29. September 2016 Lesezeit: ~5 Minuten

Tools, die wir lieben lernten

Im Redaktionsalltag haben uns immer wieder kleine Tools unsere Arbeit erleichtert. Viele davon nutzen wir mittlerweile auch privat, weil sie einfach gut und praktisch sind. Deshalb stellen wir Euch heute einmal unsere Lieblingssoftware und hilfreiche Apps vor, denn das eine oder andere ist auf jeden Fall auch für Euren fotografischen Alltag interessant. Insbesondere, wenn Ihr selbst eine Webseite oder einen eigenen Fotoblog betreibt.

JPEGmini

Wer seine Bilder ausgiebig online präsentiert und verschickt, wird dieses Programm schnell zu schätzen wissen: JPEGmini reduziert die Dateigrößen um bis zu 80 %. So wird aus einem 600 kB großen Bild mit einem Klick ein nur 150 kB großes – und das Ganze ohne sichtbaren Qualitätsverlust!

Das Programm kommt für jedes der in unserem Magazin gezeigten Bilder zum Einsatz und ermöglicht ein schnelles Laden unserer Webseite. So könnt Ihr auch von unterwegs unsere Seite ohne lange Wartezeiten aufrufen. Eine sichtbare Verschlechterung hat es bisher nur bei einer Handvoll Fotos gegeben. Das waren aber sehr komplexe Bilder mit starken Mustern, z. B. ein dicht bevölkerter Sternenhimmel.

Wir nutzen die Version JPEGmini diet für 19,99 $, die wirklich jeden Cent wert war. Ihr könnt das Programm auch testen und online Bilder kostenlos reduzieren.

 

Buffer

Mit Buffer teilen wir die Artikel von vor einem Jahr, Bilder und kleine Mitteilungen zeitgleich auf all unseren Social-Media-Kanälen: Facebook, Twitter und Google+. Theoretisch kann man auch LinkedIn und Pinterest noch mit einbinden, aber diese bedienen wir nicht. Das Großartige an diesem Tool ist, dass man die Posts zeitlich vorplanen kann. Das Programm postet also für uns, ohne dass wir gerade online sein müssen.

Vor Buffer haben wir wirklich noch jeden Post von Hand auf der jeweiligen Plattform veröffentlicht, aber das ist einfach eine wahnsinnige Arbeit und Dank Buffer Vergangenheit. Nun können wir einen Post anlegen und mit einem Klick auf allen Kanälen veröffentlichen.

Für Privatpersonen genügt sehr wahrscheinlich die kostenfreie Version. Wir nutzen den „Awesome Plan“ für 10 $ im Monat.

 

Zapier

Zapier ist noch eine Nummer größer als Buffer und verbindet viele verschiedene Apps miteinander. Zapier kann man auch mit weit mehr Plattformen und Apps verbinden als Buffer. Hier findet Ihr die unglaublich lange Liste. Wir haben das Tool zum Beispiel mit WordPress verbunden. Sobald ein Artikel im Magazin veröffentlicht wird, teilt Zapier ihn an alle Social-Media-Kanäle.

Mit Zapier kann man auch sehr genau einstellen, wie der einzelne Post bei der jeweiligen Plattform aussehen soll. Vermerken wir bei unserem Artikel in WordPress, dass das Titelbild ein Aktbild ist, wird der Artikel ausnahmsweise ohne Bild auf Facebook geteilt.

Es gibt eine kostenfreie Version, in der man eine Handvoll sogenannte „Zaps“ erstellen kann, die in einem bestimmten Zeitintervall geprüft und ggf. (wenn die angelegten Posting-Bedingungen erfüllt sind) ausgeführt werden. Mit unserem Plan „For Work“ für 20 $ im Monat sind mehr und komplexere Zaps möglich, die öfter geprüft werden, sodass die Posts nach dem auslösenden Ereignis schneller geteilt werden.

 

Ant Renamer

Ein tolles Programm für Windows, das schnell große Dateimengen nach verschiedenen Mustern umbenennen kann. Habt Ihr viele Fotos und möchtet sie nicht mit einem Dateinamen wie IMG_5416 speichern oder versenden, könnt Ihr mit dem Programm mit wenigen Klicks die Namen ändern. Ob eine einfache Nummerierung oder das Ersetzen bestimmter Teile im Dateinamen – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Die Aufmachung des Programms ist etwas technisch-minimalistisch, aber wenn man sich einmal hineingefunden hat, ist es ein kleiner Schatz, den wir im Redaktionsalltag immer wieder nutzen. Denn 20 Fotos und mehr umbenennen müssen wir fast täglich. Das Programm ist kostenfrei.

 

Hipchat

Ein Chatprogramm ist jetzt wirklich weit entfernt vom Fotografenalltag, muss der Vollständigkeit halber aber hier genannt werden, denn in unserem Hipchat-Raum halten wir uns eigentlich täglich auf, um redaktionsinterne Themen schnell miteinander abzuklären. Und manchmal auch, um einfach zu quatschen und liebe Grüße oder Katzen-Gifs in die Runde zu senden.

Das Programm gibt es auch als Handy- und Desktop-App, so kann man sich benachrichtigen lassen, wenn es etwas Neues gibt. Zudem speichert das Tool den Chatverlauf und hat eine Suchfunktion, mit der wir schon oft wichtige Informationen in älteren Gesprächen wiedergefunden haben. Hipchat ist in der Basisversion kostenfrei.

 

Wunderlist

Wunderlist ist eine kostenfreie App fürs Handy und den PC. Mit ihr kann man To-Do-Listen erstellen, diese mit anderen teilen und sie gemeinsam nutzen. Mit einem Klick sind erledigte Dinge abgehakt. Auch, wenn leider der analoge Kick des Durchstreichens ein wenig fehlt, gibt es mehr Vorteile gegenüber der Zettelwirtschaft: Weniger Chaos und man hat seine Listen immer bei sich.

 

Wir hoffen, das eine oder andere Programm ist auch für Euch ein guter Tipp. Wenn Ihr selbst weitere empfehlenswerte Tools kennt, ergänzt unsere Liste gern in den Kommentaren. Wir sind immer bestrebt, unseren Redaktionsalltag zu optimieren und freuen uns über Neuheiten, die unsere Arbeit erleichtern.

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