welch ein Sternenhimmel über den weiten Ebenen unter uns.Unten leuchtet das Lichtermeer der Dörfer und Städte, oben leuchtet das Sternenmeer.Ein ungemein grandioses und schönes Panorama bietet sich da dem entzückten Auge, man kommt aus dem Schwärmen ...
  • …Sogar die Milchstraße gibt sich die Ehre und auch Andromeda ist zu entdecken.Schließlich liegt man im mollig warmen Schlafsack und kann es nicht lassen, noch eine ganze Weile das Gefunkel da oben zu betrachten und mit in den Schlaf zu nehmen. Schön ist das. ...
  • …Bevor wir den letzten Gipfel heute in Angriff nehmen, gönnen wir uns natürlich noch ein sehr gutes Abendessen in der gemütlichen Chata Luz, der Lauschebaude, auf der böhmischen Seite. Dann steigen wir in der fortgeschrittenen Dämmerung mitsamt Fotoausrüstung, Stativ und Schlafsäcken hinauf zur Lausche. Nicht ganz allein sind wir oben, ...
  • …Der Aufstieg vom Tollenstein zum Jedlova (Tannenberg) ist als zweiter Programmpunkt im Anschluss auf der kleinen sehr steilen Gipfelstraße etwas schweißtreibend, dafür entschädigen oben in der Baude das Faßbier und die prima Cesnecka (Knoblauchsuppe). Der lecker-lockende Heidelbeerkuchen ist leider schon aus.Und auch hier oben lässt sich bei einer langen Rast, ...
  • Nun liegt unsereiner, zum ersten Mal seit vielen Jahren, wieder im Schlafsack auf dem Gipfel eines Berges und kann nicht einschlafen, weil die Sterne da oben so hell funkeln.Der Tag war schon sehr ereignisreich, wir haben am Mittag den Klic (Kleis) bestiegen, einen Berg im südlichen Lausitzer Gebirge, dessen Gipfelgeröllhalde ...
  • Die Frau schaut gebannt den sich an den Küstenbergen gefährlich auftürmenden Gewitterwolken zu. Eine ganze Weile steht sie so. Und sie scheint nicht zu bemerken, dass über und hinter ihr dasselbe geschieht ...
  • Die Kamera sieht mehr als das Auge. Es herrscht fast völlige Finsternis, die nur von den Lichtern an den Küsten durchdrungen wird. Laut rauscht die Brandung, weiß sind die Schaumkämme der Wellen zu erahnen, dann erhellt plötzlich ein Blitz des nächtlichen Gewitters über Triest und den Julischen Alpen einen gespenstisch ...
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