24. März 2019 Lesezeit: ~4 Minuten

browserfruits 12.2019

Für ein neues Videoformat suchen wir aktuell Foodfotos. Ihr seid in der Foodfotografie zu Hause oder beginnt gerade erst damit? Ganz egal wieviel Erfahrung, schickt uns Eure Aufnahmen. Hier gibt es alle weiteren Informationen zur Aktion. Und nun viel Spaß mit den browserfruits.

 

Linktipps

• Den HIPA Award gewann ein laut Fotograf „ungestelltes Bild“ einer Mutter mit Kind aus dem ländlichen Vietnam. Die traurige Wahrheit hinter der Entstehung des Fotos wurde nun aufgedeckt. → ansehen

• Nerdcode berichtet über Nvidias neuen Algorithmus für künstliche Bilderzeugung. Damit lassen sich zum Beispiel fotorealistische Landschaften erzeugen, indem man der KI vorgibt, welche Landschaftsteile wo im Bild zu finden sein sollen. → ansehen

• Endlich eine sinnvolle Challenge: Der Hashtag #trashtag sorgt für kollektives Müllsammeln. → ansehen

• Sechzehn Kinder wurden von der Familie Morozovy in Russland adoptiert. Ksenia Les lernte über einen Freund die Familie kennen und dokumentiert nun seit 2016 das Leben in der Adoptionsgroßfamilie. → ansehen

• Die Micro Drone 4.0 wird aktuell über Indiegogo finanziert und hat bereits über eine Million US-Dollar eingespielt. Die Drohne verspricht einen günstigen Preis bei guter Kameraqualität. → ansehen

• New York schläft nie, wie Paris. In Hamburg ist auch immer etwas los. Es gibt trotzdem Momente, in denen Großstädte ganz still sind. Christopher Thomas hat sie festgehalten. → ansehen

• Religion hin oder her, aus architektonischer Sicht sind Kirchen und Kathedralen beeindruckend. Fotograf Peter Li zeigt, warum. → ansehen

• Marion Hartwig ist blind und arbeitet im Berliner Fotostudio gemeinsam mit sehenden Menschen mit Licht. → ansehen

• Wenn Ihr in den Wald geht, passt auf Euch auf. Aktuell gibt es viele Frischlinge, die von der Bache aufs Blut verteidigt werden, wie der Fall eines Fotografen in Cottbus zeigt. → ansehen

• Straßenfotograf Simon King erklärt auf PetaPixel, warum er gern seine Kontaktabzüge zeigt und was man daraus lernt. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Fotografinnen an der Front“ : Entgegen der weitläufigen Vorstellung, die Kriegsfotografie sei ein von Männern dominiertes Berufsfeld, gibt es eine lange Tradition von in Kriegsgebieten tätigen Fotografinnen. Sie haben mit derselben Selbstverständlichkeit wie ihre männlichen Kollegen weltweite Krisen dokumentiert und unser Bild vom Krieg maßgeblich mitgeprägt. Die Publikation präsentiert rund 120 Arbeiten von acht Fotografinnen aus den letzten 80 Jahren. Das Buch ist im Verlag Prestel erschienen und kostet 35 €.

„Einfach phänomenal“ : Eine Zusammenstellung der besten Aufnahmen aus dem prestigeträchtigen World Photographer of the Year Award (WPY). Die Bilder wurden von über 50 preisgekrönten Fotograf*innen aus mehr als 20 Ländern aufgenommen und sind mit fotografischem Können und einem Wissen über die gezeigten Tiere entstanden, das lange Recherche und Erfahrung erfordert. Jedes Bild wird von den Details zur Entstehung, zum gezeigten Tier und seinem Verhalten oder seiner Bedeutung begleitet. Das Buch ist im Verlag Knesebeck erschienen und kostet 26 €.

 

Ausstellungen

Runter von der Straße!
Zeit: 22. März – 6. April bis 2019
Ort: Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Von mir aus. Junge Fotografie aus Düsseldorf
Zeit: 23. März – 16. Juni 2019
Ort: KIT – Kunst im Tunnel, Mannesmannufer 1b, 40213 Düsseldorf

Robert Lebeck: Deutschland im März
Zeit: 21. März – 16. Mai 2019
Ort: Freelens Galerie, Alter Steinweg 15, 20459 Hamburg

Balkan. eine Dokumentation
Zeit: 22. – 24. März 2019
Ort: Atelierzentrum Ehrenfeld // artrmx e.V., Hospeltstr. 69, 50825 Köln

Kubus. Sparda-Kunstpreis 2019
Zeit: 23. März – 23. Juni 2019
Ort: Kunstmuseum Stuttgart, Kleiner Schlossplatz 1, 70173 Stuttgart

 

Drüben auf Instagram

@benjamingordon__ – Der britische Fotograf Benjamin Gordon ist mit seinen Portraits eine absolute Empfehlung auf Instagram.

 

Videos

Ein Glas fotografieren klingt einfach? Wer es schon einmal versucht hat, weiß, wie wichtig Tipps wie diese sind.

 

Wie sich ein Youtuber auf die Londoner Fashion Week schlich und die Paparazzi reinlegte.

 

Das Titelbild stammt von Camila Cordeiro. Vielen Dank.

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6 Kommentare

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  1. Mal ganz ehrlich „kwerfeldein“, was für ein Niveau…. „…Die traurige Wahrheit hinter der Entstehung des Fotos wurde nun aufgedeckt.“ Das ist RTL2 Niveau!
    Welche „traurige Wahrheit“? Habt ihr den Text gelesen, den ihr hier verlinkt habt?
    Ist das Foto weniger gut, nur weil es nicht eineinziger geschossen hat, sondern mehrere gleichzeitig? Und wo sind die besseren, oder zumindest gleich guten Bilder derer, die sich jetzt beschweren? Warum haben die ihre Bilder nicht auch eingereicht?
    Und was heißt „spontan, ungeplant“? Ist ein Bild nur dann spontan oder ungeplant, wenn ich als einziger am Straßenrand die Situation erkenne und festhalte, oder ist die Situation, genauso ungeplant, auch gleichzeitig anderen aufgefallen?!
    Das Bild ist gut, und es ist aus der Masse eingereichten Bilder aufgefallen und hat gewonnen.
    Und selbst wenn (falls) es ein Model gewesen sein sollte (wofür es absolut keinen Hinweis gibt), und falls posiert wurde, meinetwegen 3Stunden lang…. na und?! Das Bild transportiert ein Gefühl, eine Stimmung, eine „message”; und darum geht es doch in der Fotografie. Und nicht, ob einer alleine, oder 12 Fotografen gleichzeitig versucht haben, dieses Motiv abzulichten!

    • Oh, ich finde das schon traurig. Wenn eine glatte Lüge nicht mehr traurig ist, was dann?

      Als traurig empfinde zumindest ich auch, dass die offenbar arme Frau Ihr Recht am Bild mutmaßlich für ein Almosen aufgibt. Ist es nicht traurig, dass mit einem Bild der Armut ein ohnehin vergleichsweise reicher Mensch ein kleines Vermögen macht? Die Frau wird davon nichts haben. Natürlich kann man so was unterschiedlich betrachten. Allein: Das Privileg der Sozialdokumentation im Stile von Dorothea Lange wird ein vergnügungsreisender Hobbyfotograf kaum für sich beanspruchen können.

      • Das (allseits bekannte) Bild von Dorothea Lange ist jetzt nicht so das ganz tolle Beispiel. Es wurde nämlich ebenfalls gestellt!
        (müsste jetzt die Quelle raussuchen, sollte aber für jeden machbar sein, das selber rasch rauszufinden).

  2. Lieber Finny.
    Das Wort ‚traurig‘ ist meiner Meinung nach überflüssig, aber das ist nicht wichtig.
    Wichtig ist, dass der Fotograf lügt und zwar rotzfrech.
    In einem renommierten Wettbewerb, der Bilder prämiert, in einer Kategorie für die das ‚Ungestellte‘ des Bildes essentiell ist, ist das eine essentielle Wahrheit.
    Das bringt die Notiz rüber.