17. Oktober 2019 Lesezeit: ~3 Minuten

Photosphäre 16.19

Als ich die aktuellen Blogartikel durchstöbert habe, sind mir unglaublich viele Aufnahmen von Pilzen aufgefallen. Anscheinend zieht Ihr gerade alle durch den Wald und rückt Fliegen- und Steinpilze ins rechte Licht. Verstehen kann ich das absolut, denn sie sind ja schon sehr fotogen. Natürlich findet Ihr in der Liste aber auch ganz andere Themen wie Architektur, Landschaften und Portraits. Viel Spaß!

Linktipps aus der Photosphäre

• Oliver Döll hat die Architektur der Bundeskunsthalle und der Kunst- und Ausstellungshalle für seine Fotografie entdeckt. → ansehen

• Felix Wesch hat die Formationen der Kranichflüge in kontrastreichen Schwarzweißfotos festgehalten. → ansehen

• Die Lichbildwerkerin musste die Wohnung ihrer Eltern auflösen, wobei ihr ein Stapel alter Fotos in die Hände fiel. In ihrem Blog berichtet sie von ihren Gefühlen und Gedanken dazu. → ansehen

• Thomas Nentwich zeigt Aktbilder des Hobbyschauspielers und Modells Carsten in seinem Blog. → ansehen

• Regentropfen auf der Linse sind oft nervig, hier und da aber auch nicht verkehrt, wie das Foto von Wilfried Humann zeigt. → ansehen

• Auf Gwegner findet Ihr einen Testbericht zur neuen spiegellosen Nikon Z 50. → ansehen

• Beim Pilzesammeln sollte man ein wenig Ahnung haben, was man da vor sich hat, um sich nicht zu vergiften. Außer man sammelt sie nur mit der Kamera, wie Jan Tervooren bei seinem Waldspaziergang. → ansehen

• Sven Krause ist Hobbyfotograf und zeigt in seinem Blogartikel Bilder mit Modell Eva, die er in einem Hotelzimmer aufgenommen hat. → ansehen

• Was kostet ein Wohnmobilurlaub in den USA? Auf Reisen-Fotografie schlüsselt Thomas alle Kosten genau auf und berichtet von seinen Erfahrungen. → ansehen

• Torsten Muehlbacher hat in den Dolomiten markante Felsformationen fotografiert. → ansehen

 

Umfrage

Bei der letzten Umfrage ging es darum, wie Ihr mit Bildern umgeht, die es nicht in Eure nähere Auswahl schaffen. Die meisten von Euch (47 %) löschen die Aufnahmen direkt. 30 % sichern alle Bilder, um sie vielleicht mit Abstand noch einmal neu zu betrachten und zu bearbeiten und 23 % machen die Entscheidung vom Shooting abhängig.

In der heutigen Umfrage interessiert mich, wie Ihr Fotowettbewerbe seht. Nehmt Ihr selbst an Wettbewerben teil oder seht Ihr sie eher kritisch?

Nehmt Ihr an Fotowettbwerben teil?

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4 Kommentare

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    • Ich mag das Nick Cave Zitat.

      Ich muss gestehen, ich habe vor acht oder zehn Jahren oft an Wettbewerben teilgenommen, da konnte man auch noch etwas gewinnen. Bei Colorfoto habe ich mal 500 EUR cash gewonnen, beim Sunday Times Travel Magazine immerhin mal 12 Flaschen ordentlichen Weins, aber danach wurden es mehr und mehr Auslaufmodelle von Fotorucksäcken (davon hatte ich vier oder fünf), billige Software (Adobe Elements und noch billiger) sowie Speicherkarten vom untersten Ende der Kapazität und Geschwindigkeit.

      Da wusste ich: es reicht. Heute sehe ich mich aber ohnehin ebenfalls dort, mich mit anderen nicht quantitativ zu vergleichen. Am Anfang hat mich das Wettbewerbsdenken gepusht, aber irgendwann nur noch genervt.

  1. Mich nerven an vielen Wettbewerben vor allem zwei Dinge:

    1.) Irgendeine Vorauswahl, die nicht von der Qualität der Fotos abhängt, sondern davon, dass man möglichst viel mehr oder weniger sinnvolle Unterstützung findet um überhaupt mal die erste Hürde zu nehmen.

    2.) Das man fast eine seiner Nieren verkauft, wenn man die Teilnahmebedingungen akzeptiert (wobei das glaub ich besser wird gefühlt).

    Deshalb für mich: Lieber bei „richtigen“ Wettbewerben mitmachen, auch wenn man vielleicht eine geringe Teilnahmegebühr zahlen muss, dafür aber auch eine richtige Jury hat. Wobei, halt nicht bei den Wettbewerben, wo man durch das Zahlen einer Teilnahmegebühr garantiert was „gewinnt“ (abgedruckt sein in einem Wettbewerbskatalog, in dem jeder ist, der „mitgemacht“ hat, so fürs Ego).

    Schwieriges Thema insgesamt… ;)

  2. Zwar habe ich anfangs an mehreren Wettbewerben teilgenommen und immerhin etwa den Gegenwert meiner kompletten Kameraausrüstung gewonnen, doch hat der Reiz mit den Jahren nachgelassen. Letztlich entscheiden da halt Leute wie Du und ich mit ihren individuellen Sichtweisen. Ob Dein Bild „gut“ oder „schlecht“ ist, erfährst Du also sicher nicht, zumal es gute und schlechte Kunst sowieso nicht gibt.