30. Mai 2017 Lesezeit: ~3 Minuten

In eigener Sache: Facebook Community

Wir publizieren täglich einen Artikel und dank vieler Gastautor*innen können wir eine große Themenvielfalt bieten. Allein letzte Woche waren wir in den Straßen Portugals, haben uns die aktuelle Lage in den verstrahlten Gebietes Fukushimas angesehen und sind über die Grenze zwischen Jordanien und Israel gereist. Wir haben ein Buchprojekt über die Hilton Hotels vorgestellt und gezeigt, wie Computerrenderings mit Fotos zusammenspielen können.

Das alles könnte eine Person allein niemals erreichen, weshalb wir sehr dankbar sind, so viele unterschiedliche Ansichten und Meinungen präsentieren zu können. Unser großes Ziel ist es, diese Vielfalt noch zu erhöhen und einen umfassenden Überblick über das fotografische Schaffen zu bieten.

Aktuell sind drei Menschen (Tabea, Christopher und Katja) aktiv an der Redaktionsarbeit beteiligt. Unsere vierte Kraft Aileen ist als Korrektorin eine wichtige Stütze. Dass drei Menschen mit ihren eigenen persönlichen Filterblasen unsere hoch gesteckte Aufgabe kaum meistern können, liegt auf der Hand. Aber unsere Erfahrung hat gezeigt, dass wir nicht allein sind, denn zum Magazin gehören neben der Redaktion auch Ihr – unsere Leser*innen!

Wir bekommen bereits häufig E-Mails mit Hinweisen und Ideen. Aber für ein richtiges Miteinander und als Austausch sind diese Nachrichten kaum eine Lösung. Deshalb kam uns die Idee einer Facebook-Gruppe, in der Interessierte mit uns und auch untereinander in Kontakt treten können: die kwerfeldein Community.

Hier werden wir häufig Artikelideen, an denen wir aktuell arbeiten, vorstellen und nach Euren Erfahrungen zu Themen fragen, um dieses Wissen mit einzubinden. Zudem gibt es Umfragen, die uns helfen, herauszufinden, was für Euch von Interesse ist. Natürlich könnt Ihr auch selbst gern Themenideen, Wünsche und Fragen posten. Und wenn wir mal keine Antwort wissen, dann sicher irgendjemand anders aus der Community. Das ist ja das Tolle an einer Gemeinschaft!

Ihr könnt ganz einfach dabei sein: Meldet Euch bei Facebook an und tretet unserer Gruppe bei. Nachdem wir Euch bestätigt haben, könnt Ihr alle bisherigen Beiträge sehen und kommentieren. Wir haben uns für eine geschlossene Gruppe mit Beitrittsanfrage entschieden, um Spam zu vermeiden.

Wir verstehen auch, dass es viele Menschen gibt, die keinen Facebookaccount haben und sich an dieser Stelle ärgern. Leider gibt es keine andere Plattform, die so eine einfache Form des Austauschs bietet und mit der wir so viele Menschen erreichen können. Unsere Facebookseite ist mit über 22.000 Fans unser erfolgreichster Social-Media-Kanal. Wir bitten daher um Verständnis und freuen uns nach wie vor auch über E-Mails mit Ideen und Hinweisen.

Wir sehen das Ganze als kleines Experiment. Die Gruppe ist noch neu und entwickelt sich hoffentlich dynamisch. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt, was sich daraus entwickelt und freuen uns auf die neuen gemeinsamen Artikel.

Das Titelfoto stammt von Roman Bozhko.

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14 Kommentare

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  1. Sagt mal, ist das Euer Ernst? Ihr meidet kwerfeldein, weil kwerfeldein auf Facebook ist? kwerfeldein war schon immer auf Facebook, nur ist das jetzt publik. Manchmal verstehe ich die Menschen im Internet nicht.

  2. Die Kommentare hier sind ja etwas merkwürdig.
    Ich bin auch nicht (mehr) bei Facebook und werde aus keinem auch nur erdenklichen Grund dorthin zurückkehren.
    Aber deshalb kwerfeldein gleich ganz abzuschreiben und nicht mehr ansehen zu wollen, ist eine mir völlig unverständliche Überreaktion.

  3. Facebook ist eine tolle Sache, wenn man es vernünftig „anwendet“. Es ist genial für die Interessen-Vernetzung, und für Gruppen geradezu ideal. Nirgends erreicht man mehr Gleichgesinnte, als auf diese einfache Art und Weise über FB und Gruppen.
    Das Gezetere, sorry, über FB finde ich albern, denn niemand muss deswegen „private Daten“ auf FB preisgeben, nirgends. Wer sich über FB aufregt, hat die Nutzung seiner Privacy Settings und die Möglichkeiten dort wohl nicht verstanden :-)
    Ich finde eine kwerfeldein-Gruppe auf Facebook SUPER und bin gern mit dabei.

  4. Ich bin mir meiner Exoten-Stellung bewusst, doch ändert das nichts daran, dass ich persönlichste Daten in Ausmaßen, die der Stasi eine Dauererrektion verursacht hätte, FB nicht zur Verfügung stelle. Und – man glaubt es kaum – es lebt sich trotzdem :)
    Bleiben ja aber andere Kommunikationswege…

    • Rafael, glaube mir, du bist in dieser Hinsicht kein Exot. Und wer tatsächlich glaubt, das NSA und Co. sich um irgendwelche Privacy Settings scheren, dem kann auch nicht geholfen werden.

      Es bleiben aber noch andere Kommunikationskanäle, um sich mit der kwerfeldein-Redaktion auszutauschen.

      • Mich wundert vor allem der immense Fatalismus vieler Leute (auch hier), die ansonsten eher schlau und im besten Sinne cool scheinen, wenn es um den Umgang mit ihren Daten geht. Noch vor gar nicht langer Zeit fanden Demos und Verweigerungen statt, als es staatliche Volksbefragungen gab. Das Datenvolumen seinerzeit war ein verschwindender Bruchteil dessen, was Zuckerberg z.B. derzeit zur Verfügung steht.

  5. Ich verstehe alle, die nicht mehr bei Facebook sind. Ich bin dort nur noch drei Minuten alle 14 Tage, seitdem ich weiss, dass ich gar nicht mehr sehe, was gepostet wurde sondern davon nur das was mir Facebook zeigt. Für die Suche nach diesen Infos habe ich aber keine Zeit und dabei verfolgt zu werden lehne ich ab. Da ist eine Webseite wie hier besser. Da finde ich auch eher was publiziert wurde.
    Bei Facebook hat Facebook die Absolute Kontrolle über das, was du siehst. Das ist weder bei Flickr noch bei der fotocommunity etc der Fall oder hier. Hier auf diesem Blog kann jeder, der die Internetadresse eingibt, auch den Artikel lesen, bei Facebook nicht. Das ist der Unterschied zwischen freiem Internet und privater Kontrolle. Hier kommt man hin und geht weg, auf Facebook werden alle deine dortigen Schritte gespeichert und dann an Dritte verkauft. Das will ich nicht und daher schaue ich gerne hier rein und bin bei Facebook nicht dabei.