Baum
30. August 2019

#instakwer #66

Nachdem ich diese Wald- und Wiesenansichten von zumeist etwas wilder Natur, die sich direkt neben unseren menschengemachten Kulturlandschaften ausbreitet, zusammengestellt hatte, fiel mir auf, dass sich bei den meisten der Fotos gar nicht sagen lässt, wo sie aufgenommen wurden – oder wo nicht.

Manche der Aufnahmen haben ein gewisses je ne sais quoi, das sie leicht exotisch wirken lässt, sodass ich annehme, dass sie eher weiter weg von Mitteleuropa aufgenommen wurden. Aber genauer festmachen kann ich es gar nicht – und möglicherweise ist es tatsächlich nur dem gewählten Bearbeitungsstil geschuldet.

So wird die Natur, wie Ihr sie hier sehen könnt, zu einer Art Zufluchtsort, den ich überall auf der Welt finden und aufsuchen kann. Wälder, Wiesen und Gestrüpp sind also überall ein kleines bisschen anders – manchmal sehne ich mich nach dem Geruch der sandigen brandenburger Kiefernwälder – und doch überall eine Art Zuhause.

Ihr möchtet selbst ein Bild einreichen? Dann nutzt auf Instagram den Hashtag #instakwer und vielleicht seid Ihr schon beim nächsten Mal mit dabei.

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2 Kommentare

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  1. Der begleitende Kommentar hat es ja angemerkt. Ist es der „deutsche“ Wald, der hier romantisch als Zufluchtsort gezeigt wird, oder eine andere Region der Welt? Wie auch immer, einige der Fotografien sind recht „schön“, aber mir fehlt mir ein wenig die konsistente Botschaft. Was will der Beitrag sagen? Nur nebenbei: Einige der Fotos empfinde ich als belanglose Postkartenmotive. Aber diese Erfahrung haben wir wohl alle schon gemacht. Wir fotografieren etwas, das uns spontan berührt, müssen jedoch im Nachhinein bei kritischer Beurteilung feststellen, dass es eigentlich nur Abziehbilder von etwas schon tausendmal Gesehenem sind.

    • „… von etwas schon tausendmal Gesehenem sind.“

      Da frage ich mich immer… oft… manchmal, ob nicht eher die Sehgewohnheit des Kommentierenden mit der Grund für diese Art von Aussage ist. Klar, es gibt Fotos die so banal sind, dass es fast schon egal ist auf welche Art man sie fotografiert. Aber hier kann ich sowas nicht wirklich erkennen.

      Das ist mir auf jeden Fall deutlich lieber als Fotos, die auf Teufel komm raus versuchen irgendwie „künstlerisch wertvoll zu sein“, im Endeffekt aber einfach nicht mehr sind als der Versuch „künstlerisch wertvoll zu sein“ und deshalb einfach nur auf „elitäre“ Weise komplett banal wirken.