19. September 2019 Lesezeit: ~3 Minuten

Photosphäre 14.19

Schnappt Euch ein Heißgetränk Eurer Wahl und habt viel Freude mit einer neuer Ladung aktueller Blogbeiträge aus der deutschsprachigen Fotoszene. Und seid bitte nicht schüchtern. Wenn Ihr selbst einen kleinen Fotoblog betreibt, schreibt mir gern und ich trage ihn in unsere Photosphäre ein.

Linktipps aus der Photosphäre

• Stefan Groenveld hat das Derby FC St. Pauli gegen den HSV begleitet und einige tolle Aufnahmen mitgenommen. → ansehen

• Mülheim an der Ruhr kommt Straßenfotograf*innen sicher nicht als erstes in den Sinn für einen Spaziergang mit der Kamera. Feyzi Demirel lebt hier und hat sich vorgenommen, seine Heimatstadt zu fotografieren. → ansehen

• Reisen-Fotografie zeigt neun typische Anfangsfehler bei der Kameraeinstellung auf und natürlich auch Lösungen. → ansehen

• Smaracuja hat sechs Gründe für eine alternative Städtereise. Dieses Mal als Beispielstadt: Die lettische Hauptstadt Riga. → ansehen

• Was ist eigentlich aus der Diskussion zur Meisterpflicht für Fotograf*innen geworden? Kai Kutzki weiß mehr. → ansehen

• Auf Inspiracles gibt es ein Interview mit den Reisefotograf*innen Sina und Jan. → ansehen

• Im Blog Kleinbildphotographie wird das Wässern nach der Ilford-Methode erklärt, mit der Ihr im Vergleich viel Wasser sparen könnt. → ansehen

• Achim Meurer hat ein etwas anderes Gruppenfoto und -video erstellt: Ein Wimmelbild. → ansehen

• Die Fotobuchecke hat sich dieses Mal das Buch „Fujifilm X-photographers“ genauer angesehen, dessen Titel etwas irreführend ist, denn es ist kein simples Werbebuch für Fujifilm-Kameras. → ansehen

• Quimago war auf der Ausstellung von Lenny Kravitz – ja, der macht nicht nur Musik – in der Leica Galerie Wetzlar und berichtet. → ansehen

• Bei Schieflich findet Ihr einen schönen Bericht über die herbstliche Toskana und natürlich ganz viele Fotos. → ansehen

Umfrage

In der letzten Umfrage wollte ich wissen, mit was Ihr Eure Bilder nachbearbeitet. Die meisten nutzen nach wie vor die Adobe-Produkte. Mit etwas Abstand scheint Capture One noch am ehesten eine Konkurrenz zu sein. Alle anderen Produkte liegen weit abgeschlagen dahinter.

Heute möchte ich Euch zu einem komplett anderen Thema befragen. Morgen ist Weltklimastreik. Hier erfahrt Ihr mehr Hintergrundinformationen und wo Demonstrationen in Eurer Nähe stattfinden. Habt Ihr Eure Art zu fotografieren durch den Klimanotstand hinterfragt? Vielleicht sogar bereits Veränderungen vorgenommen und seid für Fotoprojekte mit der Bahn statt mit dem Flugzeug gereist oder Euch eine neue Kamera lieber gebraucht gekauft?

Hast Du im Hinblick auf die Umwelt und die Klimadebatte deine Art zu fotografieren hinterfragt?

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11 Kommentare

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  1. Eine sehr kontroverse Mischung der Themen ist Dir gelungen.
    – Stefan Groeneveld kann es einfach- egal, was er anpackt.
    – Die Fotos von Mühlheim an der Ruhr finde ich enttäuschend.
    – Reisen Fotografie ist eher eine Image Seite für die E-Zigarette, was hat das Thema in einem Fotoblog zu suchen? (Mit Speck fängt man Mäuse)
    – Zur Meisterpflicht: Sehr einseitiger und unreflektierter Artikel, ein guter Artikel beleuchtet immer Pro und Contra, dieser aber ist eher ideologisch begründet.
    – Smaracuja zeigt mit Riga eigentlich, wie man Mühlheim an der Ruhr portraitieren könnte. Tolle Stadt, hab vor Jahren dort gearbeitet und in der Ex Brechnev Villa gewohnt, war eine tolle Erfahrung

    Und ja, Weltklimastreik: Ich bin da schon oft angeeckt, wenn ich den Gigantismus an Megapixeln und Datenmengen beim Fotografieren hinterfragt habe. Denn das kostet wahnsinnig Energie und Rohstoffe, deren Gewinnung extrem giftig ist. Ich habe im Sommer Nickel besucht in Nordrussland (Bericht folgt noch). Dort wird Nickel gewonnen und die Stadt ist Beispiel für die Art der Gewinnung seltener Erden. Dort steht kein Baum mehr, der Fluss ist vergiftet und die Menschen werden keine 50 Jahre alt. Und in Deutschland werden dieses Jahr wieder über 22 Mio Smartphones verkauft.

    Für uns gehört zur nachhaltigen Fotografie mittlerweile auch, die Plastikvermüllung zu portraitieren, diese Bilder werden Einzug halten in die ganz normalen Artikel, in denen es um die Vorstellung eines Ortes, einer Stadt geht. Denn wenn wir fotografisch den Finger in die Wunden der so angepriesenen touristischen Orte legen, wenn wir den Massentourismus oder die elenden Rauchschwaden der Kreuzfahrer in den Fjorden zeigen, dann können wir durch unsere Fotos nachhaltig etwas verändern. Abgesehen davon sammeln wir dort, wo wir sind, auch Plastikmüll auf, um dem Ort, an dem wir sind, etwas zurück zu geben. Nachhaltig finde ich auch, optische Sucher zu verwenden, sie kommen ohne Strom und ohne seltene Erden aus.

    • „Mühlheim“ mit „h“ zu schreiben, ist auch etwas enttäuschend ;-)

      Ich gebe dir (Kai) aber recht. Im Text liest man große Namen wie Leica und Carl Zeiss, aber das ist wohl keine große Fotografie.

      Insgesamt ist die Auswahl ein bunter Mix … schön anzusehen bei einer Tasse Kaffee am Morgen. Vielen Dank an alle Blogger und an kwerfeldein.

      • Etwas Kritik an Fujifilm will ich gern noch loswerden.

        Christian Ahrens … 1964 … Martin Hülle 1973 … David Klammer … 1961 … Thorsten Rother … 1970 … Peter Steffen … 1964 … Bertram Solcher … 1961 … ist das nicht ein bisschen viel „white old men“?

        Warum keine jungen und warum eigentlich keine weiblichen „Fujifilm-X-Photographer“ und warum offenbar nur „Biodeutsche“?

        Genug gemeckert … schönen Tag noch allen.

      • Wie würde es aussehen wenn hier jemand „to much black old men“ geschrieben hätte? Wenn es nicht passt ignorieren oder besser/anders machen….

    • Hallo Kai,
      kurz zu meinem Artikel zur Meisterpflicht: Das ist weniger ein Nachrichten-Artikel, der mehrere Seiten abwägen und dem Leser helfen soll sich eine Meinung zu bilden. Es ist mehr ein Kommentar, der meine eigene Meinung zu dem Thema darstellt. Deshalb ist er auch in der Rubrik »Meinung« angesiedelt.
      Zumal ich mir die Frage stelle, ob ein persönlicher Blog überhaupt ausgewogenen Journalismus bieten muss?

  2. Danke für die schöne Auswahl, und klasse, dass auch das FUJI-Buch drin vorkommt! Unabhängig der Marke eine schöne Idee, Benutzer, Methoden und Themen so zu präsentieren.

    Beim Thema Umwelt&Fotografie finde ich, gelingt eine Einordnung tatsächlich nur mit Blick auf eiggene möglichkeiten und eigenes Verhalten. Die Mentalität/Politik des erhobenen Zeigefingers führt m.E. zu nichts Nachhaltigem. Und bestimmte Dinge verwässern ja auch die Realität. Greta Thunberg segelt CO-neutral nach USA. Das ist laut und groß. Die Crew des Bootes fliegt leise zurück nach Europa, und wiederum eine andere Crew fliegt zum Boot, um heimwärts zu segeln. So zu lesen in diversen Medien. Ansatz + Initialzündung ok, CO-Effekt fraglich. Die einen kaufen sich jedes Jahr eine neue Megapixel Kamera, deren Herstellung umweltschädlich ist, und der andere besitzt seit Jahren dieselbe, nutzt sie aber gar nicht. Die umwelttechnischen Probleme sind weit gestreut, und nicht alles, was instrumentalisiert wird, führt zu was Gutem.

  3. Zum Fuji-Buch
    Tja, das ist leider überhaupt nicht zu gebrauchen – ich würde mir niemals ein Buch kaufen weil die Fotos darin mit einer Fuji aufgenommen sind. Das ist doch kompletter Qutasch.
    Nikon, ja, da ließe sich drüber reden… oder Canon – aber niemals Fuji!

    Gruß
    JOS