kwerfeldein
20. Januar 2019 Lesezeit: ~5 Minuten

Alle Augenblicke

  • Wer mich liebt, der kann in mich verliebt seinMarlene, große europäische Philosophin, fünf Jahre alt Wir brauchen Einhörner. Und davon eine ganze Menge. Und Geschichten von Einhörnern, die zaubern und verzaubern können. Und zwar viele davon. Und beides dringend bitte! Sofort! Die Einhörner werden nach und nach dafür sorgen, dass ...
  • Ja, schon wieder “Heimat” – Man kann nicht oft genug darüber sprechen. Denn wo Heimat ist, ist oft Flucht nicht weit entfernt. Und die Welt ist voll von flüchtenden Menschen. Also reden wir darüber. Immer wieder. Reden wir über Flucht, weil sie tagtäglich stattfindet. Überall auf der Welt. Ein ...
  • Es mag naiv klingen. Und doch: Ich bin auch die Fotos, die ich mache. Nicht nur natürlich, aber eben doch zu einem Teil. Meine Fotografie folgt keinem Plan, keiner Strategie keiner Vorgabe: Ich muss nichts beweisen, ich muss mit meinen Fotos nicht um Aufträge werben oder Aufmerksamkeit buhlen. Ich ...
  • 99 Momente des Glücks – 62 Vielleicht ist die Aufgabe des Künstlers den Menschen die Schönheit zu zeigen – die Schönheit in Ihnen selbstLangston Hughes Sie gehen dahin… die Wochen… der Sommer… auf den wir alle so lange gewartet haben: Sonne, Wärme, das Gefühl einer Freiheit, die uns an unser ...
  • “Sie erwähnten, dass Sie sich als Fotograf des Lebens verstehen … Genau. Vor ein paar Jahren hatte ich einen Freund, zu dem ich wirklich aufsah und von dem ich mir Ratschläge geben ließ. Er sagte, in puncto Fotografie sei es wichtig, die eigene Spur zu finden und nicht zu verlieren. ...
  • „Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“  – Wilhelm von Humboldt Dass alles irgendwann einmal zu einem Ende kommt und auf jedes “Bergauf” auch wieder ein “Bergab” folgt, wissen wir. Und dass es oft wenig braucht, um ein kleines Glück zu bekommen, ...
  • Ich bin unter die Radfahrer gegangen. Schon länger: Inzwischen sind es einige Jahre. Nun, das ist ja inzwischen, dank immer besserer Ausstattung und Technik des Geräts, nicht nur Mode und Zeitgeist, sondern in einigen Regionen offenbar eine echte Alternative zum Auto geworden (das wäre zu wünschen). Es ist also ...
  • Ich wartete darauf, dass jemand sagen würde: und nun sprechen wir über das Leben. Dieser Moment kam aber nie”Alain de Botton Nee, wir müssen es schon selbst machen: Darüber reden. Aber noch wichtiger: das Leben machen. Da kommt eben niemand, der die Hand reicht und uns zeigt wie es geht. ...
  • Jeder kann knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Photographieren ist nur insofern Kunst, als sich seiner die Kunst des Beobachtens bedient. Beobachten ist ein elementar dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen.Friedrich Dürrenmatt Kraichgau – Blick auf Bauerbach Was will ...
  • “Wir sind geboren, um frei zu seinWir sind zwei von Millionen, wir sind nicht allein”Ton Steine Scherben So vieles gesehen, so vieles erlebt. Ein bunter Reigen großer und kleiner Ereignisse: hier und da in bittersüßem Schwarz-Weiß. Ein Trip auf endlosen Straßen, der dann und wann auch in dunklen Sackgassen enden ...
  • Ein schmaler Weg voller Pfützen. Der Wind bläst bisweilen stürmisch und peitscht den Regen, der in Massen aus dunklen Wolken fällt. Die Tropfen in meinem Gesicht sind kalt.. Gerade noch schien die Sonne und nur einen Moment später droht “die Welt unterzugehen”. Was für Szenen am Himmel! “Ein viel ...
  • “alles was ich machen kann ist, ich selbst zu sein, wer immer das sein mag.”Bob Dylan Wie bin ich zu ihm oder besser: wie ist er zu mir gekommen? Dieser Bob Dylan, dessen Stimme bisweilen so klingt als käme sie “über die Mauern einer Tuberkulose-Anstalt”. Ich sehe mich noch als ...
  • Ich habe dir heute ein paar Blumen nicht gepflückt, um Dir ihr Leben zu schenken Christian Morgenstern 99 Momente des Glücks – Nummer 58 So richtig will der Frühling nicht. Aber wundert`s? Wäre ich er, auch ich würde zögern und zaudern: Hier gibt es nicht viel zu sehen: Ständiges Hin ...
  • Wer fast nichts braucht, hat allesJanosch Tübingen. Kennt ja jeder. Wer noch nicht da war, hat aber wenigstens davon gehört. In der Tagesschau oder so. Was Hölderlin nicht geschafft hat, schaffen ein Virus und Boris Palmer. Auf anderem Niveau versteht sich. Mit Poesie und Lyrik hat das allerdings wenig nichts ...
  • „Materielles, das vor allem identitätspolierend ist, wollte ich nicht mehr. Stattdessen habe ich mich auf das Wesentliche konzentriert: morgens aufstehen und ein Menschenfreund sein.“ Maurice Morell im BRANDEINS 2019 Es sagt sich so leicht. Doch so einfach ist es dann wohl nicht: Ein Freund von Menschen zu sein. Manchmal machen ...
  • 1 2 3

    Die Kommentare dieses Artikels sind geschlossen. ~ Die Redaktion