kwerfeldein
25. März 2019 Lesezeit: ~5 Minuten

Antje Kröger

  • Wir betraten den Hungerraum gemeinsam. „Express yourself“ Fotografie: Antje Kröger & Juni Den Raum gab es nun schon ein paar Tage. Nachdem ich ihn vor ein paar Tagen verließ, hatte sich die Welt in einer Eile gedreht, dass ich dies kaum fassen konnte. Fast hatte es den Anschein, sie, ...
  • Hungerkünstler & Hunger-Aufstände – 1923 „Man gewöhnte sich an die Sonderbarkeit, in den heutigen Zeiten Aufmerksamkeit für einen Hungerkünstler beanspruchen zu wollen, und mit dieser Gewöhnung war das Urteil über ihn gesprochen. Er mochte so gut hungern, als er nur konnte, und er tat es, aber nichts konnte ihn ...
  • // ÜbernachtSchlaflosfahrtvonLEipzig-nach-Wien, Busfahrt 76A, Friedhof der Namenlosen, Alberner Hafen in Bauhausoptik, Donau im kalten Boden-Morgen-Nebel, Museumsquartier zum Ersten und zum Zweiten, Kroatisches Super-Frühstück im Hipster-Bezirk, sonnengetränkter Himmel, Wiener Schmäh, Graffiti-Kunst und andere Graphiken an Giebeln und Häuserwänden, antike mechanische Standwaagen im öffentlichen Raum, Ukrainische Flüchtlinge, teure Caféhausbesuche mit wechselnden ...
  • Identität, Schönheit, Selbstausdruck (1923 // 2023) Fantasievolle Verwebung dreier Frauenbiographien des 20. Jahrhunderts, angelehnt an die Leben der kroatischen Komponistin Dora Pejačević, der Wiener-Lebefrau Alma Mahler-Werfel, der amerikanischen Tätowiererin und Schaustellerin Betty Broadbent. Die Geschichte beginnt im Januar 1923. Snaga klade valja a um caruje  Kroatisches Sprichwort Am 30. Januar 1923 wird ...
  • 1923 // 2023 Am 1. Januar 2023, das Jahr war erst wenige Stunden alt, stand sie am Grab der Großmutter. Martha. Marta, die das „h“ einfach strich aus ihrem Leben. Marta. Deren Hochzeitskette sie an besonderen Tagen um den Hals hängte, um Omama nahe zu sein. Marta, die 1923-geborene. ...
  • Was für ein Affentheater Die Fotokünstlerin erklärt: Leider sehen wir folgende Fotografien nicht: Mein Marmor (das weibliche Model mit dem wohlklingenden Namen Juni) mit erstem hellen Ledermantel und Fellmütze auf rotem Sessel, pinkes Licht von der Seite. Der Marmor raucht und kriecht tief hinein in den noch tieferen Sessel, ...
  • Ich traf das Froillein Blau mehrfach. Doch in diesem November lernte ich mit ihr und durch sie so viel über das Menschsein in der Mannigfaltigkeit der Möglichkeiten. Danke für das Wollen die Grenzen langsam zu überschreiten. Und danke an das Foto-Kunst-Universum, dass ich immer wieder Workshops erleben darf, die ...
  • 2022 hatte einige intensive Foto-Workshops mit mir, von mir. Zum Schluss im Reigen sogar im wörtlichen Sinne. Intensiv-Porträt zum Thema Über-Leben. Im November. Drei Tage. Wie auch schon im vergangenen Jahr. Eines meiner liebsten Workshopkonzepte (Spoiler: für nächstes Jahr plane ich etwas Neues, dreitägiges, noch intensiveres Konzeptchen, stay tuned!) ...
  • Prolog Zwei Fotosezionen aus dem November miteinander verwoben Zu sehen zwei Frauen, ihre Namen beginnend mit einem A. Zehn Jahre liegen dazwischen. Eine Dekade, ein Jahrzehnt, ein Dezennium. 2012. 2022. Im alten Rom feierten die Herren Decennalia. Ich feiere auch. Mich. Freiheitlich. Freischaffend. Mit unendlich großer Kampfeskreativität. Stetig. Stoisch. ...
  • „Auf so etwas gebe ich Ihnen keine Antwort. Ich weiß nur, daß Ejlert Lövborg den Mut gehabt hat, das Leben nach seinem eigenen Kopf zu leben. Und dann jetzt – das Große! Das, worauf Schönheit ruht. Daß er die Kraft und den Willen hatte, vom Fest des Lebens aufzubrechen ...
  • Konzept/Text: Antje KrögerFotografie: Antje Kröger & Tobias Crainfotografiert im analogen Halbformat mit AGAT 18 / KODAK EKTAR H35 Pulcinella & Pimpinella Zwei Königskinder, vielleicht? Zwei Blumenkinder, nein. Zwei Spielkinder, ja. Gefährtinnen. Kameradinnen. Freundinnen. Sie tollen unter der mitteldeutschen Sonne des Herbstes. Die italienische Sonne brannte sich in den letzten ...
  • PROLOG Ich wurde geboren. Hinein ins Tiefland. Das tiefe Land. Ein Land, verschwommen und unscharf. Schön, flach, mit Schlunden hinter den Bäumen. Kalt und starr. Warm und weich. Jahreszeiten verändern den Habitus. Das Schwarz verändert sich im Lichte der Tage und zeigt sich in Millionen Facetten. Ich bin Tochter ...
  • GeometrieVerderbliche Geometrie was man nicht alles tut, um ein Dreieck auszufüllen, Honigwaben, Sechsecke über Eingang und Ausgang unter einer weiblichen Landschaft als Horizont winkend mit Knien als Grenzpfahl, Intimität in eigener Hand, der Bienenkorb des Genusses, doch für wen?Wir kennen diese Landschaft, Bergsteiger, Schatzgräber, in Schächten und Grotten zu ...
  • „Ein junger Mensch aber sieht der Welt ins Gesicht. Er hat noch nicht die Zeit gehabt, sich den Gedanken des Todes oder des Nichts zurechtzuschleifen, obschon seine „Schrecken ihn quälen. Grade dies aber ist Jugend: diese bittere Zwiesprache mit dem Tode, diese körperliche Angst des Tieres, das die Sonne ...
  • Das dünne Mädchen entdeckte die kleinen Wasserfontänen in der Nähe des Zaunes als Erste. Das Einöden-Eckhaus versprühte das kostbare Gut über den kurzen, grünen Rasen. Das dicke Mädchen folgte ihrer Freundin. Sie wuschen sich ihre staubigschwarzen Hände in den schmalen Strahlen. Danach sammelten sie das Nass in ihren Handkrügen ...
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