Ausblick

Schön, dass Du den Weg zur Ansicht der Ausblick-Fotos gefunden hast! Unsere Redaktion sucht jeden Tag ein Foto aus, das jeweils auf der Startseite und in einem eigenen Artikel präsentiert wird. Wenn Du auch ein Foto einreichen möchtest, kannst Du das über die dazugehörige Flickr-Gruppe tun. Dort findest Du beim Beitreten auch alle notwendigen Informationen und Vorgaben. Viel Erfolg!

5. Februar 2015

Foto: Nikolas Moreno


Totenmaske-©-Nikolas-Moreno-15752669834

Fotolinks des Tages

1. Tausende Blumen im Studio

Alexia Sinclair hat eine Vorliebe für die Mode des 18. Jahrhunderts in Frankreich und kreiert inspiriert davon unglaublich aufwändige Fashion- und Aktfotos. Jedes Kostüm schneidert sie selbst, arrangiert Tausende von echten Blumen in ihren Studio-Sets, oder malt für ein Foto Hunderte von Seidenblumen von Hand weiß an. Ein Aufwand, der sich lohnt, wie ihre Bilder beweisen. 500px stellt die Fotografin näher vor. → ansehen

2. Elliott Erwitt für Lebenswerk geehrt

Elliott Erwitt wird im Vorfeld zu den Sony World Photography Awards mit dem Preis für “Outstanding Contribution to Photography” geehrt. Der 86-jährige Magnum-Fotograf und Hundeliebhaber ist besonders bekannt für seine humorvollen, aber auch sehr sensiblen Schwarzweiß-Aufnahmen. → ansehen

3. Eine Abschlussarbeit über den Tod

Wie kann man den Tod fotografisch festhalten? Marvin Hüttermann hat dies in seiner Abschlussarbeit getan und die Hinterlassenschaften von Verstorbenen, sowie deren letzten Weg dokumentiert. Spiegel Online stellt ihm einige Fragen zu seiner nicht ganz einfachen Serie und zeigt 13 Bilder daraus. → ansehen

4. Februar 2015

Foto: Valentine Winter


Vogelschwarm vor dunklem Himmel über einem Wald, darauf mit Faden hohe Wellen gestrickt.

Fotolinks des Tages

1. Elliott Erwitt und Bruce Gilden testen die Google-Brille

Zwei alte Meister der Straßenfotografie testen für Spiegel Online die neue Google-Brille, die zunächst wie ein Traum für Straßenfotografen klingt, denn wer wünscht sich nicht, auf der Straße unsichtbar zu sein und die Kamera in der Brille integriert zu haben? Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, wie die vierteilige Artikelserie beweist. → ansehen

2. Tipps von Brandon Stanton

Brandon Stanton von Humans of New York hat für sein Projekt schon Tausende fremde Menschen auf der Straße angesprochen und um ein Portrait gebeten. Viele erzählen ihm zudem in einem kurzen Gespräch zwischen den Fotos sehr intime Erlebnisse. In kurzer Zeit so viel Vertrauen zu bekommen ist eine Kunst und Brandon erzählt in diesem Video auf sehr sympathische Art und Weise, wie er Menschen auf der Straße begegnet. → ansehen

3. World Press Photo geht neue Wege

Lars Boering ist neuer Geschäftsführer des World Press Photo und spricht im Interview mit „Time LightBox“ über neue Wege der Organisation. So soll World Press Photo ein Think Tank für Fotografen werden und bei der Entwicklung ihrer Arbeit helfen. Auch über einen besonderen Fotobuch-Wettbewerb denkt er nach. Ein besonders spannender Punkt im Interview ist das Urteil, dass in der Fotografie ein kreativer Konservatismus besteht, der deren Entwicklung stoppen kann, wenn er zu dominant wird. → ansehen

3. Februar 2015

Foto: Peter Lechner


Architektur eines Würfels mit Fenstern

Fotolinks des Tages

1. Viel Neues in der Straßenfotografie

Das Jahr ist noch jung, doch seit Beginn hat sich schon viel getan was relevante Gesetze für die Straßenfotografie angeht. Für alle, die die Entwicklungen nicht so genau verfolgen, hat das Fotomagazin die aktuelle Sachlage noch einmal zusammengefasst, die sich aufgrund des Falles Eichhöfer bald schon wieder ändern könnte. → ansehen

2. Als Aktfotograf auf Facebook

Als Aktfotograf auf Facebook hat man es nicht leicht, denn man muss jedes Bild, das man dort zeigen möchte, zensieren. Dieses Problem gilt auch für sehr bekannte Fotografen, wie Spencer Tunick, dessen Bilder trotz Nacktheit in keinerlei sexuellem Kontext stehen. Der Fotograf inszeniert große Menschenmassen stets nackt und bemühte sich bei Facebook um eine Ausnahmeregelung für seine Arbeiten. Warum er damit keinen Erfolg hatte und warum es durchaus Ausnahmefälle gibt, erklärt dieser Artikel. Ratlos bleibt man nach dem Lesen dennoch.
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3. Im Gespräch mit Marit Beer

Interessiert Ihr Euch für die Arbeit unserer Redakteure auch außerhalb von Kwerfeldein? „Obst und Muse“ hat unsere Redakteurin Marit Beer interviewt und gibt damit einen schönen Einblick in die Arbeitsweise und Gedankenwelt unserer Meisterin der poetischen Artikel.
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2. Februar 2015

Foto: Pantha Mahamati Heike Zanini


Ein Spaziergang über der rauchenden Stadt.

Fotolinks des Tages

1. Kinofilm mit iPhone aufgenommen

Der Film „Tangerine“ über Transgender-Prostituierte, die in einem schäbigen Teil von Hollywood arbeiten, ist der Renner auf dem Sundance-Filmfestival, dabei wurde er komplett mit dem iPhone 5s aufgenommen. Wieso Regisseur Sean Baker diesen Weg nutzte und welche Techniken er dabei sonst verwendete, verrät dieser Artikel auf Wired. → ansehen

2. Collagen in Lightroom

Ihr arbeitet mit Lightroom? Jennifer Wettig erklärt im Blog „Lens Light Love“ wie man mit diesem Programm Fotocollagen erstellen kann und gibt zudem gleich noch einige Vorlagen als Download dazu. Dank der guten Erklärungen sollten auch Anfänger schnell schöne Collagen mit dieser Hilfe anfertigen können. → ansehen

3. Fragen an Julian Essink

Ben Hammer stellt in seiner Rubrik „15,5 bescheuerte Fragen an“ den deutschen Fotografen Julian Essink vor. Und so bescheuert sind die Fragen gar nicht. Ganz im Gegenteil ist es ein hübsch kurzweiliges Interview. → ansehen

+ Diese 15,5 Fragen stellt Ben Hammer jedem Fotografen. Die anderen Interviews aus der Reihe findet Ihr hier.

31. Januar 2015

Foto: Kent MacDonald


Zwei Menschen unterm Sternenhimmel.

Fotolinks des Tages

1. Die neue Canon 5Ds kommt

Nächste Woche soll es in Sachen Vollformat etwas Neues aus dem Hause Canon geben. Der leicht veränderte Name deutet es an, es soll um mehr gehen als um die bloße Fortsetzung der 5D-Reihe. Neben der Canon 5D Mark IV soll es zwei 5Ds Versionen geben. Die Canon 5Ds soll einen 50.6 MP Sensor besitzen, in einer zweiten Version, der 5Ds R, auch ohne Tiefpass-Filter. Canon wirft damit eine neue Größenordnung auf den Markt. In letzter Zeit galten die ca. 36MP einer Nikon D810 oder Sony A7R als Verkaufsschlager in Sachen Detailreichtum. → ansehen

2. Zum Tod von Will McBride

Will McBride starb am Donnerstag im Alter von 84 Jahren in einem Berliner Krankenhaus. Viele Medien berichten über den Tod des großartigen Fotografen, der gerade die erste Ausstellung in der neuen c/o-Galerie eröffnete. Unter anderem das Deutschland Radio, das mehr über sein Leben erzählt. Den Text gibt es zum Nachlesen oder hören. → ansehen

3. Die Welt versinkt

Wie aus einem Hollywoodfilm über den Untergang der Welt wirkt die Architekturserie „United Land“ des Fotografen François Ronsiaux. Er lässt in ihr Häuser und andere Bauwerke untergehen oder im ewigen Eis versinken. Ziemlich gruselig und gut gemacht. → ansehen

30. Januar 2015

Foto: Marco Nürnberger


Wendeltreppe mit Versteckspiel

Fotolinks des Tages

1. Animierter Kurzfilm „Photographs“

Dieser 6-minütige Film von Brendan Clogher und Christina Manrique über eine alte Frau, die eine Polaroidkamera findet, entstand bereits 2010. Zum Glück hat ihn DigitalRev wieder ausgekramt, denn sonst hätten wir heute Morgen beim Ansehen wohl keine kleine Träne aus dem Augenwinkel streichen müssen. Sehr süß gemacht und empfehlenswert. → ansehen

2. Vom Foto, das eine finanzielle Lawine auslöste

Ein Junge wird auf der Straße fotografiert und antwortet auf die Frage, wer ihn in seinem Leben am meisten beeinflusst hat, mit seiner Lehrerin. Diese habe die Schüler immer sehr respektvoll behandelt. Der Fotograf Brandon Stanton von Humans Of New York kontaktiert daraufhin die Lehrerin und startet eine Crowdfunding-Kampagne für die Schule. Das Ergebnis? Lest es selbst. → ansehen

3. Nutzergeneriert

Stell Dir vor, Du machst bei einem Aufruf der New York Times mit, Instagram-Fotos für ein Feature einzureichen. Ein paar Tage später schickt Dir ein Freund eine Nachricht über Facebook, dass Dein Foto auf der Titelseite zu sehen ist. Mit einem Haken: Dein Benutzername steht nicht dabei. Dies ist keine erfundene Geschichte und Poynter hat die Sachlage analysiert. → ansehen

29. Januar 2015

Foto: Oliver Grimm


© Oliver Grimm

Fotolinks des Tages

1. 16 Jahre alt und erfolgreich

Den Namen David Uzochukwu werden die aufmerksamen Leser sicher häufiger in diesem Magazin gelesen haben. Denn David überzeugt durch seine Fotografien, mit denen er Gleichaltrigen um Längen voraus ist. Mit EyeEm sprach David darüber, wie es sich anfühlt, in seinem Alter schon so erfolgreich zu sein, was ihn derzeit inspiriert und welche Vorsätze er für 2015 hat. → ansehen

+ Keine Lust auf englisch? Kein Problem. Im zarten Alter von 14 veröffentlichte David hier im Magazin den Artikel „Am Anfang einer Reise“.

2. Pakete liefern und Fotos auch

Hobbyfotografen machen Bilder im Gegensatz zu Professionellen in ihrer Freizeit und verdienen sich die Brötchen mit einer Arbeit, die häufig wenig, bis gar nichts mit der Fotografie zu tun hat. Dies ist auch der Fall beim UPS-Mann Lou Roole, der sich in den Bereichen Akt-, Portrait- und Straßenfotografie einen Namen gemacht hat. 11&more sprach mit Lou über seinen Werdegang. → ansehen

3. Die Kinder eines Krieges

Das Thema Flüchtlinge wird derzeit immer häufiger von Fotografen aufgegriffen. Bestes Beispiel für eine gelungene Portrait-Dokumentation ist die Arbeit von Kilian Foerster aus Hamburg. Dieser porträtierte Kinder, die vor dem Islamischen Staat im Irak fliehen mussten und oftmals mitbekamen, wie ihre Eltern, Schwestern oder Brüder vom IS ermordet wurden. Spiegel Online zeigt 10 Aufnahmen, die Geschichten der Kinder und hat dem Fotografen einige Fragen zu seinem Projekt gestellt. → ansehen

28. Januar 2015

Foto: Philipp Häfeli


Reinebringen-©-Philipp-Häfeli

Fotolinks des Tages

1. Alles oder nichts

Der Straßenfotograf Espen Eichhöfer sorgt derzeit für Aufregung, da er von einer Frau verklagt wurde, die er beim Überqueren der Straße fotografierte. Deutschlandradio hat die Initiative ergriffen und ein fünfminütiges Interview mit einem Mann geführt, der bereit ist, für die Straßenfotografie bis zum bitteren Ende zu kämpfen. Warum er das macht und wie er die jetzige Situation des Genres sieht, beantwortet er in diesem Sendebeitrag. → ansehen

2. Vom Lösen und Binden

Verlust ist ein unvermeidbarer Teil des Lebens, die Frage ist, wie wir damit umgehen. Mathew Swarts verarbeitet die Trennung von seiner Freundin, in dem er alte Aufnahmen von ihr geschickt manipuliert. Diese Bilder bekommen einen illustrativen Charakter, da er die Ex-Freundin nicht einfach ausschneidet, sondern mit unterschiedlichsten Ebenen überlagert. Wie kompliziert nach einer Trennung eine neue Beziehung sein kann, das zeigt er an seiner Darstellung seiner neuen Freundin. → ansehen

3. Einmal um den Globus

Reisen und fotografieren, das gehört zusammen. Der „Travel Photographer Of The Year“ ist ein internationaler Wettbewerb, der Aufnahmen aus aller Welt in 10 Kategorien bewirbt. Vom rührenden Portrait eines 5-jährigen Mädchens aus Pakistan, einer drastischen Aufnahme der Heuschreckenplage auf Madagaskar, bishin zu einem stimmungsvollen Foto von Pilgern in den peruanischen Anden ist alles geboten. → ansehen

27. Januar 2015

Foto: Maite Pepper


Blumen im Mund eines Models

Fotolinks des Tages

1. Unbekümmerte Rast

Eine beinahe beruhigende Wirkung haben die Aufnahmen der Fotografin Ryann Ford, die in den USA verlassene Rastplätze dokumentiert. Ford liebt Road Trips, fährt gerne auf Nebenstraßen und kam so auf die Idee, Orte des gemeinsamen Ausruhens zu fotografieren – deren Gestaltung sie sehr beeindruckten. Spiegel Online hat die Fotografin zu den unaufgeregt wohltuenden Bildern interviewt. → ansehen

2. Frische und unerschrockene Konzeptfotografie

Sprechen wir über konzeptionelle Fotografie: Der junge Maximilian Mundt sorgt derzeit immer wieder für Furore, gerade weil der Herr mit seinen 18 Jahren frisch und unerschrocken daherkommt. Seine ausgeklügelten und atmosphärischen Portraits werden einigen Profis schwere Kopfschmerzen bereiten. Die Aufnahmen laden zum Träumen ein und wir sind gespannt was wir in Zukunft noch von ihm sehen werden. → ansehen

3. Von Zukunft und einer schrecklichen Vergangenheit

Daniel Owen, Fotojournalist aus Ohio, kam per Zufall nach Oradea in Rumänien und wurde dort auf die jüdische Gemeinde vor Ort aufmerksam. Langsam tastete er sich an die Mitglieder und Familien heran, unter denen auch Holocaust-Überlebebende waren. Dabei kam es zu unerwarteten Gesprächen und bewegenden Begegnungen. Die New York Times stellt nun eine Auswahl der Fotos vor, welche im Februar 2013 entstanden – Owen wird das Projekt noch weiter vertiefen. Unbedingt reinsehen. → ansehen

+ Falls der Artikel Euer Interesse geweckt hat: Auf der Webseite des Fotografen ist die komplette Serie in groß zu sehen.

26. Januar 2015

Foto: Rainbow tsai


© Rainbow tsai

Fotolinks des Tages

1. Öl und Fotografie werden ein Paar

Wenn talentierte Leute eine zündende Idee haben, kann das eigentlich nur gut werden. Dies ist auch der Fall beim Fine Art Fotografen Bill Gekas, der keine Lust auf normale Portraits von seinem Kind hatte. Gekas ging dem Gedanken nach, seine Tochter im Stile alter Ölgemälde zu inszenieren. Dabei herausgekommen sind Aufnahmen, die ihm so schnell niemand nachmachen wird. Großartiges Projekt. → ansehen

2. Ein Straßenfotograf lässt nicht locker

„Endlich, endlich!“ So manche Straßenfotografen und Kritiker werden sich den folgenden Fall wohl jahrelang herbeigewünscht haben, nun ist er eingetroffen. Fotograf Espen Eichhöfer machte ein Bild von einer Frau im öffentlichen Raum und stellt dieses in der C/O Berlin ausgestellt. Die Frau war damit jedoch nicht einverstanden und klagte auf Schmerzensgeld. Der Fotograf will den Fall aber austragen und gibt nicht nach. Auch, wenn er dafür vor das Bundesverfassungsgericht ziehen muss. Die Kosten für für den möglichen Gang durch die Instanzen sammelt er über Crowdfunding. Ein Präzedenzfall mit Folgen. → ansehen

+ Wollt Ihr Espen Eichhöfer finanziell unterstützen? Hier entlang.

3. Die Zukunft der Digitalkameras

Einen Blick in die Kristallkugel wagt Fotointern.ch und beschreibt die wahrscheinlichen Zukunftsperspektiven von Digitalkameras. Von der Verschmelzung von Fotokameras und Camcordern über die Verbesserung von Multi-Shot-Techniken, bis hin zu Experimenten, um unvollständige Aufnahmen von bekannten Baudenkmälern zu komplettieren, berichtet der Artikel. Wir sind gespannt, was davon dieses Jahr noch weiterentwickelt wird. → ansehen

24. Januar 2015

Foto: Michaela Knizova


Frau in der Badewanne von einem Tuch bedeckt.

Fotolinks des Tages

1. Es werde Farbe!

Dass das Kolorieren alter Fotos nicht nur Arbeit, sondern auch Spaß macht, wissen wir. Was noch mehr Freude bereiten kann, ist dabei zuzuschauen, wie sich ein historisches Bild durch das Auftragen der Farbe in seiner Wirkung komplett verändert. Fubiz stellt dies anhand einiger Gifs vor. Wir möchten dennoch anmerken, dass die Gifs nicht die tatsächliche Kolorierungsarbeit nachvollziehen, sondern ein gesonderter Effekt benutzt wurde, um die Wirkung zu verdeutlichen. → ansehen

2. Fotos, die man aushalten muss?

Die Michael-Horbach-Stiftung stellt derzeit eine Retrospektive der Fotografin Bettina Flitner aus, deren Arbeiten stets heftig diskutiert wurden. Der Grund für die vielerorts emotionalen Reaktionen liegt darin, dass Flitner Menschen (auch aus der rechten Szene) zu Wort kommen lässt, ohne dies zu kommentieren. Somit entsteht eine Spannung, die zwar bei der eigenen Reflexion helfen kann, für viele Menschen aber unerträglich ist. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet. → ansehen

3. Vom Tri-X zum IM5

Kodak wagt die Flucht nach vorne und bringt ein Smartphone heraus: Das IM5. Die Zielgruppe für das Gerät sind allerdings nicht junge Hipster, sondern die älter Generation der Baby-Boomer. Kodak selbst hat das Smartphone dessen ungeachtet nicht selbst konzipiert, sondern die Arbeit dem britischen Unternehmen Bullit überlassen. Ob dieser Schritt das Unternehmen aus der Versenkung retten kann, ist fraglich. → ansehen

23. Januar 2015

Foto: Thomas Graichen


© Thomas Graichen

Fotolinks des Tages

1. Ein produktives Syndrom

Alleine das Wort „Gear Avoidance Syndrome“ (Ausrüstungs-Vermeidungs-Syndrom) ist heute einen Eintrag wert. Die Prämisse der Autoren Vieth und Dietrich ist, dass eine große Masse an Objektiven, Kameras und Kram dazu führt, dass man sich bei einem Shooting zu viele Gedanken um die Technik macht – und deshalb das eigentlich Wichtige vergisst. Sie behaupten: Je länger man das Ausrüstungs-Vemeidungs-Syndrom hat, desto mehr Fortschritte kann man als Fotograf machen. → ansehen

2. 22 mal Fortschritt

Einer der großen Vorteile der Fotografie ist, dass man mittels ihrer Hilfe die „Zeit anhalten“ kann. Tut man dies öfter, beispielsweise einmal pro Jahr von ein und demselben Objekt, beispielsweise eine junge Familie mit Kind, kann eine wunderbare Serie entstehen. Der Fotograf Zed Nelson setzte dieses Vorhaben 22 Jahre lang um und das erstaunliche Ergebnis dürfen wir auf Huffington Post betrachten. → ansehen

3. Düster und traurig: Rumänien

Joseph Rodriguez fotografierte zwischen 1990 und 1996 ein Land, das sich vom Kommunismus gelöst hatte und der Armut verfiel: Rumänien. Dort lenkte er seine Aufmerksamkeit auf die Probleme des Landes, dokumentierte Waisenhäuser und Psychiatrien, setzte aber auch positive Akzente mit Portraits von Bauern und Landsleuten. Die New York Times berichtet. → ansehen

+ Das frisch erschienene Ebook „Romania“ ist für alle iOS-Geräte und Macs jetzt zu erwerben. Dringende Empfehlung.

22. Januar 2015

Foto: Timeless Seeker


Ausblick in eine große Bibliothek.

Fotolinks des Tages

1. Portrait des Menschenrechtlers

Wie entsteht ein historisch bedeutsames Foto? Eine allumfassende Antwort darauf gibt es kaum. Umso spannender ist es, zu lesen, wie der Magnum-Fotograf Dan Budnik es schaffte, ein intimes Portrait von Martin Luther King nach seiner Rede „I have a dream“ zu machen. Das Foto wurde zu einer Ikone, die an das Leben und Wirken des Bürgerrechtlers und Aktivisten erinnert. → ansehen

2. (Sehr) gute Aussichten

Um die Abschlussarbeiten von deutschen Fotoakademikern einer breiten Masse zugänglich zu machen, gründete Josefine Raab den Wettbewerb „Gute Aussichten“. Aus 115 Einreichungen aus 40 Institutionen wählte die Jury acht Arbeiten und Preisträger/innen. Die Zeit stellt einige Fotografien der Gewinner vor, die übrigens bis zum 8. März in den Hamburger Deichtorhallen zu sehen sind. → ansehen

3. Gebrüder Grimm in Europa

Den Namen Kilian Schöneberger wird man Kennern der deutschen und internationalen Landschaftsfoto-Szene nicht zweimal nennen müssen, der mit seiner neuen Serie „Brothers Grimm’s Wanderings“ erneut begeistert. Das Projekt wird derzeit im Netz herumgereicht und verdienterweise gelobt. Aus allen Quellen haben wir das Magazin demilked herausgesucht, das seine märchenhaften Werke in groß präsentiert. → ansehen

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