17. März 2021 Lesezeit: ~3 Minuten
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kwergehört: Deep Nostalgia
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kwergehört: Deep Nostalgia

Wir freuen uns, Euch zu einer neuen Folge von „kwergehört – die Fotonachrichten“ begrüßen zu können. Wenn Ihr uns regelmäßig hört, wundert Ihr Euch vielleicht gerade, warum die Nachrichten heute etwas kürzer ausfallen. Nein, uns gehen nicht die Themen aus, ganz im Gegenteil!

Besonders unsere Hauptnachrichten am Ende jeder Folge brauchen intensive Recherche. Wir sprechen dafür immer mit Expert*innen und Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass hinter einer 10-Minuten-Nachricht mehrere Stunden Arbeit stecken. Da wir auf keinen Fall an Qualität sparen wollen, haben wir beschlossen, vorerst die Hauptnachricht für jede zweite Folge zu produzieren. Heute gibt es also erstmals eine etwas kürze Ausgabe ohne Hauptnachricht.

Aber keine Angst, es gibt dennoch viele Eindrücke und Nachrichten aus der Welt der Fotografie und es lohnt sich, reinzuhören. Zum Beispiel schauen wir uns unter anderem auf dem Mars um, beglückwünschen Barbara Klemm und die DGPh, sehen uns gemeinsam ein Buch und eine Ausstellung an und fragen uns, warum die neue App „Deep Nostalgia“ die Gemüter spaltet.

 

Kapitelmarken

  • 0:00 Einleitung
  • 1:25 Bildende Kunst bereits vor Corona in prekärer Lage
  • 2:35 Barbara Klemm erhält Folkwang-Preis für ihr Lebenswerk
  • 4:40 Die DGPh wird 70
  • 5:55 Marsrover gelandet
  • 8:10 Ausstellungstipp: „Bilderatlas Mnemosyne – das Original von Aby Warburg“
  • 10:35 Buchtipp: „Everybody’s Atatürk“ von Mine Dal
  • 13:55 Kolumne: Deep Nostalgia
  • 19:15 Ausleitung

 

Quellen

Bildende Kunst bereits vor Corona in prekärer Lage

Barbara Klemm erhält Folkwang-Preis für ihr Lebenswerk

Die DGPh wird 70

Marsrover gelandet

Ausstellungstipp: „Bilderatlas Mnemosyne“ von Aby Warburg

Buchtipp: „Everybody’s Atatürk“ von Mine Dal

Kolumne: Deep Nostalgia

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6 Kommentare

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  1. Hallo kwerfeldein-Team,

    vielen Dank für diesen Beitrag. Mir gefällt das kürzere Format des Podcasts deutlich besser.
    Und sehr hilfreich finde ich die Kapitelmarken.

    Es ist schon erschreckend, wie die finanzielle Lage der KünsterInnen aussieht. Daher finde ich es besonders traurig, dass dann auch noch bekannte und wahrscheinlich finanziell gut gestellte FotografInnen im fortgeschrittenen Alter mit einem renomierten Preis ausgezeichnet werden. Warum gehen die Museen und Institutionen nicht mal andere Wege und gewähren Unterstützung für weniger bekannte und vor allen Dingen junge KünstlerInnen?

    Von Deep Nostalgia habe ich erst jetzt erfahren. Werde da mal ein bisschen recherchieren. Glaube aber, dass diese Art des „am Leben erhalten“ eher nichts für mich ist. Möchte die Verstorbenen aus meiner Familie und meinem Bekanntenkreis lieber so in Erinnerung behalten.

    Wünsche Euch weiterhin frohes Schaffen …

    Schöne Grüße
    Elke

    • Vielleicht eine Antwort auf Deine Frage, Elke:

      „Andere Wege“ sind riskant und gefährlich – sie wären eine Investition ins Ungewisse…

      Vermutlich ist es für die Museen und Institutionen (dank einer Heerschar unterbezahlter Kunsthistoriker*innen, Journalist*innen und Anderer) viel bequemer auf den bekannten, alten Namen zu setzen und den Werterhalt und die Dividende der „Aktie Künstler“ zu fördern…

      Der „Trost“ ist wohl, dass die Jungen von alleine alt werden – das „pushen“ junger Künstler*innen ist aber den Alten vorbehalten – das nennt man das gerontokratische Prinzip…

      Also abwarten und gesund bleiben!

      armin

    • Liebe Elke,

      ab welchem „fortgeschrittenen“ Alter darf denn deiner Meinung nach ein(e) Künstler*in keinen Preis mehr für sein/ihr Lebenswerk erhalten?

      Bei allem Respekt für die prekäre finanzielle Lage von Künstler*innen, aber diese Form von Altersdiskriminierung empört mich dann doch.

      Alter und eine ggfs. gut gestellte finanzielle Situation (quod esset demonstrandum!), können und dürfen kein Kriterium sein, einem/einer Künstler*in den Respekt und die Anerkennung für ihr Lebenswerk abzuerkennen.

      Liebe Grüße und einen schönen Tag noch.

      thomas

    • Es gibt im Übrigen auch einen Folkwang-Preis, der an Nachwuchskünstler*innen verliehen wird. Einfach ohne weitere Recherche und Kontext diese zwei Meldungen zu einer allgemeinen Kritik zusammenzuführen, muss zwangsläufig zu kurz greifen und trifft im Fall der Folkwang Universität wohl auch die völlig Falschen. Schaut man sich einmal im Bereich „Förderung“ der Webseite der Folkwang-Uni um, findet man dort so einiges: Stipendien, gleich mehrere Hilfe- und Notfonds und Stiftungen. Auch ohne groß angelegte Recherche lehne ich mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte: Da können sich andere erstmal ’ne Scheibe von abschneiden.

  2. Hallo zusammen,

    vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Ich wollte weder das Lebenswerk irgendwelcher KünstlerInnen in Frage stellen noch jemanden aufgrund des Alters diskriminieren.

    @ Aileen, danke auch für die Infos zu anderen Fördermöglichkeiten der Folkwang-Uni …
    Kannte ich noch nicht.

    Vielleicht macht es in Zukunft Sinn, einfach nur zu lesen und keine Kommentare mehr zu posten.

    Schöne Grüße
    Elke

  3. Ich kann Elke im Ansatz durchaus verstehen und sehe es auch nicht als eine Art Altersdiskriminierung an. Grundsätzlich denke ich ja auch: Wer einen Preis verdient hat, soll ihn auch bekommen. Für mich stellt sich dann eher die Frage, wie der gutstituierte Künstler damit umgeht.
    Vielleicht hat er ja das letzte Wert von Peter Singer zum effektiven Altruismus gelesen und spendet die Preisgelder, das wäre mal etwas. Schließlich hat Ken Follett hat die gesamten Einnahmen seines letztes Buches für eine kleine katholische Kirche in Frankreich gespendet. Tolle Angelegenheit …

    Grüße, Wilhelm