16. Mai 2021 Lesezeit: ~3 Minuten

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Das Wetter fühlt sich nur wenig sommerlich an, denn im Rheinland regnet es seit Tagen. Ich hoffe, Ihr sitzt gerade im Trocknen und könnt unsere Linksammlung mit einer heißen Tasse Tee oder Kaffee genießen.

 

Linktipps

• Saskia Trebing hat sich Gedanken über die vielen Fotos von Impfungen gemacht und sieht darin die umgekehrte Version von Siegfrieds Bad im Drachenblut – und ein politisches Bekenntnis. → ansehen

• George Aquilla Hardy hat ein fotorealistisches Bild von George Washington erstellt. Und das Ergebnis ist verblüffend. → ansehen

• Mirja Maria Thiel portraitiert ältere Paare. Dabei bricht sie langjährige Tabus wie das Abbilden von Sexualität und Erotik. → ansehen

• Flora Borsi zeigt surreale Selbstportraits, in denen Tiere eine Gesichtshälfte ergänzen. → ansehen

• Die Süddeutsche Zeitung berichtet anlässlich der Ausstellung in der Kunsthalle München über den niederländischen Künstler Erwin Olaf. → ansehen

• Was bedeutet es, Mutter zu sein? Die Fotografin Alena Zhandarova möchte zeigen, dass die Realität mit den lachenden Kleinkindern aus der Windelwerbung oft nur wenig zu tun hat. → ansehen

• Eine neue Bahnlinie verbindet die kenianischen Städte Mombasa und Nairobi. Gebaut wurde sie von China. Viele Einheimische fühlen sich durch das Projekt abgehängt. Der Fotograf Baz Ratner hat das Leben an den Schienen dokumentiert. → ansehen

• Dank Faceapp: Die „schöne“ Bikerin des Twitteraccounts @azusagakuyukiwar war eigentlich ein 50-jähriger Mann. → ansehen

• In der Kolumne der ProfiFoto berichtet Silke Güldner über Positionierung im Foto-Business. → ansehen

• Ein Portrait von Donald Trump hängt nun in der National Portrait Gallery. The Guardian analysiert die Standortwahl und Bildbeschreibung. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Vanishing Points“ ist ein Langzeitprojekt über Schauplätze, die für die amerikanischen Ureinwohner*innen von Bedeutung sind: heilige Berge, Erdhügel, dokumentierte Ausgrabungsstätten, ehemalige Schlachtfelder. Das Buch von Michael Sherwin kombiniert wunderschöne, großformatige Landschaftsfotografien mit kleineren Stillleben von Objekten, die an diesen Orten gesammelt wurden. Erschienen ist es im Verlag Kehrer und kostet 45 €.

„Irgendwo und überall“ : Ohne Chronologie lose zusammengeführt, bilden diese rund 170 Momentaufnahmen von Mäddel Fuchs einen Beitrag zur Geschichtsbetrachtung, wie er nur fotografisch zustande kommen kann. Das Buch schöpft aus dem umfangreichen Bestand des Schweizer Fotografen, aus vierzig Jahren kontinuierlichen Fotografierens. Erschienen ist das Buch im Verlag Scheidegger & Spiess und kostet 48 €.

 

Drüben auf Instagram

@ypatia_kornarou – Ypatia Kornarou verrät auf Instagram fast nichts über sich. Aber ihre Bilder sind eine große Empfehlung.

 

Videos

1LIVE hat für die Videoreihe „Dumm Gefragt“ Fotograf*innen eingeladen.

 

Sean Tucker spricht über fotografische „Regeln“ abseits der üblichen Drittelregel und wie er lernte, vor allem einen fotografischen Instinkt zu entwickeln, statt bestimmte Regeln anzuwenden.

 

Das Titelbild stammt von Adrian RA. Vielen Dank dafür!

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2 Kommentare

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  1. Danke für den Link zu Sean Tucker. Er ist, finde ich, aktuell einer der interessantesten britischen Fotografierenden. Ich folge ihm schon eine ganze Weile auf Youtube und komme durch ihn immer wieder zu neuen Inspirationen.

  2. Ypatia Kornarou auf Instagram. Mehr als 230 Fotos innerhalb von 15 Monaten. Da fällt mir das Zitat des Magnum-Fotografen Gregory Halpern ein: “Take your time making work. Don’t give into the pressure to post every image you make online. Wait ‘til you have something to say, even if it takes years, and then share it.”