19. Mai 2019 Lesezeit: ~3 Minuten

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Und schon wieder ist Sonntag und es gibt unsere Linksammlung mit Themen und Neuigkeiten rund um die Fotografie. Wir hoffen, dass für Euch wieder etwas dabei ist und auch, dass Ihr bei diesem endlich frühlingshafterem Wetter überhaupt dazu kommt, in den Links zu stöbern. Vielleicht ja schon in der Hängematte im Garten.

 

Linktipps

• Der Fotograf Michele Crameri war mit Auftragsmörder*innen in Honduras unterwegs. Spiegel Online hat ein Interview mit ihm geführt. → ansehen

• Der Stern nennt es bereits das Sportfoto des Jahres: Mark Blinch hält die Dramatik des NBA-Spiels zwischen den Raptors und den 76ers in einem einzigen Foto fest. → ansehen

• Eine spannende Geschichte aus dem Redaktionsalltag. Oder: Warum der Deutschlandfunk mit einem Symbolfoto der islamischen Theologie Sympathien für den Dschihad unterstellte. → ansehen

• Die Süddeutsche stellt die Bilder des Reisefotografen Manuel Martini vor. → ansehen

• Achtung niedlich: Ungleiche Tierpaare, die durch ähnliches Fell aussehen wie Geschwister. → ansehen

• Adobe hat ein neues Update für Lightroom herausgegeben. Das Fotomagazin berichtet kurz von den Neuerungen. → ansehen

• Acht Jahre lang arbeitete Daniel Meuli als Klempner in Hotels und Wohnhäusern im Engadin. Dann baute er sich die wohl größte Lochkamera der Welt. → ansehen

• Die NZZ berichtet von der Ausstellung Beyond, in der zehn junge weibliche Fotopositionen gezeigt werden. → ansehen

• Buzzfeed hat 47 Orte in Deutschland zusammengetragen, die definitiv eine Reise wert sind. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Two Wheels South“ : Eine Motorradreise von Nord- nach Südamerika, von Brooklyn nach Patagonien. Die mehr als 30.000 km lange Route führe die beiden Autoren durch atemberaubende Landschaften und kulturelle Vielfalt, von den USA bis in den dichten Dschungel Guatemalas und zur magischen Salzwüste in Bolivien. Ihr Ziel ist das „Ende der Welt“ – Ushuaia, die südlichste Stadt in Feuerland. Das Buch ist im Verlag Gestalten erschienen und kostet 29,90 €.

„Blitz und Licht: Mit nur einem Blitz effektvoll fotografieren“ hilft, die technischen und optischen Zusammenhänge bei der Blitzfotografie von Grund auf kennen und verstehen zu lernen. Fotograf und Dozent Michael Nagel führt in die Funktionen der Blitztechnik ein und zeigt anschaulich, wie man sich natürliche und künstliche Lichtquellen je nach Situation zunutze machen kann. Das Buch ist im Verlag Bildner erschienen und kostet 34,90 €.

 

Ausstellungen

#portrait – Eine Geschichte der inszenierten Personenfotografie
Zeit: 15. Mai – 20. Oktober 2019
Ort: Deutsches Technikmuseum Berlin, Trebbiner Str. 9, 10963 Berlin

Ai Weiwei
Zeit: 18. Mai – 1. September 2019
Ort: K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Grabbeplatz 5, 40213 Düsseldorf

CTRL-X. A topography of e-waste
Zeit: 16. Mai – 16. Juni 2019
Ort: GAF Galerie für Fotografie, Seilerstr. 15 D, 30169 Hannover

Hollywood Icons
Zeit: 19. Mai – 15. September 2019
Ort: Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen

 

Drüben auf Instagram

@rosannajonez – Die Londoner Künstlerin Rosanna Jones durchbricht die Grenzen der Fotografie, arbeitet mit Collagen, Farben und vielen anderen Dingen, um ihren Bildern neue Ebenen hinzuzufügen.

 

Videos

Wesley Verhoeve erzählt, wie und warum er Fremde portraitiert.

 

Patrick Ludolph erklärt den neuen Struktur-Regler in Lightroom.

 

Das Titelbild stammt von Julius Drost. Vielen Dank dafür!

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4 Kommentare

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  1. Muss man den Begriff Auftragsmörder wirklich gendern, wenn es in dem Artikel tatsächlich nur um mordende Männer geht?
    Sonst spricht da ja viel dafür. Hier dürfte aber ein Fall vorliegen, in dem sich durch den Begriff nicht angesprochene Frauen nicht unbedingt benachteiligt fühlen dürften.
    Nichts für ungut, liest sich nur reichlich schräg.

    • Hey Karlsson, grundsätzlich hast Du recht, dass man nicht gendern müsste, wenn das Geschlecht der Menschen durchgehend männlich ist. Andererseits bezieht sich das Gendern ja auch darauf, die Möglichkeit einzubeziehen, dass die bezeichneten Personen sich selbst nicht dem Geschlecht zuordnen, dem sie von Außenstehenden zugeordnet werden.