02. Mai 2021 Lesezeit: ~4 Minuten

browserfruits 18.2021

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge browserfruits. Wir haben wie immer das Internet durchstöbert und die spannendsten Links und Bildstrecken für Euch zusammengetragen. Und da wir schon wieder einen neuen Monat erreicht haben, gibt’s natürlich auch wieder einen Rückblick auf den April bei kwerfeldein.

 

Die beliebtesten Artikel im April

• Alea Horst hat die Lebensbedingungen von Kindern in den Lagern von Lesbos dokumentiert. Aus den Bildern hat sie einen Bildband für Horst Seehofer erstellt. Wir haben mit ihr über ihre Arbeit und diese Aktion gesprochen. → ansehen

• Fotografie darf auch unterhaltsam sein. Unser kurzweiliges Quiz „Wie gut kennt Ihr berühmte Fotos?“ beweist das. → ansehen

• Wie entsteht ein Fotobuch? Daniel Boklage hat seinen Ansatz in einem persönlichen Artikel vorgestellt. Willkommen im Karpfenland. → ansehen

• Auch die prämierten Fotos des Sony World Photography Award 2021 haben Euch besonders begeistert. → ansehen

 

Linktipps

• Alexandra Lier hat die surrealen Fahrzeuge des Burning Man Festivals dokumentiert. My Modern Met hat ein Interview mit ihr geführt. → ansehen

• Von Polaroid über das Impossible Project zur neuen Polaroid Go. Die Süddeutsche rekapituliert die Geschichte der Sofortbildfotografie. → ansehen

• Meme-Star „Disaster Girl“ verkauft das Originalfoto als NFT. → ansehen

• Auch Kurt Cobains Fotoshooting „The Last Session“ wird als NFT verkauft. Der Rolling Stone berichtet und zeigt die Bilder. → ansehen

• Anika Meier fragt sich im Monopol Magazin, woher der NFT-Hass kommt. → ansehen

• Die Vogue hat mit dem Fotografen Andre D. Wagner gesprochen, der in New York City das alltägliche Leben einfängt. Mit seiner Fotografie möchte er zum Ausdruck bringen, was es bedeutet, in Amerika Schwarz zu sein. → ansehen

• „Liebe ist divers“ ist die Kernaussage der Fotoaktion von Alwin Maigler. Er sucht noch Menschen, die sich vor seiner Kamera küssen. → ansehen

• Ignant stellt die russische Fotografin Evgenia Kayumova vor. Ihre Bilder sind eine Kombination aus Portrait- und Modefotografie. → ansehen

• Auf Helsinkiphotos.fi gibt es über 65.000 kostenlosenfreie Fotos aus Helsinki, die frei verwendbar sind. → ansehen

• Ted Chin erschafft fantastische Welten. My Modern Met stellt seine Bilder in einer Bildstrecke vor. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Architekturfotografie des Kantonsspitals Graubünden 1941/2020“ : 1941 wurde Albert Steiner damit beauftragt, das im selben Jahr fertiggestellte Rätische Kantons- und Regionalspital zu fotografieren. Achtzig Jahre später wird das Großprojekt des nun Kantonsspital Graubünden genannten Krankenhauses realisiert. Den ersten Teil des Neubaus hat Architekturfotograf Ralph Feiner dokumentiert. In diesem Buch erzählen Albert Steiners analoge Schwarzweißfotografien und Ralph Feiners digitale Farbbilder von den Entwicklungen in der Fotografie und der Spitalarchitektur. Das Buch ist bei Scheidegger & Spiess erschienen und kostet 48 €.

„The Space Between Memory and Expectation“: Erosion durch Wasser, das unhörbar, aber stetig von den Gipfeln der Berge über Gletscher, Tropenwälder, Sanddünen, Eisfelder in Patagonien und europäische Gletscher in den Ozean und die Gewässer des New Yorker Hafens hinabrieselt. Die Bilder der Künstlerin Renate Aller bezeugen die Verbundenheit dieser voneinander entfernten Umgebungen und regen zum Gespräch über die unterschiedlichen (politischen) Landschaften an, in denen wir leben. Das Buch ist bei Kehrer erschienen und kostet 48 €.

 

Drüben auf Instagram

@andreduhme – André Duhme zeigt die Schönheit im Banalen.

 

Videos

Martha Cooper gilt für die Fans der Street Art als Legende. Die Fotojournalistin war eine der ersten, die Graffiti auf den New Yorker Subway-Zügen und auf den Häuserwänden als Form des künstlerischen Ausdrucks einer sonst ungehörten Generation wertschätzte. Der Dokumentarfilm erzählt von ihrer Passion, von den Menschen, die sie fotografierte und wie sie unerwartet zum Star wurde.

 

Für ihr Projekt „Eyes As Big As Plates“ haben die norwegische Fotografin Karoline Hjorth und die finnische Künstlerin Riitta Ikonen Menschen aus zehn Ländern in Pflanzen aus ihrer Umgebung gekleidet fotografiert.

 

Das Titelbild stammt von Hà Nguyễn. Vielen Dank!

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3 Kommentare

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  1. Wie immer eine sehr interessante Zusammenstellung.

    Mich wundert, dass die Vogue André D Wagner so viel Raum gibt für das typische Gelaber … „New York City … Schwarz-Weiß-Fotografie … die Ästhetik von Schwarz-Weiß-Prints ,,, Workflow … ich entwickle alle meine Filme selbst … eigene Dunkelkammer … ich fotografiere nur auf Film … Ebay & Co. … mein Equipment … Vergrößerungsgerät … eine richtig große Dunkelkammer … Ich würde dann gern Kurse geben, mein Wissen weitergeben …“

    Gähn! So viele nichtssagende, redundante Leerwörter, alles schon x-mal irgendwo gelesen, und dazu ziemlich banale Fotos. Wären dieselben Bilder nicht aus dem „schwarzen“ NYC und analog, sondern aus Neumünster oder Nürnberg und digital, würde sich niemand dafür interessieren.

    Und dann, ganz anders, Anika Meier: „Krypto-Sammler:innen sind irritiert, dass die Kunstwelt nicht amazed ist … Beeple, Grimes, Trevor Jones, Fewocious … NFT Marketplace Nifty Gateway … Gefühlt minütlich kündigt ein Promi einen NFT-Drop an … jetzt hat sich auch noch Hito Steyerl aufgeregt … in virtuellen Welten wie Decentraland und Cryptovoxels würde es nur Standard-3D-Architekturen für Shoppingmals geben, das alles seien hochgepimpte Webshops, Teleshoppingkanäle …“

    Ich musste jedes dritte Wort googeln, hahahaha. Ich kann mit dem Text wenig anfangen, aber zumindest war das mal neu, anders, lebendig.

    Meine Favoriten heute waren Evgenia Kayumovas wunderbare Bilder.

  2. Hallo zusammen,

    mich hat der Film über Martha Cooper sehr begeistert, habe ich aber schon am Donnerstag beim Bügeln gesehen, da ich ihn bei arte aufgenommen habe. Für mich eine klare Empfehlung, denn hier zeigt sich mal wieder, dass frau nicht direkt bei den ersten Rückschlägen aufgeben sollte.

    Schöne Grüße
    Elke