Minimalistische Aufnahme von Licht, das in einen dunklen Raum fällt
20. Januar 2017

#instakwer #1

Vor Kurzem riefen wir Euch dazu auf, Eure Bilder auf Instagram mit dem Hashtag #instakwer zu versehen, damit sie vielleicht im Magazin vorgestellt werden. Bereits jetzt, nicht einmal zwei Wochen später, sind wir überwältigt von der Anzahl der Bilder, die wir unter #instakwer finden – es sind über 2.400! Wir haben das zum Anlass genommen, Euch unsere erste Auswahl von Lieblingsbildern zu zeigen, wobei alle kwerfeldein-Redakteur*innen abwechselnd in eigenen Artikeln ihre persönlichen Favoriten vorstellen werden.

Ich durfte glücklicherweise den Anfang machen und begann nach der Redaktionssitzung damit, mich motiviert durch die Bilderflut zu wühlen. Ein richtiges Schema hatte ich bei meiner Suche zunächst nicht, ich arbeitete mich erst einmal zum Anfang vor, um – in meinen Augen – fair zu bleiben und mir wirklich alles anzusehen.

Bald blieb ich an dem einen oder anderen Bild hängen, öffnete es, um es mir genauer anzusehen und speicherte den Link für später. Erst, als ich einige davon in meiner Liste gesammelt hatte, versuchte ich, einen roten Faden ausfindig zu machen, die Fotos zu verbinden, ein gemeinsames Thema zu finden. Es war überraschenderweise nicht sonderlich schwer, denn viele der Bilder, die ich ausgesucht hatte, waren dunkel, in eher kühlen Farben gehalten, ein wenig melancholisch. Gefühlvoll. Wenn ich mir die Bilder meiner Auswahl nun ansehe, kommen sie mir wie Bruchstücke einer Geschichte vor, irgendwie verbinden sie sich.

Das ist auch das, was ich an diesem Hashtag so mag: Unterschiedliche Fotos von unterschiedlichen Menschen kommen an diesem „Ort“ zusammen, werden vielleicht in einen neuen Kontext gestellt, je nachdem, wer sie betrachtet und wie sie kombiniert werden. Der Prozess hat mich sehr inspiriert, genauso wie meine ausgewählten Favoriten, ich habe sie mir sogar als kleines Moodboard gespeichert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank für Eure zahlreichen Einreichungen! Nutzt weiterhin fleißig unseren Hashtag #instakwer auf Instagram und vielleicht seht Ihr Eure Bilder bald an dieser Stelle!

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8 Kommentare

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  1. Naja, die Bilderflut. Einige Bilder gefallen, andere weniger. Interessant finde ich immer den Zusammenhang: Warum bspw. der Fotograf den Auslöser gedrückt hat oder den Fotoshop-Regler betätigt hat, ob das einen Zusammenhang mit seiner Denke, einem Konzept, einem Projekt oder einer Serie hat, wie er seine Gedanken umgesetzt hat, was er damit kommunizieren oder erreichen wollte. Oder ob er überhaupt keinen künstlerischen Anspruch hatte (gibt’s auch).

    • Erstmal vielen Dank an das Kwerfeldein-Team, dass sie ein Bild von mir hier veröffentlicht haben.

      Zu meinem Bild lässt sich sagen, dass ich ein Konzept und auch einen seriell, künstlerischen Anspruch hatte.
      Das ganze Endstand im Rahmen meines Vordiploms.
      Es handelt sich um eine kleine kritische Reportage über Zoos.
      Auf meinem Instagram Account (@ninjabaerchen) sind die weiteren Bilder zu finden, ebenso ein Text.
      Hat das Kwerfeldein-Magazin nicht vielleicht Lust, meine komplette Arbeit vorzustellen? ;)

      Schöne Grüße

  2. Eine interessante Auswahl mit teilweise wirklich sehenswerten Bildern. Ich mag sehr die Bilder von @davidszubotics , @schafblick, @ninjabaerchen, @juliabeyer, und – abgesehen mal von den technischen Mängeln, den JPEG-Artifakten im unteren Bereich des Bildes – finde ich von der Stimmung her das Bild von @streetpreacher phänomenal.

  3. Der Witz bei Instagram ist vielleicht eher das Zufällige, Zusammenhanglose. Der Bilderrausch, aus dem sich – immer anders – das Zwangsläufige, der Zusammenhang ergibt, wenn man auf das Nahe klickt, oder das Befremdliche, auf das, was dann doch jedenfalls immer „das andere“ bleibt… im Artikel ist es so gut beschrieben.

    Posts wie oben ziehen mir manchmal den Stecker, obwohl sie gar nicht unfreundlich gemeint sind. Im Gegenteil. Es wird nur sehr plötzlich und beängstigend aus dem erhofft interessierten Blick das ruhende Auge des Prüfers. So empfinde ich das. Und vielleicht fotografiere ich so unbedingt, weil ich da bei mir bin, alleine, zufrieden, ungelikt, ohne prüfendes Auge von außen, das ich doch gerade einlade, wenn ich Bilder zeigen möchte, deren Wahrnehmungswährung nun eben das Liken, das Beurteilen ist. Es ist unnötig kompliziert. So scheint es mir.

    Ich habe also lange überlegt, ob ich etwas dazu schreibe. Aber ich habe mich gefreut über den Artikel und darüber, dass zwei Fotos von mir vorkommen und darum möchte ich unbedingt sagen: Danke.