Photosphäre
16. Juli 2020 Lesezeit: ~3 Minuten

Photosphäre 15.20

Es ist mir schon aufgefallen, als wir das Projekt Photosphäre frisch gestartet hatten: Die meisten Blogs werden von Männern geschrieben. Und so haben wir heute genauso viele Jörgs wie Frauen mit einem Blogbeitrag in der Auswahl vertreten. Das stört mich. Kennt Ihr gute Fotoblogs von Frauen? Dann schlagt sie doch für unsere Photosphäre vor! Und ich begebe mich jetzt auch noch einmal auf die Suche nach von Frauen geführten Blogs.

Pavillon vor einer grünen Hecke im Sonnenlicht

© Sebastian Grote

Linktipps aus der Photosphäre

• Mit seinem Fotoprojekt „Green Hannover“ möchte Sebastian zeigen, dass der verbreitete Ruf Hannovers als graue und langweilige Stadt keinesfalls gerechtfertigt ist. Zu sehen sind Bilder des bedeutendsten Barockgartens in Europa. → ansehen

• Nina stellt in ihrem Blog fünf Dinge heraus, die sie an Graz besonders mag. → ansehen

• Damian Zimmermann hat zwölf Fotograf*innen gefragt, wie ihre persönlichen Erfahrungen und Perspektiven für die Zeit „nach Corona“ sind. → ansehen

• Jürgen fragt sich, ob er als Naturfotograf Schuld an überlaufenen Orten ist und ob er die Standorte weiter teilen sollte. → ansehen

• Auf Kleinbildfotografie fasst Marcel die aktuellen Neuigkeiten aus der analogen Fotografie zusammen. → ansehen

• Jörg Liedtke stellt in seinem Blog die Frage, wann eine Kameraversicherung sinnvoll ist. → ansehen

• Dirk Fietz sammelt beim täglichen Spazierengehen Sommerblumen und lichtet sie auf ganz besondere Weise ab. Was er daran liebt, erklärt in seinem Blog. → ansehen

• Andreas Jorns stellt in seinem Blog drei Fotobücher aus seiner Sammlung vor. → ansehen

• Jörg Langer hat die Ausstellung von Martin Schoeller im NRW-Forum besucht und berichtet von seinen Eindrücken. → ansehen

• Martin hat im Schiffshebewerk Henrichenburg im Ruhrgebiet eine Fotoausstellung von Josef Koudelka gesehen und war beeindruckt von den alten Panoramabildern. → ansehen

• Einen sehr ausführlichen Artikel über den Einstieg in die Makrofotografie hat Sina von „Lichter der Welt“. → ansehen

• Sugar Ray hat die Hamburger Elbphilharmonie ganz ungewohnt in düsterer Atmosphäre fotografiert. → ansehen

Blick in die Sitzreihen einer grpßen Halle. Das Bild ist schwarzweiß und wirkt sehr düster.

© Sugar Ray Banister

Umfrage

In der letzten Umfrage wollten wir wissen, ob Ihr Videos oder Texte bevorzugt. 34 % gaben an, dass sie nach wie vor lieber Informationen aus Texten ziehen, da sie den Inhalt dann schneller erfassen oder überfliegen können. 27 % ist es völlig egal, welches Medium und 9 % schauen lieber Videos. Also insgesamt ziemlich durchmischt. Wir bieten weiterhin beides an.

Heute würde ich gern von Euch wissen, ob Ihr Mitglied in einem Berufsverband seid und ich welchen.

In welchen Verbänden seid Ihr organisiert?

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9 Kommentare

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  1. Was ist daran störend, wenn genauso viele Jörgs wie Frauen mit einem Blogbeitrag in der Auswahl vertreten sind?

    Sollen Frauen dazu überredet werden, Blogs über Fotografie zu verfassen, damit die Quote stimmt? Meine Frau könnte Fotografieren, wenn sie wollte. Sie will aber nicht und das ist ihr gutes Recht.

    • In der Photosphäre sind unter 10% Blogs von Frauen. Da es in der Fotografie und unter unserer Leserschaft aber ein sehr ausgegeglichenes Geschlechterverhältnis gibt, denke ich wir haben einige Blogs bisher übersehen und das Ungleichgewicht in der Photosphäre, spiegelt nicht die Realität wider. Ich schaue lieber genau nach, als zu denken: „ist halt so und lässt sich nicht ändern“.

  2. In Modeblogs findet man mehr Ninas als Jörgs , in Leicablogs findet man mehr Jörgs als Kevins, und in Fußballblogs mehr Kalles und Schorschs als Sebastians und Tristans.

    Vielleicht labern Fotografinnen ja auch einfach nicht so gern über ihre geilen Kameras und sexy Penisersatzteleobjektive.

  3. Das schöne an einem Blog ist ja, dass er diskriminierungsfrei eingerichtet werden kann. Niemand entscheidet darüber. Niemand nicht sich ein.mein Ding. Und hier in der Photosphäre wird man auch mit offenen Armen empfangen. Wenn also weniger Frauen fotobologgen, dann ist das vielleicht einfach so? Muss man sich daran stören? Kann man sich nicht einfach fragen, warum das so ist oder überlegen, ob und wie man das ändern will und kann? Ich bin ein Freund von Quotierungen, wo verkrustete Strukturen, verborgene Seilschaften oder gläserne Decken einen gerechten Ausgleich verhindern. Bei Fotoblogs sehe ich das nicht, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

  4. Würde man/frau in einem Magazin wie kwerfeldein einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung abbilden wollen (etwa hinsichtlich sozialem Status, Alter, Hautfarbe, religiöser Orientierung, ggf. Migrationshintergrund, sexueller Orientierung usw., wäre dies eine spannende Herausforderung.

  5. Der Ansatz setzt die Annahme voraus, dass auch das Interesse beider Geschlechter gleich hoch sein würde, sich derart zu veröffentlichen. Da wird´s dann auch schon kompliziert. Denn erstens kann Frau auch selbst initiativ werden, um dort zu agieren, wo es gewünscht ist, und zweitens gibt´s ja mittlerweile mehr als 2 Geschlechter. Von denen wird es dann die berechtigte Frage geben, wo deren Platz hier ausreichend und konkret ausgewiesen sei. Wer möchte darauf eine Antwort geben?
    Mich kontaktieren über meine Webseite zu 90% Männer. Und..? Wo ist das Problem? Jede Frau, und alle Diverse, die da eins mit haben, dürfen jederzeit und gerne was schreiben. Ganz freiwillig. Gerade auch hier in so einem bekanntermaßen offenen, liberalen Format finde ich das völlig selbstredend. manchmal kommt mir schon der verdacht, wir machen uns jede noch so „offene“ Welt mit verkünstelten Paradigmen selbst so dermaßen kompliziert und klein, bis mal wieder eine neue her muß…

  6. Hallo Zusammen,
    mir ist es eigentlich egal ob ein Blog oder Post von einem Mann oder einer Frau veröffentlicht ist. Wenn er gut ist, mich in irgendeiner Weise berührt, mich aufhält und intensiver damit auseinandersetzen läßt, dann lese ich das und investiere Zeit in der Betrachtung von Bildern. Wer weiß schon wer sich hinter einem Namen verbirgt – für mich sind Namen Schall und Rauch – ich als Frau sehe mich einfach als Fotograf, als Frau mit Ideen und Augen. Ich folge meinen starken Bedürfnissen über alle technischen Fragen hinaus dem Motiv zugewendet. Ich liebe Alltägliches, das Experimentieren mit Einfachem aber das entwickeln eines Projekt oder Konzepts und deren Umsetzung versetzt mich ebenso in Faszination. Einen kleinen Ausschnitt dessen veröffentliche ich in einem Blog/Homepage- nicht als Lehrbuch Man nehme sondern ich rege an besonderen Intensionen zu folgen durch meine BildIdeen und Blogbeiträgen. Der Betrachter kann das mitnehmen was er vermag wahrzunehmen. Ich habe genauso viel Freude daran wie meine männlichen Fotofreunde an ihren Blog und Fotoseiten. Auch ein Magazin https://www.yumpu.com/de/document/read/62821961/doro-art-magazin habe ich online erstellt. Mir und meinen Leserinnen und Lesern zur Freude. Meine Workshopsteilnehmer sind zu 90 % Frauen. Begeisterte fotoverrückte Frauen. Meine Fotofreunde sind zu 80 % Männer. Wem das jetzt zuviel Eigenwerbung war und ein Beitrag wie dieser nicht gewünscht ist, dann kann ich das verstehen. Dann einfach löschen, oder mich auf meiner Homepage besuchen https://www.doro-art.com/blog/
    Herzliches liebe Grüße Doro