kwerfeldein
20. Januar 2019 Lesezeit: ~5 Minuten

Alle Augenblicke

  • 99 Momente – Nr. 80 Florenz Längst haben Worte ihre Unschuld verloren. Worte und Begriffe wie „Freiheit“, „Meinung“, „Demokratie“, „Denken“ und viele andere können fast nicht einmal gedacht werden, ohne sie direkt in einen wie auch immer gearteten Kontext zu setzen. Selbst Pierre Brice und Lex Barker stehen fassungslos ...
  • Die Welt ist trocken da draußen. Und heiß. Sehr trocken und bisweilen sehr heiß. Da wo ich lebe, hat es seit Wochen nicht geregnet (abgesehen von einigen Tropfen als Ausläufer eines Gewitters). Die Freude an Tagen mit blauem Himmel und langen Nachmittagen im Freibad aus Kindertagen ist längst vorbei. ...
  • Man muss dem Leben zeigen, dass man da ist, dass man es will: dieses Leben! Man bekommt nämlich kein anderes und schon gar nicht ein Zweites. Es ist nicht austauschbar und darum auch nicht beliebig. Es ist einzigartig. Auch wenn es uns manchmal in die Irre führt, oder auf einen ...
  • Ein Gastbeitrag von Anna Ganz, Armbrustschützen Neibsheim (Fotos von AlleAugenblicke.de) Endlich wieder Gewand tragen, nach Lagerfeuer riechen und Trommeln und Fanfaren hören. Das ist Heimat. Das ist das, worauf Bretten drei lange Jahre warten musste. Eine komplette Stadt reist zurück ins Mittelalter, um genau zu sein in das Jahr ...
  • Die Luft steht im Raum. Auf der Stirn und unter den Achseln sammelt sich der Schweiß. Im Osten nichts Neues, weiß die sanfte Stimme im Radio. Mein Alter Ego sucht die kalte Fliese im Flur: Kluger Kerl! Der Nachmittag bringt die Trägheit eines heißen Sonnentages. Jalousien herunter, Fenster zu. ...
  • Wenn man ans Meer kommt, soll man zu schweigen beginnen….sagt Erich Fried (ja, ich wiederhole mich, ich weiß. Das mache ich in diesem Fall gerne. Denn niemand hat es verstanden, es besser in Worte zu kleiden). Ja, und auch Kreta ist in diesem Jahr eine Wiederholung. Und doch auch ...
  • Alles kann einfach sein: Ein schöner, sonniger Tag, ein Fahrrad, eine Kamera. Und: natürlich Zeit. Zeit, die ein träger Sonntag mit sich bringen kann. Man muss sie sich nur nehmen: Sie liegt einfach so auf dem Esstisch herum. Ich begegne auf meiner Fahrt durch den wunderschönen Kraichgau zwei anderen ...
  • Vorbemerkung: In diesem Beitrag geht es auch um Tod. Vor allem aber um das Leben, Aber dann eben auch um das Sterben. Wer damit gerade nicht so gut umgehen kann, der möge den Beitrag entweder später oder gar nicht lesen. Manchmal passiert genau das: Du stößt auf eine Geschichte, die ...
  • Vielleicht ist einfach weitermachen das Beste. Oder besser: das Richtige, Die Richtung – sofern wir sie so nennen können – ist klar: Es geht vorwärts, voran, nach Vorne. Und vorwärts heißt auch immer ins Ungewisse. Da wo noch niemand war. Die Zukunft. Gerade fällt es schwer, wo so viel ...
  • Ich finde, wir alle sollten mehr Gedichte über die Liebe lesen: Ulla Hahn, Bert Brecht, Erich Fried oder oder oder…. Die Liste lässt sich jederzeit erweitern. Die Lyriker wissen, dass es in der Liebe im Grunde um das Leben geht. Ja, und auch um den Tod. Aber der gehört ...
  • Ich weiß nicht, ob es hierzu eine Studie gibt. Wahrscheinlich aber schon. Es gibt ja zu allem möglichen eine Studie. Doch das soll hier nicht weiter interessieren. Ich behaupte einfach mal, dass sich unser Leben zu mehr als 90 % aus Alltäglichem speist….. Also, wenn wir nicht gerade Urlaub ...
  • Brecht ist mir schon immer Trost gewesen. In vielen seiner Gedichte mag ich die Schlichtheit seiner Worte. Sie zielen dorthin, wo ich Mensch bin. Das Gedächtnis der Menschheitfür erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.Ihre Vorstellungsgabe für kommendeLeiden ist fast noch geringer. sagt er in seinem Gedicht „Das Gedächtnis der Menschheit“. ...
  • 99 Momente des Glücks Nr. 71 Man nehme: Herzensmenschenein Wochenende seiner Wahleinen Ort, wo man es sich gut gehen lassen kann … und sich selbst und das Leben nicht so ernst und: vergesse alle Pandemien und Kriege dieser Welt für eine Zeit „Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die ...
  • Nee, aus alldem, was uns zurzeit umgibt und umtreibt, lassen sich wirklich kaum Liebesschwüre formulieren.  „Nur der Hass bringt noch was“ sagte Codo schon 1983. Jetzt scheint er sich endgültig in der Mitte der Gesellschaft breit gemacht zu haben, dieser Hass, während andere Fraktionen von der unendlichen Liebe reden, ...
  • Seit langem mal wieder im Wald gewesen. Also so richtig: Abseits von Wegen, über Stock und Stein sozusagen und weit weg von all dem Lärm und Gekreische. Das Licht, der Geruch des Waldes und die Stille Regen setzt ein. Ein kräftiger Schauer. Und ich suche Schutz auf einem Hochsitz. ...
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