Schatten einer Ampel, der auf ein rotes Haus fällt.
20. Oktober 2017

instakwer #22

Am Montag haben wir den bereits dritten kwerfeldein Award für Eure Einreichungen geöffnet. In diesem Jahr dreht sich der Wettbewerb ums Thema „Lichtspiele“. Um Euch ein wenig darauf einzustimmen, habe ich dazu in Euren Fotos zu unserem Hashtag #instakwer auf Instagram gestöbert und möchte Euch meine liebsten Fundstücke zeigen.

Natürlich bin ich nicht Teil der Jury und meine Auswahl soll Euch lediglich als Inspiration dienen, falls jemand von Euch noch auf Ideensuche sein sollte. Lasst Euch also gern von den ausgewählten Fotos anregen und zu ganz neuen Bildern finden.

Noch bis zum 30. Oktober 2017 könnt Ihr Eure Arbeiten zum Award einreichen – ganz ohne Einsendeschluss könnt Ihr aber jederzeit Eure Bilder mit #instakwer taggen und seid vielleicht schon beim nächsten Instagram-Spezial mit dabei.

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11 Kommentare

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  1. Danke für die Auswahl, aber inspirierend … !? Bild Zwei ähnelt einem Unfall. Die anderen … nun, meiner Meinung für ein Magazin wie kwerfeldein, das einen bestimmten Anspruch hegt, scheinen mir die Motive zu trivial; ja, sie wirken dadurch leicht, verspielt; aber sie erzählen nun wahrlich nicht und nichts. Lediglich die beiden gelungen Portraits bleiben mir im Gedächtnis, doch auch hier wird das Licht bloß als Dekoration eingesetzt.
    – Für das Thema fehlt mir die prosaische Dimension der Motive.

    (Akira Asakura, Markus Lehr und Patrick Joust – spielen mit Licht; lohnenswerte flickr-Streams.)

    • Hey Konrad, da mit dem Unfall wohl mein Bild gemeint ist (mr.yasanamo) würde ich gerne von dir wissen, was genau dieses Bild für dich zu einem Unfall werden ließ?

      Ich würde für mich selbst behauten, dass ich einen relativ hohen Anspruch an meine Fotos habe, auch wenn bestimmt viele Leute nichts damit anfangen können. Der Lichtschalter wurde während eines Aufenthalts in Helsinki aufgenommen und das ist für mich auch jetzt noch ein Bild, wodurch ich mich direkt in die Situation reinversetzen kann. Aber abgesehen von der persönlichen Geschichte finde ich es gerade bei so einem Thema wie “Lichtspiele” auch wichtig das Alltägliche zu zeigen und genau das ist in meinem Bild geschehen. Ich habe eine Situation eingefangen, die ich zufällig gesehen habe und die für mich spannend aussah. Eine halbe Stunde später oder früher und das Bild würde komplett anders aussehen bei gleichem Bildausschnitt.

      Gerade die Trivialität des Themas ist doch das eigentlich Schöne daran. Man kann es dramatisch nutzen, wie es zum Beispiel Akira Asakura oder Patrick Joust tuen (mag die Fotos total, danke auf jedenfall schonmal dafür!) oder aber man fotografiert vermeintlich Alltägliches versucht dies aber zu einem besonderen Moment zu tun (zum Beispiel das Bild mit dem Schatten der Ampel oder den Fliesen).

  2. Lieber Konrad,
    Die gezeigten Bilder sind meine persönliche Auswahl, mein ganz subjektiver Blick auf das Thema, natürlich auch bedingt durch das “Angebot” unter unserem Hashtag. Wir von kwerfeldein erheben nie den Anspruch auf Allgemeingültigkeit unserer Ansichten. Reiche doch gerne ein Bild zu unserem Award ein, das deiner Ansicht von Lichtspielen gerecht wird! :)

    • Lisa,
      der Begriff Subjektivität macht jede Diskussion redundant! Meine Kritik sollte eine Diskussion evozieren, die überraschend nun doch noch eine zu werden scheint … ich störe mich inzwischen grundsätzlich an dem inflationären Gebrach des oben genannten Wortes. Es hat dann beizeiten schon etwas Ignorantes; gemäß dem Motto ›Es gefällt mir und damit Basta!‹. Mir ist schon klar, dass der Moment der Begeisterung ob eines ›künstlerischen‹ Dinges kaum in Worte wiederzugeben ist. Ich möchte ja nur zu gerne verstehen! Und ich werde auch niemanden unterstellen, er hätte keinen Geschmack.

      Carsten: Ja, Dein Bild ist gemeint. Und ja, es scheint mir ein Unfall zu sein. Ich habe auch ein Unfallbild. Wertend soll es nicht gemeint sein, Dein Bild hat seine Berechtigung. (In meinem Fall entstand das, was andere ›schön‹ finden aus bloßer Unachtsamkeit, schlechter Technik oder wie auch immer. Es bleibt aber reine Ästhetik.)
      Verstehe mich nicht falsch; ich bin kein Anhänger von komplizierten Konzepten, ausufernden Arrangements (darum leide ich ja auch immer wieder an Verbal-Diarrhoe, die die Kwerfeldeinschen-Kommentar-Korridore vollscheißt, wenn ich zum hundertsten mal junge, bildhübsche Frauen in ihren bunten und traurigen Wohlstands-Befindlichkeits-Kulissen dramatisieren sehe. Mein Schmutz wird ja aber, gottlob!, schnell weggewischt.), auch wenn ich selbst nicht selten konzipiere, aufbaue und anderen mit Worten helfen muss, um den Kontext eines Motivs darzustellen; und manches ›funktioniert‹ letztlich auch eher als Serie; und tendenziell mag ich klare, einfache, ›ehrliche‹ Bilder aus dem Alltag der Menschen, am liebsten analog – da diese Technik nicht so sehr zu nachträglichen Über-Optimierung zwingt –, ohne viel ›Blabla‹.
      Motive, wie diese Ampel da, oder der Lichtschalter sind jedoch dermaßen banal, dass jegliches Wort über sie – beziehungsweise überhaupt die Assoziation dieser Motive mit der Intention dieses Artikel (Inspiration zum Wettbewerb) – mir übertrieben vorkommen!

      • Gerade leider unterwegs. Überlege mir eine (hoffentlich) kluge Antwort. Bis dahin einen schönen Sonntag und danke auch für die ausführliche Erklärung!

      • So ich antworte jetzt mal auf beide Antworten von dir. Den Kunstanspruch würde ich bei meinem Bild definitiv nicht stellen! Und ich glaube im Allgemeinen ist in der Diskussion hier auch von Kunst nicht zu sprechen. Das Beispiel mit Gursky ist mir da nur kurz eingefallen. Stimme da deiner Argumentation mit der Wortwahl überein.

        Den Punkt von dir mit der reinen Ästhetik finde ich eigentlich sehr passend! Je mehr ich darüber nachdenke, verfolge ich (momentan) bei meinen Fotos auch hauptsächlich diesen Punkt. Es geht mir um Ästhetik vorrangig. Konzept könnte man sich suchen im Nachhinein, wäre aber wirklich nicht im Vordergrund. Fühle mich auch eher in Fotoserien zuhause, dass man eine bestimmte Situation versucht mit mehren Bildern (zwar sehr objektiv) festzuhalten.

        Die Assoziation für den Wettbewerb finde ich bei den Bildern, die Lisa ausgesucht hat dennoch gut. Es geht ja nicht darum potentielle Preisträger zu präsentieren, sondern eine Stimmung rüberzubringen, welche ganz subjektiv auf den Begriff “Lichtspiele” passen könnten. Ob man diese jetzt als positive oder negative Beispiele für sich nimmt, ist meiner Meinung nach nicht relevant. Im Entwurfkonzept ist es immer genauso wichtig Sachen auszusortieren, wie Sachen zu finden, die funktionieren (ist jetzt mehr auf Architekturebene bezogen, aber funktioniert auch bei der Fotografie nehme ich an).

        Carsten

  3. Über Geschmack kann man nicht streiten :-)
    Aber ich sehe das ähnlich wie Konrad !
    Meine persönliche Meinung ist wenn ich ein Bild erklären muss und es nicht von alleine wirkt, ist es ein schlechtes Bild…

    • Hallo Mathias,

      ein Bild was man erklären muss direkt als schlechtes Bild zu bezeichnen halte ich definitiv für falsch. Wenn ich meinen Eltern von Andreas Gursky “Rhein II” zeigen würde, würde diese wohl eher sagen “Kann ja jeder.” Ich selber finde das Bild aber großartig, weiß aber auch ein wenig über Gursky und kann die Düsseldorfer Photoschule ein wenig einordnen. Will also sagen, dass sich einem bei Kunst oft die Wichtigkeit des Werkes auch erst mit Hintergrundwissen erschließt. Und dies ist nicht nur auf Fotografie beschränkt, sondern erstreckt sich universell über jegliche Kunstformen. Man muss immer alles in einem gewissen Kontext sehen, um von Gut oder Schlecht zu sprechen.

      • Das sehe ich genauso. Die Kritik an sich sagt ja erfahrungsgemäß mehr über den Kritiker als das eigentlich Kritisierte. Die Wortwahl Mathias’ ob des “schlechten Bildes” ist “schlecht” …

        Gleichwohl: “Die Aufgabe des Künstlers ist zu erdichten, nicht zu berichten.” (der vielzitierte Oscar Wilde, den ich persönlich schrecklich finde!) – Nur: sprechen wir überhaupt über “Kunst”?

        (Gursky gefällt mir.)

  4. find ein wenig schade, dass ihr auf instakwer verschiedene leute zeigen wollt und dabei immer nur die gleichen “großen” fotografen zeigt. sowohl aufzehengehen als auch mr.yasanamo waren zuletzt bei instakwer #19 vertreten. klar sind ihr bilder klasse, aber ein bisschen abwechslung würde dem ganzen doch gut tun.