07. März 2019

Keine Zeit, sich zu beeilen

Jeder Ort, jede Stadt hat ihre eigene Dynamik, Frequenz und Rhythmus. Vielleicht kann man am besten diese Dynamik festhalten, wenn man sich von der Vorstellung, etwas dokumentieren zu müssen, befreit und versucht, einen Moment zu vergegenwärtigen.

Die Fotos aus dieser Serie (hauptsächlich in Berlin, wo ich seit fünf Jahren lebe, aufgenommen) sind ein Versuch, diese Distanz zu nehmen und sich dabei ins Geschehen einzumischen – vermischen.

Straßenszene

Spiegelung in einer Scheibe

Riesenrad

Spiegelung

Schatten, Turm und Sonnenuntergang

Zuckerwattekäfer

Zweimenschen in der Bibliothek

Für mich ist Fotografie immer eine Form der Kommunikation mit der Umgebung und den Elementen, die ich um mich herum sehe. Im Gegensatz zum Gedichteschreiben ist das Fotografieren viel körperlicher. Die Art, wie sich Fotograf*innen bewegen, die Perspektiven, die sie wählen, der Blickwinkel, ist für mich die Art und Weise, wie sie jeweils kommunizieren. Jedes Fotografieren ist gleichzeitig der wiederholte Versuch, das eigene Abbild einzufangen.

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