03. Mai 2020 Lesezeit: ~3 Minuten

browserfruits 18.2020

;Wenn der Sommerurlaub nicht sogar komplett gestrichen wird, dann ist die Reiseauswahl in diesem Jahr wohl zumindest noch recht begrenzt. Allen, die ihre Reisen nach guten Fotoorten auswählen, sei unsere kleine Serie Fotogenes Deutschland ans Herz gelegt. Und für alle mit viel Fernweh ist unsere Landkarte voller verschiedener Reiseberichte genau das Richtige.

 

Linktipps

• Die Münchner Berufsfeuerwehr darf weiterhin Fotos ihrer Einsätze an Medien verkaufen. Ein professioneller Fotograf hatte geklagt, da ihm durch die Bilder der Feuerwehr Verdienstmöglichkeiten entgingen. → ansehen

• In den 80er Jahren fuhr der westdeutsche Fotograf Udo Hesse dank Tagesvisum regelmäßig in den Berliner Osten. Die Berliner Tageszeitung berichtet und macht auf den zugehörigen Bildband aufmerksam. → ansehen

• Der Werbefotograf Per Kasch zeigt, wie man mit einem Smartphone gute Foodfotografie machen kann. Das Tutorial richtet sich gezielt an Gastronom*innen, die in Zeiten von Corona ihre Angebote stärker online bewerben müssen als zuvor. → ansehen

• Jacques Henri Lartigue wurde 1894 geboren und erhielt als Junge von seinem Vater zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Kamera. Die BBC zeigt seine Aufnahmen. → ansehen

• My Modern Met hat ein Interview mit dem Unterwasser-Fotografen Greg Lecoeur. → ansehen

• Martina Mettner hat in ihrem Blog Gedanken zur Webseitengestaltung und im Speziellen zu Startseiten-Slidern aufgeschrieben. → ansehen

• The Guardian hat die Gewinnerbilder des Awards „Food Photographer of the Year“. Der Award zeigt nicht – wie man vermuten könnte – schön arrangierte Gerichte, sondern die Produktion und Zubereitung von Lebensmitteln rund um die Welt. → ansehen

• Seit vier Jahren dokumentiert der Fotograf Noam Bedein das Austrocknen des Toten Meeres. Die Jüdische Allgemeine berichtet. → ansehen

• Der Fotograf Yuri Andries zeichnet in seiner Serie „The New Silk Road“ den aufkommenden Fußabdruck von Chinas ehrgeiziger neuer Handelsroute in den Westen nach. → ansehen

• Das Fotofestival im südfranzösischen Arles, das weltweit als das größte seiner Art gilt, wird in diesem Jahr nicht stattfinden. → ansehen

• Zum Schluss noch etwas Humor: Nicola Tröhler hat Vintage-Fotos animiert. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Scenes & Senses“: Steffen Böttcher verfolgte in den letzten Jahren seinen eigenen Ansatz in der Aktfotografie. Die entstandenen Aufnahmen sind nun in einem Bildband versammelt, den man aktuell vorbestellen kann. Er erscheint im Eigenverlag und kostet 49 €.

„Give my Regards to Elizabeth“ zeigt Bilder Peter Bialobrzeskis aus dem England der frühen 90er Jahre. Er schloss dort sein Studium an der Folkwang-Universität mit dieser Arbeit in Buchform ab – damals als handgebundenes Einzelexemplar unter Verwendung von Originalfotografien noch völlig analog. 27 Jahre und über 20 Buchveröffentlichungen später erscheint nun das erste Buch von Peter Bialobrzeski als faksimilierte Ausgabe des ursprünglichen Layouts im Verlag Hartmann – es kostet 30,43 €.

 

Drüben auf Instagram

@_christinejewel zeigt poetische Bilder in Schwarzweiß- oder Blautönen.

 

Videos

Das Fotoforum stellt in einem neuen Format den Naturfotografen Markus Botzek vor.

 

Sarah Meister, Kuratorin in der Abteilung für Fotografie des MoMA, und die Fotografin Sally Mann beantworten Fragen zur Ausstellung „Dorothea Lange: Words & Pictures“.

 

Das Titelbild stammt von Felipe Pelaquim. Vielen Dank!

Ähnliche Artikel


4 Kommentare

Schreibe einen Kommentar zu Katja Kemnitz – abbrechen –

Netiquette: Bleib freundlich, konstruktiv und beim Thema des Artikels. Mehr dazu.

  1. „Die Münchner Berufsfeuerwehr darf weiterhin Fotos ihrer Einsätze an Medien verkaufen.“

    Vielleicht darf ein aus Steuergeldern bezahlter Polizist sich dann auch während der Arbeit als Krimiautor betätigen? Oder ein Amtsarzt nebenbei Arztromane verkaufen?