10. Februar 2019 Lesezeit: ~2 Minuten

Blickdicht-Fotografie

  • Eigentlich sollte ein Motiv komplett gleichmäßig ausgeleuchtet sein. Aber was passiert, wenn der Fotograf bewußt gegen diese Regel verstößt?  Dass es durchaus sinnvoll sein kann, ein Foto“mutwillig“ überzubelichten, zeigen die folgenden Aufnahmen vom Ammersee, südwestlich von München. Aufgenommen in einem extremem High-Key-Look wirken die Segelboote, die am Ufer von Herrsching ...
  • Die sommerliche Hitzewelle hatte auch ihre touristischen Vorteile. Durch die monatelange Trockenheit sind in der hessischen Edersee-Talsperre Teile der bei der Flutung 1914 überspülten Ortschaften wieder aufgetaucht. Als die Talsperre gebaut wurde, mussten damals über 900 Menschen im Tal der Eder ihre Heimatdörfer verlassen. Dank des Niedrigwassers im Sommer 2022 ...
  • Skulpturen aus Nebel, wie sie Fujiko Nakaya formt, sind naturgemäß flüchtig und passen so gar nicht in den üblichen Kunstbetrieb – sie lassen sich weder sammeln noch archivieren und schon gar nicht zu Geld machen. Das hat das Münchner Haus der Kunst aber nicht abgehalten, die fast 90jährige Japanerin einzuladen ...
  • Im Gegensatz zum Aufnehmen von Sonnenuntergängen ist das Fotografieren in der abendlichen blauen Stunde, also die Zeit kurz nach dem Sonnenuntergang, unter Fotografen und Fotofreunden deutlich weniger verpönt und negativ konnotiert. Wenn das Licht des Tages noch nicht ganz verschwunden, die Dunkelheit der Nacht aber auch noch nicht vollständig aufgezogen ...
  • Nicht weit entfernt von so bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Ruinenberg und Schloß Lindstedt finden sich in einem Waldstück bei Potsdam weitgehend unbekannte Relikte der militaristischen Vergangenheit Deutschlands. Im Katharinenholz, einem Waldstück bei Bornstedt stößt man plötzlich auf lange Erdwälle, an deren Ende sich unvermittelt eine Reihe von bis zu zehn ...
  • Auch wenn die klaren Linien und Formen der gründerzeitlichen Industriearchitektur der ehemaligen Leipziger Wekzeugmaschinenfabrik geradezu für die Schwarz-Weiß-Fotografie gemacht zu sein scheinen, so verlangen einige Motive doch nach Farbe – ob es die späteren „Verschönerungsversuche“ von Künstlern, die eigenwillige Farbauswahl in einigen Räumen, die gedeckten Pastelltöne der erhaltenen DDR-Tapeten oder ...
  • Einstmals einer der größten Arbeitgeber der Stadt, heute Lost Place mit unbestimmter Zukunft. Im Leipziger Stadtteil Wahren rottet der gewaltige Industriekomplex der früheren Leipziger Werkzeugmaschinenfabrik vor sich hin. Gegründet vor 130 Jahren von Wilhelm von Pittler, entwickelten sich die Pittlerwerke schnell zu einem der wichtigsten Industriebetriebe der Stadt und wurde ...