05. August 2017 Lesezeit: ~ 2 Minuten

In eigener Sache: Samstage ohne Artikel

Liebe Leser*innen, vorerst wird es an den nächsten Samstagen keine Artikel geben. Im Folgenden möchte Ich Euch kurz erklären warum, denn ich weiß, dass viele von Euch sich auf die täglichen Artikel sehr freuen und das Magazin auf verschiedene Arten unterstützen, weshalb ich gern transparent handeln möchte.

Momentan schreibe und betreue ich als Herausgeberin im Durchschnitt etwa 24 Artikel im Monat. Das ist eine ganze Menge, insbesondere da ich nebenbei auch noch etwa 40 bis 50 E-Mails am Tag auswerten und beantworten muss, für das Marketing verantwortlich bin und die kwerbox plane sowie durchführe.

Ich merke, dass mir das alles zu viel wird und ich kleine Abstriche machen muss, bevor die Qualität darunter leidet. Der Samstag ist der Tag in der Woche, an dem das Magazin am wenigsten Aufrufe hat und vier Artikel weniger bedeuten für mich auch etwa 15 Stunden weniger Arbeit im Monat. Ich möchte nicht nur etwas veröffentlichen, damit der Tag gefüllt ist, sondern weil ich etwas zu sagen habe oder etwas zeigen möchte. Ich möchte hinter den Artikeln stehen, die wir veröffentlichen.

Die dadurch gewonnene Zeit möchte ich nutzen, um die Qualität aufrecht zu erhalten und gleichzeitig auch neue Wege zu finden, das Magazin finanziell besser aufzustellen, ohne den Grundcharakter zu verändern. Denn natürlich wäre es mit besseren finanziellen Mitteln auch möglich, die Arbeit einfacher auf mehrere Schultern zu verteilen.

Ich hoffe, Ihr versteht meinen Entschluss und schaut weiter regelmäßig vorbei.

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26 Kommentare

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  1. Hallo Frau Kemnitz,

    finde, Sie machen ein klasse Magazin. DAnke! Es ist sicher wichtig mal weniger zu machen und eine Auszeit zu haben, was letztlich Ihrer Arbeit wieder zugute kommt. Wünsche eine gute Zeit!

    Beste Grüße

    T. Kloss

  2. Gut zu wissen… auch ich schaue täglich vorbei…das Format ist wirklich perfekt, die Qualität extrem hoch… dir Künstler, die Ihre Arbeiten und Gedanken präsentieren, sind ausgewählt und verdienen allesamt diesen Rahmen… an den Samstagen werde ich mir einfach alte Beiträge zu Gemüte führen…

    Viele Grüße Dirk

  3. Auch ich bin der Meinung das Sie ein sehr gutes Magazin machen.
    Ich wünsche Ihnen mehr Zeit für sich und für Ihre Ideen die Sie umsetzen wollen.
    Vielen Dank für die bisherige Arbeit, welche nicht einfach so Mal gerade gemacht wird.

  4. Hallo Frau Kemnitz,

    auch ich schaue jeden Tag in Ihr Magazin. Aber ich kann gut verstehen, dass Sie auch einmal in der Woche eine Pause brauchen. Es bleiben ja immer noch sechs Tage mit hochqualitativen Beiträgen. Auf die freue ich mich um so mehr.

    Gruß – P. Freckmann

  5. Liebe Katja,

    ich gehöre zwar nicht zu den Lesern, die hier täglich vorbeischauen. Aber ich finde das vollkommen in Ordnung! Ich bin mir zu 100% sicher das Du keine Langeweile hast und auch an 6 Tage in der Woche mit dem Magazin mehr als gut ausgelastet bist. Alles gut!

    Liebe Grüße

    Alexander

  6. Alle so verständnisvoll und lieb!?
    Also ich find es sehr bedauerlich, wenn ausgerechnet an einem Wochenendtag, an dem ich endlich mal Zeit und Muße hätte, hier das Licht ausgeschaltet ist.
    Dass dieses Magazin immer mal wieder an Schwindsucht leidet und das auch immer wehleidig öffentlich macht, finde ich etwas peinlich, auch wenn es die meisten offenbar anspricht.
    Dann müßte man sich vielleicht zu einem Bezahlmodell durchringen.
    Sehr schade,

    Andreas V.

    • Wir schalten Samstag nicht ab. Du kannst alle Artikel, die Du in der Woche verpasst hast auch Samstags nachlesen. Auf der Startseite sind immer die letzten neun Artikel zu finden. Ansonsten gibt es alle bisherigen Artikel auch in unserem Archiv.

      Und ich hoffe doch nicht, dass der Artikel heute wehleidig kling. Er soll informieren und ich denke Transparenz ist enorm wichtig.

      Ich bin übrigens bereits seit sieben Jahren Redakteurin hier.

      • Aber genau das – Samstags abschalten – wäre doch einmal eine richtig spannende Idee. Man gewöhnt sich so daran, dass die Beiträge immer verfügbar sind. Und dann ruft man die Seite auf, die nicht erscheint. Anstelle dessen die Meldung ,,Samtags hab’ ich auch mal frei”. Herrlich.

        Man kann nicht jedem gefallen und muss es auch nicht.

    • Man kann auch echt undankbar sein.
      Das Magazin lebt doch gerade davon, dass es kostenlos und allen zugänglich ist (und es trotzdem schafft, ein so hohes Qualitätsniveau zu halten!), ich bin mir sicher, dass viele Leser gerade dies schätzen.
      Sich dann als Leser darüber zu beschweren, dass die Kapazitäten nicht ausreichen (und darüber noch ehrlich informiert wird), finde ich ein bisschen unverschämt. Vielleicht sollten Sie dann einfach die Bezahlung der Gehälter übernehmen?
      Ich finde es wichtig, darüber zu informieren, weil es eben viele Stammleser gibt, die sich wundern, aber vielen auch sicher nicht bewusst ist, wie viel Arbeit hinter der ganzen Sache steckt (wie bei einem Magazin mit Bezahlmodell, bloß mit erheblich weniger Personal, welches alles allein stemmen muss). Dass das Magazin kostenlos/auf Spendenbasis läuft, erweckt vielleicht den Eindruck, dass die Redakteure das Ganze mal eben nebenbei beim Fernsehen abends auf der Couch machen, dabei ist es ein Fulltime-Job. Auch ich habe das lange Zeit gedacht, bis ich eines Besseren belehrt wurde. Und ich bin ehrlich gesagt sehr dankbar, dass sie es schaffen, das Magazin kostenlos sein zu lassen, denn ich persönlich weiß nicht, ob ich mir ein Bezahlmagazin monatlich leisten könnte (und das geht sicher einigen so).
      Ein solches Statement seitens der Redaktion kann vielleicht auch helfen, Lösungen zu finden (mehr Leute, die sich als Gastautor melden, neue Finanzierungsmöglichkeiten).

      kwerfeldein lebt meiner Meinung nach gerade von seinem feinfühligen Charakter, dieser Ehrlichkeit und der Emotionalität (mitunter vielleicht auch “Wehleidigkeit”, wie Sie es nennen). Nicht jedem mag das gefallen, ja, aber es steht ja auch jedem offen, mitzulesen oder nicht.
      Und wie traurig wäre es doch, wenn jedes Fotomagazin wäre wie alle anderen?

  7. Liebe Katja Kemnitz,

    ich finde die Entscheidung nachvollziehbar. Weniger ist manchmal mehr und so bietet der Samstag die Gelegenheit im Archiv nach älteren Artikeln zu sehen. Das passt.

    Ich freue mich jeden Sonntag über die Links zu Artikeln und mehr. Da gehört kwerfeldein wirklich zum Frühstück.

    Dass die finanzielle Situation von kwerfeldein schwierig ist finde ich schade. Ich lese da auch kein Gejammer und meine erste Reaktion war ein Klick auf den Spendenlink über dem Kommentarfeld. Tut gar nicht weh!

    Ich finde Du/Ihr macht hier tolle Arbeit. Dass es dabei auch viele Artikel gibt, die mich persönlich nicht ansprechen machen all die anderen Artikel doppelt wett.

    Vielen Dank dafür!
    Marc O.

  8. Qualität geht über Quantität. Das ist genau die richtige Entscheidung! Ich schaffe es eh meist nicht täglich hier rein zu schauen und lese dann meist immer mehrere Artikel auf einmal, je nachdem wie viele ich verpasst habe. Da ist einer weniger in der Woche bei dem wirklich sehr sehr guten Content zu verkraften. Macht weiter so, ich mag diesen Blog sehr :)

  9. Hallo Frau Kemnitz,
    vielen Dank für Ihre Offenheit.
    Ich kann nachvollziehen , dass Sie kürzer treten wollen, wenn die Qualität bestehen bleiben soll…
    Gute Inspirationen weiterhin.
    MfG
    Barbara

  10. Liebe Frau Kemnitz,
    ich sehe so. Ich schaue immer mal wieder hier vorbei und mir ist klar, dass kwerfeldein einen hohen Anspruch hat, aber nicht über eine große Redaktion und dicke Budgets verfügt. Gemessen daran, ist die Qualität sehr gut. Und die steigt nicht mit mehr Artikeln bzw. nimmt bei weniger nicht ab. Ich denke, dass eine reduzierte Artikelzahl pro Woche eher zur Profilbildung beiträgt und zu mehr langfristiger Zufriedenheit bei Ihnen führt.

    Gruß

    Frank

  11. Liebe Frau Kemnitz,
    vielen Dank für Ihre offene Kommunikation und Ihren – in diesen Zeiten – vielleicht auch mutigen Schritt, den ich zu 100% nachvollziehen kann.
    Kwerfeldein ist für mich als Fotointeressierten eine sehr große Inspiration.
    Das wird auch so bleiben, wenn ein Tag pro Woche kein neuer Beitrag erfolgt.
    Weiterhin Alles Gute

    Johannes

  12. Finde ich absolut richtig.
    Gerade in einer Zeit in der die Welt nie stehen bleiben darf.
    Nehmen Sie sich gern die nötige Zeit!
    Das ganze Team von Kwerfeldein macht eine tolle Arbeit, es wäre wirklich schade um die gute Qualität.:)

  13. Kwerfeldein sticht durch seine authentische und frische Art aus anderen Foto-Ecken heraus, spornt an, regt auf und immer zum Denken an – herzlichen Dank ! Gönnen Sie sich den freien Tag.