Photosphäre
04. Juni 2020 Lesezeit: ~3 Minuten

Photosphäre 12.20

An einem so verregneten Tag wie heute ist es doch das Beste, sich einfach durch Blogartikel zu klicken und Neues zu entdecken. Dafür gibt es heute wieder eine kleine Auswahl aus unserer Photosphäre. Und wenn es Euch noch zu wenig Links sind, schaut Euch gern auch die ungefiltere Liste mit allen neuen Blogeinträgen der letzten Tage an.

Linktipps aus der Photosphäre

• Norbert hat eine Wanderung in der Steiermark rund um den Grünen See fotografiert. → ansehen

• Jürgen fragt sich nach einem Besuch des 30 Quadratkilometer großen Flachsees zwischen Steinhude und Mardorf: Wann ist ein Meer ein Meer? → ansehen

• Ihr mögt unsere sonntäglichen browserfruits? Dann schaut mal bei Kai Kutzki vorbei, denn er sammelt auch immer wieder spannende Links aus den Weiten des Internets. → ansehen

• Thomas Berlin hat ein Interview mit der Portrait- und Aktfotografin Anna Försterling. → ansehen

• Ulli zeigt wolkenbehangene Himmel über Feldern. → ansehen

• Oliver hat Modell Becky portraitiert. → ansehen

• André hat während des Lockdowns sein Heimatdorf fotografiert und teilt seine Gedanken und was er dabei gelernt hat in einem Blogbeitrag. https://blog.andreduhme.de/analog/25-rollen/ → ansehen

• Damian Zimmermann berichtet über die Geschichte hinter der Foto-Ikone „Earthrise“ – dem ersten Bild der Erde vom Mond aus. → ansehen

• Auf Reisen-Fotografie werden Länder aufgelistet, in die man bald wieder reisen darf. → ansehen

• Katrin Bechhold hat den World Wide Pinhole Day mit einem Lochkamerabild begangen. Und sie zeigt im Blogbeitrag dazu auch andere tolle Lochbildkamera-Aufnahmen. → ansehen

• Friedel hat einen Blauregen fotografiert. → ansehen

Umfrage

Künstliche Intelligenz hält auch in der Fotografie immer stärker Einzug. Ob Bildbearbeitungssoftware, die nachträglich einen Sonnenuntergang in den grauen Himmel zaubert oder Handykameras, die aus einer Fotoserie das „beste“ Bild berechnen. Die Entwicklungen sind rasant und ich lese oft kritische Stimmen dazu. Aber kann eine KI je nach Anwendung nicht auch Chance für die Fotografie sein? Wie ist Euer Gefühl dazu und nutzt Ihr KI in irgendeiner Form bereits in der Fotografie?

Schreibt gern auch eine ausführlichere Antwort in die Kommentare, denn das Thema ist zugegebenermaßen sehr umfänglich.

Wie steht Ihr zu KI in der Fotografie?

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7 Kommentare

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  1. Ich glaube dass KI der Fotografie, also dem individuellen, persönlichen Bild, mehr schadet als nutzt.
    Wir müssen sehen lernen. Das ist durch nichts zu ersetzen als durch faule Dummheit.

  2. In obiger Umfrage habe ich eindeutig gegen KI gestimmt. Ich möchte das auch gar nicht auf die Fotografie als solche beschränken. Die psychologische Wirkung, die der Begriff Intelligenz auslöst, halte ich für gefährlich. Intelligenz suggeriert etwas unglaublich Positives. Ich kann für mich in alledem aber keine Intelligenz feststellen, und auch nur bedingt Positives. Intelligenz ist meinem Verständnis nach nur in Lebewesen zu verorten, und das Adjektiv „Künstlich“ hilft da wenig. Wir reden von nichts anderem als einer hochentwickelten Technik, die u.a. in der Medizin etc ihre Berechtigung haben mag. Durch den Begriff Intelligenz wird diese Technik allerdings vermenschlicht, klar beabsichtigt, denn es soll ja was bewirken. Leider verschwimmt zunehmend die Grenze zwischen einem zunutze machen solcher Technik, und einer davon eintretenden Abhängigkeit. Aber auch das ist natürlich beabsichtigt. Der Mensch ist und bleibt fehlbar. Wir entwickeln uns nicht weiter durch Eliminieren dessen, sondrn durch Akzeptanz dessen! Der Demut, damit umzugehen, läßt KI keinen Raum. Und wir ergeben uns dem schleichenden Prozess, entwickeln uns zurück, und entmenschlichen uns selbst. Ich für meinen Teil möchte mir diese Umstände weitmöglichst bewusst machen, und mich meiner eigenen, sicher nie perfekten Intelligenz bedienen.

  3. Intelligent bin ich selber, da brauche ich keine sogenannte künstliche Intelligenz.

    Ich nutze auch keine Diagonalen und 1/3-Aufteilung meines Bildschirms.

    Ich will auch kein Autotune für meine Musik.

    Kein Automatikgetriebe für mein Auto.

    Keine Mikrowelle in der Küche.

    Kein Viagra fürs Bett.

  4. Ein umstrittenes Thema. Ich persönlich sehe es auch eher skeptisch, deswegen habe ich mich persönlich z.B. gegen ein Smartphone ausgesprochen, das per se schon mit KI in der Kamera arbeitet. Ich verschließe mich dem Thema aber nicht, weil das weltfremd wäre. Wir werden es als homo prometheus nicht verhindern können, dass wir uns von der KI (eigentlich uns selbst) überwältigen lassen. Ich bin also dem Thema offen gegenüber, weil ich wissen will, was da passiert. Das fängt ja auch schon bei Fotobearbeitungssoftware wie Luminar schon an.

    Grüße, Wilhelm

    • Wilhelm, das sehe ich auch so, absolut. Knackpunkt (für mich) ist und bleibt aber die Frage, „Nutzen wir es bewußt und sinnvoll, oder machen wir uns (auf bequeme Art) abhängig?“.
      Ich finde, das ist bei gleicher Sache ein Riesenunterschied.