26. November 2020

#instakwer #95

Hier kommt ein Geheimnis: Ich besitze keinen Führerschein. Ich lebe in einer Großstadt und brauche ihn auch nicht. Und ja, dadurch fällt es mir leicht, die fast leeren Autos auf den Straßen und den geraubten Platz auf den Wegen sehr kritisch zu sehen. Ich frage mich oft, wie Wohngegenden und Innenstädte ohne sie aussehen würden, wie sich das Leben verändern würde.

Aber ich verstehe durchaus auch die Freude an Automobilen, besonders den schönen, alten Oldtimern. Als ich durch Instagram scrollte, stieß ich auf wirklich schöne Aufnahmen von alten Autos, die vom Herbstlaub bedeckt waren. Deshalb habe ich versucht, meine Kritik für die heutige Fotoauswahl etwas zurückzunehmen und stattdessen Autoromantik und Schönheit im Banalen zu sammeln.

altes kaputtes Auto

© hellpixmedia, ebenso das Titelbild

Ihr möchtet selbst ein Bild einreichen? Dann nutzt auf Instagram den Hashtag #instakwer und vielleicht seid Ihr schon beim nächsten Mal mit dabei. Wir stellen alle zwei Wochen eine Auswahl Eurer Bilder zu einem Artikel zusammen. Die Themen dafür wählen wir spontan aus und lassen uns dabei auch von Euren Einreichungen inspirieren.

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4 Kommentare

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  1. Ich mag @pola_baer … ein Hauch von Saul Leiter … und @monochromtone … ein Touch von Ernst Haas, und auf dem Foto von @kurihbarm, dass man offenbar auch ohne Hilfslinien wunderbar-clever einparken kann.

  2. Liebe Katja,
    wie sich die Zeiten ändern – eine kleine Betrachtung zum Auto, ganz ohne Fotografie:
    In meiner Kindheit hatte in dem Stadtviertel in dem ich aufwuchs (fast) kein Mensch ein Auto. Nur der Fuhrunternehmer hatte einen fetten Benz und es gab auch LKWs – z.B. die von der Brauerei, die im Sommer die Eisstangen für die Kühlung des Bierkellers des benachbarten Wirtshauses anlieferten (zur Freude der Kinder, die davon mal ein Stückchen zum Ablecken abzeigen konnten). Und so in den Sechzigern und Siebzigern füllten sich langsam die Strassenränder mit Parkern. Und heute – eine einzige Blechschlange belagert die Strassen!
    Ist das Auto deshalb des Teufels? Jein, ich hab´ ja selbst eines und möchte es auch nicht missen. Aber schöner war es früher schon mit den freien Strassen, in denen die Kinder gefahrloser spielen konnten – dafür hatten wir halt keine Zentralheizung, sondern nur einen Kohlenherd in der Küche.

    Gruß aus Augsburg