26. Februar 2019 Lesezeit: ~3 Minuten

Ich teste fünf kostenfreie Produkte von Wish

Zugegeben, ich erfinde mit diesem Test das Rad nicht neu. Auf Wish gibt es wirklich alles: Kleidung, Make-up, Krimskrams. Weshalb sich unzählige Fashionblogs bereits an der Verkaufsplattform ausgetobt haben. Aber es gibt dort auch Technik und fotobezogene Produkte. Und da ich ein sehr neugieriger Mensch bin, wollte ich genau diese Sachen einmal testen.

Gleichzeitig hatte ich in den vergangenen Wochen immer wieder mit dem Gedanken gespielt, mich mehr mit Videos auseinanderzusetzen. Kurzentschlossen habe ich diesen Test also nicht wie gewohnt für Euch in Textform aufbereitet, sondern als Video.

Ich habe dafür fünf Produkte bestellt, die auf Wish kostenlos angeboten werden. Man zahlt jedoch den Versand mit 2–3 € je Produkt. Ich wollte vor allem wissen, ob die Produkte überhaupt ankommen und in welcher Qualität. Wish ist dafür bekannt, dass es sich bei den Produkten um Billigware aus China handelt.

Oft auch um gefälschte Markenprodukte, die für einen Bruchteil des Preises als Original angeboten werden. Mit diesem Wissen im Hinterkopf habe ich also das Video begonnen und bin zugegebenermaßen davon ausgegangen, dass ich Euch am Ende eine vernichtende Kritik mitgeben kann.

Ganz so vernichtend war sie dann doch nicht, aber ich möchte an dieser Stelle betonen, weil es im Video vielleicht nicht ganz herauskommt: Ich ermutige niemanden dazu, auf Wish einzukaufen. Die Preise scheinen auf den ersten Blick sehr verlockend, aber wenn man beginnt zu vergleichen, sind die Schnäppchen keine wirklichen und die Produkte in Deutschland für ähnliche Preise erhältlich. Zudem sind die Produktionsbedingungen absolut intransparent.

Das Erstellen des Videos hat mir viel Spaß gemacht. Es ist sicher nicht perfekt, aber es ist mein erstes, seid bitte nachsichtig! Ich habe eine Menge gelernt und es war eine großartige Abwechslung zu meiner sonstigen Arbeit hier auf kwerfeldein. Ihr merkt, ich bin sehr angetan und es wird auf jeden Fall in Zukunft hier und da auch weitere Videos geben. Für einige Themen bietet ein Video auch ganz andere Möglichkeiten als ein Textbeitrag und ich habe einige Ideen.

Schreibt mir gern, was Ihr dazu denkt und ob Ihr vielleicht sogar Themenwünsche habt. Ich arbeite bereits am nächsten Video, aber keine Angst, es wird natürlich auch weiterhin wie gewohnt die Magazinbeiträge in Textform geben. Ich kremple hier jetzt nicht alles um, sondern sehe Videos eher als ein schönes Extra für besondere Themen.

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10 Kommentare

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  1. Ich finde überhaupt, dass sich kwerfeldein positiv entwickelt hat. Hier ist irgendwie auch ein Spielraum und Freiraum für mehr und es bietet sich durchaus als Einstiegsseite an – gefällt mir.

  2. Das Video ist schon eine Bereicherung:-). Und der Preis scheint in unserem Land immer das Hauptargument zu sein. Nachhaltig ist dies jedoch so gar nicht. Es ist sogar die Frage, inwiefern man sich mit gefälschter Ware selbst strafbar macht. Denn diese wird in der Regel vom Zoll beschlagnahmt. Vor allem wenn man die Dinge weiterverkaufen will.
    Die Produkte selbst haben in meinen Augen nicht viel mit dem Thema Fotografie zu tun.
    Aber die Entscheidung muss natürlich jeder für sich treffen.

  3. Hallo, anstatt „Kommentar“ möchte ich mal eine Frage (mit etwas Anlauf) stellen: Mir stellen sich immer einige Nackenhaare auf, wenn ich irgendwo Waren für einen Spottpreis angeboten finde oder gar kostenlos. Wir alle freuen uns doch immer, wenn wir für gute Arbeit ordentlich bezahlt werden bzw. wir finden, dass das nur gerecht ist. Wie also soll das mit rechten Dingen zugehen, wenn etwas kostenlos (nur Versandtkosten) angeboten wird? Irgendjemand wird dafür übers Ohr gehauen und wahrscheinlich ist das jemand, der sich nicht wehren kann. Gibt es Leute, die das genauso empfinden, oder bin ich einer der letzten, die das stört? Ich glaube, man sollte manche Dinge trotz aller Machbarkeit nicht unterstützen.

    • Sehe ich genauso. Ich kenne zu viele, die Geiz geil finden, aber nur solange es nicht um die eigene Bezahlung / Gehalt geht.

      Ich sehe das nicht unbedingt als Kritik am Artikel, der ist ja auch kritisch.

  4. Sorry, aber auf der einen Seite schreibst du „Wish ist dafür bekannt, dass es sich bei den Produkten um BILLIGWARE aus CHINA handelt.“ und dann „Zudem sind die Produktionsbedingungen absolut intransparent.“ und „Oft auch um gefälschte Markenprodukte, die für einen Bruchteil des Preises als Original angeboten werden.“
    Wer 1 und 1 zusammenzählen kann, der kann sich denken unter welchen Bedigungen diese Produkte hergestellt werden.
    „Ich ermutige niemanden dazu, auf Wish einzukaufen. “ – Doch das machst du. Wenn sich „(Ich teste) fünf kostenfreie Produkte von Wish“ nicht alleine schon wie eine Werbetslogan ließt, dann musst du dir leider eingestehen, dass du mit dem Test alleine schon Werbung machst (ob du willst oder nicht).
    „Als Werbung wird die Verbreitung von Informationen in der Öffentlichkeit oder an ausgesuchte Zielgruppen, zwecks Bekanntmachung, Verkaufsförderung oder Image­pflege von meist gewinnorientierten Unternehmen bzw. deren Produkten und Dienstleistungen, selten auch für unentgeltliche, nicht gewinnorientierte Dienste oder Informationen, verstanden. Werbung wird klassisch als Impuls, Anpreisung, Anregung, Stimulation oder Suggestion transportiert, um eine spezifische Handlung, ein gewisses Gefühl oder einen bestimmten Gedanken bei anderen Menschen anzuregen und zu erzeugen. “ (https://de.wikipedia.org/wiki/Werbung)

    Zudem sind diese Artikel nicht mal UMSONST, wenn man JE Artikel Versandkosten zahlt.