10. März 2019 Lesezeit: ~3 Minuten

browserfruits 10.2019

Langsam wird der Frühling greifbar. Die Vögel singen lauter, die ersten Blüten erwachen und die Sonne lädt ein, nach draußen zu gehen. Also packt Eure Kamera ein und raus mit Euch! Natürlich aber erst nach einer kurzen Pause mit unseren browserfruits.

 

Linktipps

• NASA-Wissenschaftler*innen ist es gelungen, die ersten Flugaufnahmen von interagierenden Stoßwellen bei Überschallgeschwindigkeit sichtbar zu machen. → ansehen

• Auf dieser Seite gibt es jeden Tag ein neues Astrofoto zu bestaunen. Der Link ist also eine generelle Empfehlung, aber speziell dieses Bild, das ein Polarlicht in Form eines Drachen zeigt, hat es uns angetan. → ansehen

• Die aufkommende Fotografie empfanden einige Maler*innen als bedrohlich. Anders der Expressionist Ernst Ludwig Kirchner: Eine Ausstellung zeigt nun, wie die Fotografie seine Malerei inspirierte – und wie geschickt Kirchner sie zur Selbstvermarktung nutzte. → ansehen

• PetaPixel zeigt Luftaufnahmen von Gletscherseen in Island von Tom Hegen. → ansehen

• Maharaja Sawai Ram Singh II. von Jaipur regierte von 1835 bis 1880 den Fürstenstaat. Er war ein großer Foto-Enthusiast und dokumentierte seine Stadt und die Menschen. → ansehen

• Die Frankfurter Rundschau hat ein Interview mit Ingo Arndt geführt, der in Patagonien Pumas fotografierte. → ansehen

• Pete Mauney hält Lichtspuren von Flugzeugen beim Starten und Landen mit Hilfe von Langzeitbelichtungen fest. → ansehen

• Dylan Hamm hat Menschen nackt und angezogen portraitiert und stellt die beiden Bilder nebeneinander. Dabei sieht man jedoch nur die Gesichter. → ansehen

• Nicolas Bruno leidet unter Schlafparalyse und verarbeitet diese Erfahrungen in Selbstportraits. My Modern Met hat ein Interview mit ihm geführt. → ansehen

• Wie wichtig Sicherheitsgurte sind, zeigen diese Portraits von Überlebenden von Autounfällen. → ansehen

 

Buchempfehlungen

„Praxisbuch Tierfotografie“ : Für spektakuläre Tieraufnahmen benötigt man nicht unbedingt brüllende Löwen oder imposante Elefanten. Selbst in Wohnortnähe gibt es viel zu entdecken. In diesem Praxisbuch verraten erfahrene Tierfotograf*innen, wo und wie sie die unterschiedlichen Tiere finden und sich ihnen unbemerkt nähern, was alles zu einer guten Vorbereitung ihrer Fotosession gehört und mithilfe welcher Ausrüstung und Aufnahmetechnik beeindruckende Tieraufnahmen gelingen. Das Buch erscheint im dpunkt.verlag und kostet 29,90 €.

„Michael Jackson: On the Wall“ : Er war eine Inspiration für ein außergewöhnliches Aufgebot führender Kreativer: Andy Warhol, Grayson Perry, David LaChapelle, Jeff Koons, Paul McCarthy – die Liste lässt sich beliebig fortführen. Gezeigt werden 71 Werke von 47 Künstler*innen, die das Phänomen Michael Jackson auf unterschiedlichste Weise zu fassen suchen. Das Buch ist im Verlag Hirmer erschienen und kostet 39,90 €.

 

Ausstellungen

Graciela Iturbide
Zeit: 8. März – 30. Juni 2019
Ort: FFF Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstr. 30–32, 60311 Frankfurt (Main)

Fotografinnen an der Front.­ Von Lee Miller bis­ Anja Niedringhaus
Zeit: 8. März – 10. Juni 2019
Ort: Kunstpalast, Ehrenhof 4-5, 40479 Düsseldorf

Thomas Wrede. Sceneries
Zeit: 9. März – 11. Mai 2019
Ort: Beck & Eggeling, Bilker Straße 4–6, 40213 Düsseldorf

 

Drüben auf Instagram

@seeavton – Über seeavton erfährt man nicht viel auf Instagram, außer dass sie Daphne heißt und in der Schweiz lebt. Ihr Bilder sprechen jedoch für sich.

 

Videos

Patrick Ludolph berichtet über seine ersten Eindrücke der neuen Ricoh GR III.

 

Fünf kreative Ideen für Fotos mit Hilfe einer einfachen Glasscheibe.

 

Das Titelbild stammt von Alex Andrews. Vielen Dank!

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5 Kommentare

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  1. „Creatio ex nihilo“ – aus NICHTS etwas machen.

    Die Ricoh GR III.

    Im Ernst, sicher keine schlechte Kamera. Kostet einen knappen Tausender. Aber sie unterscheidet sich kaum von der GR und GR II.

    Trotzdem finde ich seit Tagen jeden Tag Tests und Rezensionen, so als sei hier eine ganz besondere Kamera kreiert worden.

    Dabei hat sie nicht einmal einen Sucher.

    Vergleichbare Kameras gab es schon vor Jahren von Nikon („Coolpix A“) und Fujifilm („X70“).

    Man kann sich auch eine Canon EOS M3 oder M6 kaufen mit 22mm Pancake, oder eine Fujifilm X-A5 mit 27mm Pancake, oder eine Sony A5100 mit 20mm Pancake, dann hat man in etwa dieselbe Kamera, nur sehr viel billiger, und dazu sogar mit der Option, das Objektiv bei Bedarf zu wechseln.

    Ich denke, Ricoh strebt Kultstatus à la Leica an. Viel Erfolg. Ich werde sie aber NICHT kaufen. Wenn schon, dann eine gebrauchte GR oder GR II.

  2. Alles in allem eine interessante Auswahl, besonders die NASA-„Schlierenfotografie“ ist mal etwas ganz Neues, und die Portraitfotoggrafie durch eine Scheibe ist zwar nicht neu, aber auf jeden Fall eine Erwähnung wert. Auf die Weise werde ich jetzt gleich meine Nachbarin fotografieren :-))